Die berühmteste Heldengeschichte aller Zeiten
Die Unumkehrbarkeit menschlicher Eingriffe – und warum es ein Umdenken braucht
Die Natur – dieses komplexe Netzwerk aus Dingen, Prozessen, Zuständen und Beziehungen – erlebt ständigen Wandel. Doch menschliche Einflüsse haben viele ihrer Verbindungen unumkehrbar und unwiederbringlich verändert. Der Wunsch, Umweltschäden rückgängig zu machen, ist zwar aller Ehren wert, aber die menschengemachte Unumkehrbarkeit ist bereits tief in Leben und Gesellschaft verwurzelt – und wir müssen diese Irreversibilität endlich verstehen und anerkennen.
Die Schönheit des Unvollkommenen
Die Unvollkommenheit ist nicht unser Mangel, sondern unser größtes Geschenk. Der renommierte Philosoph und Evolutionsbiologe Telmo Pievani zeigt in seiner brillanten Naturgeschichte, wie viel auch wir ›Fehlern‹ verdanken. Er deutet dabei scheinbare Mängel in faszinierende Fenster zur Evolution um – von den ersten zufälligen Zusammenstößen von Atomen, dem kosmischen Billiard der Planeten, den Fehlern bei Mutationen oder der Reduplikation der DNA bis zur schlecht angelegten Computertastatur.
Ein Plädoyer für die Schönheit des Unvollendeten – wissenschaftlich erhellend und gleichzeitig zutiefst menschlich.
»Unvollkommen nimmt den Leser mit auf eine ebenso überzeugende wie rasante Reise durch die Gefahren und die Unmöglichkeit der Vollkommenheit und zeigt, wie Unvollkommenheit in die Natur des Universums und in alle Lebewesen – einschließlich uns selbst – eingebaut ist … ein perfekter Beginn, um unsere unvollkommene Welt besser zu verstehen.«
The Wall Street Journal
Faszinierende Einblicke in soziale Klassen
Warum wir Philosophie gerade jetzt brauchen
Was tun Philosophen eigentlich? Und warum ist Philosophie so wichtig für uns und unsere Gesellschaft? In diesem kraftvollen Text plädiert Bestsellerautor Wolfram Eilenberger für einen Neustart der Philosophie in dunklen Zeiten. Ein erfrischender und höchst origineller Aufruf zum unabhängigen Denken.
Inmitten von Klimakatastrophen, KI-Revolutionen, politischen Umbrüchen und kultureller Orientierungslosigkeit stellt Wolfram Eilenberger die Frage nach der Aufgabe der Philosophie neu. Von Sokrates bis Foucault, von Kant bis Adorno durch die Trümmer der Nachkriegsphilosophie entfaltet er eine wirkmächtige Philosophie der Gegenwart, die sich nicht länger mit Systemen, Dogmen oder akademischer Selbstbespiegelung begnügt. Verstanden als lebendige Praxis der Geistes-Gegenwärtigkeit, bedeutet Philosophie eine kritische Selbstsorge: Sie lässt nachfragen, aufhorchen, diagnostiziert, prüft, wartet das Jetzt. So ermöglicht sie den Weg aus unserer »selbstverschuldeten Unmündigkeit« (Kant) hin zu einem lebendigen Denken, das im Hier und Heute beginnt. Ein Wegweiser aus dem Labyrinth, in dem wir uns als westliche Zivilisation so tief verirrt haben.
Eine ungewöhnliche Liebe in Zeiten des Umbruchs
England, Mitte des 19. Jahrhunderts: Am liebsten möchte sie in den Wäldern des New Forest flanieren, doch seit Margaret Hale in eine nordenglische Metropole ziehen musste, liegt ihr altes Leben hinter dichten Fabriknebeln verborgen. Der Lärm der Stadt, die schroffen Gemüter und nicht zuletzt die Not der Arbeiter treffen sie zutiefst. Entschlossen setzt sie alles daran, den Menschen zu helfen. Der Fabrikant John Thornton wird für sie zum Inbegriff von Ausbeutung – bis eine Rebellion und ein familiäres Unglück ihre Welt aus den Angeln hebt und sie die tiefe Kluft zwischen ihnen überwinden muss.
In ihrem zeitlosen Roman macht Elizabeth Gaskell die Bedeutung klassistischer Vorurteile und das Dilemma von Empathie und Markthörigkeit verstehbar und liefert ein bewegendes Plädoyer für soziale Verbundenheit.