Wir haben 5 Buchtipps zu "Jugendzeit" gefunden.
Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen? Elena Ferrante hat ein Bravourstück geschaffen und einen traurigen und schönen Roman geschrieben: über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.
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Eingeladen zu einer Lesung aus seinem unfertigen Manuskript, fährt der Erzähler nach Mecklenburg. Eine Landschaft mit weitem Horizont und Wolken, die tief über die Seen ziehen. Sie ist ihm vertraut aus dem Sommer 1979, über den er schreibt. Seine Lesung wirft die Frage auf, was wirklich war und was wirklich ist. War er damals zu jung für die große Liebe, und ist sie heute zu alt? Sind nur Illusionen verloren gegangen oder auch Ansprüche und Hoffnungen, die heute fehlen? »Das Wasser im August« ist auch eine Schule des Sehens und des Schreibens – und der Versuch, das eigene Leben so rückhaltlos wie möglich zu erkunden.
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Teresa Präauer widmet sich in diesem Buch einer Figur, die in ihren Büchern bislang beinah ausgespart geblieben ist: dem Mädchen. In Erinnerungsstücken und literarischen Betrachtungen erzählt sie von Kindheit und Konkurrenz, Mädchenbanden und Bubenspielen. »Mädchen« steckt voller genauer Beobachtungen über Zugehörigkeit und Abgrenzung, über die Schwierigkeiten und das Glück des Heranwachsens. Ein zärtliches, heiteres Buch und ein sehr persönliches Geschenk der sprachmächtigen Autorin an ihre Leserinnen und Leser.
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