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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Kognitionswissenschaften.
Wir haben 3 Buchtipps zu "Kognitionswissenschaften" gefunden.

Wie wir Erfahrungen machen

Neue Erfahrungen führen uns an die Schwelle zu einem anderen Leben. Aber wagen wir auch den nächsten Schritt? Das erste Mal ohne Stützräder Fahrrad fahren. Eine Auster essen. Den Job verlieren. Jede neue Erfahrung könnte uns aufrütteln und unser Leben verändern. Der erste Kuss kann uns die Liebe eröffnen – oder verderben. Fritz Breithaupt zeigt in seinem faszinierenden Buch, dass die Konturen unseres Lebens fundamental von Erfahrungen bestimmt werden: von solchen, die wir zum ersten Mal machen, von Wiederholungen oder von imaginierten Erlebnissen.

Das erste Mal öffnet Türen – oder schließt sie. In der Wiederholung können wir vergleichen, genießen, beurteilen, revidieren. Wir entwickeln Standards. Das erlaubt uns, auszusortieren. Wiederholungsfixierung, sei es im eigenen Leben oder in der Politik, kann allerdings auch zur Vermeidung des Neuen führen. Imaginierte Erfahrungen schließlich sind die geheimen Leitsterne unserer Navigation. Denn auch das ungelebte Leben pocht auf seine Geltung. Breithaupt stützt sich auf reiche Befunde der Psychologie und Philosophie, verarbeitet neue wissenschaftliche Erkenntnisse seines eigenen Labors und durchleuchtet die Archive auf der Suche nach Aufzeichnungen sexueller und ästhetischer Natur. An unseren vielschichtigen Erlebnisweisen zeigt sich, was uns von intelligenten Maschinen unterscheidet: Wir Menschen sind Erfahrungswesen.



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Reise ins Bewusstsein

Eine Welt erscheint ist die Geschichte der Suche nach der Lösung des größten Rätsels der Natur: dem Bewusstsein.

Wie fühlt es sich an, Sie selbst zu sein, mit Ihren persönlichen Gefühlen, Gedanken und Erfahrungen? Jeder von uns ist mit dem Bewusstsein bestens vertraut, aber niemand weiß, wie – oder warum – es dazu kam, dass drei Pfund graue Substanz einen subjektiven Standpunkt erzeugen können. Anfang der 1990er Jahre entstand eine neue Wissenschaft des Bewusstseins, die auf der Annahme beruhte, dass dieses Phänomen anhand der Gehirnaktivität erklärt werden könne. Diese Bemühungen geraten jedoch ins Stocken, und wildere Ideen wie der Panpsychismus finden nun Gehör. Tatsächlich gibt es mittlerweile Grund zu der Annahme, dass die "objektive Wissenschaft”, wie wir sie seit Galilei kennen, nicht über die richtigen Werkzeuge verfügt, um die Erfahrungen der ersten Person zu ergründen.

Eine Welt erscheint führt Michael Pollan aus den Labors, in denen Wissenschaftler nach den neuronalen Korrelaten des Bewusstseins suchen, zu Begegnungen mit Philosophen, Schriftstellern und buddhistischen Mönchen, von denen er glaubt, dass sie uns genauso viel, wenn nicht sogar mehr über das Bewusstsein lehren können. Eine Geschichte, die in einem Hirnlabor in Seattle beginnt, endet ausgerechnet in einer Höhle in den Bergen von New Mexico, wo der Autor entdeckt, dass es vielleicht weniger dringend ist, das Bewusstsein zu erklären, als zu lernen, es in unserem Alltag zu praktizieren.



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