Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Geschäftsmodell.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Geschäftsmodell" gefunden.
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Die Gedankenwelt der radikalen Esoterik
Gerade in einer Zeit voller Umbrüche und Veränderungen suchen viele Menschen Halt und Orientierung in esoterischen Welterklärungsmodellen. Horoskope verraten, was die eigene Zukunft bringen wird. Der spirituelle Heiler wird zur Leitfigur. Der Esoterikmarkt boomt! Ist der Glaube an unsichtbare Kräfte, die unser Leben in die richtige Bahn lenken sollen, nur eine harmlose Spinnerei? Oder bringt der Esoterik-Trend gefährlichere Risiken mit sich, als es auf den ersten Blick erscheinen mag?
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Für Feministinnen des 20. Jahrhunderts war Selfcare ein Schlachtruf für körperliche Autonomie und politische Macht: »Meine Selbstfürsorge ist keine Selbstgefälligkeit, sondern Selbsterhaltung, und das ist ein Akt politischer Kriegsführung«, sagte Audre Lorde. Für heutige Lifestyle-Marken und Influencerinnen geht es hingegen darum, unter dem Selfcare-Label Yogakurse, Achtsamkeits-Apps, ausgefallene Ernährungs- und Körperprodukte und natürlich das dazugehörige Mindset zu einem hohen Preis zu verkaufen. Mittlerweile hat Selfcare als äußerst lukratives Geschäftsmodell nahezu jeden Bereich des Lebens infiltriert: Ernährung, Freizeit, Kultur. Sorge für dich selbst – weil du es dir wert bist (und gib dabei am besten möglichst viel Geld aus). »Dekolonisiert Selfcare« liefert eine soziologische Analyse und eine scharfe Kritik an den kapitalistischen, rassistischen Untertönen eines Konzepts, das sich von Schwarzer feministischer Überlebenstaktik in ein Businessmodell des weißen neoliberalen Feminismus gewandelt hat. Die Dekolonisierung der Selbstfürsorge, so die Autorinnen, erfordert eine umfassende Auseinandersetzung mit dem ausschließenden, aneignenden Charakter des Selfcare-Markts. Doch Aufklärung ist nur der erste Schritt in diesem Prozess. Wir müssen uns zu neuen Modellen von Selbst- und kollektiver Fürsorge bekennen, die Gesundheit, Vergnügen und Gemeinschaft ermöglichen – für alle.
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More than Gossip von Gizem Çelik | €18,00
Sehnsucht, Sex, Skandale: Warum die Popkultur bestimmt, wer wir sind - TikTok Entertainment Creator of the Year 2025
Was Klatsch über unsere Gesellschaft verrät
Wir beobachten Stars. Ihre Erfolge. Ihre Abstürze. Ihre Wiederauferstehungen. Wir beneiden und bemitleiden, supporten oder canceln, scrollen durch Kommentarspalten oder blättern durch Klatschmagazine. Dabei vergessen wir oft, dass Stars nicht im luftleeren Raum existieren. Sie sind nicht einfach nur talentiert, sondern werden geschaffen von PR-Strategen, Stylisten, mächtigen Hintermännern – und uns. Gizem Çelik entschlüsselt das System dahinter. Was steckt hinter den Schlagzeilen? Wer profitiert? Und was sagt das über unsere Gesellschaft aus? Denn Gossip ist viel mehr als nur Unterhaltung. Er ist ein Spiegel unserer Ideale, unserer Ängste, unserer Moral.Das Liebesdreieck um Justin, Hailey und Selena und warum am Ende immer eine Frau die Verliererin ist. Andrew Tate und toxische Männlichkeit als Geschäftsmodell. Johnny Depp vs. Amber Heard und wie Narrative über Glaubwürdigkeit entscheiden. Jedes dieser Phänomene erzählt eine größere Geschichte. Denn Popkultur war noch nie so politisch wie heute. Ein viraler TikTok-Clip kann Karrieren zerstören oder Bewegungen lostreten, Influencer sind die neuen Meinungsmacher, und Skandale in der Unterhaltungsindustrie beeinflussen weltweite Debatten über Macht, Shitstorms und Geschlechterrollen. Popkultur ist zur Hauptinformationsquelle einer ganzen Generation geworden – und wer sie ignoriert, versteht nicht, wie Gesellschaft heute funktioniert.»Gossip ist politisch. Und niemand erklärt das besser als Gizem Çelik.«
Miriam Davoudvandi»Gizem regt dazu an, den eigenen Blick auf Klatsch und Tratsch zu hinterfragen.«
Katja Burkard»Klug, feministisch, berührend!«
Valentina Vapaux»Was wäre die Welt nur ohne ihre Stars und Sternchen? Ein ziemlich trister und langweiliger Ort. In diesem Buch zerlegt Gizem sämtliche Strukturen des Gossips und der Cancel Culture und zeigt uns, dass auch Prominente nur mit heißem Wasser kochen (oder bekocht werden).«
Bambi Mercury
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Schädel von Finn Job | €25,00
Klaus Bärenfänger liest Gesichter. Er sieht in Stirnen, Nasen, Kiefern und Schädeln, was andere Menschen angeblich sind: ihre Begabungen, ihre Schwächen, ihren Platz in der Welt. Aufbauend auf Lehren der Physiognomik, einer längst diskreditierten Irrlehre, hat er ein Geschäftsmodell gemacht. In Deutschland berät er Firmen, schreibt Bücher, hält Seminare, lässt Vorstände und Abteilungen nach Gesichtsformen sortieren. Nun will er den amerikanischen Markt erobern. 2009 zieht Bärenfänger mit seinen Kindern Chloé und Louis nach Kalifornien. Während der Vater am Pazifik seinen eigenwilligen American Dream verfolgt, geraten die Geschwister in den Bannkreis einer Ideologie, die nicht nur Unternehmen vermessen will, sondern auch das eigene Zuhause. Der 15-jährige Louis, schüchtern, zart und schwul, sucht nach einer Sprache für sich selbst. Chloé, zwei Jahre älter, ist härter, wachsamer und beginnt, gegen den Vater aufzubegehren. Doch je mehr dessen Weltbild bröckelt, desto gefährlicher wird sein Bedürfnis, recht zu behalten. ›Schädel‹ ist eine doppelte Coming-of-Age-Geschichte zwischen Malibu, New York und Bielefeld, ein Hochstaplerroman über die Macht der Zuschreibung und das Porträt einer Zeit, die gerade erst zu kippen beginnt: das Amerika Obamas, Occupy, Social Media und die Neue Rechte.
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