Wir haben 6 Buchtipps zu "Sexualpädagogik" gefunden.
Onten, Enten und Untenrums: Lo will alles ganz genau wissen. Wie heißt das eigentlich zwischen den Beinen? Wozu ist es da und wie sieht es aus? Und wie kann man noch dazu sagen? Ein sprachkreatives Bildersachbuch, das in kindnahen Bildern und Texten einen unverkrampften Zugang zu unterschiedlichen Körpern, Geschlechtsteilen und Geschlechtern bietet. Ein empowerndes Buch, warm und frech zugleich, das den selbstbestimmten Zugang zum eigenen Körper in den Mittelpunkt stellt.
Ähnliche Bücher wie »Untenrum«
Wie kommt das Baby in den Bauch? Was kribbelt da unten so schön? Körperwissen und sexuelle Bildung sind von Beginn an wichtig, um Kinder zu stärken. So bekommen schon kleinste Kinder ein gutes Selbstwert- und Körpergefühl und können ihre Grenzen benennen. Doch wie begleiten Eltern sie altersgerecht in ihrer sexuellen Entwicklung, ohne sie zu überfordern? Wie reagiert man bei Doktorspielen, Übergriffen unter Kindern und Selbstbefriedigung? Wie schützt man sein Kind vor sexualisierter Gewalt? Die Sexualpädagogin und -therapeutin Magdalena Heinzl zeigt, wie zeitgemäße Sexualerziehung aussieht und gibt Eltern 80 Antworten auf neugierige Kinderfragen, wenn sie selbst um eine Antwort verlegen sind. Außerdem ermutigt sie Eltern, ihre eigenen Tabus zu reflektieren und zeigt, wie sie vertrauensvolle Ansprechpartner:innen für ihre Kinder bleiben, auch wenn es peinlich wird. Dabei kommen auch Themen wie Consent, Umgang mit Medien und eine gesunde Körperwahrnehmung nicht zu kurz. »Dieses Buch enthält Reflexionsfragen, Anregungen, Übungen und vor allem fundiertes Wissen, dazu ist es leicht und lebendig geschrieben. Eltern und andere können so gut wie nie genug zu diesem Thema erfahren! Ein wichtiges Buch.« Ann-Marlene Henning, Sexologin M.A. »Wo Erwachsenen die Worte fehlen, erklärt Magdalena Heinzl, was Kinder brauchen, damit sie sich gut informiert und selbstbewusst an das Thema Sexualität herantasten können und vor Übergriffen besser geschützt sind. Ein hilfreiches Buch für Eltern, Pädagog:innen und alle anderen, die Kinder in ihrer psychischen und sexuellen Entwicklung stärken möchten.« Dr. med. Melanie Büttner, Sexual- und Psychotherapeutin, Ärztin und Wissenschaftlerin
Ähnliche Bücher wie »Was kribbelt da so schön?«
Nach „Klär mich auf!“ könnte man denken, es sei alles zum Thema gesagt. Doch weit gefehlt: Die Kinder, mit denen Katharina von der Gathen über Sexualität spricht, werfen immer neue Fragenzettel in den anonymen Briefkasten. „Wie machen Rollstuhlfahrer Sex?“ „Was ist der Unterschied zwischen Verknallt und Verliebt?“ „Warum heißt es ‚Vögeln‘“? Manchen dieser Fragen ist anzumerken, dass die Kinder aus dem Internet einiges aufschnappen, was sie nicht verstehen. Das beschäftigt sie und sie wollen es ganz genau wissen. Wie gut, dass sie hier ehrliche und einfühlsame Antworten bekommen, die sie je nach Bedarf lesen oder überblättern können – und dazu wieder grandios lustige Bilder von Anke Kuhl. Weiter geht’s mit den besten Kinderfragen zum Thema Nr. 1
Ähnliche Bücher wie »Klär mich weiter auf«
Über 80 % der 12-Jährigen haben heute ein eigenes Smartphone und sind damit allein im Internet unterwegs, wo ihnen früher oder später sexuelle Inhalte begegnen: ob gewollt beim neugierigen Stöbern nach Pornos, bei ersten verliebten Sexting-Versuchen oder aber ungewollt im Klassenchat und beim Online-Zocken mit Fremden. Dieses Buch liefert Eltern und Bezugspersonen konkreten Rat, wie sie Kinder und Jugendliche im Umgang mit sexuellen Medien souverän begleiten können und beantwortet drängende Fragen: Mit welchen Online-Risiken wird mein Kind konfrontiert? Wie initiiere ich ein offenes Gespräch über Pornos? Wie stärke ich mein Kind gegenüber den Gefahren von Cybergrooming und Deepfakes? Wie ermutige ich es dazu, sensibel mit Bildern und Daten umzugehen und die eigenen sowie die Grenzen anderer zu wahren? Neben einer wissenschaftlich fundierten und rechtlichen Aufklärung über den Um
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Wie kann Sex für uns alle schöner, sicherer und gerechter werden?
Zwischen Sex, den alle Beteiligten wirklich wollen, und einer Vergewaltigung liegt eine große Grauzone. Intime Grenzüberschreitungen, die oft unausgesprochen bleiben, weil wir nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Ein Problem, das uns alle betrifft, unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung.
Ausgehend von persönlichen Gesprächen und Erfahrungsberichten untersucht die Journalistin Lou Zucker den Teil unseres Sexuallebens, den zwar jede*r kennt, über den aber kaum jemand spricht. In einer Mischung aus einfühlsamer Beschreibung und kritischer Analyse geht sie der Frage auf den Grund, warum wir Sex haben, den wir eigentlich nicht wollen.
Dabei behält Lou Zucker stets das Ziel im Blick: Sexualität soll für uns alle schöner, sicherer und gerechter werden.
- Wie kann Sex für uns alle schöner, sicherer und gerechter werden? Eine persönliche und erhellende Analyse der Geschlechterbeziehungen in der Grauzone.
- Basierend auf Interviews mit Betroffenen und deren Erfahrungsberichten, all gender und sexuelle Identitäten inklusive
- Lou Zucker ist erfahrene Journalistin (Zeit Online, Spiegel, taz) und arbeitet als Sexualpädagogin. Für die taz schrieb sie die feministische Dating-Kolumne »hot und hysterisch«.
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Dass es kindliche Sexualität gibt, ist eine Tatsache: Alle Menschen sind von Geburt an sexuelle Wesen. Allerdings ist kindliche Sexualität anders als die der Erwachsenen – wie wir seit der Begründung des Begriffs durch Sigmund Freud wissen. Kinder müssen auch in dieser Dimension ihrer Entwicklung vor Übergriffen und Gewalt geschützt werden – wie vor allem feministische Kämpfe seit den 1980er Jahren betonen. Die Missbrauchsskandale der letzten Jahrzehnte haben die Notwendigkeit des Kinderschutzes noch einmal unterstrichen. Die Irrtümer, Kontroversen und Tabus, um die es in diesem Buch geht, beziehen sich auf die verschiedenen Vorschläge, wie denn Erwachsene mit kindlicher Sexualität vor diesem Hintergrund umgehen sollen: Schweigen, tabuisieren und verbieten? Oder fördern, unterstützen, ermuntern? Nacktheit und Spiele der Körpererkundung zulassen und ermöglichen oder begrenzen? Denn nicht zuletzt gilt: Zu einer wirksamen Prävention gehören selbstbewusste, in ihrem Körpergefühl sichere Kinder, die ihre Bedürfnisse kennen und artikulieren können. Die Debatte um kindliche Sexualität steht mittlerweile im Visier eines Kulturkampfes von rechts, der sich generell gegen geschlechterpolitische Emanzipation von patriarchaler Gewalt richtet: Die AfD und ihr Umfeld führen seit einigen Jahren eine Kampagne gegen die angebliche »Frühsexualisierung« und propagieren eine vermeintlich »natürliche« kindliche Entwicklung, die nicht nur ohne Vielfalt (»Gender-Gaga«), sondern auch ohne Sexualität und Sexualpädagogik auskomme. Fachlich lässt sich das leicht widerlegen. Politisch handelt es sich jedoch um eine erfolgreiche Aneignung und Verkehrung originär feministischer Ziele, nämlich des Kampfes gegen die Sexualisierung von Körpern von Frauen und Kindern. Das Buch widmet sich in drei Kapiteln der Frage, wie es dazu kommen konnte, dass rechte Akteure die Kritik an der Sexualisierung in ihren Kulturkampf übernehmen konnten, und wie die emanzipatorische Perspektive auf kindliche Sexualität wieder zurückgewonnen und weiterentwickelt werden könnte. Im ersten Kapitel wird die aktuelle Kontroverse um sexuelle Bildung im frühkindlichen Alter analysiert: Was beabsichtigen die verschiedenen Konzepte, welches Verständnis von Körper, Bildung, Sexualität und Schutz vor Gewalt liegt jeweils zugrunde und: Warum würde eine Kampagne gegen »Frühsexualisierung« im Falle ihres Erfolges eine Gefährdung der Kinder bedeuten? Im zweiten
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