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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Schutzmechanismen.
Wir haben 2 Buchtipps zu "Schutzmechanismen" gefunden.

Blicke auf meine Behinderung | Ein brillantes Memoir – philosophisch klug und schonungslos ehrlich

Easy Beauty ist ein brillantes Memoir über das Leben mit Behinderung und die universelle Frage, wie man Schönheit und Erfüllung findet. Philosophisch klug, schonungslos ehrlich und mit großer Zärtlichkeit berichtet Chloé Cooper Jones von der Suche nach Momenten des Glücks, die allen Vorurteilen trotzen. Chloé Cooper Jones wurde mit einer unvollständigen Wirbelsäule geboren. Die sichtbare körperliche Behinderung bereitet ihr nicht nur täglich Schmerzen, sondern zieht auch Blicke auf sich, die alle dasselbe meinen: Du reimst dich nicht mit dem, was wir kennen – du bist eine Fremde. Als Cooper Jones wider Erwarten Mutter wird, fällt ihr auf, wie sehr Schutzmechanismen, Unsicherheit und Unbehagen sie daran hindern, im eigenen Leben zuhause zu sein. Überstürzt bricht sie auf, begibt sich auf eine Reise. Sie will ergründen, was Schönheit ist und welche Bedeutung sie hat. Sie betrachtet Berninis Skulpturen in Rom, besucht ein Beyoncé-Konzert, erkundet Kambodscha in einem Tuk Tuk und fährt in die Wüste, um Roger Federer spielen zu sehen. Es ist die Reise einer unermüdlich Suchenden, aber auch der Weg einer Heimkehr – zu ihrem Sohn, ihrer Familie und der vielleicht größten aller Herausforderungen: lieben und geliebt zu werden.

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Wie kann die Wissenschaft zukünftig ihre Widerstandsfähigkeit gegen autoritäre Versuche der Einflussnahme stärken? Die freie Wissenschaft ist ein bevorzugter Gegner autoritärer -Politik. Ihre Unabhängigkeit und Wahrheitsverpflichtung stehen einem illiberalen politischen Projekt offensichtlich im Weg. Das deutsche Wissenschaftssystem ist von solchen Übergriffen zwar bisher weitgehend verschont geblieben, doch erscheint es alles andere als sicher, dass das so bleibt. Gegenstand dieses Buches ist daher die Frage, wie die Wissenschaft sich vor einem politischen Prozess schützen lassen könnte, der doch die meisten ihrer Institutionen finanziert und fördert. Die Autoren belegen, dass es nicht genügt, auf die Wissenschaftsfreiheit des Grundgesetzes hinzuweisen, sondern dass ein komplexes Geflecht aus Regeln zu Finanzierung und Organisation von wissenschaftlichen Institutionen auf ihre Widerstandsfähigkeit untersucht werden sollte. Die Erfahrung aus anderen Ländern zeigt, dass eine ausgefeilte autoritäre Strategie nicht nur versuchen wird, direkt in die Prozesse wissenschaftlicher Institutionen zu intervenieren, sondern sich auch anderer Instrumente bedienen kann. Das führe beispielsweise dazu, dass wissenschaftliche Institutionen bewusst mit politisierten Konkurrenzinstitutionen konfrontiert oder finanziell ausgetrocknet werden. Unter diesen Bedingungen können Anpassungen des Rechts die Widerstandsfähigkeit zwar stärken, zugleich muss die Wissenschaft sich aber die Frage stellen, wie es um ihre eigene politische Mobilisierbarkeit steht und inwieweit sie ihre Widerstandsfähigkeit auch durch Mechanismen der Selbstpolitisierung infrage gestellt hat.

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