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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Arbeitskampf.
Wir haben 6 Buchtipps zu "Arbeitskampf" gefunden.

Besetzen, kleben, streiken: Der Kampf um die Zukunft

Der Druck der Straße wächst: Bauernproteste, Klimastreiks oder Proteste gegen unterdrückende Regimes – der Politikwissenschaftler Tareq Sydiq beleuchtet die neue Protestkultur Sie haben Regime gestürzt, Grenzen geöffnet und Rechte erkämpft – Proteste haben in der Geschichte schon einige Steine ins Rollen gebracht. In der Gegenwart scheinen sie präsenter denn je, und es hat sich verändert, wer wofür oder wogegen und in welcher Form protestiert: von Frauen, die ihre Kopftücher verbrennen, über Bauern, die mit ihren Traktoren Straßen blockieren, oder Klimaaktivist:innen, die sich am Boden festkleben, bis hin zu Social-Media-Posts unter Hashtags wie GegenRechts, MeToo oder MutZurWahrheit. Der Protestforscher Tareq Sydiq beleuchtet in seinem Buch die neue Protestkultur anhand zahlreicher Beispiele. Anschaulich und augenöffnend zeigt er, was diese Proteste ausmachen und wie sie die Politik und Gesellschaft beeinflussen.

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Wie Lieferdienste ihre Fahrer ausbeuten, warum uns das alle ärmer macht – und was wir dagegen tun können Als Sprecher der deutschlandweit bekannten Kampagne »Liefern am Limit« war Orry Mittenmayer zu Gast bei »Hart aber fair« und dem ZDF-Format »13 Fragen«.

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Prekäre Wissenschaft in Deutschland

Seit 2007 prekarisiert das Wissenschaftszeitvertragsgesetz Arbeitsbedingungen und Berufsaussichten des akademischen Mittelbaus: Das Gros der Wissenschaftler:innen hangelt sich von einem befristeten Job zum nächsten, und wer nach zwölf Jahren keine feste Stelle hat, fällt endgültig aus dem System heraus. Als 2021 ein Video des Forschungsministeriums in den Fokus gerät, in dem am Beispiel der fiktiven Biologin »Hanna« die vermeintlichen Vorzüge des Gesetzes gepriesen werden, lancieren Amrei Bahr, Kristin Eichhorn und Sebastian Kubon den Hashtag #IchBinHanna. Binnen weniger Stunden machen zahllose Wissenschaftler:innen ihrem Ärger Luft. Sie schildern die Auswirkungen der Prekarität auf ihr Leben, berichten von Überlastung und Depressionen. Die Medien greifen das Thema auf, und »Hanna« schafft es wenig später sogar in den Bundestag. In ihrer Streitschrift legen die Initiator:innen dar, welche Folgen das »WissZeitVG« für Forschende und Studierende, aber auch für den Wissenschaftsstandort Deutschland und unsere Gesellschaft insgesamt hat. Sie resümieren die Erfahrungsberichte unter #IchBinHanna und präsentieren ihre Forderungen für bessere Arbeitsbedingungen in Forschung und Lehre.

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Ein Roman

Anfang der 1920er Jahre erleben zwei Familien in Barcelona die Unruhen vor Ausbruch des spanischen Bürgerkriegs. Miguel und seine Genossen erfahren stellvertretend für ihre Generation, wie ihr mutiger Kampf um Freiheit und Gleichheit brutal niedergeschlagen wird – ein Kampf, den Miguel schließlich mit seinem Leben bezahlt. Miguel, der sich ganz dem Gewerkschaftskampf verschrieben hat, bleibt in Barcelona, obwohl sich die Lage für die Aktivist*innen zuspitzt. Im Rahmen einer großen Verhaftungswelle wird er 1922 festgenommen und landet im Gefängnis, wo er zwei alte Mitstreiter trifft. In ihrer gemeinsamen Zelle führen sie philosophische Dialoge über ihre Bewegung, ihre Überzeugungen und ihre ungewisse Zukunft. Es geht um Arbeitskampf, Gerechtigkeit, Gleichberechtigung, Anarchie und den Kampf für eine bessere Welt. Dabei wird die Frage des in Russland aufkommenden Stalinismus ebenso verhandelt wie der Wunsch nach einer eigenständigen, authentischen Widerstandsbewegung gegen den aufkommenden Faschismus in Spanien. Erzählt wird die Geschichte aus der Perspektive von Anna, die nach vierzig Jahren im Exil nach Barcelona zurückkehrt, wo sie sich an ihre Kindheit und Jugend im Kreis der spanischen Gewerkschaftsbewegung erinnert.

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Roman

Das große Finale des preisgekrönten Island-Epos

Hallgrímur Helgason ist der wichtigste und erfolgreichste isländische Autor unserer Zeit. Mit »60 Kilo Sonntage« zeichnet er ein vielschichtiges, poetisch-ironisches Porträt einer Gesellschaft zwischen Tradition und Moderne und erzählt eine mitreißende Geschichte über die innere Zerrissenheit, in die ein Leben zwischen persönlicher Identitätssuche und aufreibendem Arbeitskampf treiben kann.

Segulfjörður, 1918. Nach einem verheerenden Lawinenunglück erreicht Gestur unverhofft ein Brief seines totgeglaubten Vaters. Kurzerhand entscheidet Gestur sich, seine Partnerin Anna in Island zurückzulassen und bricht auf, um seinem Vater hinterher zu reisen. Kaum angekommen, erfährt Gestur, dass dieser nicht sein leiblicher Vater war. In eine tiefe Identitätskrise gestürzt, tritt er die Heimreise nach Island an – doch auch dort ist kein Stein mehr auf dem anderen: Anna ist mittlerweile mit einem anderen Mann liiert und die von der Heringskrise erschütterte Gesellschaft wird von einer immer größer werdenden Spaltung bestimmt. Kapitalistische Unternehmer und frischgebackene Gewerkschaftler stehen einander in einem erbitterten Kampf gegenüber – und Gestur ist mittendrin.

Meisterhaft und mit seinem einzigartigen Humor verwebt Helgason in »60 Kilo Sonntage« politische Kämpfe und persönliche Lebensfragen zu einer packenden Erzählung über Liebe, Migration und Klassenkampf.

»Große Literatur aus einem kleinen Land.« Denis Scheck, Druckfrisch



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