Wir haben 5 Buchtipps zu "Sinti" gefunden.
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Auschwitz ist das international bekannteste Symbol dafür, welche Grausamkeiten Menschen anderen Menschen antun können. Während jüdische Männer und Frauen sowie Angehörige der Roma und Sinti nach der Nazi-Ideologie systematisch „vernichtet“ werden sollten, ging es bei Homosexuellen eher darum, sie hart zu bestrafen, mit dem Ziel der „Umerziehung“. Die 20 Beiträge der ausgewiesenen, überwiegend polnischen und deutschen Expert*innen dokumentieren bislang weitgehend unbekannte Fakten und decken auf, warum die Nazis sexuelle Minderheiten verfolgten – und warum vieles in der Forschung bis heute unbeachtet blieb. Was aktuell eine „queere Geschichte des Holocaust“ genannt wird, erlaubt einen menschlicheren und nicht heteronormativen Ansatz, um differenzierter zu verstehen, was damals geschah. Die Zeit ist gekommen zu erkennen, dass ein solches Erinnern in Auschwitz heute von Vorteil für alle Teile der Gesellschaft ist – nicht nur in Polen und Deutschland.
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Dieser Band unternimmt eine Neuschreibung feministischer Bewegungen in Deutschland aus der Perspektive der politischen Selbstorganisierung migrantisierter Frauen*. Anhand von Erzählungen von Zeitzeug:innen und Archivmaterial wird die These widerlegt, dass die 1990er Jahre eine „stille Zeit“ in der Frauen:bewegung Deutschlands war. Es wird aufgezeigt, dass die 1980er und 1990er Jahre eine „geräuschvolle“ Zeit war, da sie den Höhepunkt in der politischen Selbstorganisierung von Migrant:innen, Schwarzen Frauen*, Sinti:zze und Romn:ja, exilierten und jüdischen Frauen* in der Bundesrepublik darstellt. Mittels der Erinnerungsarbeit im Sinne eines Eingedenken lösen die Akteur:innen ihr „right-to re-narrate“ ein, indem sie eine neue Erinnerungspolitik und -kultur migrantischer Theoriebildung und politischer Praxis in Deutschland eröffnen. Auf diese Weise versucht das Buch folgende Fragen zu beantworten: – Was bedeutet die Auslassung migrantischer feministischer Geschichte für die Politik der Geschichtsschreibung deutscher Frauenbewegung? – Wie würde eine solche Intervention in der Vergangenheit die Gegenwart und die zukünftige Erzählung der Frauenbewegung in Deutschland neu definieren? – Was würde diese „Neudefinition“ für Deutschland als Einwanderungsland und (post-)migrantische Gesellschaft bedeuten?
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Als die 12-jährige Emmi eines Nachts im Haus ihrer Großeltern wach liegt, hört sie ein Geräusch auf dem Dachboden. Was sie dort findet, verändert ihren Sommer für immer: Ein Siebenschläfer hat es sich in einem alten Ofen gemütlich gemacht – und direkt dahinter verbirgt sich das Tagebuch ihrer Ururgroßmutter Elsa. Fasziniert taucht Emmi in Elsas Welt im Deutschland der 1930er Jahre ein. Sie liest von einer Zeit, in der ein falsches Wort lebensgefährlich sein konnte. Und sie erfährt, dass Elsa trotzdem den Mut fand, ihre Meinung zu sagen. Währenddessen freundet sich Emmi mit einem Sintiza-Mädchen aus der Nachbarschaft an. Kurz darauf wird sie Zeugin, wie Bianca von zwei Jungen rassistisch beschimpft wird. Emmi spürt, wie ungerecht das ist, und die Angst schnürt ihr die Kehle zu. Kann das Tagebuch Emmi helfen, ihren eigenen Mut zu finden?
Ein berührender Roman über Freun
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