Wir haben 10 Buchtipps zu "Dalí" gefunden.
Vor seinem strengen Vater, einem angesehenen Notar, floh der kleine Salvador immer wieder auf den Dachboden. Das war sein Reich und er der »Weltenherrscher«. Dort fing er an zu malen, auf die Deckel von Hutschachteln. Mit zwölf bekam er Zeichenunterricht, später schickte ihn der Vater an die Königliche Akademie für Schöne Künste in Madrid, denn sein Talent konnte auch er nicht übersehen. Schon bald fand der junge Maler seine eigene Richtung. Ihn interessierte die Welt des Unbewussten, die Darstellung von Träumen. Er malte, gestaltete Möbel und Hüte, Theaterkulissen, schrieb, inszenierte sich selbst. Heute sind seine Bilder auf der ganzen Welt zu sehen. Little People, Big Dreams erzählt von den beeindruckenden Lebensgeschichten großer Menschen: Jede dieser Persönlichkeiten, ob Philosophin, Forscherin oder Sportler, hat Unvorstellbares erreicht. Dabei begann alles, als sie noch klein waren: mit großen Träumen.
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100 Jahre Surrealismus Der Surrealismus zählt zu den wichtigsten und innovativsten Kunstrichtungen der Moderne. Obwohl heute vor allem mit bildenden Künstlern wie René Magritte, Salvador Dalí oder Max Ernst assoziiert, wirkte der Surrealismus genauso auch in der Literatur richtungsweisend. Im Zentrum steht eine radikale Sprache, die das Unbewusste und die freie Assoziation ins Spiel bringt, sich gegen herkömmliche Logik und Bourgeoisie auflehnt, die freie Liebe sowie die Magie des Alltags propagiert und die Phantasie beflügelt. Andreas Puff-Trojan bildet im vorliegenden Band souverän das ganze Spektrum ab – von Wort und Bild bis hin zu Film oder Fotografie.
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Larifari. Ein konfuses Buch von 1956 ist der Debütband von Friederike Mayröcker, der Auftakt eines Jahrhundertwerks. Seinen Titel hat er vom gleichnamigen Kurztext, der das Buch beschließt. In Nicolas Mahlers Bearbeitung geschieht Spektakuläres: Die einzelnen Sätze dieses Textes gehen Verbindungen ein mit jeweils einer Passage aus Mayröckers riesigem Gesamtwerk. Und auch die Dichterin selbst ist in ständigem Dialog und Austausch, natürlich mit Ernst Jandl, aber auch mit Snoopy (im blauen Turnanzug), mit Herrn Taube und Salvador Dalí, und auch Gertrude Stein mischt sich ein. Nicolas Mahler ist immer dabei und hält all die Szenen in bewährt minimalistischen Strichen für die Nachwelt fest – dann aber plötzlich »Publikums STÖRAKTION : WO BLEIBBBB DA DIE BBBBBBBBOOOOOOOOTTSCHAAAAAAAFT???????????«
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Kochen nach Kunstwerken! Das ist Kunstgenuss im wahrsten Sinne des Wortes: Ein abstraktes Gemälde von Lee Krasner verwandelt sich in einen bunten Gemüsesalat, ein verschneiter Heuhaufen von Claude Monet in ein puderzuckerbestäubtes Frühstücksmuffin und Andy Warhols berühmte Suppendosen zu einer knusprigen Tomaten-Mozzarella-Galette. Dieses besondere Kochbuch versammelt 52 Rezepte, die von Meisterwerken der Kunst inspiriert sind. Dafür hat Felicity Souter das Leben von Künstlerinnen und Künstlern aus Vergangenheit und Gegenwart erforscht und faszinierende Anekdoten über deren kulinarische Vorlieben und Gewohnheiten aufgedeckt. Die daraus entwickelten Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Desserts und Getränke sind jeweils einem Kunstwerk nachempfunden, darunter Werke von Marina Abramović, Jean-Michel Basquiat, Louise Bourgeois, Salvador Dalí, Frida Kahlo, Henri Matisse, Georgia O'Keeffe und Pablo Picasso. Wunderschöne Foodfotos und hochwertige Reproduktionen zeigen die verblüffende Ähnlichkeit zwischen all den Köstlichkeiten und ihren künstlerischen Vorlagen. So werden die einfach nachzukochenden Rezepte selbst zu appetitlichen Kunstwerken und garantiertem Augenschmaus auf dem Esstisch.
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Dieses Buch verändert unser Verständnis von Kunst und Kultur
Was wäre aus den berühmten Malern, Schriftstellern, Komponisten und Popstars geworden, wenn niemand da gewesen wäre, um sie zu inspirieren, zu trösten, zu korrigieren, zu managen, zu lieben? Von den antiken Musengöttinnen hin zu Christiane Vulpius, Sofja Tolstaja, Gala Dalí, Véra Nabokov, Lee Krasner, Uma Thurman und vielen anderen erzählt Elisa von Hof von den Frauen, die unsere Kunst und Kultur prägen, aber kaum anerkannt oder sichtbar gemacht werden.
An wen denken wir, wenn wir von einer Muse sprechen: vielleicht an eine schöne, junge Frau, die sich halbnackt auf einer Chaiselongue räkelt, während ein Mann sie malt oder fotografiert? Das wäre nicht verwunderlich. Das Bild der liegenden Muse ist durch die Gemälde Tizians, Manets, Matisses und vielen anderen in unser Gedächtnis eingeschrieben. Sie dient dem genialen Künstler als Modell, Liebhaberin und Projektionsfläche. Dabei muss sie noch so viele Jobs mehr erledigen. Obwohl sehr vertraut, ist die Idee vom männlichen Genius, der allein schöpft, noch gar nicht so alt. Systematisch hat sie die Frauen – und den einen oder anderen Mann – im Umfeld des Künstlers zu schmuckem Beiwerk degradiert – und sie wirkt bis heute. Elisa von Hof wirft einen Blick hinter die Kulissen, hinterfragt unsere Vorstellungen von Kunst und Kultur und rückt die ins Scheinwerferlicht, die nicht im Programmheft stehen, dafür aber gearbeitet und oft auch gelitten haben.
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Wussten Sie, dass Kamerun seinen Namen einem Krebs verdankt und Hummer in Amerika einst an Nutztiere verfüttert wurden? Dass Jean-Paul Sartre viele Jahre lang von schrecklichen Langusten träumte? Kennen Sie die Erzählungen, laut denen japanische Samuraikrieger als auffällig gemusterte Krabben wiedergeboren wurden? Nein? Dann wird es dringend Zeit, dass Sie sich zusammen mit Heinz-Dieter Franke auf eine Reise in die kuriose Welt der Krebse begeben. In seiner reich bebilderten Kulturgeschichte erzählt der Autor unterhaltsam und prägnant, wie die Krustentiere ihren Weg an den Sternenhimmel, in die Küchen der Ärmsten und der Reichsten sowie in internationale Sprichwörter und Legenden fanden. Und so viel sei verraten: Rückwärts ging es dabei nicht.
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Lissabon, Mixed Zone im Schatten des Krieges, Tummelplatz der Exilanten und Agenten
Im Frühsommer 1940 trieb die Wehrmacht Flüchtlinge durch Westeuropa. Wer es nicht per Schiff nach England schaffte, suchte Zuflucht in Lissabon: Tausende warteten im neutralen Portugal auf ein Schiff. Britische Spione und deutsche Agenten belauerten sich, Rohstoffeinkäufer suchten große Mengen an Sardinen für Hitlers Heer zu kaufen und wichtiger noch: das seltene und nicht zu ersetzende Wolfram für Granaten.
Alexander Smoltczyks packende Erzählung folgt den Schicksalen von Josephine Baker, Otto von Habsburg, Salvador Dali, Heinrich Mann, Hannah Arendt, Marc Chagall, Peggy Guggenheim, Lion Feuchtwanger, Alfred Döblin, Ian Fleming, Antoine de Saint-Exupéry, Jean Renoir, Arthur Koestler, Man Ray und vielen anderen.
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