Wir haben 3 Buchtipps zu "Pflegeeltern" gefunden.
Englische Literatur in der Reihe »Reclam Fremdsprachentexte«: das ist der englische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Ein berührendes Familiendrama von einem literarischen Ausnahmetalent
Im wirtschaftsschwachen Irland der 1980er Jahre kommen viele Menschen kaum über die Runden. So geht es auch den Eltern der Protagonistin. Deshalb schicken sie ihre kleine Tochter zu Verwandten. Bei dem kinderlosen Ehepaar verbringt das Mädchen einen Sommer – und lernt zum ersten Mal, was Zuneigung wirklich bedeutet. Doch diese Erfahrung wird bald von einem dunklen Geheimnis überschattet ...
Englische Lektüre: Niveau B1–B2 (GER)
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Ein tief berührender Roman über Neuanfang, Schwesternliebe und die unerschütterliche Kraft der Hoffnung
Wien, 1939: Die zwölfjährige Steffi und ihre kleine Schwester Nelli werden von ihren Eltern aus dem bürgerlichen Alltag in Wien auf eine kleine schwedische Schäreninsel geschickt, um dem Terror der Nazis zu entfliehen. Für ein halbes Jahr, dann wollen sie sich alle in Amsterdam wiedersehen. Doch Schweden ist kalt und so anders als Wien. Während Nelli schnell Anschluss findet, fühlt Steffi sich allein. Sie hat Heimweh, sehnt sich nach dem alten Leben, die Sprache ist ihr fremd, ebenso wie die distanzierte Pflegemutter. Jeden Tag wartet sie auf Nachrichten von ihren Eltern – aber der Krieg wirft immer dunklere Schatten. Wird sie jemals nach Hause zurückkehren können? Oder ist diese Insel im Meer das Einzige, was ihnen bleibt?
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Daniel Isaacson ist der Sohn jüdischer Eltern mit kommunistischer Überzeugung. Sie wurden der Spionage verdächtigt, in einem aufsehenerregenden Prozess zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der damals vierzehnjährige Daniel und seine neunjährige Schwester Susan wurden von Pflegeeltern adoptiert. Seither sind Jahre vergangen. Der Roman spielt 1967 und beginnt mit Daniels Reise zu Susan, die nach einem Suizidversuch in eine psychiatrische Klinik eingeliefert wurde. Ihre Verzweiflung zerstört Daniels bisherige Anstrengungen, die grauenvollen Kindheitserinnerungen zu verdrängen. Er versteht nun, dass er die Vorgänge um die Verdächtigung, die Verhaftung und Verurteilung seiner Eltern wieder aufrollen muss. Dabei gibt er sich nicht nur mit den Bildern zufrieden, die ihm aus der Kindheit im Gedächtnis geblieben sind. In seiner Spurensuche rekonstruiert er auch systematisch den Prozess und die Strategie des Verteidigers, prüft die Schuld der Personen, die seine Eltern denunziert hatten, und erforscht dabei das politische Bewusstsein seiner eigenen Generation. E. L. Doctorow, der mit diesem Roman "in die erste Reihe zeitgenössischer amerikanischer Autoren aufgerückt ist" (New York Times), benutzt das historische Material des während der McCarthy-Ära geführten Prozesses gegen Ethel und Julius Rosenberg wegen angeblicher Atomspionage als Idee zu seinem fesselnden, auch heute wieder hochaktuellen Roman. Der Roman wurde 1983 von Sidney Lumet unter dem Titel "Daniel" verfilmt.
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