Logo

Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Kollektivität.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Kollektivität" gefunden.

[Was bedeutet das alles?]

Wer darf für wen sprechen? Darf man überhaupt für jemand anderen sprechen? Die Kernfrage des Aufsatzes der Philosophin Linda Martín Alcoff sticht in ein Wespennest: Spätestens mit den Diskussionen um die Übersetzung eines Gedichtes von Amanda Gorman wurde deutlich, wie schwierig und politisch brisant diese Frage ist. Alcoff sensibilisiert dafür, wann das Sprechen für andere schiefläuft, und zeigt zugleich, weshalb es dennoch notwendig ist, den Anspruch, für andere zu sprechen, nicht aufzugeben.

Ähnliche Bücher wie »Das Problem, für andere zu sprechen«
Utopien leben. Bedürfnisorientiert lieben. Ein kleines Manifest

Dieses Buch entfaltet Beziehungsanarchie als politisches und emanzipatorisches Konzept jenseits von Monogamie, Polyamorie und offenen Beziehungen. Es verbindet feministische, queere und anarchistische Theorie mit persönlicher Reflexion und praktischen Werkzeugen. Ausgehend von der Kritik gesellschaftlicher Beziehungsnormen – Besitzlogik, Hierarchie, Heteronormativität und kapitalistischer Verwertbarkeit – entwickelt die Autorin eine Ethik der Freiheit, Verantwortung und Fürsorge. Beziehungsanarchie erscheint hier nicht als Beziehungsmodell, sondern als Haltung: eine Praxis der Selbstbestimmung und Solidarität im Intimen wie im Kollektiven. Das Buch führt von theoretischen Grundlagen über Dekonstruktion und Alltagswerkzeugen bis hin zu kollektiven Perspektiven und einem abschließenden Manifest. Es lädt dazu ein, Liebe nicht länger als Privatsache zu begreifen, sondern als Ort gesellschaftlicher Transformation – hin zu Beziehungen, die frei, fürsorglich und widerständig sind. "Beziehungsweise Anarchie" will nicht nur informieren, sondern inspirieren. Es regt an, Beziehungen jenseits von Drehbüchern zu gestalten und damit im Kleinen zu beginnen, was im Großen Veränderung bedeutet.

Ähnliche Bücher wie »Beziehungsweise Anarchie«
Roman

Der fulminante neue Roman des international gefeierten, preisgekrönten Ausnahmetalents Jonas Eika: Eine wilde und poetische Geschichte von Solidarität und der utopischen Kraft weiblicher Gemeinschaft. Lüttich, 1233. Halb erfroren kauert die junge Ida am Flussufer, als Clarisse sie entdeckt und in ihren Beginenhof bringt. In dieser Gemeinschaft selbstbestimmt lebender, religiöser Frauen, die sich weder als Nonnen der Kirche noch als Ehefrauen ihren Männern unterwerfen, findet Ida zu ungeahnter geistiger Freiheit und Kraft. Ihre Visionen werden immer stärker und verlangen von ihr, den Plan Gottes in die Tat umzusetzen. Während die Verfolgung durch den Klerus ihr utopisches Zusammenleben bedroht, steigt Ida zur Prophetin auf, solidarisiert sich mit den Armen und Marginalisierten und kämpft für eine gerechte, friedliche und herrschaftsfreie Weltordnung. Wild, kühn und sinnlich erzählt Jonas Eika von frühen Formen weiblicher Solidarität, von Bestimmung und Autonomie und der unerhörten Möglichkeit, kollektives Leben zu gestalten.

Ähnliche Bücher wie »Offener Himmel«



Impressum:
Albatros Buchhandlung e.K.
Michael Hockel
Fedelhören 91
28203 Bremen
T. 0421/327248
info@albatros-buch.de