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Der schmale Grat zwischen Liebe und Hass
Vor zwei Jahren hat Elena ihr Dorf vor den Seelen der Toten gerettet und ist Nan, dem einstigen Totengott, verfallen. Als Oberhaupt ihres Dorfes versucht sie alles, um das Andenken an die Verstorbenen zu ehren. Doch als die Wesen der aztekischen Mythologie auf einmal überall in der Welt der Lebenden auftauchen und für Chaos sorgen, erfährt Elena, dass das Totenreich Mictlan auseinanderbricht. Im Zuge dessen finden sich Elena und Nan auf verfeindeten Seiten eines Krieges zwischen Lebenden und Toten wieder. Die Totengräberin und der einstige Totengott müssen schon bald am eigenen Leib erfahren, wie schmal der Grat zwischen Liebe und Hass tatsächlich ist, während die Welt um sie herum in Flammen aufzugehen droht.
Legends of Mictlan 2. Broken by Death: Eine Dark-Fantasy-Romance vom Feinsten
Fremde Welt Westberlin – und die Sehnsucht nach der Liebe und dem Leben
Mit 13 Jahren ist der Junge in diesem Alter: Das Leben hängt schief in den Angeln, der Alltag gerät zum Schwelbrand, die erste Liebe überwältigt ihn und lässt die Tage beben. 1969 steht die Zeit in Westberlin vielerorts noch still, und doch ändert sich für den Jungen alles. Von dieser Zerrissenheit erzählt Michael Wildenhain in seinem Roman so virtuos und episch, wie es nur einer kann, der dabei war.
Weil der Vater eine neue Stelle antritt, muss auch der Sohn in die Belziger Straße ziehen, in eine Atmosphäre der Wut gegen die ganze Welt. Hier droht die von den Traumata des Krieges geprägte Familie – der versehrte Vater, die gezeichnete Mutter – zu zerfallen; dort lockt die Wirklichkeit der Straße, brutal und zärtlich, derb und schön, die den Jungen in eine Entscheidung von beträchtlicher Tragweite treibt. Was zählt: die Nähe zu Körschi, Bandenchef und bester Boxer der Belziger. Und Alina, die Angebetete, die Körschi als sein Eigentum betrachtet und von der der Junge dennoch nicht lassen kann. Manchmal, das erfährt er, musst du etwas riskieren, selten sogar das Leben. »Das Ende vom Lied« erzählt von einem Westberlin jenseits der 68er Ereignisse, einer Stadt, wie es sie nie wieder geben wird, vom unstillbaren Durst nach der ungezähmten Realität und vom Licht, in dem wir träumen.