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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Tschernobyl.
Wir haben 9 Buchtipps zu "Tschernobyl" gefunden.

Auf dem Weg nach Paris zur Internationalen Generalkonferenz für Maß und Gewicht wird der spanische Delegierte und namenlose Erzähler dieses außergewöhnlichen Romans Zeuge davon, wie ein alter Mann in einem Fastfood- Restaurant ausgesetzt wird. Mehr oder weniger unfreiwillig nimmt er sich des Fremden an, auf dessen Unterarm eine geheimnisvolle Tätowierung in kyrillischen Buchstaben prangt. Als sich herausstellt, dass es sich bei dem Alten um den Atomphysiker Wassili Nesterenko handelt, dank dessen Intervention damals in Tschernobyl noch Schlimmeres verhindert werden konnte, verwischen sich die Grenzen zwischen Fiktion und Fakten vollends: Sebastián entführt uns aus Paris nach Prypjat, der Retortenstadt in unmittelbarer Nähe des Reaktors, und erzählt eindringlich die Schicksale seiner Bewohner. Sie verdanken Nesterenko – oder Wassja, wie der Radfahrer von Tschernobyl von ihnen liebevoll genannt wird – nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre Zukunft: Unbeeindruckt von der staatlichen Repression tut Nesterenko alles dafür, den Opfern von Tschernobyl den Alltag nach der Katastrophe wenigstens ein bisschen zu erleichtern.

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Eine kurze Geschichte der Tschernobyl-Katastrophe

Tschernobyl ist nicht einfach nur eine Stadt oder ein Kernkraftwerk, sondern auch eine Sperrzone, eine Tragödie, ein Symbol und eine historische Erfahrung, die es wert ist, anerkannt zu werden. „Reaktoren explodieren nicht" erzählt allen ab zwölf Jahren, was damals geschah: klar, verständlich und zugleich vielschichtig. In Text und Bild machen die Autor*innen deutlich, wie Technik, Politik und Verantwortung ineinandergreifen - und warum Wissen und Erinnerung so wichtig sind. Ein Buch über Verantwortung und den Wert des menschlichen Lebens, das „Recht auf Wissen", Heldentum, totalitäre Regime und Ökologie.

Ähnliche Bücher wie »Reaktoren explodieren nicht«
Auf der griechischen Insel Gavdos hat sich eine Kommune von russischen Naturwissenschaftlern angesiedelt: die Pythagoräer. Man erzählt sich, sie hätten Tschernobyl überlebt — und seien deshalb von der eigenen Unsterblichkeit überzeugt. Der Journalist Gilad wittert eine gute Geschichte und reist auf die Insel, um mehr über die geheimnisvolle Gruppe zu erfahren. In einer kargen Landschaft zwischen verlassenen Bergdörfern und dem Meer begegnet Gilad der mysteriösen Opernsängerin Elina, einem orthodoxen Priester, einem deutschen Avantgarde-Dichter, erleuchteten Kommunen-Mitgliedern — und unzähligen Ziegen. Je länger er bleibt, desto weniger kann er zwischen Wirklichkeit und Fiktion unterscheiden. „Gavdos“ ist ein unterhaltsamer, anspielungsreicher Roman über unseren Wunsch nach Unsterblichkeit, der wie im Vorbeigehen große Fragen aufwirft: Ist Sterblichkeit notwendig, um Sinn im Leben zu finden? Wollen wir wirklich ewig leben? Und wenn nicht: Lässt sich die Unsterblichkeit überwinden?

Ähnliche Bücher wie »Gavdos«
Roland Baines ist noch ein Kind, als er 1959 im Internat der Person begegnet, die sein Leben aus der Bahn werfen wird: der Klavierlehrerin Miriam Cornell. Roland ist junger Vater, als seine deutsche Frau Alissa ihn und das vier Monate alte Baby verlässt. Es ist das Jahr 1986. Während die Welt sich wegen Tschernobyl sorgt, beginnt Roland, nach Antworten zu suchen, zu seiner Herkunft, seinem rastlosen Leben und all dem, was Alissa von ihm fortgetrieben hat.

Ähnliche Bücher wie »Lektionen«
Roland Baines ist noch ein Kind, als er 1959 im Internat der Person begegnet, die sein Leben aus der Bahn werfen wird: der Klavierlehrerin Miriam Cornell. Roland ist junger Vater, als seine deutsche Frau Alissa ihn und das vier Monate alte Baby verlässt. Es ist das Jahr 1986. Während die Welt sich wegen Tschernobyl sorgt, beginnt Roland, nach Antworten zu suchen, zu seiner Herkunft, seinem rastlosen Leben und all dem, was Alissa von ihm fortgetrieben hat.

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Der neue Roman von Markus Berges, dem Sänger und Songwriter von Erdmöbel, der «größten deutschen Band unserer Tage» Süddeutsche Zeitung «Nach Sven Regener darf sich Berges als zweiter deutscher Songschreiber und Sänger fühlen, dessen Prosa literarisch überzeugt.» Die Welt Eine kraftvolle Liebesgeschichte zwischen zwei Außenseitern, einem aufs Leben neugierigen jungen Mann und einer extremen jungen Frau. Ein Buch über das Jungsein und die Jugend, zwischen Strunks «Junge rettet Freund aus Teich» und den Filmen Wes Andersons, mit einer ungewöhnlichen Atmosphäre, die die Existenz wie unter einem Brennglas zeigt. Das Außergewöhnliche ist hier selbstverständlich – Markus Berges erzählt so zärtlich und in so besonderen Bildern und Stimmungen, dass das Thema der psychischen Krankheit völlig aufgefangen wird. «Herrgott, ist das cool aufgeladen!» «die tageszeitung» über die Prosa von Markus

Ähnliche Bücher wie »Irre Wolken«
»Eine besondere Art von Liebesbrief an ein geschundenes Land und dessen Bewohner.« The New Yorker Der vielfach preisgekrönte ukrainischen Autor beschwört das ureigene Wesen der geliebten Heimat herauf: durch seine Geschmäcke, Gerüche und Geräusche, seine kleinen und großen Städte, vor allem aber durch seine Menschen und ihre zutiefst widersprüchlichen Gefühle. »Die Ukraine« ist eine Sammlung von Texten, in denen bewusst die Grenze zwischen Sachbuch und Fiktion verwischt: In der ergreifenden und zugleich komischen Geschichte »Pan Ivan und die drei Bären« gleicht eine Gruppe ukrainischer Männer den Bären in den urbanen Mythen, die sie sich gegenseitig erzählen. »Die ausbeuterische Maklerin« beschreibt die Begegnung eines gestressten jungen Mannes mit einer engelsgleichen Maklerin in Kyjiw, als er für sich und seine schwangere Frau eine Wohnung sucht, und in »Marmelade« erzählt Tschapaj von seiner illegalen Einreise in die verstrahlte Zone von Tschernobyl und wie unglaublich friedlich es dort im Vergleich zu einem Land im Krieg scheint.

Ähnliche Bücher wie »Die Ukraine«
Kindheit und Jugend in Westdeutschland 1949-1990. BRD-Geschichte im Bildband: Jugendkulturen und politische Ereignisse der 50er bis 80er Jahre, die Gen

Die Bundesrepublik Deutschland von Wiederaufbau bis Wiedervereinigung: das Abenteuer Jugend in der BRD

Wie war sie, die Kindheit früher in Westdeutschland, irgendwo zwischen Wirtschaftswunder und Konsumgesellschaft, 68er-Bewegung, WAA-Protesten und der Katastrophe von Tschernobyl? Nach »Die Bonner Republik« hat sich Fotograf Wolfgang Vollmer für den Greven Verlag erneut auf Bilderjagd in den Archiven begeben. Mit seinem Gespür für einzigartige Momente hat er eine Fotosammlung erstellt, die Kinder und Jugendliche aus rund vier Jahrzehnten BRD in den Blick nimmt. Dazu analysiert SZ-Journalist Heribert Prantl mit kluger Beobachtungsgabe, was junge Menschen in diesen aufregenden Zeiten prägte, begeisterte und bewegte: Von der »Bravo« bis zum Bonanzarad, von der Halbstarken-Bewegung bis zum Hausbesetzertum.

  • Die Geschichte der Bundesrepublik Deutschland bis 1990: Kinder, Jugendliche und ihr Alltag in der BRD
  • Von der Kindheit zwischen Trümmern über populäres Spielzeug der 70er Jahre bis hin zu den Jugendkulturen der 80er
  • Mit einem Essay von Heribert Prantl, Buch-Autor und ehemaliger Ressortleiter der Süddeutschen Zeitung
  • Über 250 faszinierende historische Bilder von renommierten Fotograf:innen

Jugend zwischen Anpassung und Aufbegehren: Fotogeschichte einer Republik im Reifeprozess

Aufgewachsen in den 50er Jahren mit der heilen TV-Welt von Lassie, Flipper und Co., erwärmten sich viele später für die Rolling Stones oder Rudi Dutschke. Zwischen biederem Alltag und radikalem Aufbruch formten sie das Gesicht einer modernen Gesellschaft der Nachkriegszeit.

Rund 250 ausgewählte historische Fotos nehmen die Leser:innen mit auf Zeitreise, u.a. von Will McBride, Barbara Klemm, Jupp Darchinger, Friedrich Seidenstücker, Christel Fomm, Abisag Tüllmann, Wolfang Haut, Dirk Reinartz, Alfred Tritschler, Brigitte Stachowski, Verena von Gagern, Hansherbert Wirtz, Marga Kingler. Anita Kloten und Oswald Kettenberger.

Der Fotoband porträtiert Jugendkulturen von Gammlern bis Punks, zeigt neue Perspektiven auf große Momente der Zeitgeschichte und erinnert an die Lieblingsspielzeuge unserer Kindheit. Eine erkenntnisreiche Studie über die Jugend in Deutschland bis zur Wende - und zugleich ein nostalgischer Blick zurück auf die eigene Biografie.



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