Gemeinsam wachsen
„Wann bin ich endlich groß?“, fragt das Mädchen in dieser Geschichte. Denn dann wird alles anders sein: Wenn man groß ist, traut man sich mehr, wird gesehen, darf entscheiden. So stellt sich das jedenfalls das Mädchen vor. Doch was, wenn das Größerwerden gar nicht alles löst? Wenn Mut und Stärke auch ins Kleine passen?
Ein leises, starkes Bilderbuch über Selbstvertrauen und über das Wachsen - innen wie außen. Mit feinem Humor, viel Poesie und ausdrucksstarken Illustrationen, die das Herz treffen.
Wenn ich groß bin: Ein poetisches Bilderbuch über das Größerwerden
Bär freut sich auf ein Schläfchen in seiner gemütlichen Höhle. »PIEP!« - wer stört denn da? Wo kommt das Gepiepse her? Die Maus ist es nicht, sie macht »Quiek, quiek, quiek«. Ärgerlich schaut sich Bär vor seiner Höhle um. Keins der Tiere im Wald will es gewesen sein, denn bekanntlich macht der Specht »Tack-Tack«, die Schlange »Sssssss« und die Krähe »Krah, Krah«. Und schon gibt es ohrenbetäubendes Stimmengewirr. »Ruhe!«, brüllt der Bär, keiner macht mehr einen Mucks. Schließlich schnarcht der Bär so laut, dass in dieser Nacht niemand mehr zur Ruhe kommt.
Eine gereimte, stimmgewaltige Gutenachtgeschichte, die anregt, vertraute Tiergeräusche nachzumachen.
Anna mag Teilen überhaupt nicht. Vor allem ihre Oma möchte sie in den Ferien nur für sich haben. Ausgerechnet in diesen Ferien kommt Annas Cousin Tarek zur selben Zeit zu Oma. Die beiden beschließen, Oma einfach ganz gerecht genau in der Mitte aufzuteilen. Anna bekommt Omas linke Hälfte und Tarek die rechte. Also kocht Oma mit der rechten Hand Spaghetti, während sie mit der linken Pizzateig ausrollt. Und schläft beim Ins-Bett-Bringen völlig erschöpft ein. Da stellen Anna und Tarek fest: Zusammen ist es doch besser als allein.
Ein Ferienabenteuer, das zeigt: Teilen ist gar nicht so schwer – und kann sogar Spaß machen