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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Welthandel.
Wir haben 5 Buchtipps zu "Welthandel" gefunden.

Geschichte einer deutschen Obsession | Von der verspäteten Nation zur wirtschaftlichen Weltmacht - eine deutsche Geschichte

Im WM-Finale 1986 musste sich die DFB-Elf der argentinischen Auswahl um Diego Maradona mit 2:3 geschlagen geben. Trotzdem durften sich die Westdeutschen als Weltmeister fühlen, denn in diesem Jahr exportierte die Bundesrepublik erstmals mehr Güter als jeder andere Staat. Das Land war »Exportweltmeister« – Champion in einer Disziplin, die nicht nur das Fundament für unseren Wohlstand bildet: Die deutsche Exportstärke ist Bestandteil des Nationalstolzes und Hinweis auf den exzellenten Ruf der Waren »Made in Germany«. Der Wirtschaftshistoriker Jan-Otmar Hesse begibt sich auf die Spuren dieses Erfolgs, der sich einer erstaunlichen Anpassungsfähigkeit deutscher Unternehmen und einer exportfreundlichen Politik verdankt. Schon Ende des 19. Jahrhunderts wurden wichtige Weichen gestellt. Die Weimarer Republik schuf die ersten Instrumente zur Unterstützung der Exportwirtschaft. Die Geldpolitik der Nachkriegszeit stärkte ihre globale Wettbewerbsfähigkeit. Fesselnd und mit vielen bislang unbekannten Details berichtet Exportweltmeister davon, wie aus Werkstätten und Manufakturen Global Player und aus einem rohstoffarmen Land die ökonomische Supermacht wurde, die es heute ist.

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Die geheime Geschichte des Opiums Nach dem Erfolg von Der Fluch der Muskatnuss deckt Ghosh jetzt die koloniale Geschichte des Opiums auf Auf der Shortlist für den British Academy Book Prize for Global Cultural Understanding 2024

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Das dramatische 16. Jahrhundert Das lange 16. Jahrhundert, das von der Entdeckung Amerikas bis zum Ausbruch des Dreißigjährigen Krieges reichte, war in jeder Hinsicht grundstürzend, auch für das Weltbild der Menschen. Marina Münkler zeigt in ihrem mitreißenden Epochenporträt, warum dieses Jahrhundert den Beginn einer neuen Zeit, unserer Zeit, markiert. Eine umfassende Darstellung des 16. Jahrhunderts fehlte bislang. «Mit das Beste und Differenzierteste, was man in letzter Zeit lesen konnte.» Süddeutsche Zeitung über «Die neuen Deutschen» Nach «Die neuen Deutschen» (2016, zusammen mit Herfried Münkler) das neue Buch der Bestsellerautorin. In der Tradition großer Epochenbücher wie Stephen Greenblatts «Die Wende. Wie die Renaissance begann», Jürgen Osterhammels «Die Verwandlung der Welt», Rüdiger Safranskis «Romantik» oder Barbara Tuchmans «Der ferne Spiegel»

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Geschichte einer Weltrevolution | Die Welt von heute verstehen: Eine brillante Analyse der historischen Wurzeln unserer globalisierten Wirtschaft

Kaum ein Phänomen hat die Menschheitsgeschichte der letzten Jahrhunderte so geprägt wie der Kapitalismus – wie wir leben und arbeiten, wie wir über uns und andere denken, wie wir uns politisch organisieren. Der Historiker Sven Beckert erzählt in diesem monumentalen Werk die Geschichte dieses Wirtschaftssystems über die größtmögliche Dimension von Raum und Zeit hinweg. Statt den Kapitalismus, wie lange üblich, als europäisches Exportprodukt zu betrachten, erfasst er ihn in seiner internationalen Vernetzung. Arabische Kaufleute, indische Weber und versklavte Afrikaner auf karibischen Zuckerplantagen sind in seiner Darstellung ebenso zentral wie Amsterdamer Finanziers oder Stahlindustrielle im Saarland.

Beckert hat eine Globalgeschichte des Kapitalismus für das 21. Jahrhunderts vorgelegt, sein Interesse gilt neben dem enormen Wachstum, den die kapitalistische Revolution ermög

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Der verhängnisvolle Aufstieg der East India Company. 1600-1874

Die East India Company: Die schmutzigen Geschäfte einer Welthandelsmacht

Die British East India Company war der unrühmliche Vorreiter kolonialistischer Ausbeutung eines ganzen Subkontinents. Indien wurde im 17. und 18. Jahrhundert nicht etwa von einem anderen Staat unterworfen, sondern von einer gewinnorientierten Privatfirma mit Sitz in London. In einem großen historischen Panorama erzählt der mehrfach Bestsellerautor William Dalrymple den beispiellos blutigen Aufstieg der Company zur dominierenden Welthandelsmacht filmreif nach. Dabei berücksichtigt er zum ersten Mal auch die indische Perspektive und macht so diese Ursünde des britischen Kolonialismus in all ihrer Grausamkeit verständlich.

Im Oktober 1764 besiegte die East India Company den jungen Mogulkaiser Shah Alam II. auf dem Schlachtfeld und setzte eine eigene Regierung ein, die über den indischen Subkontinent herrschte. Diese wurde von englischen Kaufleuten geführt und trieb mit Hilfe einer eigenen Armee Steuern ein. Von diesem Zeitpunkt an war die Company keine bloße Handelsfirma mehr, sondern wurde zur aggressiven Kolonialmacht. Im Lauf der folgenden Jahrzehnte unterwarf sie dann fast ganz Indien südlich von Delhi und wurde zum unrühmlichen Vorreiter kolonialistischer Ausbeutung. Im glänzend erzählten Buch von William Dalrymple kommt nun auch die Perspektive der Moguln und Einheimischen zu ihrem Recht. Der Autor hat zahlreiche unveröffentlichte Quellen auf Urdu, Persisch und Punjabi ausgewertet und kann die dramatischen Ereignisse so auch durch die Augen der Beteiligten zum Leben erwecken.

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