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Warum hören wir nicht zu? Ein Plädoyer, sich der Welt zu öffnen, von Bernhard Pörksen, der bereits in seinem Buch „Die große Gereiztheit“ Wege für positive gesellschaftlichen Debatten aufgezeichnet hat Zuhören, Gehörtwerden, den Dialog auf Augenhöhe führen – das sind Schlagworte unserer Zeit, Leerformeln der politischen Rhetorik. Aber was heißt es, wirklich zuzuhören, die eigenen Überzeugungen in Frage zu stellen, sich der Weltsicht des anderen auszusetzen? Warum hört man so lange nicht auf die Opfer sexuellen Missbrauchs, warum nicht auf die Warnungen vor dem Klimawandel? Bernhard Pörksen zeigt, welche Mechanismen das Zuhören verhindern – ob im privaten Umgang oder in der Öffentlichkeit. Und er präsentiert Ansätze und Methoden, die eine neue Offenheit, tieferes Verstehen und empathisches Zuhören ermöglichen. Wie erreicht man, so lautet die Schlüsselfrage, diejenigen, die man nicht mehr erreicht?
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Überall finden sich Rhetorik-Seminare, in denen man sprechen lernt, aber nirgendwo lernen wir, gut zuzuhören. Sieht man genau hin, scheint das Zuhören ein präsentes Thema unserer Zeit zu sein. In den letzten Jahren gab es einen Boom an Zuhör-Angeboten. Jeder, der etwas erzählen möchte, kann sie in Anspruch nehmen. Und auch in den Medien ist das Zuhören omnipräsent, denn Anhänger rechter Parteien monieren: «Es hört einem ja heute keiner mehr zu.» Die Fähigkeit zum aktiven Zuhören hat gelitten. Das liegt an der Vereinsamung der Gesellschaft, unserer immer kürzer werdenden Aufmerksamkeitsspanne, der Schnelllebigkeit unseres Alltags. Anja Schauberger trifft Menschen, die ihr unterschiedliche Aspekte des Zuhörens näherbringen, darunter eine Paartherapeutin, eine Pfarrerin, einen Zuhör-Coach und einen Barkeeper. Sie nimmt uns mit auf ihrem Weg, eine bessere Zuhörerin zu werden – und f
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