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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Quote.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Quote" gefunden.

Les Puces de Saint-Ouen

Der Pariser Flohmarkt ist seit 150 Jahren ein Mekka für Designer und Sammler aus der ganzen Welt. Ein Dorf im Dorf, mit Gassen und versteckten Ecken beherbergt er über zweitausend Stände. Der Spaziergang durch die bedeutendsten Antiquitäten- und Sammlerstücke ist eine Ode an das Upcycling mit dem Nervenkitzel von Flohmarktfunden. Das Buch wirft einen Blick hinter die Kulissen des legendären Pariser Flohmarkts und stellt zwanzig der interessantesten Akteure aus der bunt gemischten Gemeinschaft von über zweitausend Händlerinnen und Händlern vor. Jeder von ihnen gewährt Einblicke in den Arbeitsalltag, erzählt von besonderen Erlebnissen, und teilt Expertenwissen. Zusätzlich berichten Kreative in kurzen „Quote me“-Sequenzen, welche Bedeutung Les Puces für sie hat. Les Puces. Der Flohmarkt in Paris präsentiert den historischen und zugleich hippen Markt in modernem Buchdesign. Der Band ist eine Inspirationsquelle für Kunst- und Kulturschaffende, Parisfans und alle, die die Magie von Flohmärkten lieben.

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Politisch unkorrekte Ansichten über Frauen

Zu ihrem Tod vor etwas mehr als einem Jahr erschienen unzählige bestürzte Nachrufe. Dem häufig geäußerten Wunsch nach einem Band mit Texten aus dem Nachlass kommen wir jetzt nach. Die Aufsätze aus über drei Jahrzehnten zeigen Katharina Rutschkys bemerkenswert nimmermüden Kampf gegen männliche Vorurteile genauso wie gegen weibliches Ressentiment und Selbstmitleid. Ganz besonders scharf kritisiert sie ihre Lieblingsgegnerin Alice Schwarzer. Nicht nur Themen wie Quote, Mutterschaft und Körperbilder/Mode oder den alltäglichen Wahnsinn von Partnerschaftsproblematiken verhandelt sie in ihrem unnachahmlich ironischen Ton, sondern sie schreibt auch berührende Portraits von beeindruckenden Frauen. Dabei hat sie sich nie mit der Sorge abgegeben, politisch korrekt zu sein. Mit einem Vorwort von Ina Hartwig, der Alfred-Kerr- Preisträgerin 2011.

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Es gibt Menschen, denen erzählen wir mehr, als wir eigentlich wollen. Die Frau in diesem Buch ist so eine, und das trifft sich gut: Denn sie ist süchtig danach, mit Leuten zu sprechen, die sie nicht kennt. Die zufällig bei ihr landen, weil sie ihre Nummer wählt. Die nicht darum gebeten haben, angerufen zu werden. Die nichts brauchen, aber etwas auf dem Herzen haben, wie wir alle. Ihnen hört sie zu, und sie macht das besser als die meisten. Selbst unter ihren Berufskolleg:innen in dem Callcenter, für das sie arbeitet, ist ihre Quote bemerkenswert, und vermutlich liegt das an ihrer Stimme. Ihre Stimme ist schön, da sind sich alle einig, so schön, wie sie selbst einmal gewesen ist, früher, vor dem Unfall, der sie entstellt hat. Seither meidet sie Menschen, die sie kennen. Die sehen können, dass ihr Gesicht gar nicht zu der Stimme passt.

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