Wir haben 10 Buchtipps zu "Rocko Schamoni" gefunden.
Die Dorfpunks kommen in die Stadt: Rocko Schamoni kehrt zurück zu seinen persönlichen Wurzeln Sommer 86, ein junger Mann fährt nach Hamburg, um dabei zu sein. Er ist 19 und will Musik machen, die Jugend feiern, Künstler sein. Es zieht ihn nach Sankt Pauli, auf den Fixstern der Verrückten. Er will hinein in den Abgrund, „wo Feuchtigkeit und dunkle Wärme merkwürdige Organismen zum Tanzen bringen“. Er trifft die Zitronen, die Ärzte, die Hosen, die Neubauten – und sucht seinen eigenen Platz in dieser Welt. Als Erstes braucht er einen neuen Namen: Rocko Schamoni. „Pudels Kern“ reißt uns zurück in die Jahre des Punk, in die Kellernächte, den kaputten Tourbus und bis zum großen Plattenvertrag. Zu den Hoffnungen und Abstürzen. Es ist das glühende Porträt des Künstlers als junger Mann: „Nichts hat mehr Bedeutung, alles fließt, wir sind Quallen der Liebe.“
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Musik auf die Augen! Was könnte es Schöneres geben als gute Musik zu hören und dabei tolle Comics zu lesen?! Anke Kuhl und Moni Port haben einige der besten Comic- und Kinderbuchzeichner:innen eingeladen, gemeinsam mit ihnen eine bunte Auswahl an deutschsprachigen Liedern und Musikstücken in Comics zu verwandeln. Ergebnis ist ein mitreißend-musikalische Geschichtensammlung. Mal lustig, mal stimmungsvoll und immer super gezeichnet: Die Comics in "Mukkekukke" sind so vielfältig wie die interpretierte Musik. Von Pop oder Rock über Jazz und Chanson bis hin zur Klassik – erlaubt ist alles außer Langeweile! So laden die Geschichten des Buchs und die dazugehörige Spotify-Playlist Kinder und Familien dazu ein, in Bilder und Musik einzutauchen und viele neue Entdeckungen zu machen. Mit Comics von Jutta Bauer, Nadia Budde, Rotraut Susanne Berner, Tanja Esch, Max Fiedler, Tor Freeman, Regina Kehn, Anke Kuhl, Ferdinand Lutz, Mawil, Eva Muggenthaler, Jörg Mühle, Ole Könnecke, Moni Port, Axel Scheffler, Natascha Vlahovic und Philip Waechter. Nach Musik und Texten von Götz Alsmann, Die Ärzte, Ludwig van Beethoven, Heinrich Ignaz Franz Biber, Blumfeld, Andreas Dorau, Dota, Hanns Dieter Hüsch, Erobique, Dimitri Kabaleweski, Manfred Krug, Die Lassie Singers, Henry Mancini, Jacques Palminger, Max Raabe, Jean-Philippe Rameau, Gioachino Rossini, Rocko Schamoni, Franz Schubert, Olli Schulz, Robert Schumann, Wir sind Helden und Vulfpeck
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»Hier gibts nichts zu lesen, bitte weitergehen«
Ein unzuverlässiger Erzähler schreibt eine Biografie über einen Regisseur, dessen Filme er nicht mag, und scheitert. Ein fahrlässiger Psychotherapeut gibt unzureichende Ratschläge. Ein unschlüssiger Autor analysiert sich selbst und findet Unsicheres heraus. Bekannte Gesichter der Kulturwelt wie Gereon Klug, Rocko Schamoni, Anne-Sophie Mutter, Gunther Buskies, Martin Semmelrogge, Eckhard Henscheid, Ulrich Blumenbach oder Bernd Rauschenbach tauchen auf, einige als sie selbst, einige unter anderem Namen. Einer von ihnen stirbt (vielleicht).
»Little Woody Allen« ist ein literarisches Experiment, eine écriture automatique, ein improvisierter Roman und gleichzeitig ein schreiend komisches Buch, in dem Woody Allen nur eine Nebenrolle spielt, denn auch er scheitert: an der Verfilmung von Eckhard Henscheids »Die Vollidioten«, der sein letzter Film werden sollte, inszeniert in Itzehoe. Stattdessen erfahren wir etwas über die fünf Schauspieler in der Hand von King Kong, Arno Schmidts musikalische Vorlieben und sein Nagerproblem in Bargfeld, und die TV Personalities, die mit ihrem Song »Little Woody Allen« auch den Titel des Buches spendiert haben. Und das Buch gibt eine unzuverlässige Antwort auf die Frage: Wie viele Hitlers passen in ein Pferd?
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Bernadette La Hengst ist die facettenreichste Protagonistin der sogenannten Hamburger Schule. Sie ist »die einzige deutsche Soulsängerin« (R. Jellen/Junge Welt), »Rebellische Lebenskünstlerin« (Der Freitag) und »Agitations-Chanteuse« (ihr Label Trikont). Sie veröffentlichte solo, mit ihrer Band Die Braut haut ins Auge und mit Projekten wie Die Zukunft oder dem Schwabinggrad Ballett seit 1988 knapp 20 Alben. Sie ist nicht nur eine großartige Songschreiberin und Musikerin, sondern auch Regisseurin, Chorleiterin, Radiomoderatorin und Femme de Lettres. Ihre Band Die Braut haut ins Auge war in den 1990ern »weder Diskurs-Pop noch Riot Grrrl oder Pop-Mainstream« (La Hengst) und damit zu unique für den großen Markt. Bernadette La Hengst ist stets zu Pop, zu Frau und zu eigen. Genau deshalb ist sie eine der interessantesten und wortgewaltigsten deutschen Texter:innen. Wer sonst kann so geschickt politische Diskurse als Liebeslieder tarnen, wie Bernadette es im Song »Dilemma« schafft. Einfach mal »Das Private ist politisch« umdrehen, dann geht das wunderbar. Oder eventuell autobiografische Themen in einen so tollen Text wie den titelgebenden »Warum ich so laut singen kann« umsetzen? Mit »Warum ich so laut singen kann« liegt nun erstmals eine umfangreiche Sammlung ihrer Songtexte vor. Der Band enthält 100 Lyrics sowie zahlreiche Erläuterungen zu ebenjenen.
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Obwohl Heino Jaeger zu Lebzeiten zahlreiche Erfolge vor allem als Satiriker feierte, blieb sein künstlerisches Schaffen bis heute vielen unbekannt. 1938 in Hamburg-Harburg geboren, beginnt Jaeger nach einigen Umwegen 1956 ein Kunststudium. Parallel zu seinem bildnerischen Schaffen entwickelt er früh auch ein sprachkünstlerisches Werk. Mit Bühnenauftritten, Radiobeiträgen sowie einer ersten LP gewinnt er so in den 1970er-Jahren an Popularität. Auf Ausstellungen folgen Bühnenshows und Fernsehauftritte. Bereits in früher Jugend porträtiert und karikiert Jaeger sein Umfeld, und bis in seine letzten Lebensjahre entstehen Gemälde und Grafiken. Dabei sind Jaegers vordergründig alltägliche Szenen getränkt mit Ironie und Skurrilität. Mit den oft überspitzten Darstellungen von teils mutierten oder technisierten Figuren liefert Jaeger einen höchst subjektiven und teils düsteren Blick auf die Welt. Dabei erinnern die rätselhaft grotesken Auswüchse stark an das von Jaeger verehrte Werk Hieronymus Boschs und dessen satirische, von Fantastik strotzende Sittenmalerei. Mit mehr als 500 Abbildungen und zahlreichen Aufsätzen bietet der Katalog tiefe Einblicke und eine faszinierende Übersicht über Heino Jaegers bildnerisches Werk. Die Publikation erscheint ergänzend zu Rocko Schamonis Buch „Der Jaeger und sein Meister“, das selbst auf umfangreichen Recherchen zu Heino Jaeger beruht.
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