Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema schutzhaft.
Wir haben 4 Buchtipps zu "schutzhaft" gefunden.
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€23,00
Roman
»Ich weiß nur, dass wir eine Hoffnung hatten. Wir glaubten an die Zukunft, an eine bessere Zukunft, eine gerechtere Welt. Wir hatten ein Warum zum Leben.« Sanft geschwungene Hügel bis zum Horizont und immer wieder der weite Himmel: Behütet und geborgen wächst Clara in den 1930er Jahren in einer kleinen Hofschaft im Bergischen Land auf. Ihr Vater ist Redakteur bei einer kommunistischen Tageszeitung, ihre Mutter arbeitet für einen jüdischen Buchhändler. Auch wenn die Familie einen freigeistigen, kulturell interessierten Lebenswandel pflegt, so ist das Mädchen trotzdem integriert in die Dorfgemeinschaft. Mit der Machtergreifung Hitlers ändert sich Claras idyllische Kindheit jedoch schlagartig. Der Vater wird inhaftiert, die Mutter verliert ihre Anstellung und hat Mühe, ihre Tochter und sich über Wasser zu halten, während sie unermüdlich für die Freilassung ihres Mannes kämpft. Bald bemerkt Clara auch, dass sich ihre Nachbarn und Freunde ihr gegenüber anders verhalten. Mehr und mehr fühlt sie sich ausgeschlossen und zerrissen. Einzig ihr Patenonkel Artur erscheint Clara wie ein Fixstern am Himmel – auch wenn er als Mitglied der KPD bald fliehen muss. Mit feinfühliger Beobachtungsgabe und inspiriert von ihrer eigenen Familiengeschichte erzählt Marion Lagoda von einer Kindheit auf dem Land, einer Kindheit unter Hitler, einer Kindheit, in der Heimat und Widerstand untrennbar miteinander verbunden sind.
Ähnliche Bücher wie »Der Himmel, unter dem wir Kinder waren«
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€18,50
Biografische Spurensuche. Ostertor / Östliche Vorstadt
In Bremen sind annähernd 1.500 Menschen Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft geworden; die Zahl der deportierten, verfolgten oder in ""Schutzhaft" genommenen Menschen liegt um ein Vielfaches höher. Über 1.000 jüdische Bürger mussten emigrieren. Der Künstler Gunter Demnig erinnert an die NS-Opfer, indem er in vor ihrem letzten selbst gewählten Wohnort Stolpersteine - Gedenktafeln aus Messing - in den Bürgersteig einlässt, in Deutschland und in Europa. In Bremen wurden zwischen 2004 und 2014 über 600 Stolpersteine verlegt. Den minimalen Lebensdaten auf den Stolpersteinen ging eine umfangreiche biografische Spurensuche voraus. Das Projekt Stolpersteine Bremen wird alle Biografien in mehreren Bänden, nach Stadt- und Ortsteilen geordnet, veröffentlichen. Die Bücher bauen insofern aufeinander auf, als sie neben dem lokalen Schwerpunkt auch unterschiedliche grundlegende Darstellungen zu Bremen in der NS-Zeit enthalten. Dieser Band (Ostertor – Steintor – Hulsberg – Fesenfeld – Peterswerder) enthält neben den biografischen Abrissen Beiträge zur Geschichte und ihren Spuren. Die Schwerpunktbeiträge befassen sich mit dem Gefangenenhaus Ostertorwache, den jüdischen Betrieben und Freiberuflern, den Geschichten der Häuser und ihrer Bewohner Kohlhökerstraße 6 und Ostertorsteinweg 77 sowie der Professor-Hess-Kinderklinik. Ein Glossar wichtiger Begriffe und eine Zeitleiste zur NS-Geschichte runden u. a. das Informationsangebot ab. Dem Buch liegt ein Stadtplan mit eingezeichneten Verlegeorten für eine persönliche Spurensuche zu den Stolpersteinen im Ostertor und der ÖstlichenVorstadt bei. Über ein Nummernsystem sind die jeweiligen biografischen Portraits im Buch auffindbar und ermöglichen vor Ort, sich den historischen Hintergrund zu erschließen."
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€18,00
Die Leidenschaft der „Swing Kids“ für die „Negermusik“ Jazz und englische Kleidung, ihr Tanzstil und ihr aufmüpfiger Individualismus genügten den Nazis, um massiv gegen sie vorzugehen: Hunderte von Jugendlichen wurden wegen „Anglophilie“ in „Schutzhaft“ genommen, zumeist ohne offizielle Anklage oder Verhandlung, viele landeten im KZ. Jörg Ueberall begab sich in Hamburg auf die Spuren der ersten städtischen Jugendsubkultur, die ihr Selbstverständnis aus der Musik zog. Er zeichnet die Entwicklung der Swing Kids von ihrer Entstehung 1936 bis zu ihrem (Nicht-)Ende 1943 - 1945 nach und erforschte, was aus den Opfern und Tätern wurde – bis heute.
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€22,00
Roman
Eines der wichtigsten Bücher der deutschsprachigen Exil-Literatur Hamburg 1933: Nach acht Wochen auf See kehrt der Dampfer Kulm in seinen Heimathafen zurück. Die sozial wie weltanschaulich ungleiche Besatzung des Schiffes findet sich in einem radikal veränderten Land wieder: Die Nationalsozialisten sind an der Macht und herrschen mit Gewalt und Willkür. Die Mannschaft muss sich dem brutalen neuen Gesicht Deutschlands stellen. Zwischen politischen Spannungen, persönlichen Konflikten und der Suche nach einem Platz in einer unbarmherzigen Gesellschaft entfaltet sich eine mitreißende Erzählung über Identität und den Kampf um das Überleben. Der Hamburger Journalist und Schriftsteller Heinz Liepman (1905-1966) schilderte in packenden Episoden die Konfron- tation mit den neuen Machtverhältnissen. »Das Vaterland« erschien als einer der ersten deutschsprachigen Exilromane bereits im Jahr 1933.
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