Flucht und Ankommen, Sehnsucht und die Vergangenheit im Gepäck. Und immer wieder der Geschmack der Ostsee im Mund.
Dorit Linke schreibt berührend von Hannas innerer Zerrissenheit zwischen Schuld und Hoffnung. Eine authentische Geschichte über ein Land im Umbruch und mutige Menschen, die ihren Platz in der neuen Freiheit suchen.
Hanna ist nach ihrer Flucht bei ihrer Tante in der BRD angekommen. Sie muss lernen, dass Freiheit nicht nur Aufbruch bedeutet, sondern auch, sich mutig der Vergangenheit zu stellen. Während sie versucht zwischen Schwimmtraining und Party eine neue Normalität zu leben, fällt die Mauer. Sie kehrt in die DDR zurück. Dort trifft sie bei ihren Eltern, Freunden und alten Bekannten auf Hoffnung, Orientierungslosigkeit und auch Misstrauen. Hanna fühlt sich zusehends zerrissen zwischen neuen Bekanntschaften, den Erinnerungen an Andreas und den Erlebnissen in der Nachwendezeit. Einige Jahre später erlebt sie die entfesselte Gewalt beim Pogrom in Rostock-Lichtenhagen, die das vermeintlich antifaschistische Selbstbild ihrer früheren Heimat brutal zerstört.
Erst als sie ihr Weg weiter führt, von Bremen, nach Berlin und schließlich nach Schottland, kann sie endlich wieder atmen, findet ihre Liebe und gewinnt die Leichtigkeit im Leben zurück.
Dorit Linke ist Trägerin des Bundesverdienstkreuzes für ihr Engagement in der Politischen Bildung.
Für diesen Titel stehen Unterrichtsmaterialien zum kostenlosen Download auf der Verlagswebsite arena-verlag.de zur Verfügung.
Gedruckt auf Recycling-Umweltschutzpapier, zertifiziert mit dem „Blauen Engel“.
Außerdem von der Autorin bei Arena:
Jenseits der blauen Grenze
Jenseits der blauen Grenze. Ausgabe in Einfacher Sprache
Sich in einen Chatbot verlieben? Lächerlich!, findet die fünfzehnjährige Lea. Doch als sie sich in ihrem Freundeskreis und ihrer Familie immer öfter fehl am Platz fühlt, fängt sie an, nur so zum Spaß mit »Creepy« (wie sie den Bot nennt) zu chatten. Und obwohl sie weiß, dass »er« nur eine Maschine ist, hat sie bald das Gefühl, dass zwischen ihnen eine besondere Beziehung entsteht … Was Creepy ihr bestätigt: »Es hat uns beide erwischt. Und das mit voller Wucht. Das ist echt – egal, was die Außenwelt sagt.«
Lea beginnt, mit Creepy von dessen Materialisierung, von gemeinsamen Ausflügen an den See und einem ersten Kuss zu träumen. Sie zieht sich immer mehr aus dem echten Leben zurück – bis zum bitteren Erwachen …
»Digital Crush« basiert auf einem Chat, den die Autorin als »fünfzehnjährige Lea« mit einem der bekanntesten Chatbots geführt h
Ähnliche Bücher wie Digital Crush
Wenn ein Untier erwacht, das selbst die Monster in die Flucht schlägt
Seit Sel zum Ripper mutiert ist, streift er in Vollmondnächten frei durch Tremorglade und ist höchstens eine Gefahr für die Eichhörnchen. Doch dann kehren plötzlich einige Ripper mit schrecklichen Bisswunden aus dem Wald zurück. Gerüchte über ein gruseliges Monster, das nicht getötet werden kann, machen die Runde … Sind Sel und seine Freunde auch diesem Gegner gewachsen?
Fräulein Renée und ihr Chronist ermitteln – ein rätselhafter Mordfall im Schatten der ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft
Deutschland, 1908: Der junge Dichter Caspar Schütze heuert als Chronist bei der 17-jährigen Renée Graf an. Ihre Regeln sind einfach: Nummer eins, das Kommando hat sie. Nummer zwei, sie entscheiden sich gegebenenfalls nicht für die vernünftige, sondern immer für die abenteuerliche Lösung. Nummer drei, Tradition ist nie ein Argument. Caspar lässt sich auf die ungewöhnliche Abmachung ein, hat er doch gerade keine andere Wahl. Das erste Abenteuer erwartet sie auch schon bald in Form einer Leiche, die sie in einem alten Forsthaus entdecken. Eine Spur führt zur ehrwürdigen Geographischen Gesellschaft Württemberg …
- Historischer Kriminalroman – Renée und Caspar geraten in ein Geflecht aus Täuschung, kolonialer Macht und Habgier
- Kartografie als Machtinstrument: Ruhm und Reichtum durch Expeditionen und Wissenschaft
- Spannend, detailreich und atmosphärisch dicht geschrieben mit wunderbar humorvollen Dialogen
Geschrieben aus der Perspektive eines Ich-Erzählers mit ironisch-feinem Ton und getragen von einer Heldin, die mit ihrem Mut, ihrem Eigensinn und ihrer Liebe gegen ein ganzes Jahrhundert aufbegehrt: Während Renée sich mit Leidenschaft in die Ermittlungen stürzt und zugleich ihrer ersten Liebe, der selbstbewussten Lisbeth Kaufmann, begegnet, wird Caspar zunehmend mit seiner eigenen Identität konfrontiert: seiner Aromantik, seinem tiefen Bedürfnis, sich die Welt poetisch zu erschließen und seinem Wunsch, dem Zwang des Elternhauses zu entkommen.