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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Generative AI.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Generative AI" gefunden.

Das Lesen ist in der Krise, das Schreiben wird durch generative KI automatisiert: die Alphabetisierung ist im Wandel begriffen. Verlage, Bildungseinreichtungen, die Presse und andere Institutionen der Schriftkultur finden sich in der Defensive wieder. Die Fixierung auf Literalität übersieht dabei, dass KI den Plattformen ermöglich hat, das Verhältnis von Mündlichkeit und Schriftlichkeit mit weitreichenden kulturellen, politischen und sozialen Folgen neu zur Verhandlung zu stellen. Christoph Engemann zeigt, wie die neuartige Plattform-Oralität von Podcasts, Onlinevideo und TikTok nicht nur das Lesen verändert, sondern deren KI-gestützte Monopolisierung auch die Offenheit der Sprache infrage stellt.



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Automatisierung, Arbeitskräftemangel und sozialer Konflikt

Angesichts von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz wird allerorten vor massiven Arbeitsplatzverlusten gewarnt. Gleichzeitig reißen die Klagen über Fachkräftemangel nicht ab, zahllose Stellen bleiben unbesetzt, und dem Pflegesektor droht der Kollaps.

Florian Butollo geht diesem Paradoxon auf den Grund und analysiert, warum gerade Automatisierung immer mehr Arbeit schafft – und damit zur Keimzelle eines neuen sozialen Konflikts wird: Die anbrechende Ära der Arbeitskräfteknappheit ist geprägt vom Leiden an Überlastung und den Kämpfen dagegen. Zugleich stellt sich die Frage nach der Sinnhaftigkeit von Arbeit neu: Wofür wollen wir angesichts sozialer und ökologischer Krisen künftig unsere Arbeitskraft einsetzen – und welche Tätigkeiten können verschwinden?



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Wie KI wirklich funktioniert (und wer davon profitiert)

Von den banalsten Anwendungen im Internet bis zu den gravierendsten in Kriegen: Künstliche Intelligenz ist aus unserer Lebenswelt nicht mehr wegzudenken. Bisweilen erzeugt ihre Allgegenwart sogar das Gefühl, einer überwältigenden Technologie ohnmächtig ausgeliefert zu sein. KI als Schicksal? Nein, sagt der Ökonom Maximilian Kasy und zeigt in seinem augenöffnenden, ganz zugänglich geschriebenen Buch, dass künstliche Intelligenz weder undurchschaubar noch unkontrollierbar ist. Denn unser Leben mit KI wird nicht von Technik bestimmt, sondern von Menschen.

Um dies zu verdeutlichen, legt Kasy zunächst die Grundprinzipien dar, nach denen KI funktioniert. Dabei stellt sich heraus, dass sie weit weniger kompliziert ist als gerne behauptet. Sie ist jedoch heimtückisch, weil sie Ergebnisse nach den Wünschen ihrer Eigentümer zu steuern vermag. Fatal wäre es daher, wenn eine der folgenreichsten Technologien der Menschheit im Besitz von wenigen wäre, denen es primär um Profite und den Ausbau ihrer Macht geht. Das ist im Augenblick aber der Fall, und so ist es höchste Zeit, die Mittel der Prädiktion – Daten, Rechenleistung, Fachwissen, Energie – unter öffentliche demokratische Kontrolle zu bringen. Wenn es uns gelingt, die Ziele der KI am Gemeinwohl auszurichten, könnte unser aller Leben mit ihr ein gutes werden.



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