Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Anarchafeminismus.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Anarchafeminismus" gefunden.
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Ein Feminismus der Gegenwart muss in der Lage sein, die Kämpfe und Forderungen aller bisherigen feministischen Bewegungen und Theorien zu verstehen und anzunehmen. Ein moderner Feminismus muss weiterhin die Gleichberechtigung von Frauen fordern, ebenso aber queere und trans Kritik berücksichtigen. Er muss die Idee von Geschlecht als biopolitischem Instrument vereinen mit den Kämpfen, die die Dominanz von Cisgender infrage stellen. Die intersektionalen Perspektiven von Schwarzem und dekolonialistischem Feminismus, der sein weißes Pendant als Elitefeminismus betrachtet, der seine Kämpfe auf Kosten marginalisierter und ausgebeuteter Körper austrägt, und der Ökofeminismus, der versteht, dass die Ausbeutung der Natur mit der Ausbeutung von Frauen einhergeht: Diese scheinbar unterschiedlichen Positionen müssen radikal zusammen gedacht und angewandt werden. Dem ›Anarchafeministischen Manifest‹ gelingt etwas nahezu Unmögliches: derlei vielfältige und komplexe Positionen in einer praxistauglichen Theorie zu vereinen. Anarchafeminismus setzt sich für alle ein, die unter der kapitalistischen Ausbeutung und der biopolitischen Struktur kapitalistischer Staaten leiden. Die Kämpfe von morgen werden an vielen Fronten ausgetragen: Bottici liefert mit ihrem Manifest eine theoretisch fundierte Gebrauchsanweisung.
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Auf den Spuren einer Utopie
Der Anarchismus scheint aufgrund seiner Ablehnung jeglicher Herrschaft, feministische Forderungen überflüssig zu machen. Dennoch formulierten Anarchistinnen wie Emma Goldman oder die spanischen Mujeres Libres u.a. explizit feministische Forderungen, mit denen sie ihre Genossen konfrontierten. – In den 70er Jahren entstand in den USA mit Peggy Kornegger eine ausdrücklich anarchafeministische Theorie, mit der die befreienden Elemente von Anarchismus und Feminismus zusammengefügt werden sollten.
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Beziehungsweise Anarchie von BeA | €9,80
Utopien leben. Bedürfnisorientiert lieben. Ein kleines Manifest
Dieses Buch entfaltet Beziehungsanarchie als politisches und emanzipatorisches Konzept jenseits von Monogamie, Polyamorie und offenen Beziehungen. Es verbindet feministische, queere und anarchistische Theorie mit persönlicher Reflexion und praktischen Werkzeugen. Ausgehend von der Kritik gesellschaftlicher Beziehungsnormen – Besitzlogik, Hierarchie, Heteronormativität und kapitalistischer Verwertbarkeit – entwickelt die Autorin eine Ethik der Freiheit, Verantwortung und Fürsorge. Beziehungsanarchie erscheint hier nicht als Beziehungsmodell, sondern als Haltung: eine Praxis der Selbstbestimmung und Solidarität im Intimen wie im Kollektiven. Das Buch führt von theoretischen Grundlagen über Dekonstruktion und Alltagswerkzeugen bis hin zu kollektiven Perspektiven und einem abschließenden Manifest. Es lädt dazu ein, Liebe nicht länger als Privatsache zu begreifen, sondern als Ort gesellschaftlicher Transformation – hin zu Beziehungen, die frei, fürsorglich und widerständig sind. "Beziehungsweise Anarchie" will nicht nur informieren, sondern inspirieren. Es regt an, Beziehungen jenseits von Drehbüchern zu gestalten und damit im Kleinen zu beginnen, was im Großen Veränderung bedeutet.
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