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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Menschenfeindlichkeit.
Wir haben 4 Buchtipps zu "Menschenfeindlichkeit" gefunden.

Popmusik als Spiegel der Gesellschaft – Zeitgeschichte, Protestkultur und Popmusik

Was erzählt Pop über die deutsche Geschichte?

Popmusik reflektiert die Zeitgeschichte, prägt die Erinnerungskultur und übt Kritik. Marcus S. Kleiner schildert die Entwicklung der deutschsprachigen Popmusik seit 1945 und ihr Zusammenspiel mit Politik. Anhand politischer Ereignisse analysiert er Songs wie Franz Josef Degenhardts »Wölfe mitten im Mai« als Warnung vor dem Faschismus der 1960er Jahre, »Macht kaputt, was euch kaputt macht« von Ton Steine Scherben als Ausdruck der Utopien der 1970er oder Ebows »Punani Power« als Intervention für Geschlechtergerechtigkeit.

Mit Antilopen Gang, Akne Kid Joe, BAP, Blond, Wolf Biermann, Samy Deluxe, Fehlfarben, Fresh Familee, Fasia Jansen, Hans-A-Plast, Lin Jaldati, Cem Karaca, Kettcar, Muff Potter, Schrottgrenze, Slime, Tocotronic, Hannes Wader, ZSK und vielen mehr.

Mit zahlreichen Interviews und Playlists zum Mithören.

»Das Phänomen Popmusik an sich finde ich politisch. Weil es mit der Gesellschaft zu tun hat, weil Popmusik in der Gesellschaft funktioniert und dort sofort politische Fragen aufwirft.«
Thorsten Nagelschmidt (Muff Potter)



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Anleitung zur Abgrenzung

Während die Diskussionen um Antisemitismusdefinitionen immer unzugänglicher werden, hat die Ideologie in ihrer öffentlichen Wahrnehmung nichts von ihrem Rätselcharakter verloren. Die Bestimmung und damit die Bekämpfung von Antisemitismus wird durch zahlreiche alltagspraktische wie akademische Mythen erschwert: Antisemitismus wird unter Rassismus subsumiert, zum Vorurteil gemacht, als Aspekt gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit gelesen oder zum Wahn erklärt. Obwohl diese Deutungsversuche etwas treffen, reduzieren sie Antisemitismus doch immer nur auf einen Teilaspekt. In »Antisemitismus definieren« machen der Sozialphilosoph Nikolas Lelle und der Sozialpsychologe Tom Uhlig diese Mythen produktiv. Sie fragen nach ihrer subjektiven und gesellschaftlichen Attraktivität, und arbeiten ihren wahren Kern heraus, um einen Antisemitismusbegriff zu gewinnen, der dem Gegenstand gerecht wird.

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Stabil bleiben in autoritären Zeiten

Dagegenhalten - Ein Weckruf

Wie bleibt man stabil in den neuen autoritären Zeiten? Indem man sich nicht einreden lässt, dass Menschenfeindlichkeit, Rassismus und Faschismus einfach nur andere Meinungen seien. Ilko-Sascha Kowalczuk blickt in diesem Buch auf die inneren Mechanismen des Rechtsrucks. Er zeigt, wie und warum die DDR-Vergangenheit verharmlost wird, wie die Ostdeutschtümelei die Demokratie unterminiert und warum die Freiheitsfeinde in der Regel Putin-Freunde sind. Seine Lektionen über den Populismus führen vor, wie man dagegenhält und den Extremisten die Suppe versalzt. Denn noch sind die Demokratie- und Freiheitsfreunde in der Mehrheit.

Deutschland ist trotz aller Probleme nach wie vor eines der politisch stabilsten, sozial sichersten, wirtschaftlich stärksten und gesellschaftlich freiheitlichsten Länder der Welt. Doch die Populisten vermitteln ein ganz anderes Bild, beschwören den Niedergang herauf und verherrlichen autoritäre Systeme. Ilko-Sascha Kowalczuk blickt in diesem Buch auf die Entwicklungen in Ostdeutschland und zeigt, wie das Gift der Freiheitsfeinde in die Gesellschaft einsickert: durch das Schlechtreden der Gegenwart und die Verklärung der Vergangenheit. Insbesondere die DDR-Geschichte ist ein Schlachtfeld, auf dem um die Akzeptanz autoritärer Staatsvorstellungen gerungen wird.

Kowalczuks Text ist ein Weckruf. Er will dazu ermuntern, sich in die eigenen Angelegenheiten einzumischen. Er will anstecken und motivieren. Und er will Argumente liefern für den ewigen Kampf um Freiheit und Demokratie.


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