»Bildet Banden - lest dieses Buch!« ALENA SCHRÖDER
Wer sich an die Regeln hält, hat das Spiel nicht verstanden
Leonie handelt nach ihren eigenen Vorstellungen von Moral. Sie verwüstet das Büro ihres Chefs, sie prellt die Zeche, sie lügt im Bewerbungsgespräch - aber sie hat stets gute Gründe. Als ihr das Geld ausgeht, nimmt sie einen Job in München an. Doch die Stadt ist zu teuer für ein normales Gehalt. Als sie drei Frauen kennenlernt, die sich ihren Lifestyle mit zweifelhaften Methoden finanzieren, ist sie fasziniert. Schnell findet Leonie ihr eigenes Geschäftsfeld: Menschen mit frisch gebrochenem Herzen bezahlen sie für raffinierte Racheaktionen. Doch nach einer Weile kommen ihr Zweifel: Wie viel Geld braucht man wirklich für ein gutes Leben? Und wie viel Risiko ist sie bereit, dafür einzugehen?
»Dieses Buch ist die witzigste Antwort auf die Frage, wie wir im Kapitalismus überleben können: Wer gründet jetzt eine kriminelle Freundinnengruppe mit mir?« MAREIKE FALLWICKL
Svea Mausolf hat einen pointierten, kurzweiligen und zeitgeistigen Roman geschrieben mit dem für sie typischen Mix aus Satire, Humor und Ekel. Ein sensationelles Debüt, so aktuell wie klug, so komisch wie überraschend.
Als erfolgreiche Autorin liebt Zoe romantische Geschichten – solange sie nicht ihre eigenen sind. Denn im wahren Leben bedeutet Liebe für sie Enge und Stress. Also bleibt sie unabhängig, geht feiern, hat One-Night-Stands und treibt ihre Karriere voran. Zoe ist überzeugt: Sie braucht keine Beziehung. Als sie den attraktiven Mael kennenlernt, scheint alles perfekt. Auch er möchte unter keinen Umständen eine feste Bindung eingehen und bietet Zoe genau das, was sie will – Nähe ohne Verpflichtung. Doch diese Nähe fühlt sich mit einem Mal gar nicht mehr so unverbindlich an, und Zoes sorgfältig entwickeltes Lebenskonzept bekommt Risse. Schließlich begibt sie sich auf eine schonungslos ehrliche Reise zu sich selbst und muss dabei nicht wenige Fragen beantworten: Was wird von uns in Beziehungen erwartet? Warum wollen wir immer das, was wir nicht haben können? Und warum ist sie wirkl
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Ein Café unter Kirschbäumen. Ein magischer Ort. Eine Einladung an das Leben.
Das Café Marble liegt an einem kleinen Fluss im Schatten der Kirschbäume in einem Vorort von Tokio. Mit seinen wenigen Tischen aus unbehandeltem Holz ist es eine Oase der Ruhe. Hier arbeitet der junge Wataru, der stets einen klugen Rat für seine Gäste hat. Heimlich schwärmt er für die junge Frau, die jeden Donnerstag bei ihm eine Tasse heißen Kakao trinkt. Jede Woche sitzt sie an ihrem Stammplatz und schreibt Briefe. Manchmal hat sie dabei ein Lächeln im Gesicht, manchmal eine Träne. Wataru würde gerne mehr von ihr erfahren. Er empfängt aber auch noch weitere Gäste. Sie alle kommen, um in dem Café einen Moment innezuhalten. Und die meisten Besucher brauchen mehr als nur eine heiße Schokolade, um ihrem Leben eine neue Wendung zu verleihen.
«Wenn du Kummer hast, geh zu Kabahiko» – so lautet der Rat in der Nachbarschaft. Das lächelnde Nilpferd ist ein Spielgerät im Park und besitzt angeblich heilende Fähigkeiten. Dabei wirkt es ganz unscheinbar, seine Oberfläche ist schon ein bisschen verwittert, und die Farbe blättert ab. Dennoch kommen die unterschiedlichsten Menschen hierher, um Kabahiko zu berühren: der junge Student, der mit seinen Leistungen hadert, die frischgebackene Mutter, die sich selbst verloren hat, die Hochzeitsplanerin mit Liebeskummer, der Schüler mit den diffusen Schmerzattacken und der Redakteur, der sich den Herausforderungen des Alters stellen muss. Sie alle erhoffen sich von dem Besuch Trost und Heilung. Und manchmal scheint Kabahikos Magie tatsächlich zu wirken …
Ein kraftvoller Roman über Hoffnung, Freundschaft und das unerwartete Glück zufälliger Begegnungen.