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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Doktorarbeit.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Doktorarbeit" gefunden.

Roman

Als Miles und Kate mit ihren beiden Kindern für ein Jahr aufs Land ziehen, will Miles die neu gewonnene Ruhe nutzen, um endlich seine Doktorarbeit abzuschließen - zwölf Jahre später als geplant. Doch während seine Frau als Gastprofessorin beruflich aufblüht, begegnet ihm die neue Nachbarschaft vor allem von ihrer kuriosen Seite. Umgeben von kauzigen Sonderlingen und Lokallegenden dringt Miles immer tiefer in das Landleben ein - in eine Welt, die weniger von beschaulicher Idylle geprägt ist als von den skurrilsten Begebenheiten. Der amerikanische Bestsellerautor Daniel Mason erzählt warmherzig und ungemein komisch vom unverhofften Glück, seinen Platz genau dort zu finden, wo man es am wenigsten erwartet.

Als Miles und Kate, ein Akademikerpaar aus Kalifornien, mit ihren beiden Kindern aufs Land ziehen, erleben sie in der Provinz mehr als nur eine schräge Überraschung. Während Kate durch ihre Gastprofessur schnell Anschluss findet, steht Miles vor der Herausforderung, als Doktorand und Hausmann in der eingeschworenen Dorfgemeinschaft zu bestehen. Seit vierzehn Jahren schreibt er mittlerweile an seiner Doktorarbeit, und die ländliche Idylle bietet neue Ablenkungsmöglichkeiten: Miles lernt Skilanglauf und Sensenmähen, und er wird Mitglied einer Gruppe verschrobener Einheimischer, die an eine Hohlwelt unter der Erde glaubt. Was wie harmloser Eskapismus wirkt und Miles Halt im fremden Alltag gibt, entwickelt nach und nach eine eigentümliche Sogkraft, die feste Überzeugungen ins Wanken bringt. Mit bestem Gespür für Alltagskomik und einem Blick für die existenziellen Fragen dahinter zeichnet Daniel Mason das ländliche Amerika ebenso liebevoll wie er die Selbstgewissheit seiner Städter ironisch entlarvt.

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Sie ist Astrophysikerin und kämpft im »Land der Gegen­wart« mit ihrer Doktorarbeit. Sie kommt aus dem »Land der Vergangenheit«, einem Ort, der in ihrer Erinnerung durch persönliche und politische Tragödien belastet ist. Ihr Partner ist Gerichtsmediziner, der die Knochen von Opfern staatlicher Gewalt analysiert und sich gerade von einer Explosion auf einer Baustelle erholt, die ihn fast getötet hätte. Sie wird von einer Schreibblockade geplagt und wünscht sich, sie würde krank, um eine Entschuldi­gung für ihre mangelnden Fortschritte zu haben. Dann treten bei ihr mysteriöse Symptome auf. Während ihre Angst wächst, wird die Anziehungskraft der Vergangen­heit stärker und stärker, und ihre Familie rückt ins Blick­feld: der verwitwete Vater, die Stiefmutter, die Geschwis­ter. Jede und jeder von ihnen hat eigene Erfahrungen mit Krankheit und Gewalt gemacht, und schließlich werden die Systeme aufgedeckt, die sie zusammenhalten und zu­gleich atomisieren. Nervensystem von Lina Meruane ist die außergewöhn­liche klinische Biographie einer Familie – voller Zunei­gung und Groll, dunklem Humor und verschütteter Ge­heimnisse, in der Traumata als Krankheiten spürbar und sichtbar werden – Krankheiten, die nicht nur den Körper, sondern auch die Familien und die Geschichte der Län­der, in denen wir leben, heimsuchen können. Ein elek­trisierender Roman über Krankheit, Vertreibung und das, was uns zusammenhält.

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Lorenzo, Caspar und Miss Detroit sind unterwegs im alten Saab. Drei Freunde, irgendwo zwischen Lebensmitte und Lebensmüdigkeit. Ihr Ziel: die Friedhöfe Mitteleuropas. Während sich Lorenzo durch Bücher frisst und versucht, eine Doktorarbeit über die toten europäischen Dichter zu schreiben, träumt Miss Detroit hinter dem Lenkrad davon, Friedhofsbotanikerin zu werden und durch die Blumen mit den Toten zu sprechen. Und der fast blinde Caspar denkt an seinen Vater im Böhmischen Paradies, dessen verstorbene Freunde noch immer durch seine Stammkneipe geistern. Mit jedem gefahrenen Kilometer rücken die drei näher aneinander und hören die Stimmen der Toten von Grab zu Grab deutlicher: Wovon sprechen sie, wenn man ihnen zuhört? Und wem hört man besser nicht zu? Als sie auf einem Berliner Friedhof plündernden Reichsbürgern zuvorkommen und die Knochen eines NS-Verbrechers entwenden, beginnt eine absurde Verfolgungsjagd entlang der Grenzen der europäischen Mitte.

Ein temporeicher Roman voller lakonischem Humor: Jaroslav Rudiš bricht auf zu einer rasanten Odyssee und erzählt von Freundschaft, Vergänglichkeit und davon, was uns in Europa zusammenhält.

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