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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Handschriften.
Wir haben 5 Buchtipps zu "Handschriften" gefunden.

Seit seinem achten Lebensjahr schreibt Hanns-Josef Ortheil täglich einen Text, meist von Hand auf losen Blättern, in Heften oder Skizzenbüchern. Es sind knappe Protokolle des Tages, kleine Erzählungen, Ideensammlungen und Entwürfe größerer Schreibprojekte, oft mit Fotografien oder Bildern. Diese im Westerwald untergebrachte Sammlung hat sich über die Jahre in ein gewaltiges Archiv verwandelt, das in der deutschsprachigen Literatur einzigartig sein dürfte. Doch wie wird aus den unzähligen kleinen Texten Literatur? „Das Panorama des Schreibens“ nimmt ein Gespräch auf, das Hanns-Josef Ortheil mit seinem Lektor Klaus Siblewski zu den großen Linien und Zusammenhängen seines Werks geführt hat, und verlängert es bis in die Gegenwart. Zugleich präsentiert Hanns-Josef Ortheil besondere Fundstücke aus dem Archiv seiner Handschriften, erzählt von der Bedeutung dieser Schätze des kreativen Denkens für seine Bücher und begibt sich so auf eine faszinierende Reise in die eigene Biographie und an den Glutkern seines Schreibens.

Ähnliche Bücher wie »Das Panorama des Schreibens«
Roman

Vasco und Tina verfallen einander – dabei will Tina in wenigen Wochen Edgar, den Vater ihrer Zwillinge, heiraten. Was klingt wie eine tausendfach erzählte Dreiecksgeschichte, entpuppt sich bei François-Henri Désérable als charmantes, vor Esprit prickelndes Liebes- und Leseabenteuer. Für Vasco, Bibliothekar der Bibliothèque nationale de France, und Tina, die Schauspielerin, die jeden Morgen zwischen zwei Tassen Kaffee Gedichte von Verlaine und Rimbaud rezitiert, ist die Literatur ein unentbehrliches Liebeselixier. Vasco schreckt nicht einmal vor dem Diebstahl jener Schatulle zurück, in der das Herz von Voltaire aufbewahrt wird, oder vor dem Einsatz des Revolvers, mit dem Verlaine 1873 auf Rimbaud schoss. Nun sitzt Vasco im Gefängnis und der namenlose Chronist dieser Folie à deux, Vascos und Tinas bester Freund, vor dem Untersuchungsrichter. Er soll ihm die Gedichte erklären, die Vasco über seine Liebe zu Tina geschrieben hat. Der Freund versteht Vascos Anspielungen und erzählt dem Richter viel über die Form von Sonetten und Haikus. Doch die ganze Wahrheit über Vasco und Tina enthüllt er nur den Leserinnen und Lesern. Diese Amour fou macht Lust auf Lyrik, auf Verse wie die von Paul Verlaine, die dem Roman den Titel geben: »Ist voller Spott dein Herz, ist es empfindsam, sachte? Nichts weiß ich, doch ich danke der Natur die mir dein Herz zum Meister und Bezwinger machte.«

Ähnliche Bücher wie »Mein Meister und Bezwinger«
Platz 4 der Sachbuch-Bestenliste Februar von ZDF, Deutschlandfunk Kultur und DIE ZEIT | Exklusiver Farbschnitt in limitierter Erstauflage

Wie ein Satzzeichen die Welt bewegte ... Kaum ein anderes Zeichen erregt unsere Gemüter wie das Ausrufezeichen. Ein Pathossymbol, das uns jubeln und wüten lässt, uns warnt und motiviert – und trotzdem wird es als »schreiendes« Symbol verkannt oder fällt populistischen Machtspielen zum Opfer. Die Literaturwissenschaftlerin Florence Hazrat befreit das Ausrufezeichen aus den staubigen Schubladen der Grammatik und geht seiner Bedeutung als universelles, politisches und menschliches Phänomen auf den Grund. Wie konnte es sich seit seiner Erfindung vor 600 Jahren in Florenz über alle Kulturen hinweg durchsetzen? Wo hat es den Lauf unserer Geschichte entscheidend verändert, und wie prägt es unseren Alltag, unsere Kunst und Kultur bis heute? Und warum reiben sich bis heute ganze Generationen an ihm auf? Hazrat erzählt von der Macht, Geschichte und Zukunft eines Zeichens, das es uns auf wundersame Weise ermöglicht, echte Gefühle und körperlichen Ausdruck in unsere Schriftsprache zu legen und nachzuempfinden – eine Eigenschaft, die in unseren postfaktischen Zeiten wichtiger ist denn je! »Florence Hazrats flottes, vergnügliches und schelmisches Buch ist weniger ein Loblied als vielmehr eine Aufforderung, sich von den Vorschriften der Sprachpolizei zu verabschieden und den Sinn für das Wunderbare wiederzuerwecken.« The Times »Ein kurzes Buch mit einem großen Standpunkt« Kirkus Reviews »Dieses schmale Buch ist so satt an interessanten Fakten und Ideen, dass die meisten Leser am Ende einfach nur ›Wow!‹ sagen werden.« Booklist »Florence Hazrats scharfsinnige Analyse ist von einer überzeugenden Sprachphilosophie getragen.« Publishers Weekly

Ähnliche Bücher wie »Das Ausrufezeichen. Eine rebellische Geschichte«
In ihrem Streben nach Wissen und Schönheit basierte die Kunst der botanischen Illustration schon immer gleichermaßen auf handwerklicher Perfektion und naturwissenschaftlichen Kenntnissen. Um die genaue Form, Farbe und Details der unterschiedlichen Pflanzenarten auf Papier zu bringen braucht es sowohl Präzision als auch ein Gefühl für Ästhetik. Diese aktualisierte Ausgabe des TASCHEN Classics dokumentiert anhand herausragender botanischer Manuskripte aus der Österreichischen Nationalbibliothek, von byzantinischen Handschriften bis zu Meisterwerken des 19. Jahrhunderts, die Tradition der botanischen Illustration. Die exquisiten Farbreproduktionen lassen erkennen, welche Kunstfertigkeit darin liegt, Pflanzen zu wissenschaftlichen Zwecken, als Aufzeichnung aussterbender Arten oder einfach als Hommage an die Schönheit und Vielfalt der Natur zu zeichnen.

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Humboldts unveröffentlichtes Buch: ein Gründungsdokument der Ozeanologie

Eine der mächtigsten Meeresströmungen der Erde, der Humboldt-Strom, ist nach ihm benannt: Alexander von Humboldt, Visionär und Weltbürger. Kaum ein Forscher hat unser Verständnis der globalen Zusammenhänge der Natur so nachhaltig geprägt. Humboldt beschäftigte sich in seinen letzten Lebensjahren intensiv mit dem Phänomen der Strömungen. Eine eigenständige Publikation zu diesem Thema war geplant – erschienen ist sie nie.
Im Jahr 1853 veröffentlicht Alexander von Humboldt im Verlag Cotta die »Kleineren Schriften«. Die Textsammlung ist eine thematische Auslese des Überdauernden, das er auf mehreren Forschungsfeldern geschaffen hatte. Doch gelingt ihm zu Lebzeiten nur die Herausgabe des ersten Bandes. Der zweite Band, für den er jahrelang Daten zusammenträgt, denkt seine Forschung weiter und wirft eine noch nie dagewesene Perspektive auf die Weltmeere und ihre Strömungen. Insbesondere der bislang unveröffentlichte Text »Über Strömungen« ist ein Zeugnis von Humboldts Innovationskraft; er überträgt die Idee einer globalen Ökologie auf den Lebensraum der Ozeane. Die Herausgeber Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich haben diesen zweiten Band der »Kleineren Schriften« aus Archivmaterial rekonstruiert, teils aus Druckfahnen, teils aus Handschriften – ein Buch von höchstem Sensationswert.



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