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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Resozialisierung.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Resozialisierung" gefunden.

Zeno ist fünfzehn und sitzt im berüchtigten Jugendgefängnis auf der Insel Nisida vor Neapel, weil er einen Jungen, der ihn umbringen sollte, erschossen hat. Seine Lehrerin dort fordert ihn auf, sein Leben und seine Gedanken zu Papier zu bringen, dann bekommt er vielleicht an Weihnachten zwei Tage Ausgang. Dies ist sein Bericht. Zeno ist in Forcella aufgewachsen, einem der Quartieri Neapels, in denen die Camorra so allgegenwärtig ist, wie die Armut. Als sein krimineller und prügelnder Vater ins Gefängnis kommt, wird der Zehnjährige zum Mann im Haus. Denn obwohl seine Mutter anschaffen geht, reicht das Geld nicht aus, um ihn und seine Schwester durchzubringen. Zeno fängt an zu klauen und bald bietet ihm ein kleiner Capo an, für ihn zu arbeiten. Also fährt der zwölfjährige Zeno auf seinem geklauten Roller durch die Stadt und liefert die »Päckchen« aus. Doch die Revierkämpfe der Familien in den Quartieri sind unerbittlich und es ist nur eine Frage der Zeit, bis Zeno zwischen die Fronten gerät. Dem Jungen auf dem Roller, den sie geschickt haben, um ihn umzubringen, verpasst Zeno drei Kugeln. Jetzt sitzt er in Nisida, dem berüchtigten Jugendgefängnis vor Neapel, umgeben von einem unerbittlichen Meer und den anderen jugendlichen Straftätern, und träumt vom »Draußen«. Von seiner geliebten Mutter und seiner Freundin Natalina. Seine Lehrerin hat ihm versprochen, ein gutes Wort für ihn einzulegen, wenn er sein Leben und seine Gedanken zu Papier bringt. Also fängt Zeno an zu schreiben …

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Arthur, Mitte fünfzig und einst ein angesehener Apotheker, ist gerade aus dem Gefängnis entlassen worden. Mit einem winzigen Rollkoffer steigt er am Abend in einer fremden Stadt aus dem Zug. Hier wird er ein neues Leben beginnen – oder vielmehr in ein geliehenes schlüpfen: Er zieht in das fast leerstehende Haus seines Zellennachbarn Eddie, schläft in dessen Jugendzimmer und arbeitet tagsüber im Schreibwarenladen der Familie. Abends macht er »Lebendkontrolle« beim dementen Onkel Rudi, der unterm Dach wohnt und mit dem er sich allmählich anfreundet. Arthur, der alles verloren hat, lebt zunächst nur aus Höflichkeit weiter. Doch die Menschen im Ort haben sich, wie in stiller Übereinkunft, seiner angenommen. So wird, was als Stellvertreterdasein beginnt, zu einer leisen Rückkehr ins eigene Leben.

Mit großer Empathie und feinem Humor erzählt Susan Kreller von einem Mann, der sich selbst aufgegeben hat – und von einer Gemeinschaft, die ihn unaufdringlich, aber bestimmt zurück ins Leben holt. Licht nach oben ist ein berührender Roman über zweite Chancen und die widerständige Kraft von Fürsorge und Menschlichkeit.



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