Wir haben 4 Buchtipps zu "Berthe Morisot" gefunden.
1870/71 ist Paris im Aufruhr. Während auf den Straßen der Hauptstadt die Monarchie ihren Geist aushaucht, die Kommune blutig niedergeschlagen wird und sich eine bürgerliche Regierung etabliert, sitzt die junge Berthe Morisot dem Maler Édouard Manet Modell und findet nach und nach zu ihrem eigenen, unverwechselbaren Malstil. Zusammen mit ihren Familien sind die beiden einige der wenigen impressionistischen Künstler, die während des Schreckensjahres in Paris bleiben. Inmitten von Chaos und Ruin suchen sie nach einer neuen Art der malerischen Wahrnehmung in Opposition zu traditionellen Techniken und Themen. Verband beide eine Liebesbeziehung? Immerhin war Manet verheiratet. Hat Morisot versucht, die unkonventionelle Freundschaft zu retten, indem sie (später) Manets Bruder Eugène heiratete?
Brillant recherchiert, mit scharfem Blick fürs Detail und literarischem Gefühl für Charaktere und Situationen schreibt Sebastian Smee über Künstler, die sich dem Neuen verpflichtet hatten: neuen politischen Kräfteverhältnissen; einer neuen Art zu leben und zu fühlen; und einer neuen Art zu sehen – und zu malen.
Ähnliche Bücher wie »Paris im Aufruhr«
Zum 100. Todestag von Claude Monet am 5. Dezember 2026
Der Impressionismus revolutionierte die Kunst des 19. Jahrhunderts: Zentraler Protagonist dieser Revolution war Claude Monet, dessen Bild L’Impression der neuen Stilrichtung ihren Namen gab. Monets Werk aber ist nicht denkbar ohne die Frauen an seiner Seite: Camille, seine große Liebe, die geheimnisvolle Pariserin, deren Porträt zur gefeierten Sensation des Pariser Salons wurde; seine zweite Frau Alice, die dem genialen Maler mit unerschütterlicher Ausdauer stets zur Seite stand; und schließlich Blanche, seine Stieftochter, die ihm in späten Jahren zur unverzichtbaren Stütze wurde. Daneben stellt die Kunsthistorikerin Gabriele Katz weitere Frauen vor, die als Künstlerinnen, Mäzeninnen und Musen die Kunst des ausgehenden 19. Jahrhunderts beeinflussten, darunter Marie Bracquemond, Mary Cassatt und Berthe Morisot.
Die Kunsthistorikerin Gabriele Katz zeigt eindrücklich, wie Monets Meisterwerke entstanden – im Dialog zwischen dem Künstler und den Frauen, die sein Leben und Werk auf ganz unterschiedliche Weise prägten.
Mit zahlreichen s/w-Abbildungen.
»Die Aufgabe des Künstlers besteht darin, das darzustellen, was sich zwischen dem Objekt und dem Künstler befindet, nämlich die Schönheit der Atmosphäre.« Claude Monet
Ähnliche Bücher wie »Monet und die Frauen«
Ähnliche Bücher wie »Impresionismo. 1860-1920«
Ähnliche Bücher wie »The National Gallery. Paintings, People, Portraits«
Impressum:
Albatros Buchhandlung e.K.
Michael Hockel
Fedelhören 91
28203 Bremen
T. 0421/327248
info@albatros-buch.de
