Kater Georg ist verschwunden. Seit Tagen schon. Zusammen mit seinem Vater macht der junge Ich-Erzähler sich auf die Suche nach ihm – bei den Nachbarn, hinter dem Haus und am kleinen See. Aber Georg ist nirgends zu finden. Dann das: ein roter Fleck auf der Straße. Ist das Blut? Ist Georg vielleicht verletzt ... oder schlimmer noch?
"Auf der Suche nach Georg" entfaltet sich zunächst leise und entwickelt dann zunehmend eine dramatische Intensität, denn die Geschichte berührt große, existenzielle Fragen. Zwar löst sich am Ende alles zum Guten – Georg taucht gesund und lebendig wieder auf –, doch zuvor erlebt der Junge eine außergewöhnlich aufwühlende Gefühlslage: Wut und tiefe Traurigkeit wechseln sich ab. Der Vater begegnet derweil diesen Emotionen mit viel Einfühlungsvermögen und Offenheit, ohne etwas zu beschönigen.
Ragnar Aalbus neues Bilderbuch berührt mit klaren Worten und Bildern, die durch Farben und Perspektiven eine ganze Palette von Stimmungen lebendig werden lassen.
Omas Katze ist so alt wie keine andere – sie begleitet Oma schon seit ihrer Kindheit! Die unglaubliche Geschichte erzählt Oma immer wieder gern, und das Enkelkind liebt sie. Als Oma noch ein Kind war, erlitt die Katze einen schweren Autounfall. Wenig später kam sie erstaunlich verändert nach Hause zurück: klein und scheu, aber gesund.
»Oma, könnte es nicht auch sein, dass …«
»Moment! Die Geschichte ist noch nicht zu Ende.«
Die liebevolle Beziehung zwischen der Oma und dem Kind ist das sichere Fundament, auf dem diese augenzwinkernde, munter wackelnde Geschichte steht. Wir begleiten Oma von ihrer Kindheit bis ins Alter, und wir begleiten die Katze durch ihre sieben Leben.
Und am Ende spüren wir: Manche Geheimnisse verbinden und gerade dadurch, dass sie ungelüftet bleiben.
Das wissen übrigens auch der Osterhase und der Nikolaus.
Ins Restaurant gehen könnte so schön sein, wenn da nicht diese Eltern wären. Nie wissen sie sich zu benehmen: Sie finden nichts auf der Karte, können nicht ordentlich sitzen, spielen beim und mit dem Essen und nerven auch noch die übrigen Restaurantgäste.
Zum Glück sind andere Kinder mit ihren Erwachsenen auch nicht besser dran. Und wenn Mama und Papa vor dem Schlafengehen noch ihre Tagesthemen gucken dürfen, stellen sie wenigstens für heute keinen Unfug mehr an.
Scharf beobachtet und heiß serviert: ein urkomisches Spiel mit Essen, Erwartungen und Eltern-Kind-Rollen