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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Lesbarkeit.
Wir haben 2 Buchtipps zu "Lesbarkeit" gefunden.

Roman | Jetzt auch als Serie auf Netflix

Neapel in den Neunzigern, Giovanna ist dreizehn Jahre alt, die Vorzeigetochter kultivierter Mittelschichtseltern, eine strebsame Schülerin. Doch plötzlich verändert sich alles, ihr Körper, ihre Stimmung, die Noten brechen ein, und immer öfter gerät sie mit ihren Eltern aneinander. Zufällig kommt Giovanna der Vorgeschichte ihres Vaters auf die Spur, der aus einem ganz anderen Neapel stammt, einem leidenschaftlichen, vulgären Neapel. Dort treibt sie sich herum, aber die Geheimnisse, auf die sie da stößt, verstören sie. Und als sie bei einem Abendessen bemerkt, wie ein Freund der Familie unterm Esstisch zärtlich die Füße ihrer Mutter streift, verliert sie vollends die Fassung. Denn wem kann sie überhaupt noch trauen? Und was soll ihr Halt geben? Oder ist sie selber bereits unrettbar verwoben in dieses lügenhafte Leben der Erwachsenen? Elena Ferrante hat ein Bravourstück geschaffen und einen traurigen und schönen Roman geschrieben: über die Heucheleien der Eltern, die Atemlosigkeiten und Verwirrungen der Jugendzeit und über das Drama des Erwachsenwerdens. Darüber, wie es ist, ein Mädchen zu sein und eine Frau zu werden.

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Anomie und Isonomie

Ann Cotten hat an der Leibniz Universität Hannover die Poetikdozentur des Jahres 2023/24 gehalten. Sie widmet sich hierbei den Themen Lesbarkeiten, Fremdheiten, „falsche“ Sprache und mehrsprachige Poetizitäten. Ausgewählt wurde sie, weil ihr bisheriges Werk vor allem im Zeichen der Spurensuche und der Schöpfung von Sprache steht. Im Bewusstsein des Zusammenhangs von Motorik und persönlicher Sprachentwicklung und im Wissen, dass das eigentliche Erbringen der Kulturleistung Sprache durch das Hinhören geschieht, schöpft und rekombiniert sie Textelemente zu unerhörten, aber nach Möglichkeit funktionalen narrativen und diskursiven Formen. Mit poetischer Sprache als Methode der Würdigung alter wie neuer, menschlich intentionaler ebenso wie rein indexikalischer Formensprachen bleibt sie Phänomenen der Interaktion von lebenden wie anorganischen Akteuren und Faktoren auf der Spur. Und damit unvermeidlich auch den Auswirkungen von Macht und Bedeutungsgebung, von Unterdrückung und Vergessen, doch auch von Schönheit, Erfindungsgeist und Nähe. Mit der ersten Poetikdozentin Lena Gorelik wurde im Rahmen der postulierten Neuen Deutschen Literatur Zugehörigkeit und Fremdsein und dem Ankommen im Erzählen nachgegangen. Mit Ann Cotten widmet sich die Reihe mit globaler Perspektive der Vielsprachigkeit und ihrer Physis sowie unserer Weltwahrnehmung.

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