Eine Liebeserklärung an den Winter
»Dann geschah etwas, das noch nie geschehen war, seit der erste Mumintroll sich zum Winterschlaf zusammengerollt hatte. Mumin wachte auf und konnte nicht wieder einschlafen.« So beginnt Tove Janssons Geschichte von Mumins erstem Winter, der für ihn voller Wunder steckt. Doch mit der Unterstützung von alten und neuen Freunden lernt er alle Facetten des Winters kennen und schließlich sogar lieben. Ein winterliches Abenteuer, das daran erinnert, wie man sich in der dunklen Jahreszeit die Herzenswärme bewahrt.
Der Nachricht von der Sichtung eines äußerst seltenen Blauwangenspints folgend, reist die Hobby-Ornithologin und Journalistin Eva aus der Stadt auf die Insel. Dort trifft sie auf Holly: Die berühmte ehemalige Schauspielerin lebt hier allein und hat den Vogel erstmals beobachtet. Holly redet pausenlos, auch über die intimsten Themen, isst mit den Händen und zeigt beim Lachen schamlos ihr Zäpfchen. Eva kommt kaum zu Wort. Sie spricht ohnehin wenig und selten aus, was sie denkt. Die schöne, irgendwie obszöne Holly mit ihren Männergeschichten und dem unendlichen Selbstbewusstsein weckt in Eva Begehren, Eifersucht, Ekel, Bewunderung, Hass. In nur sieben Tagen auf der grünen Insel, sieben Tagen mit Holly, geht in Eva eine unheimliche Veränderung vor. Sie hat die Reise angetreten, weil sie einen Vogel suchte. Gefunden hat sie so viel mehr. Doch zu welchem Preis?
Ein modernes Märchen voller Abenteuer und Herz
Die Mumins und ihre Freunde genießen ein ruhiges Leben im Mumintal. Doch als Mumin, der Schnupferich und das Schnüferl einen geheimnisvollen Hut finden, geschehen die komischsten Dinge: wundersame Verwandlungen, ein Fluss aus Saft, ein Dschungel im Wohnzimmer … und dann treffen sogar neue Gesichter im Mumintal ein! Eine poetische Geschichte voller Herzenswärme und philosophischem Tiefgang, erzählt von Tove Jansson.
Ein Meisterwerk der finnischen Kinderliteratur
In Skandinavien längst Kult, erobern die Mumins seit mehr als 80 Jahren die Herzen weltweit. Die tiefgründigen Abenteuer der nilpferdähnlichen Trolle sind eine nostalgische Reise für große und kleine Fans.
Mit den Mumins gegen den Winterblues
Wer braucht schon Winterschlaf, wenn man die Wintertage auch mit den Mumins verbringen kann? Auf 24 Postkarten mit Illustrationen und Texten von Tove Jansson zeigt sich das Mumintal von seiner winterlichsten und herzlichsten Seite. Ein wunderbares Geschenk für alle Fans von Mumin, dem Schnupferich, Too-ticki, dem Schnüfferl und natürlich der kleinen Mü.
Advent mit Mumin, Too-ticki und der kleinen Mü
Der Adventskalender zum Aufstellen hält für jeden Tag im Advent ein winterliches Zitat und eine liebevolle Illustration von Tove Jansson bereit. Ein einzigartiges Geschenk für alle alten und neuen Fans der kleinen kultigen Trolle.
Etwas schreckliches ist passiert, sie nennen es Weihnachten!
Selbst im Mumintal herrscht zur Vorweihnachtszeit Ausnahmezustand. Doch die Mumins und ihre Freunde lassen sich nicht aus der Ruhe bringen. Auf 24 Postkarten mit Illustrationen und Texten von Tove Jansson präsentiert sich das Mumintal als gemütliches Winterwunderland. Ein wunderbares Geschenk für alle Fans von Mumin, Too-ticki, dem Schnüferl und der kleinen Mü.
Advent mit Mumin, Too-ticki und der kleinen Mü
Die Kultfiguren aus der Feder von Tove Jansson halten für jeden Tag im Advent ein winterliches Zitat und eine liebevolle Illustration bereit. Ein einzigartiges Geschenk für alle alten und neuen Fans der kleinen Trolle.
Mit herbstlichem Farbschnitt in der Erstauflage – Lieferung nach Verfügbarkeit!
Verliebt in Kopenhagen
Als Jonnas Leben auf den Kopf gestellt wird und sie kurzerhand als Barista in dem gemütlichen Coffee Shop „Copenhagen Cinnamon“ anfängt, ahnt sie noch nicht, dass sie und den ziemlich süßen Besitzer Mads mehr verbindet als nur eine Zufallsbekanntschaft. Während draußen das Herbstlaub von den Bäumen fällt, verbringen sie zwischen Pumpkin Spice Latte und Zimtschnecken unweigerlich immer mehr Zeit miteinander. Doch es gibt einen Teil von Mads, den er fest verschlossen hält, das spürt Jonna sofort. Als er ihr anbietet, übergangsweise auf seinem Hausboot zu wohnen, entdeckt Jonna, dass ihre Vergangenheit stärker miteinander verwoben ist, als sie je für möglich gehalten hat…
Copenhagen Cinnamon 1. Delicate: Eine cozy Herbst-Romance für die dunkle Jahreszeit
Ein bewegendes Debüt: zwei Schwestern, ein Roadtrip und die Frage, wie man weiterlebt, wenn sich alles ändert
»Zwei hinreißende Schwestern in einer Geschichte voller Liebe, Mut und Hoffnung – dieser Roman hat mich glücklich gemacht.« Elena Fischer
»Eine Hommage an die Liebe zwischen Geschwistern und die unbezwingbare Kraft der Kunst.«. Annika Büsing
»Es ist eine Wucht!« Alina Bronsky
Juna ist siebzehn und will trotz ihres schwindenden Augenlichts um jeden Preis Malerin werden. Martha ist dreizehn und versucht alles, um aus dem Schatten ihrer begabten Schwester zu treten. Die zwei wechseln kaum ein Wort miteinander. Doch dann verschlechtert sich Junas Diagnose, und sie erkennen, dass sie sich nur gemeinsam gegen die Welt wappnen können. Einfühlsam und kraftvoll erzählt Cora Wucherer vom unstillbaren Hunger auf das Leben und von einem Sommer, der alles verändert.
Seit sie denken können, teilen sich Juna und Martha ein Zimmer in ihrer engen Familienwohnung in München-Giesing. Doch das ist auch schon alles, was die beiden Schwestern gemeinsam haben. Juna, außergewöhnlich begabt und bedroht von einer seltenen Krankheit, erfährt, dass ihr wohl nur noch wenige Monate bleiben, bis sie ihr Sehvermögen verliert. Ihr Traum, einmal eine ebenso bedeutende Künstlerin zu werden wie ihr großes Vorbild Lotte Laserstein, scheint zu zerbrechen. Ihre jüngere Schwester Martha hingegen kämpft darum, überhaupt gesehen zu werden. Mit Junas Ausweis in der Tasche ergattert sie sich einen Nebenjob in einem Kino – und damit eine völlig neue Unabhängigkeit. Als Juna unbedingt ihr Lieblingsgemälde von Lotte Laserstein in Malmö sehen will, ergreift Martha ihre Chance und organisiert eine heimliche Reise für die beiden. Was als Abenteuer beginnt, wird zu einer ungeahnten Herausforderung – und die Schwestern geraten an die Grenzen dessen, was sie voneinander zu wissen glaubten.
Eine Schriftstellerin reist im Hochsommer nach Athen, um dort einen Schreibkurs zu geben. Während ihre eigenen Verhältnisse vorerst im Dunkeln bleiben, wird sie zur Zuhörerin einer Reihe von Lebensgeschichten und -beichten. Beginnend mit dem Sitznachbarn auf dem Hinflug, seinen Schilderungen von schnellen Booten und gescheiterten Ehen, erzählen ihre Bekanntschaften von Ängsten, Begierden, Versäumnissen und Lieblingstheorien. In der erstickenden Hitze und dem Lärm der Stadt schaffen diese verschiedenen Stimmen ein komplexes Tableau menschlichen Lebens. Und dabei wird, zunächst in Umrissen, zugleich das Bild einer Frau – der Schriftstellerin – kenntlich, die zu lernen beginnt, einem einschneidenden Verlust zu begegnen.
Outline ist ein so wagemutiger wie eleganter Roman über Liebe, Verlust, Erinnerung und den elementaren Drang, den anderen und sich selbst Geschichten zu erzählen.
Dieses Buch ist Teil der Outline-Trilogie.
In Rachel Cusks Outline-Trilogie begleiten wir die Schriftstellerin Faye auf ihren Reisen, während sie in intensiven Gesprächen das Leben und die Beziehungen ihrer Mitmenschen reflektiert. Mit radikaler Zurücknahme der Ich-Erzählerin entsteht ein faszinierendes Porträt moderner Selbstverlorenheit – eine weibliche Odyssee im 21. Jahrhundert.
Jeder Band ist in sich abgeschlossen und kann unabhängig voneinander gelesen werden.Dieses Buch ist Teil der Reihe »75 Jahre Bibliothek Suhrkamp«: Willy Fleckhaus hatte für die Bibliothek Suhrkamp ein ikonisches Coverdesign und eine eigene visuelle Ordnung geschaffen. Mit »30 Farben für Willy Fleckhaus« (2026) greift Olaf Nicolai diese Gestaltung auf und aktualisiert die scheinbar zeitlose Gestaltungsgrammatik. Mit deren mathematisch berechneten Kombinationen bespielt er dieses Raster und verändert unseren Blick auf Fleckhaus’ Arbeit: Was ursprünglich als funktionaler Entwurf gedacht war, wird jetzt als konzeptuelle Struktur sichtbar. Nicolai erzeugt so eine neue Aufmerksamkeit für die Reihe als Form, er konserviert sie nicht, er aktiviert sie, er zeigt die Bibliothek Suhrkamp als eine höchstlebendige Struktur.
Ein Stück hoher Norden für Ihre Küche
Inga Elsa Bergþórsdóttir und Gísli Egill Hrafnsson laden ein, Skandinavien mit allen Sinnen zu entdecken. Dieses skandinavische Kochbuch vereint 55 authentische, nach Jahreszeiten geordnete Rezepte aus Dänemark, Norwegen, Schweden, Island und Finnland – von eingelegtem Hering und Roggenbrot bis zu Langustinen mit Knoblauchbutter und Skyr-Sorbet. Die Rezepte reichen von unkomplizierten Alltagsgerichten bis zu entspannten, festlichen Menüs. Saisonale Produkte, regionale Traditionen und stimmungsvolle Fotografie verbinden sich zu einem atmosphärischen Kochbuch für nordische Küche – schlicht, naturverbunden, ursprünglich und voller Geschmack.
Nordische Küche für alle Jahreszeiten
Für helle Tage in Frühling und Sommer bietet das Buch frische skandinavische Rezepte wie Heringe in Dillessig, Roggenbrot aus Dänemark, Smørrebrød mit verschiedensten Belägen, Kabeljau mit Grünkohl und Beurre blanc, Jakobsmuscheln mit Basilikum-Dill-Butter, Langustinenspieße mit gebräunter Knoblauchbutter, Lachs-Carpaccio mit Wildkräutern oder Crumble mit Rhabarber und Brombeeren. Im Herbst und Winter wird es wärmend, festlich und gemütlich: Müsli nach Art des Hauses, Brioches mit Vanillecreme, Kartoffel-Pfannkuchen aus Finnland, Graved Lachs, Lammhaxe mit Wurzelgemüse, Lussekatter oder Weihnachtsmilchreis bringen den Geschmack des hohen Nordens direkt an Ihren Tisch.
Ein Kochbuch für Hobbyköch:innen, Genießer:innen und alle, die skandinavisches Essen nicht nur nachkochen, sondern fühlen möchten. Jetzt entdecken und sich den hohen Norden nach Hause holen.
Georg-Büchner-Preis 2025
»Frau Ministerin, ich gratuliere Ihnen zu Ihrem Sohn.«
Ein radikal gegenwärtiger Roman über die abgründigen Beziehungen zwischen Söhnen und ihren Müttern. Mit einer Sprachkraft, die Staunen macht, erzählt die preisgekrönte Schriftstellerin Ursula Krechel von symbiotischer Mutterschaft, von existenziell gefährdeten Frauen und von politischer Gewalt.
Mit seiner Mutter sprechen zu müssen, ist für den Sohn von Eva Patarak ein Staatsverbrechen. Für Eva hingegen ist es ein Verbrechen, dass ihr Sohn und sie offenbar ausspioniert werden. Welches Ziel verfolgt die Lateinlehrerin Silke Aschauer mit ihrer Observation? Will sie etwa einen Roman schreiben? Bieten die grausamen Familienverhältnisse der Antike, die sie für den Unterricht aufbereitet, nicht ausreichend Stoff für Faszination? Fest steht nur: Silke hält längst nicht alle Fäden in der Hand, denn ihr eigener Körper hat einen blutigen Aufstand gegen sie angezettelt, der sie in die Rolle der Patientin zwingt. In ihrer Ohnmacht wenden sich beide Frauen an die Justizministerin – ohne zu ahnen, in welche Gefahr sie die Staatsvertreterin damit bringen. Ursula Krechel schreibt in ihrem hoch politischen und stilistisch herausragenden Roman eine Kulturgeschichte aller Frauen – von einer römischen Kaisermutter zu einer Studienrätin, von einer Verkäuferin in einem kleinen Kräuterimperium zu einer Ministerin. Es ist die Geschichte ihres Widerstands gegen die Gewalt, die ihnen physisch und psychisch zugemutet wird.
»Niemand erzählt so formbewusst wie Ursula Krechel.« Andreas Platthaus, FAZ
»Mit ihr zeichnet die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung eine Autorin aus, die in ihren Gedichten, Theaterstücken, Hörspielen, Romanen und Essays den Verheerungen der deutschen Geschichte und Verhärtungen der Gegenwart die Kraft ihrer Literatur entgegensetzt. […] Das Thema der Selbstbehauptung, Wiederentdeckung und Fortentwicklung weiblicher Autorschaft zieht sich als roter Faden durch ihr gesamtes Schaffen.« Jury des Georg-Büchner-Preises
»Ein wahres Wunder« New York Times
Der internationale Sensationserfolg
Tief unter der Erde werden neununddreißig Frauen gefangen gehalten. Während das elektrische Licht Tag und Nacht verschwimmen lässt, sitzt ein junges Mädchen – die vierzigste Gefangene – allein und ausgestoßen in der Ecke. »Ich, die ich Männer nicht kannte« ist so feministisch wie »Der Report der Magd« und so existentiell wie »Die Wand«: Ein moderner Klassiker, internationaler Verkaufserfolg und BookTok-Hit in neuer deutscher Übersetzung.
In einem unterirdischen Gefängnis sitzen neununddreißig Frauen. Was übertage geschehen ist, wissen sie nicht: Wurde die Welt verlassen, von einem Virus verwüstet? Die Frauen können sich nicht erinnern, wie sie in den Käfig gelangt sind, haben jegliches Zeitgefühl verloren und nur eine vage Ahnung von ihrem alten Leben. Ihre Aufseher, sechs schweigsame Männer in Uniform, sprechen nicht mit ihnen und berühren sie nur, um sicherzustellen, dass keine von ihnen versucht, sich das Leben zu nehmen. Eines Tages ertönt ein Alarm, und die Wachen verschwinden; die Tür steht offen. Als erste wagt jene vierzigste Gefangene den ersten Schritt, die nichts als das Gefängnis kannte. Doch anders als erhofft, finden die Frauen draußen nicht die Freiheit, sondern eine Welt, die sie nicht wiedererkennen und in der sie lernen müssen, sich gemeinsam zurechtzufinden.