Wir haben 18 Buchtipps zu "Pornografie" gefunden.
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Mädchen ohne Kleider, Kleider ohne Leute, Ob aus Luft – auch in ihren neuen, so liedhaften wie erzählerischen Gedichtzyklen macht sich Maria Stepanova an die »Reparatur des Lebens«. Auslöser können Zufallsfunde sein: etwa das Foto von einer jungen Namenlosen, nackt auf einer Chaiselongue, dem Auge des Freiers ausgesetzt wie das Wild im Visier des Jägers. Den existentiellen Impuls, Frauen dem pornographischen Blick zu entziehen und sie zu retten, indem sie ihre Schutzlosigkeit in Poesie bannt, spürt man in jeder Zeile. Sie setzt ihre ganze Kunst dafür ein, die Erschütterung in luzide, unpathetische Verse zu bringen. Immer sind irgendwo Mädchen ohne Kleider. Immer ist da etwas, das an ihnen frisst. Immer ist da etwas, das von ihnen bleibt. Immer ist da etwas für immer vorbei. Nie mehr wird sie den Holztrottoir betreten, In der Hand den zitronengelb welken Schirm Wie ein Sonnenrad, das sich dreht, Die Straßenfrau bei der Arbeit am Sex der anderen, Dies ist das einzige Foto von ihr. Darauf zu sehen: rund wie die Sonne, ihr Hintern.
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Die Sexkolumnen aus dem Missy Magazine jetzt als Buch: Von A wie Anilingus über K wie Katholizismus-Kink bis Z wie Zwillinge – wenn in der Missy über Sex geschrieben wird, gibt es weder Tabus noch Klischees. Denn die Autor*innen schreiben über all die Dinge, die sie in ihrem sexuellen Erleben, ihren Beziehungen oder einfach nur in ihren Fantasien umtreiben: Ist es für mich als Lesbe okay, wenn mich einfallsloser Hetero-Porno anturnt? Wie unmöglich ist Analsex mit Hämorrhoiden? Wie gehen Bondage und Behinderung zusammen? Was tun, wenn die Chemo in die BDSM-Sessions reinfunkt? Wie kann ich als Frau meinen Freund ficken? Was haben Unterwerfungsfantasien mit Rassismus zu tun? Wie geil ist Kinderwunschsex? Und: Wie geht gutes Sexting? Die Texte beleuchten marginalisierte Fragestellungen rund um das Thema Sex, vermitteln Wissen und bauen Schambarrieren ab. Statt durch One-Size-Fits-All-Tipps Druck aufzubauen oder von einem homogenen Begehren auszugehen, liegt der Schwerpunkt auf Spaß, Neugierde und Selbstreflexion: »Wir verhandeln Sexualität so, wie wir sie wahrnehmen und wie sie sein sollte: alltäglich, enttabuisiert, lustvoll, ehrlich und manchmal albern.« Mit Beiträgen von Laura Méritt, Stefanie Lohaus, Anna Mayrhauser, Evan Tepest, Kirsten Achtelik, Jacinta Nandi, Mithu Sanyal, Leona Stahlmann u.a.
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"Sex in echt" von Nadine Beck und Rosa Schilling ist ein innovatives Aufklärungsbuch, das Jugendliche auf ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der Sexualität begleitet. Es richtet sich an Heranwachsende, die sich mitten in der Pubertät befinden – einer Zeit voller Veränderungen, Fragen und Unsicherheiten. Im Unterschied zu traditionellen Aufklärungsbüchern, die oft als trocken und veraltet wahrgenommen werden, schlägt "Sex in echt" einen frischen, direkten und unverkrampften Ton an. Die Autorinnen sprechen Themen an, die Jugendliche wirklich interessieren: von Dating und Beziehungen über Safer Sex und Verhütung bis hin zu Selbstbefriedigung und sexuellen Vorlieben. Das Buch behandelt auch die Vielfalt der Körper und die Schönheit jeder individuellen Sexualität, wobei es sich bewusst von Stereotypen und Vorurteilen distanziert. Das Werk zeichnet sich durch seine moderne und ansprechende Aufmachung aus, unterstützt durch die lebendigen Illustrationen von Sandra Bayer. Diese vermitteln eine positive und inklusive Botschaft, die Körpervielfalt und verschiedene sexuelle Orientierungen und Identitäten respektiert und wertschätzt. "Sex in echt" bietet nicht nur fundierte Informationen, sondern ermutigt Jugendliche auch dazu, ein selbstbestimmtes und positives Verhältnis zu ihrer Sexualität zu entwickeln. Es ist ein wertvoller Ratgeber, der junge Leserinnen und Leser dazu anregt, Fragen zu stellen, sich selbst zu erkunden und gesunde Beziehungen zu führen. Das Buch wurde für seine offene und einfühlsame Herangehensweise an das Thema Sexualität für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat sich damit als wichtige Ressource sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene etabliert. Moderne und direkte Ansprache: Spricht Jugendliche auf Augenhöhe an und vermeidet peinliche "Aufklärungsstunden". Umfassende Themenvielfalt: Deckt alle relevanten Bereiche ab, von körperlicher Entwicklung bis hin zu emotionalen Aspekten der Sexualität. Inklusiv und divers: Berücksichtigt eine breite Palette von Identitäten, Orientierungen und Körperbildern. Unterstützt durch Fachwissen: Bietet wissenschaftlich fundierte Informationen in einem jugendfreundlichen Format. Interaktives Layout: Mit ansprechenden Illustrationen und einem lebhaften Design, das zum Lesen und Entdecken einlädt. Empowerment und Selbstakzeptanz: Fördert ein positives Selbstbild und eine gesunde Einstellung zur
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New Juche ist das Pseudonym eines heute in Südostasien lebenden Schotten. Seine literarischen und fotografischen Werke befassen sich mit urbanen Randzonen, mit Orten und Bedingungen von Prostitution und den Seltsamkeiten und Widersprüchen sexueller Imagination. Der Erzähler seiner Geschichten ist ein verkleideter Mystiker, ständig auf der Suche nach Epiphanien, nach Augenblicken heruntergekommenster Awkwardness und Poesie. In seiner Freundschaft mit sich langsam selbst zugrunderichtenden Alkoholikern in Kambodscha erlebt er Visionen von Vollkommenheit, in einem Bergdorf in Thailand erforscht er Zauber und Metaphysik verschiedener Toilettenräume, er verwickelt sich in absurdeste Missverständnisse und Liebesabenteuer mit Prostituierten, Verrückten und Wildfremden. Er versenkt sich in alte Fotografien und verfallende Gebäude.
Als Arthur Rimbaud, der große Heilige unserer literarischen Moderne, mit achtzehn Jahren den Dichterberuf aufgab, um Abenteurer und Waffenhändler in Afrika zu werden, könnte er ganz ähnliche Gedanken gehabt haben wie es die Protagonisten von New Juche heute haben, in Phnom Penh oder Bangkok, ungefiltert, grausam, übererotisiert, immer voll alchemistischer Sehnsucht nach der Kombination der richtigen Zauberzutaten innerhalb der Wirklichkeit, und in ständiger Ahnung des Göttlichen mitten im Unrat und Elend. (Text: Clemens J. Setz)
»Die Orte, die mir am besten gefielen, wurden durch Fotos rätselhaft. Die Bilder bildeten eine glatte, wellige Haut über ihren Motiven, an der ich mich gern rieb.«
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Schluss mit dem Täterschutz!
Der Fall Collien Fernandes hat Deutschland aufgerüttelt und wieder einmal schonungslos offengelegt, wie alltäglich männliche Gewalt gegen Frauen ist – und wie unzureichend das deutsche Rechtssystem betroffene Frauen schützt. Kristina Lunz und Düzen Tekkal wollen das nicht länger hinnehmen. Gemeinsam mit Ricarda Lang und mit der Unterstützung von mehr als 250 bekannten Frauen stellen sie 10 Forderungen gegen männliche Gewalt an die Bundesregierung. Sie starteten eine bundesweite Unterschriftenaktion, die binnen kürzester Zeit über 300.000 Menschen mobilisierte. Jetzt verleihen die Autorinnen ihren Forderungen Nachdruck und zusätzliche Tiefe: Klar und analytisch zeichnen sie den Status quo nach und formulieren die Veränderungen, die sie nun einfordern. Ihr Ziel ist es, sichtbar zu machen, was politisch möglich wäre, würde endlich konsequent gehandelt. Sie wollen aus der Wut heraus Veränderung schaffen. Frauenhass kommt aus allen Richtungen, deshalb ist Stillhalten, Schweigen und Abwarten für Frauen keine Option.
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Wie erobern wir uns unsere Sexfantasien zurück? Fantasie ist Macht, wenn wir sie verstehen. Und es gibt einen Weg, sie neu zu entdecken.
»Eine (S)Exkursion durch die Popkultur, die nicht nur großen Spaß macht, sondern auch eindrücklich zeigt, wie politisch Fantasie ist.« Mareike Fallwickl
Ausgehend von eigenen Erfahrungen, der Verunsicherung einer jungen Frau im Prozess sexueller Selbstfindung, ihren Beobachtungen toxischer Männlichkeitsbilder und ihren eigenen Fantasien geht die Autorin und Schauspielerin Bianca Nawrath der Frage nach: Was sagt unsere Fantasie über uns aus, über unsere Zeit und über unsere Freiheit? Wenn alles schneller, lauter und digitaler wird und alte Machtverhältnisse fortbestehen – wie wirkt sich das auf unser Fühlen, Denken und Begehren aus? Und wann kippt Nähe in Entfremdung?
Bianca Nawraths persönliche und gesellschaftliche Erkundung von Sexfantasien legt den Fokus auf die Rekonstruktion von Begehren und Fantasie entlang medialer, sprachlicher und emotionaler Prägungen. Sie untersucht die Poppkultur in der Popkultur – wie beispielsweise Filme, Werbung, Pornos, Songs und Comedy unsere Vorstellung von Sex prägen, warum es so schwer ist, offen über Fantasien zu sprechen, und wie Fantasie ein therapeutisches Werkzeug werden kann. Mit Interviews, Storytelling, Reflexionen und praktischen Impulsen soll die Lust enttabuisiert werden: Fantasie ist Macht, wenn wir sie verstehen. Und es gibt einen Weg, sie neu zu entdecken.
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Warum sich (noch) alle Männer sexistisch verhalten und wie sich das ändern kann
Wer mit Männern über Sexismus spricht, hört früher oder später den Spruch: »Aber nicht alle Männer!« Um das zu überprüfen, haben Vincent-Immanuel Herr und Martin Speer diejenigen gefragt, die es wissen müssen: Frauen. Die Ergebnisse ihrer Umfrage und Gespräche sind ernüchternd: Die Ausdrücke von Frustration, Angst und Enttäuschung sollten ein Weckruf für alle Männer sein, die sich selbst für »einen von den Guten« halten. Denn Sexismus beinhaltet nicht nur physische oder sexuelle Gewalt, sondern äußert sich auch auf subtile Weise, die von Männern häufig übersehen wird.
Herr und Speer beleuchten eine ganze Bandbreite sexistischer Verhaltensweisen gegenüber Frauen, vom Ignorieren bis zum Bevormunden, vom Normalisieren bis zum Verletzen. Nur der Mann, der anerkennt, dass
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