Kater Georg ist verschwunden. Seit Tagen schon. Zusammen mit seinem Vater macht der junge Ich-Erzähler sich auf die Suche nach ihm – bei den Nachbarn, hinter dem Haus und am kleinen See. Aber Georg ist nirgends zu finden. Dann das: ein roter Fleck auf der Straße. Ist das Blut? Ist Georg vielleicht verletzt ... oder schlimmer noch?
"Auf der Suche nach Georg" entfaltet sich zunächst leise und entwickelt dann zunehmend eine dramatische Intensität, denn die Geschichte berührt große, existenzielle Fragen. Zwar löst sich am Ende alles zum Guten – Georg taucht gesund und lebendig wieder auf –, doch zuvor erlebt der Junge eine außergewöhnlich aufwühlende Gefühlslage: Wut und tiefe Traurigkeit wechseln sich ab. Der Vater begegnet derweil diesen Emotionen mit viel Einfühlungsvermögen und Offenheit, ohne etwas zu beschönigen.
Ragnar Aalbus neues Bilderbuch berührt mit klaren Worten und Bildern, die durch Farben und Perspektiven eine ganze Palette von Stimmungen lebendig werden lassen.
»Wozu ist ein Regenschirm da?«, fragt sich der kleine Maulwurf. Einen Regenschirm braucht man nur bei Regen? Weit gefehlt! Wollen nicht alle einmal mit einem Regenschirm durch die Lüfte segeln, den Fluss entlangschippern, einen zudringlichen Karpfen schachmatt setzen oder den wilden Hund an der Nase herumführen? Der kleine Maulwurf meistert all das mit Bravour! Na gut ... Und letzten Endes bleibt man unter einem Schirm eben auch bei Regen trocken – sogar mit allen Freunden gemeinsam. Eine der beliebtesten Maulwurf-Geschichten des Maulwurf-Erfinders Zdeněk Miler.