Wir haben 5 Buchtipps zu "Liedermacher" gefunden.
Reinhard Mey: eine Würdigung seines Werks und seines Lebens
Vielleicht hat Reinhard Mey es nicht geschafft, den Wind zum Zuhören zu bringen und die Felsen zum Weinen – der Orpheus der Deutschen ist er trotzdem geworden. Seit über 60 Jahren handeln seine Lieder von der Liebe, der Hoffnung und der Schönheit des Alltags. Mey ist dabei immer wiedererkennbar geblieben. In seinem Werk, seiner Haltung, seiner Menschenfreundlichkeit.
Oliver Kobold erzählt mit Wärme, unterhaltsam und berührend von Reinhard Mey und seinen Liedern, die so vielen Menschen zu treuen Begleitern geworden sind. Er schlägt dabei den Bogen von Meys frühen Chansons bis zu den Nr.-1-Alben der Gegenwart.
Ein inspirierendes Porträt des bedeutendsten deutschen Liedermachers.
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Über Sex kann man nur auf Englisch singen? So hieß es jedenfalls einst bei Tocotronic. Jens Balzer beleuchtet das spannungsreiche Verhältnis von Popmusik und deutscher Sprache: Die ersten Rockbands singen natürlich auf Englisch, als Rebellion gegen die spießigen Eltern. Politische Liedermacher entdecken Mundarten und Dialekte. In der Neuen Deutschen Welle wird das Spiel mit der Sprache ironisch und kunstvoll. Im Hip-Hop der Gegenwart zeigt sich, wie divers, vielstimmig und auch widersprüchlich die Gesellschaft geworden ist. So entsteht eine Geschichte der Sprache im deutschen Pop – und wie nebenbei eine Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Vor allem aber gibt es viele erstaunliche, oft bizarre, manchmal unglaubliche Songtexte (wieder-)zuentdecken.
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Neue Gedichte - zum 90. Geburtstag Wolf Biermanns und zum 50. Jahrestag seiner Ausbürgerung
Seit seinem wunderbaren Überleben im Inferno der Bombennächte 1943, in denen, wie er schrieb, seine Lebensuhr festschmolz und er für immer sechseinhalb Jahre blieb, sieht Wolf Biermann immer auch mit einem Kinderauge auf das Leben. Dieser Kinderblick ist das hellwache Staunen im Blick des alten Dichters. Zu seinem 90. Geburtstag veröffentlicht Wolf Biermann nun einen neuen Gedicht-Band: Mit uralten Kinderaugen. Denn inzwischen sagt Wolf Biermann über sich selbst auch: Ich bin kein alter Mann mehr! Ich bin schon ein blutjunger Greis! Wolf Biermann – Ikone der deutsch-deutschen Geschichte und unbestechlicher Zeitzeuge über Jahrzehnte und Ländergrenzen hinweg – ist zuallererst eines: ein großer deutscher Dichter. Das zeigt dieser Band, in dem sich sein lyrisches Schaffen aus den letzten zwanzig Jahren findet. Unveröffentlichte Gedichte, Bilanzen und Balladen, geschrieben zwischen 2006 und 2026 – zart und furios, unverdrossen heiter und sympathisch bissig, lebenstrunken und hochpoetisch.Biermann schreibt in provokanter und wohltemperierter Neugier auf eine sich immer wieder in neue Weltuntergänge verstrickende Welt. Mit ungebrochener Liebesfreude und Widerspruchslust. Und trotz aller Traurigkeiten fallen seine Verse nicht in eine bequeme Verzweiflung. Lieber dichtet Biermann mit selbstironischer Tapferkeit im Kampf auch mit den Altersgebrechen. Staunend und hellwach, mit uralten Kinderaugen, registriert, reflektiert, verdichtet und besingt Wolf Biermann unsere verrückten Eskapaden der Barbarei, denn er ist «wunderbar lebengeblieben» in den – hoffentlich - letzten zwei deutschen Diktaturen.«Paar Wahrheiten hab ich zusammengereimt / Gespottet, geküsst, gejammert, geflucht / Gespuckt und gekotzt, doch niemals geschleimt / Dich hab ich gefunden, mich hab ich gesucht. / Ich staunte die Welt an, seit eh und je / - mit Kinderaugen, uralten.»
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Ein Märchen über Hoffnung und Menschlichkeit
Es ist der längste und kälteste Winter: Die Straßen sind glatt, die Menschen hart und böse. Der kleine Herr Moritz, eingemummelt in Mantel und Hut, beobachtet, wie alle nur schimpfen und verzweifeln. Bis etwas Unerklärliches geschieht: Auf Herr Moritz' Kopf beginnen Blumen zu wachsen! Ein leuchtendes Zeichen der Hoffnung, das die Menschen zusammenbringt, sie lachen lässt und die Kälte für einen Augenblick vertreibt.Doch ein Polizist greift bald ein und unterbindet das Treiben. Das Wunder ist zerstört und Herr Moritz bleibt mit einer Glatze zurück. Doch alle, die an diesem Tag eine Blume erhalten haben, erzählen noch lange diese wunderwahre Geschichte. Eine poetische Parabel über die Kraft des Einzelnen, über Solidarität und darüber, wie leicht das Wunderbare erstickt werden kann.
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