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Mary Wollstonecraft, Simone de Beauvoir, Judith Butler: Diese Ikonen des Feminismus sind in aller Munde. Aber was ist mit Funmilayo Ransome-Kuti, Alexandra Kollontai oder Rokeya Sakhawat Hossain? In ihrer 250 Jahre und fünf Kontinente umspannenden Geschichte macht Lucy Delap deutlich, dass der Feminismus keine westliche Erfindung ist: Kurzweilig und inspirierend zeigt sie auf, dass konkrete historische Ereignisse rund um den Globus seine mosaikartige Entwicklung vorangetrieben haben und diese nicht losgelöst von Hautfarbe, Klasse und Sexualität gedacht werden kann. Freiheits- und Klassenkampf, neue Formen des Zusammenlebens sind beeinflusst von feministischem Denken und umgekehrt. Ein erfrischend neuer, postkolonialer Blick auf eine weltweite Bewegung, der in seinem Bezug zur Vergangenheit die Debatten der Gegenwart bereichert und öffnet.
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»Klug, mitreißend und voll von Jacksons unbeschwertem Humor. Brillant!« Coco Mellors
Caroline Lash wagt einen Neuanfang: Für ein renommiertes Schreibstipendium zieht die 28-Jährige New Yorkerin in den idyllischen Küstenort Greenhead, Massachusetts. Kaum ist sie angekommen, wird aus dem Plan, sich ganz dem Schreiben zu widmen, etwas völlig anderes – denn Caroline verliebt sich Hals über Kopf in Van Whittaker.Van ist ruhig, aufmerksam und ungekünstelt – ein Kajakfahrer in Fleecejacke, der Caroline mit seiner Wärme sofort für sich gewinnt. Doch zu Van gehört mehr als nur seine Zuneigung: Er ist Teil einer eingeschworenen Clique, deren Bande tief reichen. Bailey, charismatisch und beliebt. Augusta, traditionsbewusst, kontrolliert und geprägt von dem Wunsch nach Stabilität um jeden Preis. Und Fran, direkt, klug und von einem Leben zwischen Verantwortung und Eigenständigkeit geformt. In ihre Welt einzutreten, bedeutet für Caroline mehr als nur Akzeptanz – es bedeutet, sich selbst neu zu verorten.Was als überwältigende Liebesgeschichte beginnt, wird bald auf die Probe gestellt. Als Van Caroline ein unerwartetes Geständnis macht, gerät nicht nur ihre Beziehung ins Wanken, sondern das fragile Gleichgewicht der ganzen Gruppe. Plötzlich steht Caroline am Rand – und trifft aus Verletztheit eine Entscheidung, die alles verändern wird.Ein kluger, emotionaler Roman über die Intensität der ersten großen Liebe, über Freundschaft, Loyalität und die Frage, wie viel wir zu riskieren bereit sind, wenn unser Herz auf dem Spiel steht.
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Dieses Buch verändert unser Verständnis von Kunst und Kultur
Was wäre aus den berühmten Malern, Schriftstellern, Komponisten und Popstars geworden, wenn niemand da gewesen wäre, um sie zu inspirieren, zu trösten, zu korrigieren, zu managen, zu lieben? Von den antiken Musengöttinnen hin zu Christiane Vulpius, Sofja Tolstaja, Gala Dalí, Véra Nabokov, Lee Krasner, Uma Thurman und vielen anderen erzählt Elisa von Hof von den Frauen, die unsere Kunst und Kultur prägen, aber kaum anerkannt oder sichtbar gemacht werden.
An wen denken wir, wenn wir von einer Muse sprechen: vielleicht an eine schöne, junge Frau, die sich halbnackt auf einer Chaiselongue räkelt, während ein Mann sie malt oder fotografiert? Das wäre nicht verwunderlich. Das Bild der liegenden Muse ist durch die Gemälde Tizians, Manets, Matisses und vielen anderen in unser Gedächtnis eingeschrieben. Sie dient dem genialen Künstler als Modell, Liebhaberin und Projektionsfläche. Dabei muss sie noch so viele Jobs mehr erledigen. Obwohl sehr vertraut, ist die Idee vom männlichen Genius, der allein schöpft, noch gar nicht so alt. Systematisch hat sie die Frauen – und den einen oder anderen Mann – im Umfeld des Künstlers zu schmuckem Beiwerk degradiert – und sie wirkt bis heute. Elisa von Hof wirft einen Blick hinter die Kulissen, hinterfragt unsere Vorstellungen von Kunst und Kultur und rückt die ins Scheinwerferlicht, die nicht im Programmheft stehen, dafür aber gearbeitet und oft auch gelitten haben.
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