Als die unheilbar kranke Annon in die Unterwelt verschleppt wird, droht ihr ein Schicksal, grausamer als der Tod: Sie soll Drystan, den unnahbaren König der Raben, heiraten. An seinem Hof erwarten sie Machtkämpfe, ein tödliches Labyrinth als letzte Chance auf Freiheit – und eine brutale Wahrheit.
Drystan ist kalt, kontrollierend, spöttisch – doch ausgerechnet Annons Sturheit und unerschütterliche Freundlichkeit bringen ihn aus dem Gleichgewicht.
Je näher sie Drystan kommt, desto stärker wächst eine Anziehung zwischen ihnen, die selbst die Unterwelt zum Blühen bringt – und Annon vor eine unmögliche Wahl stellt: Liegt ihre Freiheit in der Menschenwelt – oder an der Seite des Monsters, das sie eigentlich fürchten sollte.
Feen gibt es nicht ... oder doch? Die elfjährige Emma findet Schule wirklich anstrengend. Viel lieber ist sie draußen, erforscht Pflanzen, rettet Schnecken und beobachtet Tiere im verwilderten Park nebenan. Auf einem ihrer Streifzüge folgt sie einem merkwürdigen Insekt bis tief hinein in ein Brombeerdickicht. Emma staunt nicht schlecht, als sie sich plötzlich auf einer wunderschönen, blumenbestandenen Lichtung wiederfindet. Im nächsten Moment stellt sie jedoch mit Entsetzen fest, dass sie auf die Größe einer Maus geschrumpft ist! Wie kann das sein? Sind die über ihr flatternden Flügelwesen etwa Feen? Tatsächlich! Und sie sind furchtbar wütend darüber, dass ihre geheime Welt von einem Menschen entdeckt wurde. Zur Strafe wollen sie das Mädchen den Füchsen zum Fraß überlassen …
Allein die Distel-, die Löwenzahn- und die kleine Glockenblumenfee sind bereit, Emma in ihrer Not zu helfen. Heimlich unterstützen sie das Mädchen auf der Suche nach einem Weg nach Hause und zeigen ihr, wie man mit Tieren und Pflanzen spricht. Dabei ist nicht nur Emma in Gefahr, auch das geheime Land der Feen ist in seiner Existenz bedroht … Wird es Emma und den Saat-Feen gelingen, diese wunderbare Welt zu schützen?
»Wie kann man Kinder neugierig auf Käfer, Vögel, Löwenzahn und andere wilde Bewohner dieses Planeten machen, ohne dass sie sich belehrt fühlen? Mich machten diese Neugier und die Verbundenheit, die sie mit der natürlichen Welt sät, so glücklich, dass ich sie immer schon an meine Leser:innen weitergeben wollte. Aber wie? Über diese Frage habe ich lange nachgedacht. Bis mir die Erkenntnis kam, dass unsere Größe oft im Weg ist, wenn es um Begegnungen mit Pflanzen, Käfern, Vögeln und so vielen anderen Lebewesen geht. Also … meine Geschichte brauchte kleine Helden. Elfen? Zwerge? Feen? Hm. Oder … Und da! Plötzlich stand Emma auf meinem Schreibtisch. Haben Samenfeen Bienen- oder Falterflügel? Inzwischen kenne ich die Antwort. Dank Emma. Es war ein solches Abenteuer, mit ihr auf die Reise zu gehen. Ich hoffe sehr, es werden noch einige folgen. Und Elias Linnekuhl sorgt mit seinen wunderbaren Bildern dafür, dass all meine Leser:innen ganz genau wissen, wie Emma und ihre geflügelten Freundinnen aussehen.« Cornelia Funke
Empfohlen ab 7 Jahren
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