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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Verwahrlosung.
Wir haben 5 Buchtipps zu "Verwahrlosung" gefunden.

Roman Poetisch, märchenhaft, schonungslos: Tyler Wetherall glänzt mit einem psychologisch und sprachlich fein gearbeiteten Debüt Ein eindringlicher Roman über die Ambivalenzen der weiblichen Pubertät und das Entdecken der eigenen Sexualität in den 90ern »Grandios geschrieben. Der Roman hat in mir Schmerz und Verzückung des Mädchenseins wieder wachgerufen.« Hannath Lillith Assadi

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Vom meistgespielten deutschen Gegenwartsdramatiker Perfekte Symbiose von tristem Alltag und dem Phantastischen Eine starke literarische Stimme im Kinderbuch

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Ein Mann steht unter Mordverdacht: Unförmig und abgerissen ist er, dieser Polza Mancini, der im Polizeiverhör freimütig seine Geschichte erzählt. Eine Geschichte der Verwahrlosung. Jahrelang ist er über Land gezogen, nachdem er sein bürgerliches Leben über Bord geworfen hatte, um das zu suchen, was er den "Blast" nennt – einen Moment der Erleuchtung, der ihn in Grenzregionen des Verstandes führt. Die Sehnsucht nach dem nächsten "Blast" scheint Polza zu allem zu befähigen… Auch dazu, einen Menschen zu töten?

Ähnliche Bücher wie »Blast / Blast 1 – Masse«
Ein Leben

Oslo gilt als Musterstadt des Wohlstands und des funktionierenden Sozialstaats. Nikolai Torgersen erzählt von der anderen Seite dieser Stadt. Davon, was notwendigerweise aus dem Blickfeld verdrängt wird. Von einer Kindheit und Jugend in Armut, von Gewalt, Krankheit, Drogen, Obdachlosigkeit und dem Versuch, unter Bedingungen zu überleben, die im Bild des modernen Norwegen nicht vorgesehen sind. Ein Junge wird zum Jugendlichen, wird Skater, wird zum Grenzgänger zwischen Absturz und Behauptung. Er verliert erst die Mutter, dann den Vater, zahlt mit Sex für Schlafplätze und fragt sich, wann auch das eigene Leben enden wird. In ›Straßen. Ein Leben‹ verwandelt Torgersen diese Erfahrungen in eine radikale, ungeschönte und zugleich präzise Literatur. Sein Debüt ist zugleich eine schonungslose Gesellschaftsbeschreibung: ein Roman über soziale Herkunft, Verwundbarkeit und die Härte einer neoliberalen Klassengesellschaft, die ihre Verlierer unsichtbar macht. Und doch gibt es Hoffnung, der Verwahrlosung und den Verlusten zum Trotz: ›Straßen. Ein Leben‹ erzählt davon, wie einer aus einem beschädigten Leben eine eigene Sprache gewinnt – und davon, dass Literatur dort beginnt, wo nichts mehr beschönigt werden kann.

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