Als Lemmy Kilmister am 28. Dezember 2015 starb und sein Teamkollege Mikkey Dee einen Tag später das Ende der Band erklärte, brach für die Fans eine Welt zusammen. Vierzig Jahre heizte Lemmy, der berühmteste und wichtigste Repräsentant des Heavy Metal, dessen Karriere damit begann, dass er bei Jimi Hendrix die Marshalls aus dem Transporter schleppte, mit seinem martialischen Rock’n’Roll der Musikszene ein. Ein Geheimtipp zunächst für die Hartgesottenen, wurde der Meister der Variation schließlich zum Liebling aller. Noch posthum nimmt sein Ruhm immer weiter zu. Nun werden die Archive geplündert, und jedes Konzert wird für die unersättlichen Motörhead-Addicts auf Vinyl gepresst, auch bei feministischen Musikerinnen hat er eine beachtliche Reputation erlangt. Frank Schäfer, Motörhead Fan der ersten Stunde erzählt die Geschichte.
Die Geschichte einer großartigen Freundschaft
In den 1970ern treten der übergenaue Dan Aykroyd und der chaotische John Belushi, »Mr. Careful« und »Mr. Fuck-it«, gemeinsam in der Late-Night-Show Saturday Night Live auf, wo für einen Sketch die Blues Brothers geboren werden. Aus der Eintagsfliege wird ein Filmklassiker, ein Welterfolg, der auch Größen wie Aretha Franklin, John Lee Hooker, Cab Calloway, Ray Charles und James Brown zu neuem Ruhm verhilft.
Der Pulitzer-Preisträger Daniel de Visé rekonstruiert in seinem brillant recherchierten und mitreißend erzählten Meisterwerk den Werdegang dieser unglaublichen Freundschaft bis zu ihrem Ende.
»Daniel de Visé hat es offenbar geschafft, den Humor, die Menschlichkeit, die Liebe und die Tragödie zu vermitteln, die die Geschichte der Blues Brothers zu einer so hinreißenden Geschichte machen.«
Judy Belushi Pisano, Witwe von John Belushi
Die Heldinnen der Rockmusik
Von Grace Slick bis Bikini Kill, von Tina Turner bis Billie Eilish, von Patti Smith bis Taylor Swift: In mehr als vierzig originellen Porträts erzählen Kersty Grether und Sandra Grether so einfühlsam wie mitreißend von starken Sängerinnen und Rockgöttinnen, die das Genre sprengten und Grenzen überschritten. Was verbindet die großen Musikerinnen über die Jahrzehnte hinweg, wogegen kämpften sie an? Wäre etwa Phoebe Bridgers ohne Joni Mitchell denkbar? Wieso konnten die 70er Jahre weder Yoko Ono noch Karen Carpenter verkraften? Und hat PJ Harvey den Feminismus verraten? Eine spannende Geschichte über Herausforderungen und Glücks-Highs!
Mit großer Playlist zum Mithören und zahlreichen Interviews und Abbildungen.
»Kersty und Sandra Grether sind die berühmtesten Pop-Feministinnen Deutschlands.«
Birgit Fuß, Rolling Stone
Brillanter Trompeter, Boxer und Jazzlegende
Miles Davis war ein Virtuose des Jazz. Ein Mann der Wandlungen, zart und hart, verletzlich und verletzend, schüchtern und arrogant. Davis verband künstlerische Integrität mit Sensibilität und verrückte die Grenzen des Jazz immer wieder neu. Sechs Mal, so meinte er auf einem Empfang im Weißen Haus, habe er die Musikgeschichte revolutioniert. Sein Album »Kind of Blue« gilt vielen als die beste Jazz-Platte aller Zeiten. Weltweit erfolgreich, mit allen Insignien von Wohlstand ausgestattet und privilegiert in der Männerwelt des Jazz, blieben rassistische Diskriminierung und die daraus resultierende Wut prägend für seine künstlerische Persönlichkeit. Stefan Hentz zeichnet Leben und Werk dieses außergewöhnlichen Musikers und Menschen so fundiert wie kenntnisreich nach.
Mit einem faszinierenden Kapitel über die berühmte Fotoserie »A Day in the Life of Miles Davis« von Glen Craig.
Im Jahr 1969 ist Frank Schätzing 12 Jahre alt und nicht gerade der Experte für Coolness auf dem Schulhof eines Kölner Gymnasiums. Er kann zwar den »Herrn der Ringe« auswendig, aber von Popmusik hat er so wenig Ahnung wie von Fußball, und rauchen tut er auch nicht. Doch dann geht es plötzlich los in seinem Leben, denn ein neuer Musiklehrer mit langen Haaren legt eine Schallplatte auf: David Bowies »Space Oddity«.
Ab dann ist alles anders – eigentlich bis heute. Denn ein Leben lang hat dieser Jahrhundertkünstler Frank Schätzings eigenen Lebensweg begleitet, bereichert und immer wieder auf eigenartige Weise gespiegelt und durchquert. David Bowie, dieses sich selbst ständig neu erfindende Gesamtkunstwerk aus Sänger, Songwriter, Tänzer, Schauspieler, Regisseur und Geschichtenerzähler, wurde für Frank Schätzing zur Inspirationsquell
Ähnliche Bücher wie Spaceboy