50 Jahre Willi Wiberg! Der Sammelband zum Jubiläum.
Es muss nicht immer das große Abenteuer sein. Manchmal sind es auch die kleinen Dinge des Kinderalltags, die kleine Leser*innen beschäftigen, so wie bei Willi Wiberg. Denn der kann manchmal nicht einschlafen, ist auch mal wütend oder hat ein bisschen Angst vor dem Schulanfang … Mit diesen typischen Kinder-Sorgen und Gefühlen wie mit Angst oder Wut umgehen lernen, begeistert Willi Wiberg seit 50 Jahren seine Leserschaft. Nun kommt er mit fünf Geschichten in einem Jubiläumsband zurück. Ein Wiedersehen mit einem liebevollen Helden, zeitlos, fröhlich, neugierig, clever und voller Ideen.
Fünf Willi Wiberg-Geschichten in einem Band zum 50. Geburtstag des Bilderbuchhelden.
Bär freut sich auf ein Schläfchen in seiner gemütlichen Höhle. »PIEP!« - wer stört denn da? Wo kommt das Gepiepse her? Die Maus ist es nicht, sie macht »Quiek, quiek, quiek«. Ärgerlich schaut sich Bär vor seiner Höhle um. Keins der Tiere im Wald will es gewesen sein, denn bekanntlich macht der Specht »Tack-Tack«, die Schlange »Sssssss« und die Krähe »Krah, Krah«. Und schon gibt es ohrenbetäubendes Stimmengewirr. »Ruhe!«, brüllt der Bär, keiner macht mehr einen Mucks. Schließlich schnarcht der Bär so laut, dass in dieser Nacht niemand mehr zur Ruhe kommt.
Eine gereimte, stimmgewaltige Gutenachtgeschichte, die anregt, vertraute Tiergeräusche nachzumachen.
Der Hase hat zum Geburtstagsfest eingeladen und seine Freunde machen sich gemeinsam auf den Weg zu seinem Bau. Doch merkwürdig – der Weg scheint beschwerlicher als sonst und es gibt viele Hindernisse zu überwinden. Führt hier womöglich jemand etwas im Schilde? Zum Glück hat jedes Tier ein ganz besonderes Talent, mit dem jeweils eines der Hindernisse überwunden werden kann. Doch unterwegs sind die Geburtstagskerzen verloren gegangen – die müssen schnell noch wiedergefunden werden! Oh nein – und wo sind nun die Streichhölzer, um die Kerzen anzuzünden?
Ein Weg voller Hindernisse sorgt für ein unvergessliches Geburtstagsfest
Anna mag Teilen überhaupt nicht. Vor allem ihre Oma möchte sie in den Ferien nur für sich haben. Ausgerechnet in diesen Ferien kommt Annas Cousin Tarek zur selben Zeit zu Oma. Die beiden beschließen, Oma einfach ganz gerecht genau in der Mitte aufzuteilen. Anna bekommt Omas linke Hälfte und Tarek die rechte. Also kocht Oma mit der rechten Hand Spaghetti, während sie mit der linken Pizzateig ausrollt. Und schläft beim Ins-Bett-Bringen völlig erschöpft ein. Da stellen Anna und Tarek fest: Zusammen ist es doch besser als allein.
Ein Ferienabenteuer, das zeigt: Teilen ist gar nicht so schwer – und kann sogar Spaß machen