Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Täbris.
Wir haben 2 Buchtipps zu "Täbris" gefunden.
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Eine iranische Familie auf der Flucht. 1979 – Schah Reza Pahlavi verlässt das Land; die Islamische Revolution mit Ayatollah Khomeini an der Spitze übernimmt die Macht. Im drauffolgenden Jahr bricht der Irak-Iran-Krieg aus. Amir, in oppositionellen Netzwerken aktiv, flieht mit seiner Frau Marzieh und ihren beiden Kindern von Täbris ans Kaspische Meer, wo die Familie Zuflucht findet. Doch die vermeintliche Sicherheit trügt: Während Marzieh versucht, den Alltag zusammenzuhalten, verändert sich Amir. Er wird stiller, zieht sich immer mehr zurück und verschweigt, dass er von seiner politischen Vergangenheit nicht loskommt. Heimlich bleibt er im Untergrund verwickelt – und bringt damit nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie in Gefahr. Gleichzeitig erlebt ihr Sohn Ramin den Verlust seiner Kindheit und findet zugleich Halt in der Begegnung mit Pferden. Als Amir auf Listen des Geheimdienstes auftaucht, muss die Familie das Land verlassen. Eine Odyssee beginnt über Istanbul, London bis nach Hamburg. Ein Roman über Flucht, Geheimnisse und die verheerenden Folgen des Schweigens.
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Meine Reise durch den Iran
Ende 2022 reist François-Henri Désérable vierzig Tage lang durch den Iran. In seinem Gepäck nicht viel mehr als »das Reise-Evangelium nach Nicolas«: Die Erfahrung der Welt von Nicolas Bouvier. In den fünfziger Jahren hatte der Genfer Schriftsteller, damals Mitte zwanzig, in einem Fiat Topolino den Iran durchquert. Die Lektüre von Bouviers Reisebericht ist für Désérable eine solche »Explosion«, dass er beschließt, dieselbe Reise anzutreten. Aber dann stirbt im Iran die junge Mahsa Amini, nachdem sie von der Sittenpolizei verhaftet und zu Tode gefoltert wurde. Eine Protestwelle erfasst das Land, das Regime reagiert darauf mit noch mehr Repression. Dennoch lässt sich François-Henri Désérable nicht von seinen Plänen abbringen. Er reist in den Iran, wo ihn berührende, ermutigende, aber auch einschüchternde Begegnungen erwarten, in Teheran ebenso wie in weit abgelegenen Dörfern. Im kurdischen Teil des Landes wird er von der Revolutionsgarde festgehalten und des Landes verwiesen. Im Gepäck nunmehr eigene literarische Skizzen.
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