Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Arbeitermilieu.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Arbeitermilieu" gefunden.
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Stuxx von Will Gmehling | €17,00
Stefan Uwe Max - Stuxx hatte sie daraus gemacht, „die Frau, die seine Mutter war". Vor vier Jahren ist sie abgehauen, Stuxx hat keine Ahnung warum und will es längst nicht mehr wissen. Seitdem kümmert sich sein Vater allein um ihn und seine kleine Schwester. Ohne die immer fröhliche Lila wäre wenig Sonne in der kleinen Wohnung. Fast 14 ist Will Gmehlings Held und er hadert mit sich und der Welt. Weil er sich ein paar lausige Quadratmeter mit einem kleinen Mädchen teilen muss, fährt er stundenlang mit seinem Schrottrad durch das öde Viertel. Freunde hat er nicht, die Schule langweilt ihn. Was er mag - coole alte Autos - lässt die anderen kalt. Und er findet sich unattraktiv, dabei wäre er so gern begehrenswert, denn Stuxx ist verliebt! Wie von selbst fährt sein Rad in die Straße, wo Luzie Karsunke wohnt. Und dann passiert plötzlich ganz viel gleichzeitig als Stuxx - mal freiwillig, mal unfreiwillig - seine alte Beobachterrolle aufgibt, als er aktiv wird und merkt, dass er gesehen wird. Von einem aus der Klasse, den er mag. Und dann: von Luzie Karsunke! Will Gmehling hat mit Stuxx eine berührende Jungenfigur geschaffen, die bestimmt ist von der Erfahrung, verlassen worden zu sein und von der Sehnsucht nach Nähe, Liebe und Versöhnung mit sich und der Welt.
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Roman
Vom Mut einer Frau in einer Welt, die ihr keinen Platz mehr lassen will – von Anja Kampmann eindringlich und bildgewaltig erzählt Hedda hat sich ihren Traum erkämpft: Artistin im »Alkazar« auf der Reeperbahn. Doch nichts zählt mehr, als in den dreißiger Jahren die neuen Uniformen wie selbstverständlich im Publikum auftauchen. Die Freiräume werden enger und auch für die Mädchen im Varieté wird es gefährlich. Wem kann Hedda noch trauen? Ihr Bruder Jaan heuert als Harpunenschmied auf einem Walfänger an, für eine Fahrt in die Antarktis. Und auch Hedda sucht für sich und ihren kleinen Bruder Pauli nach Auswegen. Anja Kampmann erzählt in einer unvergleichlich atmosphärischen Sprache, der es auch an Leichtigkeit nicht fehlt, eine Geschichte weiblicher Selbstbehauptung aus einer ganz und gar von Männern dominierten Zeit.
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Roman | Ein bewegendes, zärtliches Porträt über Arbeiterkultur, Sucht und familiäre Liebe
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Motte wird sie von ihrem Vater genannt. Eigentlich hat sie sogar zwei Väter: den liebevollen, der sich auf alle Fragen eine Antwort ausdenkt. Und den anderen, der von der Werkshalle ins Büro versetzt wird, damit er sich nicht volltrunken die Hand absägt.
Auch Motte trinkt längst mehr, als ihr gut tut. Schon als Kind hat sie beim Schützenfest die Reste ausgetrunken, bis ihr warm wurde. Jetzt, als junge Frau, schläft sie manchmal im Hausflur, weil sie mit dem Schlüssel nicht mehr das Schloss trifft. Ihr Freund stützt sie, aber der kann meistens selbst nicht mehr richtig stehen. Als bei ihrem Vater Krebs diagnostiziert wird, sucht Motte nach einem Weg, sich zu verabschieden – vom Vater und vom Alkohol.
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Impressum:
Albatros Buchhandlung e.K.
Michael Hockel
Fedelhören 91
28203 Bremen
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