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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Mob.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Mob" gefunden.

Will Way ist die erste Person, die gerufen wird, wenn es in Brooklyn Supreme zu einer Schießerei kommt, in die ein Polizist verwickelt ist. Als Gewerkschaftsvertreter der Patrolmen‘s Benevolent Association hat er achtundvierzig Stunden Zeit, sich mit den betroffenen Polizisten zu unterhalten, bevor es irgendjemand anderes tut, seien es die Vorgesetzten der Polizisten, die Dienstaufsicht oder die Staatsanwaltschaft. Seine Aufgabe ist es, sich in erster Linie um das Wohlergehen der Polizisten zu kümmern. Als Georgina Reed einen Mann unmittelbar nach dem Überfall auf eine Bodega erschießt, denkt Way, dass dies ein einfacher Fall ist. Doch als er im Keller des Reviers sitzt und Georginas Geschichte hört, wird ihm immer mulmiger zumute, denn Georgina lügt eindeutig über das, was vor wenigen Stunden passiert ist. Sie behauptet, dass der Mann, den sie erschossen hat, eine Waffe in der Hand hatte. Andere schwören, dass er nur einen Strauß Azaleen bei sich führte. Unter der Leiche wird eine Waffe gefunden. Der Fall wird zum gefundenen Fressen für die Medien. Als Ways undurchsichtige Verbindung zu einem prominenten Richter des Obersten Gerichtshofs von Brooklyn aufgedeckt wird, wird er zur nächsten Zielscheibe für den Mob, der jemanden sucht, um ihn für die rassische Ungerechtigkeit in Amerika verantwortlich zu machen.

Ähnliche Bücher wie »Brooklyn Supreme«
Essays eines politischen Gefangenen in den USA

Mumia Abu-Jamal sitzt seit über 40 Jahren im Gefängnis - zu Unrecht zum Tode verurteilt, wie seine Unterstützer sagen. Denn die ihm vorgeworfene Tat kann so, wie vor Gericht behauptet, nicht stattgefunden haben. Wurde an ihm ein Exempel statuiert? Doch Abu-Jamal lässt sich nicht zum Schweigen bringen. Seit über 30 Jahren verfasst er Beiträge für die Gefangenenplattform PRISON RADIO zu aktuellen politischen und gesellschaftlichen Themen wie der Todesstrafe, den regressiven Tendenzen der US-Strafjustiz, Rassismus, dem Trump-Mob, Kapitalismus, Krieg und Klimakrise oder der Beziehung indigener Gesellschaften zur Ökologie. Die hier versammelten Essays erscheinen zum größten Teil erstmals auf Deutsch.

Ähnliche Bücher wie »Texte aus dem Todestrakt«
Identität, Gefühl und Männlichkeit

Männer weinen nicht. Sollten sie aber, denn sie haben allen Grund dazu: Starre Männlichkeitsbilder beherrschen noch immer die Identifikationsangebote – sei es in Erziehung, Beruf, Werbung oder Mainstream-Medien. Stark, unbesiegbar, wild und immer auf der Gewinnerspur sollen Männer sein, ob sie wollen oder nicht. Jack Urwin hat genug davon. Es reicht ihm nicht, dass der starke Mann heute auch mal weinen oder Elternzeit nehmen darf, sondern er fragt, warum Männer überhaupt stark sein müssen. Warum messen wir Menschen noch immer an Stereotypen, wo es uns ohne doch viel besser ginge? Dieses Buch ist der Beginn einer längst überfälligen Debatte darüber, wie eine positive, moderne Männlichkeit aussehen kann und wie wir dahin gelangen können, sie zu leben. Unter anderem ausgelöst vom frühen Tod seines Vaters hat Jack Urwin 2014 den weltweit viel beachteten Essay »A Stiff Upper Lip Is Killing British Men« im VICE Magazine veröffentlicht, dessen Themen er hier fortführt. Von der Mob-Mentalität, wie sie bei Fußballspielen und in Fight Club zur Schau gestellt wird, bis zu unseren Großvätern, die aus dem Zweiten Weltkrieg zurückkehrten, ohne je gelernt zu haben, über ihre Gefühle zu sprechen, untersucht Urwin, wie der Mythos der Maskulinität entstanden ist und warum er toxisch, ja tödlich ist. Warum tun wir uns trotzdem so schwer damit, diese fragwürdigen Ideale hinter uns zu lassen? Teils Essay, teils persönliches Manifest, ist »Boys don’t cry« eine witzige und scharfe Auseinandersetzung mit toxischer Maskulinität und ihren Folgen – und ein Plädoyer für einen anderen Umgang miteinander. »Hier ist es endlich, das brillante, persönliche, nicht-einmal-sexistische Buch des Jahrtausends über Männlichkeit und Politik, auf das die Welt gewartet hat.« Laurie Penny

Ähnliche Bücher wie »Boys don’t cry«
Yael – Lehrerin, aufgewachsen in einem christlich-fundamentalen Haushalt – kennt die Logik der Kontrolle, trägt sie in sich, kämpft täglich dagegen. Zev, ihr Freund, ist das Gegenteil: ruhig, offen, geerdet. Eines Aprils beginnt sich bei Zev etwas zu verschieben. Ein unbändiger Hunger nach Fleisch. Zunehmende Schlaflosigkeit. Dann körperliche Veränderungen, die Yael nicht einzuordnen weiss: borstenähnliche Haare auf dem Rücken, hornartige Scheiben. Etwas Ausserartiges. Sie nennt ihn die Kreatur. Das Paar flieht in ein modernistisches AirBnB in den Schweizer Bergen und findet dort keine Ruhe. Der Vermieter erzählt von der lokalen Legende des Hürzgüri, einem fabelhaften Wesen, das Menschen um den Verstand treibt. Das Dorf mobilisiert sich. Die Welt draussen wartet mit Äxten und Heugabeln. Die Welt drinnen mit einer Frau, die nicht mehr weiss, ob das Wesen vor ihr noch Zev ist. Und ob es eine Rolle spielt. »Arten, auszuarten« ist ein gewagtes Debüt, das mit den Mitteln des Genre-Horrors Körperlichkeit, religiöse Prägung, Identität und die Gewalt des Normierens verhandelt. Erzählt in der Ich-Perspektive, im Präsens, aus einer engen Sicht, aus der kein Entkommen ist. Das Dorf als Mob. Die Klinik als Apparat. Und Yael als eine Frau, die die grösste Bedrohung vielleicht nicht ausserhalb ihrer selbst findet. Sondern im Spiegel.

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