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Von ihrer Buchhandlung persönlich empfohlene Bücher zum Thema Kinderschutz;Aufklärung;sexuelle Selbstbestimmung.
Wir haben 150 Buchtipps zu "Kinderschutz;Aufklärung;sexuelle Selbstbestimmung" gefunden.

Irrtümer – Kontroversen – Tabus

Dass es kindliche Sexualität gibt, ist eine Tatsache: Alle Menschen sind von Geburt an sexuelle Wesen. Allerdings ist kindliche Sexualität anders als die der Erwachsenen – wie wir seit der Begründung des Begriffs durch Sigmund Freud wissen. Kinder müssen auch in dieser Dimension ihrer Entwicklung vor Übergriffen und Gewalt geschützt werden – wie vor allem feministische Kämpfe seit den 1980er Jahren betonen. Die Missbrauchsskandale der letzten Jahrzehnte haben die Notwendigkeit des Kinderschutzes noch einmal unterstrichen. Die Irrtümer, Kontroversen und Tabus, um die es in diesem Buch geht, beziehen sich auf die verschiedenen Vorschläge, wie denn Erwachsene mit kindlicher Sexualität vor diesem Hintergrund umgehen sollen: Schweigen, tabuisieren und verbieten? Oder fördern, unterstützen, ermuntern? Nacktheit und Spiele der Körpererkundung zulassen und ermöglichen oder begrenzen? Denn nicht zuletzt gilt: Zu einer wirksamen Prävention gehören selbstbewusste, in ihrem Körpergefühl sichere Kinder, die ihre Bedürfnisse kennen und artikulieren können. Die Debatte um kindliche Sexualität steht mittlerweile im Visier eines Kulturkampfes von rechts, der sich generell gegen geschlechterpolitische Emanzipation von patriarchaler Gewalt richtet: Die AfD und ihr Umfeld führen seit einigen Jahren eine Kampagne gegen die angebliche »Frühsexualisierung« und propagieren eine vermeintlich »natürliche« kindliche Entwicklung, die nicht nur ohne Vielfalt (»Gender-Gaga«), sondern auch ohne Sexualität und Sexualpädagogik auskomme. Fachlich lässt sich das leicht widerlegen. Politisch handelt es sich jedoch um eine erfolgreiche Aneignung und Verkehrung originär feministischer Ziele, nämlich des Kampfes gegen die Sexualisierung von Körpern von Frauen und Kindern. Das Buch widmet sich in drei Kapiteln der Frage, wie es dazu kommen konnte, dass rechte Akteure die Kritik an der Sexualisierung in ihren Kulturkampf übernehmen konnten, und wie die emanzipatorische Perspektive auf kindliche Sexualität wieder zurückgewonnen und weiterentwickelt werden könnte. Im ersten Kapitel wird die aktuelle Kontroverse um sexuelle Bildung im frühkindlichen Alter analysiert: Was beabsichtigen die verschiedenen Konzepte, welches Verständnis von Körper, Bildung, Sexualität und Schutz vor Gewalt liegt jeweils zugrunde und: Warum würde eine Kampagne gegen »Frühsexualisierung« im Falle ihres Erfolges eine Gefährdung der Kinder bedeuten? Im zweiten

Ähnliche Bücher wie »Kindliche Sexualität«
Europa im 17. Jahrhundert und die Kunst des geselligen Lebens

Was heute als Höflichkeit oder gute Manieren gilt, geht auf die Salons um 1700 zurück. Denn dort plauderte und flirtete nicht nur der Adel, sondern bald auch das Bürgertum. Und so entstanden viele Umgangsformen und Konventionen, die uns heute selbstverständlich erscheinen. Was ist Höflichkeit? Wie lässig darf man sich geben? Wie begegnen sich Mann und Frau? Was sagt man, wenn man einander nichts zu sagen hat? Und wie lässt sich ein Mensch am besten beeinflussen? Baltasar Gracián, Jean-Jacques Rousseau und berühmte Gastgeberinnen wie Madame de Rambouillet sind nur einige der Persönlichkeiten, die uns auf diesem vergnüglichen Gang durch die Wohnzimmer Europas begegnen. Kersten Knipp vermittelt anschaulich die Atmosphäre jener geselligen Zeit und zeigt, wie nah uns die Welt der Salons noch heute ist.

Ähnliche Bücher wie »Die Erfindung der Eleganz«
Sexuelle Späterziehung

Sex muss man nicht lernen, Sex kann man? Ja, wenn man ein Löwe ist, dann heißt das aber Paarung, und Löwinnen haben da 40-100 Mal am Tag Lust drauf. Unser Menschensex ist nur zu einem geringen Teil Paarung, der Rest muss wie Lesen, Kochen und Surfen erlernt werden. Die Anstrengung lohnt sich aber, schließlich kommt unten jede Menge wilder Lust raus, sobald man oben das kleinste bisschen Wissen reintut. Von Blowjob bis Genitalmassage werden in diesem Buch Schritt für Schritt Techniken vorgestellt, mit denen man sein Gegenüber in Ekstase versetzen kann. Für die Selbstbelustigung werden (mit verblüffenden Ergebnissen!) verschiedene Arten zu masturbieren auf den Prüfstand gestellt, und außerdem gibt’s 12 konkrete Spielideen für Aah! und Ooh! im Bett oder anderswo.

Ähnliche Bücher wie »Ab ins Bett!«
Ein idealer Einstieg in die Ideen der Aufklärung

Kants Ideenlehre gilt als philosophischer Grundpfeiler der Aufklärung. Mit der Suche nach verbindlichen Regeln des Handelns in der Gemeinschaft hat sie bis heute nicht nur unter Philosophen Weltgeltung und -wirkung. Denn indem Kant unsere Erkenntnismöglichkeiten zum Ausgangspunkt nimmt, der Vernunft und dem Wagnis des Denkens Priorität zu geben, stärkt er den Mut, die Wirklichkeit trotz all ihrer Komplexität zu erfassen zu suchen und verantwortungsvoll in ihr zu handeln. Klarsicht mit Kant stellt zentrale Gedanken aus seinem umfangreichen Werk vor, das sich gegen jeden Dogmatismus wendet und als Kompass der moralischen Lebensführung den Umgang mit uns selbst und anderen zu erleichtern vermag.

Ähnliche Bücher wie »Klarsicht mit Kant«
Eine Anleitung zum sexuellen Konsens

»Durch sexuellen Konsens kann so viel Leid beendet werden – und ich bleibe weiterhin zuversichtlich, dass die Mehrheit der Menschen daran interessiert ist.« Shaina Joy Machlus Was ist sexueller Konsens? Warum ist Konsens wichtig? Und: Wie setzen wir ihn um? Sexueller Konsens steht für sexuelles Einvernehmen, bei dem nur ein enthusiastisches »Ja!« Zustimmung bedeutet. Shaina Joy Machlus zeigt uns, wie wir miteinander kommunizieren und Konsens herstellen können, damit alle sicher sind, dass auch tatsächlich Einverständnis vorliegt. Damit stellt sich das Konsensprinzip gegen eine Vergewaltigungskultur, in der sexuelle Handlungen zu oft auf unausgesprochenen Vorannahmen beruhen und sexualisierte Gewalt als etwas Alltägliches normalisiert und verharmlost wird. Zugleich hilft uns sexueller Konsens aber auch dabei, Sex zu genießen und uns in unserer persönlichen Selbstbestimmung zu bestärken. Shaina Joy Machlus vermittelt in ihrem Buch auf offene und verständliche Weise das Konsensprinzip, Grundlegendes zu Geschlechtern, sexuellen Orientierungen sowie zur Vergewaltigungskultur und schafft dabei einen Zugang zur praktischen Umsetzung von Konsens im Sexuellen – und darüber hinaus. Ein notwendiges und hilfreiches Buch für Menschen jeden Alters.

Ähnliche Bücher wie »Nur Ja! heißt ja«
Freie Stücke | €16,00
Geschichten über Selbstbestimmung

Aus freien Stücken – oder doch nicht? 15 Geschichten über Macht, Gewalt und Selbstbestimmung Wie kann man sich bei einer Anhörung im Asylverfahren einen Rest Selbstbestimmung bewahren, wenn man sogar aufs Klo nur in Begleitung darf? Kann man sich den Ekel vor »hässlichen« Körpern durch puren guten Willen abgewöhnen? Wem gehört meine Brust? Wie gefährlich kann ein Coming Out für syrische Ministerialbeamte werden? Und wie kann ich mir sicher sein, dass jemand wirklich Tee mit mir trinken will? Ein klarer weiblicher Blick auf komplizierte sexuelle und Machtdynamiken ruft noch immer heftige Abwehrreaktionen hervor – doch eine neue Generation schüttelt jetzt die bleierne Decke auf. Herausgegeben von Redakteurinnen des »Missy Magazine« schreiben 15 namhafte Autor*innen über Selbstbestimmung und Sex in allen Lebensbereichen. Sie ergründen, wie erfüllende, gleichberechtigte menschliche Beziehungen im 21. Jahrhundert gehen – oder eben auch scheitern. Das gerät persönlich, analytisch oder kritisch, provokant oder brüllend komisch, aber in jedem Fall überraschend.

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Von Beginn an aufklären für einen selbstbewussten Zugang zu Sexualität, Körper und Gefühlen. Mit 80 Antworten auf unverblümte Kinderfragen

Wie kommt das Baby in den Bauch? Was kribbelt da unten so schön? Körperwissen und sexuelle Bildung sind von Beginn an wichtig, um Kinder zu stärken. So bekommen schon kleinste Kinder ein gutes Selbstwert- und Körpergefühl und können ihre Grenzen benennen. Doch wie begleiten Eltern sie altersgerecht in ihrer sexuellen Entwicklung, ohne sie zu überfordern? Wie reagiert man bei Doktorspielen, Übergriffen unter Kindern und Selbstbefriedigung? Wie schützt man sein Kind vor sexualisierter Gewalt? Die Sexualpädagogin und -therapeutin Magdalena Heinzl zeigt, wie zeitgemäße Sexualerziehung aussieht und gibt Eltern 80 Antworten auf neugierige Kinderfragen, wenn sie selbst um eine Antwort verlegen sind. Außerdem ermutigt sie Eltern, ihre eigenen Tabus zu reflektieren und zeigt, wie sie vertrauensvolle Ansprechpartner:innen für ihre Kinder bleiben, auch wenn es peinlich wird. Dabei kommen auch Themen wie Consent, Umgang mit Medien und eine gesunde Körperwahrnehmung nicht zu kurz. »Dieses Buch enthält Reflexionsfragen, Anregungen, Übungen und vor allem fundiertes Wissen, dazu ist es leicht und lebendig geschrieben. Eltern und andere können so gut wie nie genug zu diesem Thema erfahren! Ein wichtiges Buch.« Ann-Marlene Henning, Sexologin M.A. »Wo Erwachsenen die Worte fehlen, erklärt Magdalena Heinzl, was Kinder brauchen, damit sie sich gut informiert und selbstbewusst an das Thema Sexualität herantasten können und vor Übergriffen besser geschützt sind. Ein hilfreiches Buch für Eltern, Pädagog:innen und alle anderen, die Kinder in ihrer psychischen und sexuellen Entwicklung stärken möchten.« Dr. med. Melanie Büttner, Sexual- und Psychotherapeutin, Ärztin und Wissenschaftlerin

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Offene Antworten auf deine Fragen zu Liebe, Lust und Pubertät

"Sex in echt" von Nadine Beck und Rosa Schilling ist ein innovatives Aufklärungsbuch, das Jugendliche auf ihrer Entdeckungsreise durch die Welt der Sexualität begleitet. Es richtet sich an Heranwachsende, die sich mitten in der Pubertät befinden – einer Zeit voller Veränderungen, Fragen und Unsicherheiten. Im Unterschied zu traditionellen Aufklärungsbüchern, die oft als trocken und veraltet wahrgenommen werden, schlägt "Sex in echt" einen frischen, direkten und unverkrampften Ton an. Die Autorinnen sprechen Themen an, die Jugendliche wirklich interessieren: von Dating und Beziehungen über Safer Sex und Verhütung bis hin zu Selbstbefriedigung und sexuellen Vorlieben. Das Buch behandelt auch die Vielfalt der Körper und die Schönheit jeder individuellen Sexualität, wobei es sich bewusst von Stereotypen und Vorurteilen distanziert. Das Werk zeichnet sich durch seine moderne und ansprechende Aufmachung aus, unterstützt durch die lebendigen Illustrationen von Sandra Bayer. Diese vermitteln eine positive und inklusive Botschaft, die Körpervielfalt und verschiedene sexuelle Orientierungen und Identitäten respektiert und wertschätzt. "Sex in echt" bietet nicht nur fundierte Informationen, sondern ermutigt Jugendliche auch dazu, ein selbstbestimmtes und positives Verhältnis zu ihrer Sexualität zu entwickeln. Es ist ein wertvoller Ratgeber, der junge Leserinnen und Leser dazu anregt, Fragen zu stellen, sich selbst zu erkunden und gesunde Beziehungen zu führen. Das Buch wurde für seine offene und einfühlsame Herangehensweise an das Thema Sexualität für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert und hat sich damit als wichtige Ressource sowohl für Jugendliche als auch für Erwachsene etabliert. Moderne und direkte Ansprache: Spricht Jugendliche auf Augenhöhe an und vermeidet peinliche "Aufklärungsstunden". Umfassende Themenvielfalt: Deckt alle relevanten Bereiche ab, von körperlicher Entwicklung bis hin zu emotionalen Aspekten der Sexualität. Inklusiv und divers: Berücksichtigt eine breite Palette von Identitäten, Orientierungen und Körperbildern. Unterstützt durch Fachwissen: Bietet wissenschaftlich fundierte Informationen in einem jugendfreundlichen Format. Interaktives Layout: Mit ansprechenden Illustrationen und einem lebhaften Design, das zum Lesen und Entdecken einlädt. Empowerment und Selbstakzeptanz: Fördert ein positives Selbstbild und eine gesunde Einstellung zur

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WANT | €14,00
Sexuelle Fantasien der Frauen im 21. Jahrhundert | Eine beeindruckende Sammlung weiblicher Fantasien über Lust, Scham und sexuelle Selbstbestimmung. Ne

Und was wollen Sie?

Diese spektakuläre Erkundung der weiblichen Sexualität gibt Frauen den längst überfälligen Raum, das zu erzählen, was sie sonst verschweigen – was sie vielleicht sogar sich selbst gegenüber nur zaghaft eingestehen: ihre intimsten Wünsche, Sehnsüchte und Fantasien. WANT zeigt eindrucksvoll, wie Frauen über Sex denken, wenn sie die Freiheit der Anonymität genießen – und wird zu einem Manifest für Verbundenheit und ungezügeltes Verlangen.



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[Was bedeutet das alles?]

Der Klassiker zum beunruhigend aktuellen Thema unserer Tage Schon früh beleuchteten Horkheimer und Adorno in den »Elementen des Antisemitismus« aus ihrer berühmten und einflussreichen Dialektik der Aufklärung ein Phänomen, das uns immer noch und zuletzt wieder verstärkt umtreibt: den Antisemitismus – ein Paradebeispiel für einen selbstzerstörerischen Rückfall ins Mythische, wie er von Anfang an in den Prozess der Aufklärung eingeschrieben war. Nachwort und Kommentar zeigen, wie relevant der Text für uns heute ist, wie fast jeder einzelne Satz uns wie ein prägnanter Aphorismus ins Nachdenken bringen kann.

Ähnliche Bücher wie »Elemente des Antisemitismus. Grenzen der Aufklärung«
Ein Roman | Über Verheißungen und Abgründe im Zeitalter der Vernunft – geistreich, hellsichtig und überraschend politisch

»Angela Steidele bringt die Epoche der Aufklärung zum Leuchten.« Denis Scheck Leipzig im 18. Jahrhundert, seiner glänzendsten Zeit. Von den Messen tragen die Händler nicht nur Waren, sondern auch Ideen nach ganz Europa. Johann Sebastian Bach vermisst das Universum in Tönen, unterstützt von seiner Frau, der Kammersängerin Anna Magdalena, und seiner ältesten Tochter Dorothea. Derweil erforscht das Ehepaar Gottsched die deutsche Sprache und verbreitet unermüdlich das Licht der Aufklärung. Empört über die Biographie, die Johann Christoph Gottsched nach dem frühen Tod seiner Frau Luise veröffentlicht, beschließt Dorothea Bach, ihre eigenen Erinnerungen zu Papier zu bringen. Es war doch alles ganz anders mit Voltaire, Lessing und dem jungen Goethe! Schließlich leben wir im Zeitalter des hochgelahrten Frauenzimmers! Leichthändig und heiter zeichnet Angela Steidele in ihrem Roman ein gewitztes Porträt der Aufklärung aus Frauensicht. Mitreißend erzählt sie von Musikern und Buchdruckern, Dichterinnen und Schauspielerinnen, von Turbulenzen des Geistes, wissenschaftlichen Höhenflügen und von der Weltweisheit in der Musik. Historisch versiert, unsere Gegenwart im Blick, schildert sie Schicksalsjahre einer Epoche, in der es kurz möglich schien, Frauen und Männer könnten gemeinsam die Welt zur Vernunft bringen.

Ähnliche Bücher wie »Aufklärung«
Roman

Ein unterhaltsamer Roman über den Philosophen Immanuel Kant und die Abgründe der Aufklärung. Als der ehemalige Soldat Martin Lampe in den Dienst des jungen Philosophen Immanuel Kant tritt, beginnt ein Kampf zwischen Herr und Knecht. Lampe entwickelt eine eigenwillige Form des subtilen Widerstands: Nach außen gibt er den Trottel, doch in Wirklichkeit versucht er mit hinterhältigen Mitteln den Meisterphilosophen vorzuführen und treibt ihn allmählich in den Wahn. Schon bald werden der Diener Lampe und sein Herr zu einem skurrilen, stadtbekannten Paar. Doch auch Kants guter Freund Ehregott Wasianski, der später als erster Biograph Kants berühmt werden wird, hat seine Pläne. Diese zielen vor allem darauf ab, die Gefahr einer Verheiratung Kants abzuwehren, denn dies würde das Ende der genialischen Arbeit Kants bedeuten. Der Autor inszeniert ein Verwirrspiel, bei dem historische verbürgte Fakten und intertextuelle Überblendungen ineinander übergehen. Und so liefert dieser Roman nicht nur Unterhaltung, sondern zugleich einen philosophisch informierten Blick in die Abgründe der Aufklärung.

Ähnliche Bücher wie »Der Diener des Philosophen«
Ist das normal? | €19,95
Sprechen wir über Sex, wie du ihn willst

Was beim Sex guttut, ist für jeden anders. Was normal ist, auch. Wer sich selbst besser kennt, kann herausfinden, wo die eigenen sexuellen Bedürfnisse, Wünsche und Grenzen liegen. Die Macher des erfolgreichen ZEIT-ONLINE-Sexpodcasts sprechen hier gewohnt offen und einfühlsam über unsere sexuelle Identität. Sie zeigen Wege auf, den eigenen Körper neu zu erleben, und erklären, wie man mit all den Erwartungen, die Gesellschaft, Medien oder Partner und Partnerinnen an uns stellen, bei sich bleiben kann. Dieser Wegweiser ist das beste Mittel für alle, die sich selbst und ihrer individuellen Sexualität ein Stück näher kommen wollen. Denn Sex kann so einzigartig sein, so frei und glücklich machen, wie wir es uns wünschen. Und so normal sein, wie wir es wollen.

Ähnliche Bücher wie »Ist das normal?«
Über die Fortsetzbarkeit einer Lebensform

Die Aufklärung ist in Gefahr. Die Vermarktung von Information und Kommunikation hat Fehlinformationen profitabel gemacht, die Öffentlichkeit ist zu einem Raum der Täuschung und Aufwiegelung geworden. Eine zunehmende und ungehemmte Ausbreitung von Grausamkeit und Gewalt scheint die Folge zu sein. Michael Hampe überlegt in diesem Buch, ob ein neues Verständnis von »Selbst« und »Freiheit« auch zu einer Erneuerung der Aufklärung beitragen kann. Und ob Erziehung Menschen so zu verändern vermag, dass sie der Erosion der aufgeklärten Kultur etwas entgegensetzen und aufgeklärte Lebensformen begründen.



Ähnliche Bücher wie »Krise der Aufklärung«
Roman

Nominiert für den ÖSTERREICHISCHEN BUCHPREIS DEBÜT 2026 FEMALE REVENGE: eine Künstlerin, ein radikaler Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau und hemmungsloser Sex Lustvoll, hart, anders Sie ist alles, was man Frauen nie erlaubt hat zu sein: erfolgreich, sexuell souverän, unabhängig – und völlig ungerührt davon, ob man sie dafür bewundert oder hasst. Eine Performancekünstlerin Ende dreißig, die nicht bereit ist, sich zu entschuldigen oder sich gar zu schämen. Nicht für ihre Karriere, nicht für ihren Körper, nicht für ihre Lust oder ihre Entscheidung, keine Kinder zu gebären. The main character? The opposite of a good girl! FUCKGIRL lebt in einer einseitig offenen, scheinbar glücklichen Ehe, in der sie den Ton angibt. Als sie herausfindet, dass einer ihrer One-Night-Stands seine Freundin betrügt, schmiedet sie einen Racheplan. Weibliche Solidarität, da ist sie sich sicher, ist das, was wir brauchen. FUCKGIRL ist der Gegenentwurf zur betrogenen Ehefrau, zur ewigen Wartenden, zur Frau, die sich Liebe verdienen muss. Ein radikal feministischer Roman über Selbstermächtigung, Sex und Wut; ein Roman, der Monogamie und Non-Monogamie kritisch betrachtet, über gesunde und toxische Beziehungen reflektiert, Abhängigkeit und Selbstverrat ins Visier nimmt – und der Frage auf den Grund geht: Was kommt nach der sexuellen Selbstbestimmung? Eine moralische Konfrontation in Romanform In roher, unverwechselbarer Sprache schreibt Bianca Jankovska über weibliche Verbundenheit, Rachegelüste, eine notwendige Portion Größenwahn und die Abwendung vom alles umfassenden männlichen Blick. Diese Geschichte ist: intensiv, körperlich, kompromisslos – und in ihrem Mut zur Ambivalenz alles andere als gefällig.

Ähnliche Bücher wie »Fuckgirl«
Come out, be proud!Michael Hunklinger, Experte für Queer Politics, analysiert aktuelle Debatten um LGBTQ+ Themen und räumt mithilfe wissenschaftlicher Erkenntnisse so manches Vorurteil aus dem Weg. Sexuelle Orientierung und Geschlechtsidentität gehören heute zu den am meisten diskutierten und polarisierenden Themen in unserer Gesellschaft. Warum ist das so? Was haben Unisex-Toiletten mit Diskriminierung zu tun? Und warum werden in manchen Ländern Bücher über sexuelle Orientierung oder Diversität verboten? Wir befinden uns auf dem Höhepunkt der rechtlichen Gleichstellung von LGBTQ+ Personen in Europa. Doch viele Errungenschaften der letzten Jahrzehnte werden von rechter und konservativer Seite in Frage gestellt und angegriffen. Michael Hunklinger macht deutlich, warum es für uns alle notwendig ist, erkämpfte Rechte zu verteidigen.

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Vielfältige Liebe entdecken

„Ich möchte die vielfältige Welt der Bisexualität aus dem Schatten holen.“ – Julia Shaw eröffnet neue Wege, über die eigene sexuelle Identität nachzudenken und sie zu finden. Viele Menschen fühlen sich zu mehr als einem Geschlecht hingezogen. Und trotzdem bekennt sich kaum jemand dazu. Julia Shaw widmet sich in ihrem neuen Buch der größten sexuellen Minderheit – bisexuellen Menschen. Sie macht Bisexualität in Geschichte, Kultur und Wissenschaft sichtbar und zeigt anhand ihrer eigenen Identitätssuche, warum Bisexualität nach wie vor gesellschaftlich im Schatten steht. Dabei geht sie von Fragen aus, die sie selbst bewegen: Woher kommt unser Verständnis von Bisexualität? Warum ist es nach wie vor so schwer, sich zu outen? Julia Shaw beantwortet die Frage, wie sexuelle Identität entsteht, neu. Und sie zeigt, warum vielfältige Liebe endlich mehr Raum erhalten muss.

Ähnliche Bücher wie »Bi«
WANT | €25,00
Sexuelle Fantasien der Frauen im 21. Jahrhundert | Deutsche Ausgabe – Der New York Times- und Nr.1 Sunday Times-Bestseller

Intim, explizit, echt – Sex in den Köpfen von Frauen

Gillian Anderson brillierte zuletzt als ebenso exzentrische wie liebenswerte Sextherapeutin in der Erfolgsserie ›Sex Education‹. Nun zeichnet sie nicht weniger als das Sexleben, Wünsche und Geheimnisse von Frauen aus der ganzen Welt auf. Inspiriert vom revolutionären Bestseller ›Die sexuellen Phantasien der Frauen‹, der von Nancy Friday zusammengestellt und 1973 erstmals veröffentlicht wurde, bat Anderson Frauen um ihre sexuellen Sehnsüchte. Dabei entstanden mehr als eintausend Manuskriptseiten, aus denen Anderson eine sorgfältig kuratierte Auswahl präsentiert und so zeigt, was es heute bedeutet, eine Frau zu sein. All die Bekenntnisse machen dieses Buch schon jetzt zu einem Klassiker für das 21. Jahrhundert.



Ähnliche Bücher wie »WANT«
Was Eltern heute brauchen, um ihre Kinder durch die digitale Pubertät zu begleiten

Über 80 % der 12-Jährigen haben heute ein eigenes Smartphone und sind damit allein im Internet unterwegs, wo ihnen früher oder später sexuelle Inhalte begegnen: ob gewollt beim neugierigen Stöbern nach Pornos, bei ersten verliebten Sexting-Versuchen oder aber ungewollt im Klassenchat und beim Online-Zocken mit Fremden. Dieses Buch liefert Eltern und Bezugspersonen konkreten Rat, wie sie Kinder und Jugendliche im Umgang mit sexuellen Medien souverän begleiten können und beantwortet drängende Fragen: Mit welchen Online-Risiken wird mein Kind konfrontiert? Wie initiiere ich ein offenes Gespräch über Pornos? Wie stärke ich mein Kind gegenüber den Gefahren von Cybergrooming und Deepfakes? Wie ermutige ich es dazu, sensibel mit Bildern und Daten umzugehen und die eigenen sowie die Grenzen anderer zu wahren? Neben einer wissenschaftlich fundierten und rechtlichen Aufklärung über den Um

Ähnliche Bücher wie »Aufgeklärt statt aufgeregt«

Wie du wirklich guten Sex hast und sagst, was dir gefällt | Dein Pleasure Guide für den Sex, den du dir wünschst

Von Funfacts über deinen Körper über die richtige Kommunikation bis hin zu Blowjob-Techniken und Finger-Tipps: Sexualberaterin Leonie Lippl erklärt, wie man sexuelle Begegnungen mit sich selbst und anderen maximal genießt. Dabei geht sie auch auf ernste Fragen ein: was, wenn Sex wehtut? Oder fehlende Lust die Beziehung belastet? Dieser Ratgeber deckt Mythen auf und enthält Übungen, um die eigene Sexualität entspannt und selbstbewusst zu entdecken.



Ähnliche Bücher wie »Pillow Talk«
Warum wir auch mal keine Lust auf Sex haben | Ein ehrliches Buch über sexuelle Vielfalt, Lustlosigkeit & gesellschaftliche Erwartungen
  • Moderatorin des YouTube-Formats »Auf Klo« mit über 340.000 Abonnent*innen


Ähnliche Bücher wie »Kein Bock Club«
Warum unsere Gefühle den Verstand verloren haben | Ein mutiges Buch, das hoffentlich nicht jedem gefallen wird. Über 100.000 verkaufte Exemplare von ›Lichtblick statt Blackout‹ Aufklärung statt Bauchgefühl: Unterhaltsames Plädoyer für einen faktenbasierten Blick auf die Gegenwart Weit über eine Million verkaufte Exemplare gesamt

Ähnliche Bücher wie »Wot Se Fack, Deutschland?«
Leben zwischen Anpassung und Autonomie

Das jüdische Dilemma zwischen Assimilation und Eigenständigkeit – von der Aufklärung bis heute Die Deutschen lieben Nathan. Doch Lessings Bühnenfigur konnte die Hoffnung, dass es eines Tages keine Rolle mehr spielen würde, ob jemand Jude sei, nicht erfüllen. Und als Hannah Arendt 1959 den Lessing-Preis entgegennahm, sprach sie sich in ihrer Dankesrede ausdrücklich gegen diese Idee der Assimilation aus, die am Ende zum Verschwinden jüdischer Identität führen würde. Das jüdische Dilemma zwischen Anpassung und Autonomie konnte seit der Aufklärung nicht aufgelöst werden – auch der Staat Israel steht in dieser Spannung zwischen säkularer und religiöser Identität. Natan Sznaider ist überzeugt, dass dieser Widerspruch nie verschwinden wird. Was spricht dagegen, ihn zu akzeptieren und anzuerkennen, dass wir immerhin als Ungleiche gleich sind?

Ähnliche Bücher wie »Die jüdische Wunde«
Vom Aufbruch der Gedanken

Leben und Werk von Immanuel Kant, dem bedeutendsten deutsche Philosophen der Neuzeit Was kann ich wissen? Was soll ich tun? Was darf ich hoffen? Was ist der Mensch? Diese vier Fragen prägten Kants Philosophie maßgeblich. Doch wer war der Vordenker der Aufklärung, dessen Überlegungen heute aktueller denn je sind? Anschaulich und leicht zugänglich zeichnet Jörg Hülsmann in dieser Comic-Biografie Kants spannenden Lebensweg nach, blickt auf seine Beziehungen zu Familie und Freunden sowie sein Netzwerk aus Förderern und Zeitgenossen. Auf verständliche Art und Weise werden seine zentralen philosophischen Ideen erläutert und seine wichtigsten Thesen erklärt. Auch Kants philosophisches Vermächtnis und die Relevanz seiner Ideen für ethische Diskussionen und ethisches Handeln heutzutage wird beleuchtet. Eine einzigartig illustrierte Graphic Novel, die dazu einlädt, ganz neu über das Menschsein nachzudenken.

Ähnliche Bücher wie »Kant«
Die letzten Jahre der Philosophie und der Beginn einer neuen Aufklärung 1948 – 1984 | SPIEGEL-Bestseller

Vom Wagnis, selbst zu denken

Welche Philosophie kann uns heute noch leiten? Auf den Spuren von Theodor W. Adorno, Susan Sontag, Michel Foucault und Paul K. Feyerabend entwirft »Geister der Gegenwart» ein großes Ideenpanorama der westlichen Nachkriegszeit. Wolfram Eilenberger erzählt mitreißend vom Aufbruch in eine neue Aufklärung, der direkt zu den Bruchlinien unserer Zeit führt. 

Winter 1949: Theodor W. Adorno kehrt aus den USA ins zerstörte Frankfurt zurück, Paul K. Feyerabend kriegsversehrt nach Wien. Wunderkind Susan Sontag besucht Thomas Mann in Los Angeles. Der junge Michel Foucault begeht in Paris einen weiteren Selbstmordversuch. Als Folge der Weltkriegskatastrophe suchen diese vier Selbstdenker ihren Weg in ein neues Philosophieren. Über die kommenden Jahrzehnte revolutionieren sie die Art und Weise, wie wir über unsere Gesellschaft, Kultur und Wissenschaft nachdenken.

Wolfram Eilenberger legt erneut ein erzählerisches Meisterwerk vor, das am Beispiel dieser vier mutigen Geister von der Kraft der Philosophie kündet, einen Ausgang aus den Engen der Gegenwart zu finden. Voller überraschender Einsichten und befreiender Impulse für unsere Zeit der Krise.

Shortlist Tractatus - Essaypreis des Philosophicum Lech



Ähnliche Bücher wie »Geister der Gegenwart«
Alles Wichtige über die LGBTQIA*-Bewegung und ihren Kampf für Gleichberechtigung

Alles Wichtige über die LGBTQIA*-Bewegung und ihren Kampf für Gleichberechtigung

»Queerness lädt zu einem offenen Denken ein, das uns nicht einteilt in ›normal‹ und ›unnormal‹, in ›passend‹ oder ›unpassend‹.«

Queer bedeutet Vielfalt: Queere Menschen haben unterschiedliche sexuelle Orientierungen und Geschlechtsidentitäten, queer ist alles, was Kategorien sprengt und Heteronormativität in Frage stellt. Die Journalistin Norma Schneider führt ein in all things queer, erzählt von Identität und Community, macht neugierig auf queere Theorie und Kultur und beleuchtet den bis heute andauernden Kampf für Gleichstellung und gegen Queerfeindlichkeit.

Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.



Ähnliche Bücher wie »Queer. 100 Seiten«
MORE | €25,00
Mehr sexuelle Fantasien der Frauen im 21. Jahrhundert | Der Nachfolger des weltweiten Bestsellers WANT

›WANT‹ war der Schlüssel – ›MORE‹ stößt die Tür weit auf

Nach dem weltweiten Erfolg von ›WANT‹ kehrt Gillian Anderson mit ›MORE‹ zurück – einem noch internationaleren, mutigeren und intimeren Blick auf weibliche Lust. Wieder haben Tausende Frauen aus aller Welt anonym ihre Fantasien geteilt – ehrlich, sinnlich, verletzlich. Anderson kuratiert diese Stimmen zu einem Manifest weiblicher Freiheit und Selbstbestimmung. ›MORE‹ ist keine Sammlung erotischer Beichten, sondern ein einzigartiges Experiment: über Scham zu sprechen, Grenzen zu sprengen und Lust als Sprache der Selbstermächtigung zu begreifen. Ein Buch, das bewegt, befreit und verbindet.



Ähnliche Bücher wie »MORE«
Roman. Reclams Klassikerinnen – Ein faszinierender Roman über Selbstbestimmung und Befreiung

Eine Frau sieht rot

Die eigenwillige Isolde wächst im Haushalt eines autoritären, mittellosen Künstlers auf und wird, gegen alle Widerstände, selbst Künstlerin. Sie kämpft für ihr Recht, Kind und Arbeit zu vereinen – ein revolutionärer Ruf nach weiblicher Selbstbestimmung. Doch das Patriarchat zermürbt sie. Nachdem ihr einstiges Idol Mengersen sie sexuell belästigt, erschießt sie ihn schließlich, bevor sie selbst den Freitod wählt.
Mit psychologischer Schärfe sprengt Halbtier! gesellschaftliche Konventionen und begründete Helene Böhlaus Ruf als feministische Schriftstellerin, von dem sie sich später distanzierte.

  • Eine Wiederentdeckung aus der Zeit der Jahrhundertwende
  • Ein Klassiker über Selbstbestimmung und Befreiung
  • Eine faszinierende weibliche Stimme


Ähnliche Bücher wie »Halbtier!«
Warum wir reproduktive Gerechtigkeit brauchen | Das aktuelle Debattenbuch zur körperlichen Selbstbestimmung

Dass Schwangerschaftsabbrüche Leben retten können, hat Sibel Schick am eigenen Leib erfahren. Und auch, gegen welche Widerstände sie ankämpfen musste, bevor der rettende Eingriff durchgeführt wurde. Körperliche Selbstbestimmung ist aber keine Privatsache: Ob und unter welchen Bedingungen wir Kinder bekommen wollen, ist hochpolitisch. Reproduktive Freiheit wird heute unter Strafe gestellt, Staaten bestimmen über den Zugang zu medizinischer Versorgung – auch in Deutschland. Berührend und kämpferisch zeigt Schick, dass echte Gerechtigkeit in einer gemeinsamen Befreiung liegt.



Ähnliche Bücher wie »Mein Körper – wessen Entscheidung?«
Die historische Ikone der iranischen Frauenbewegung

Ein Buch über Mut, Religion und weibliche Selbstbestimmung

Ausgerechnet 1848, im Jahr der europäischen Revolutionen, betritt die persische Dichterin und Gelehrte Tahirih als einzige Frau eine Versammlung im Ort Badasht in Persien – ohne Schleier und mit dem ungeheuerlichen Anspruch, religiöse Autorität auszuüben. Ihr Auftreten löst bei den anwesenden Männern Entsetzen aus.
Tahirih war eine reisende und lehrende Ausnahmeerscheinung, eine kühne Intellektuelle, die Glauben, Sprache und Macht neu verhandelte. Die Fragen, die sie damals stellte, sind bis heute hochaktuell: Wer darf Religion auslegen? Wem gehört der öffentliche Raum? Wie entsteht Widerstand in einem religiös geprägten System? Und warum zahlen Frauen noch immer den Preis für Freiheit und Selbstbestimmung?

Es ist Shila Behjats Verdienst, diese Frau, genannt Tahirih, in unsere westlichen Geschichtsbücher zurückzuschreiben. Entstanden ist nichts Geringeres als die Rekonstruktion eines ungeheuerlichen weiblichen Willens. In poetischer Sprache, auch das alte Persien spiegelnd, liefert Behjat den Beweis, dass der Kampf um Frauenrechte stets universell war, mit der Herabwürdigung von Frauen einherging und noch immer geht. Besonders gnadenlos ereilt Frauen ihr Schicksal, wenn diese, wie Tahirih, mutige Argumente vorbringen und sich durch nichts beirren lassen, weil die innere Wahrheit nicht verhandelbar ist.

Ein ebenso aktuelles wie kraftvolles und doch zartes Buch über eine unbestechliche Intellektuelle des 19. Jahrhunderts, das den Bogen bis in die ungewisse Gegenwart im heutigen Iran schlägt.

• Von der Autorin des Bestsellers Söhne großziehen als Feministin
• Die erste erzählende Darstellung über die historische Ikone der iranischen Frauenbewegung
• Über die Dichterin, die religiöse Autorität beanspruchte und dafür sterben musste



Ähnliche Bücher wie »Tahirih – die Dichterin und der Preis der Freiheit«
Eine Philosophie der Zustimmung | Zustimmung macht Sex schön!

Seit der #MeToo-Bewegung steht die Frage der sexuellen Gewalt im Zentrum der Debatten über Geschlechtergerechtigkeit. Sexuelle Zustimmung gilt vielen als Zauberformel für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern. Zugleich ist sie notorisch schwer zu definieren und wirft zahlreiche Probleme auf, wie die Philosophin Manon Garcia in ihrer meisterhaften Analyse zeigt. Sie taucht tief ein in unser philosophisches Erbe sowie die liberale Tradition und legt deren Grenzen offen. Drei Probleme der Philosophie der Zustimmung macht Garcia aus: ein rechtliches, ein moralisches und ein politisches. Was muss getan werden, damit sexuelle Übergriffe und sexuelle Belästigung wirksam bestraft werden? Wie kann man sich Liebes- und Sexualbeziehungen vorstellen, die nicht auf sexistischen sozialen Normen beruhen? Und wie können wir verhindern, dass die geschlechtsspezifischen Ungerechtigkeiten, die sich in Liebes- und Sexualbeziehungen manifestieren, fortgeschrieben werden? Von John Locke und John Stuart Mill über feministische Theoretikerinnen bis hin zu Michel Foucault und den Praktiken des BDSM zeichnet dieses Buch eine neue politische Kartografie unserer privaten Leben. Fazit für das zukünftige Gespräch der Geschlechter: Wir müssen lernen, die »Gleichheit zu erotisieren«, nicht die Herrschaft.

Ähnliche Bücher wie »Das Gespräch der Geschlechter«
Fuckability, Orgasm-Gap und #metoo | Wird Sex immer asozialer? Henriette Hell untersucht Phänomene wie Ghosten, Incels und Slutshaming und erzählt die

Lust eine Todsünde? Das war einmal. Heute scheint eher ein lahmes Sexleben in diese Kategorie zu fallen. Doch genau so sieht immer häufiger die Realität aus: Noch nie hatte die Menschheit so wenig Sex wie heute. Und das, obwohl wir alle Möglichkeiten haben, uns auszuleben und Tipps für guten Sex inflationär an jeder (digitalen) Ecke obendrauf bekommen. Apropos Kommen: Was im Kommen ist, sind Beziehungen ohne Sex. Bloß spricht keiner darüber. Außer natürlich Henriette Hell. Sie fragt u. a., ob Sex immer asozialer wird und wir, sobald es ernst wird, den anderen lieber einfach ghosten. Aber sie erzählt auch umfassend und unverklemmt die Geschichte der einstigen Todsünde Wollust - sie hängt untrennbar zusammen mit der systematischen Unterdrückung der weiblichen Lust und deren Befreiung.

Ähnliche Bücher wie »Lust«
Sex, Lügen und Revolution

Laurie Penny spricht das Unsagbare aus: Fucked-up Girls und Lost Boys, sexuelle Gewalt, Liebe und Lügen sind ihre Themen. Sie zeigt, dass Feminismus ein Prozess ist: Egal, wie man sich nennt – wichtig ist, wofür man kämpft. Gnadenlos zerlegt Penny den modernen Feminismus und die Klassenpolitik, wenn sie von ihren eigenen Erfahrungen als Journalistin, Aktivistin und in der Subkultur berichtet. Es ist ein Buch über Armut und Vorurteile, Online-Dating und Essstörungen, Straßenkämpfe und Fernsehlügen. Der Backlash gegen sexuelle Freiheit für Männer und Frauen und gegen soziale Gerechtigkeit ist unübersehbar – und der Feminismus muss mutiger werden! Laurie Penny spricht für einen Feminismus, der keine Gefangenen macht, dem es um Gerechtigkeit und Gleichheit geht, aber auch um Freiheit für alle. Um die Freiheit zu sein, wer wir sind, zu lieben, wen wir wollen, neue Genderrollen zu erfinden und stolz gegenüber jenen aufzutreten, die uns diese Rechte verweigern wollen. Es ist ein Buch, das jenen eine Stimme gibt, denen das Sprechen verboten wird – eine Stimme, die das Unsagbare ausspricht.

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Für den Sex deines Lebens

Sex ist alles andere als nur die schönste Nebensache der Welt, er ist Medizin für Körper, Geist und Seele – davon ist Sheila de Liz überzeugt. Gerade im Alter bleibt Sex wichtig, damit wir uns gut und gesund fühlen. Doch was tun, wenn die Libido nachlässt? Zahlreiche Frauen über 50 leiden darunter und ahnen häufig nicht, was der Grund dafür sein könnte, gerade, wenn sie sich ansonsten quicklebendig fühlen. Sprechen sie das Thema beim Arzt oder bei der Ärztin an, werden sie nicht selten milde belächelt oder bekommen zu hören: «In Ihrem Alter ist das normal.» Doch damit sollte sich niemand abfinden!

Die beliebte Gynäkologin Sheila de Liz erklärt mit Witz, Offenheit und klaren Worten, wie Lust wirklich funktioniert, warum sie manchmal verschwindet und wie man sie wieder zurückholt. Spoiler: Guter Sex entsteht entgegen der landläufigen Meinung nicht nur im Kopf – das Geheimnis

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Warum wir Sex haben, den wir nicht wollen - Von der Autorin der feministischen Dating-Kolumne »hot und hysterisch« (taz)

Wie kann Sex für uns alle schöner, sicherer und gerechter werden?

Zwischen Sex, den alle Beteiligten wirklich wollen, und einer Vergewaltigung liegt eine große Grauzone. Intime Grenzüberschreitungen, die oft unausgesprochen bleiben, weil wir nicht wissen, wie wir damit umgehen sollen. Ein Problem, das uns alle betrifft, unabhängig von Geschlecht oder sexueller Orientierung.

Ausgehend von persönlichen Gesprächen und Erfahrungsberichten untersucht die Journalistin Lou Zucker den Teil unseres Sexuallebens, den zwar jede*r kennt, über den aber kaum jemand spricht. In einer Mischung aus einfühlsamer Beschreibung und kritischer Analyse geht sie der Frage auf den Grund, warum wir Sex haben, den wir eigentlich nicht wollen.

Dabei behält Lou Zucker stets das Ziel im Blick: Sexualität soll für uns alle schöner, sicherer und gerechter werden.

  • Wie kann Sex für uns alle schöner, sicherer und gerechter werden? Eine persönliche und erhellende Analyse der Geschlechterbeziehungen in der Grauzone.
  • Basierend auf Interviews mit Betroffenen und deren Erfahrungsberichten, all gender und sexuelle Identitäten inklusive
  • Lou Zucker ist erfahrene Journalistin (Zeit Online, Spiegel, taz) und arbeitet als Sexualpädagogin. Für die taz schrieb sie die feministische Dating-Kolumne »hot und hysterisch«.


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Weiterleben nach dem Pelicot-Prozess

Caroline Darian erzählt in diesem tagebuchartigen Bericht, wie die Familie den Pelicot-Prozess erlebt hat. Dass ihr Vater Dominique Pelicot sich nicht dazu äußert, ob er auch sie missbraucht hat. Sein Schweigen trifft sie ebenso hart wie das ihrer Mutter. 
Am 19. Dezember 2024 endete der größte Vergewaltigungsprozess unseres Jahrhunderts, der Pelicot-Prozess: ein Meilenstein im Kampf gegen sexuelle Gewalt an Frauen. In ihrem zweiten Buch beleuchtet Caroline Darian, Tochter des Opfers Gisèle und des Täters Dominique Pelicot, klar und mutig die erheblichen Lücken im Ermittlungsverfahren. Auch sie selbst ist davon betroffen: Ihr Vater hat sie betäubt, fotografiert und vermutlich missbraucht. Caroline setzt ihren Kampf gegen die sogenannte chemische Unterwerfung fort, damit all die Opfer ohne Beweise oder Erinnerungen nicht vergessen werden. Sie hat Wege g

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Mädchen entdecken ihren Körper

Im Laufe der Pubertät verändert sich der Körper und das wirft so manche Fragen auf: Wie sieht eigentlich eine Vulva aus? Welche weiteren Geschlechtsorgane gibt es? Was kann ich tun, wenn ich meine Menstruation bekomme? Wie funktioniert Selbstbefriedigung? Und wie kann ich beim Sex verhüten? »Meine Vulva, das Einhorn« widmet sich verschiedensten Themen rund um den weiblichen Körper und das Erwachsenwerden. Mit Offenheit, leichter und sensibler Sprache vermittelt das Buch Grundkenntnisse zu Sexualität, Körperlichkeit, der Menstruation, Intimpflege und vielem Weiteren. Mit vielen tollen Illustrationen, die den Körper in seinen verschiedensten Farben und Formen zelebrieren, nimmt das Buch Lesende mit auf eine Expedition, die dabei hilft, den eigenen Körper, Gefühle und Sexualität besser kennenzulernen und zeigt dabei, dass es hier und da sogar Parallelen zum Tierreich gibt. Neben spannenden Informationen und hilfreichen Tipps veranschaulicht dieses Buch wie normal die Vielfalt von Körpern und Sexualitäten ist. Ein Buch für alle, die mehr über die Vulva, die Vagina und den eigenen Körper lernen möchten – insbesondere für diejenigen, die selbst eine Vulva haben. »Ich will mit diesem Buch mit allen Mythen über den weiblichen Körper und die Sexualität aufräumen und dazu beitragen, dass Mädchen sich ihrem Körper und ihrer Sexualität angstfrei nähern können.« Jessica Weber

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Aufstieg und Niedergang - 1600–1947

Bestsellerautor Christopher Clarks fulminante Geschichte Preußens – ein brillant erzähltes Meisterwerk Preußen stand stets in einem Spannungsfeld: seit seinem Aufstieg vom kleinen, an Bodenschätzen armen Territorium um Berlin bis zu seiner Blüte als der dominierenden Macht in Europa. Es verkörpert nicht nur Aufklärung und Toleranz, etwa in der Gestalt Friedrichs des Großen, sondern steht auch - vor allem durch Wilhelm II. - für Militarismus, Maßlosigkeit, Selbstüberschätzung. Meisterhaft erzählt Christopher Clark die Geschichte Preußens von den Anfängen bis zur Auflösung des Staates im Jahr 1947. Mit seiner großen, 350 Jahre umfassenden Darstellung gelingt es Clark nicht nur, die äußerst ambivalente Geschichte dieser europäischen Großmacht lebendig und anschaulich zu schildern, sondern auch, sie von etlichen Mythen zu befreien. Ausstattung: Mit 71 s/w-Abbildungen

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Das etwas andere Aufklärungsbuch: Nach "Alle haben einen Po" erklärt Anna Fiske Kindern ab 4 Jahren alles, was sie über das Babymachen wissen sollten. Bienchen und Blümchen beiseite: So unterhaltsam war Aufklärung noch nie! Egal, ob ein Geschwisterchen unterwegs ist oder ganz aus heiterem Himmel, irgendwann will jedes Kind wissen: Wie kommt eigentlich das Baby in den Bauch? Anna Fiske geht dieser Frage mit ihren unverwechselbaren, farbenfrohen Illustrationen nach. Kindgerecht und mit viel Witz zeigt sie, wie sich Samenzellen auf den Weg zur Eizelle machen, wie sich ein Baby entwickelt und wie es Frauen in der Schwangerschaft geht. Auch künstliche Befruchtung und Adoption kommen nicht zu kurz. Vom Kinderwunsch über seltsame Essensgelüste und Morgenübelkeit bis zur Geburt hat Anna Fiske an alles gedacht und gibt die wohl humorvollste Antwort auf den Klassiker unter den Kinderfragen.

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Nach dem Roman von Jostein Gaarder

Es geht weiter! Jostein Gaarders Weltbestseller als Graphic Novel – die Philosophie der Moderne in pointierten Dialogen und Bildern auf den Punkt gebracht Wie einst die weltberühmte Romanvorlage begeistert nun die Graphic Novel "Sofies Welt" Jugendliche für Philosophie. Im zweiten Band geht es mit Sofies Abenteuern weiter: Sie trifft viele bedeutende Denker von René Descartes über Immanuel Kant und Søren Kierkegaard bis hin zu Jean-Paul Sartre und natürlich Simone de Beauvoir (endlich eine Philosophin!). Dabei lernt Sofie die wichtigsten philosophischen Theorien von der Aufklärung bis heute kennen und stellt sich zuletzt den großen Fragen ihrer eigenen Existenz.

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Intellektuelle im Kalten Krieg und die Entstehung der Gegenwart | Die historischen Ursachen der Krise des Liberalismus

Mitte des 20. Jahrhunderts blickten viele Liberale missmutig auf die Welt der Moderne mit ihren verheerenden Kriegen, mörderischen Totalitarismen und der Atomkriegsgefahr. Sie kamen zu dem Schluss, dass die Ideale der Aufklärung Teil des Problems sind, nicht Teil der Lösung. Der amerikanische Historiker Samuel Moyn zeigt in diesem fesselnden Buch, das in der angelsächsischen Welt eine intensive Debatte ausgelöst hat, wie führende Intellektuelle in der Ära des Kalten Krieges den Liberalismus daraufhin transformierten und uns dadurch ein katastrophales Erbe hinterließen. Feinsinnig und zugleich polemisch zeichnet Moyn nach, wie Hannah Arendt, Isaiah Berlin, Gertrude Himmelfarb, Karl Popper, Judith Shklar und Lionel Trilling den moralischen Kern der Aufklärung zugunsten einer Philosophie preisgaben, die sich einzig und allein um die Bewahrung der individuellen Freiheit dreht. Indem er diese Haltung sowie die jüngste Nostalgie für den Liberalismus des Kalten Krieges zwecks Verteidigung des Westens als moralisch entkernt, ja als gefährlich freilegt, weist Moyn zugleich einer neuen emanzipatorischen und egalitären liberalen Philosophie den Weg. Denn der Schaden jener Epoche muss repariert, das Überleben des Liberalismus muss gesichert werden.

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Noch mehr echte Kinderfragen zu einem aufregenden Thema

Nach „Klär mich auf!“ könnte man denken, es sei alles zum Thema gesagt. Doch weit gefehlt: Die Kinder, mit denen Katharina von der Gathen über Sexualität spricht, werfen immer neue Fragenzettel in den anonymen Briefkasten. „Wie machen Rollstuhlfahrer Sex?“ „Was ist der Unterschied zwischen Verknallt und Verliebt?“ „Warum heißt es ‚Vögeln‘“? Manchen dieser Fragen ist anzumerken, dass die Kinder aus dem Internet einiges aufschnappen, was sie nicht verstehen. Das beschäftigt sie und sie wollen es ganz genau wissen. Wie gut, dass sie hier ehrliche und einfühlsame Antworten bekommen, die sie je nach Bedarf lesen oder überblättern können – und dazu wieder grandios lustige Bilder von Anke Kuhl. Weiter geht’s mit den besten Kinderfragen zum Thema Nr. 1

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Kleine Anleitung zur weiblichen Masturbation

Aufklärung, Inspiration und Empowerment – dieses Handbuch revolutioniert, wie wir über Selbstbefriedigung und den weiblichen Körper denken und sprechen. Alles, was man über die Lust der Frauen wissen muss, in einem kompakten und schön illustrierten Band. Viel zu lange wurde die weibliche Lust verleugnet, viel zu lange die Klitoris in ihrer Bedeutung und Größe verkannt. Höchste Zeit, dem ein Ende zu setzen! »Denn eine Frau, die ohne Scham masturbiert und sich selbst verwöhnt, ist eine freie Frau«, schreibt die Feministin und Aktivistin Julia Pietri. Sie hat in den sozialen Medien 6.000 Frauen zu ihren Masturbationsgewohnheiten befragt und erstaunlich offene Antworten erhalten. Die unterschiedlichen Erfahrungen und Stimmen der Frauen, allesamt laut, schön und überzeugend, ergänzt sie um Informationen über die weibliche Anatomie, viele nützliche Tipps, wie Frauen die erfüllte Sinnlichkeit selbst in der Hand haben, und räumt endgültig mit Mythen wie dem vaginalen Orgasmus auf. Ein informatives, großartig gestaltetes und illustriertes Handbuch, das hilft, Scham zu überwinden, und die selbstbestimmte Sexualität von Frauen behauptet, so unterschiedlich sie auch sind.

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Wissen für unter der Gürtellinie

Empowerment pur! Dieses Sachbuch feiert die Vielfalt der Körper und Identitäten. »Vulva!« ist DAS Sachbuch für alle, die mit diesem vulvantastischen Genital auf die Welt gekommen sind – und alle anderen, die mehr darüber lernen möchten. Hier wird endlich Klartext geredet, ohne Scham und mit viel Selbstliebe: Was ist eine Vulva? Wo kommt sie her, wie entwickelt sie sich? Was kann sie alles Tolles? Und wie passe ich gut auf sie auf? Die beiden Sexualpädagoginnen Nadine Beck und Rosa Schilling erklären humorvoll und mit Fingerspitzengefühl die Wunderwelt und Vielfalt dieses genialen Genitals und geben wichtiges Wissen an die Hand. Dabei werden Klitoris und Vagina genauso in ihren Besonderheiten erklärt wie Menstruation oder ein selbstbestimmter Umgang mit dem eigenen Körper und Geschlecht. »Vulva!« ist Empowerment, Aufklärung und Prävention in einem und beweist zusammen mit den frechen, witzigen Illustrationen, dass Wissen für unter der Gürtellinie garantiert alles andere als peinlich ist!

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Die feministische Kraft der Menopause

Endlich sprechen wir über die Menopause. Zahlreiche Ratgeber widmeten sich in den letzten Jahren dem Thema, Influencer:innen schrieben sich auf die Fahne, es aus der Tabuzone zu holen – und eine ganze Wirtschaftsbranche entstand: Es gibt heute Menopausentests, Hormonyoga, Anti-Flush-Shirts, Wechseljahresretreats und jede Menge Nahrungsergänzungsmittel, damit Frauen gut durch diese Zeit kommen. Doch brauchen wir das alles wirklich? Silke Weber sagt Nein: Für sie liegt zwischen Aufklärung und Paranoia ein schmaler Grat. Und auch Wissenschaftler:innen warnen inzwischen vor Übermedikalisierung. Was wir stattdessen dringend brauchen, so Weber, ist ein feministischer Blick auf die Wechseljahre, echte Aufklärung und den Willen, die Menopause als normales Entwicklungsstadium neu zu positionieren. Denn diese Zeit ist nicht etwa eine Krankheit, die behandelt werden müsste, oder gar ein Ve

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Ein Wegweiser

Warum wir Philosophie gerade jetzt brauchen

Was tun Philosophen eigentlich? Und warum ist Philosophie so wichtig für uns und unsere Gesellschaft? In diesem kraftvollen Text plädiert Bestsellerautor Wolfram Eilenberger für einen Neustart der Philosophie in dunklen Zeiten. Ein erfrischender und höchst origineller Aufruf zum unabhängigen Denken.

Inmitten von Klimakatastrophen, KI-Revolutionen, politischen Umbrüchen und kultureller Orientierungslosigkeit stellt Wolfram Eilenberger die Frage nach der Aufgabe der Philosophie neu. Von Sokrates bis Foucault, von Kant bis Adorno durch die Trümmer der Nachkriegsphilosophie entfaltet er eine wirkmächtige Philosophie der Gegenwart, die sich nicht länger mit Systemen, Dogmen oder akademischer Selbstbespiegelung begnügt. Verstanden als lebendige Praxis der Geistes-Gegenwärtigkeit, bedeutet Philosophie eine kritische Selbstsorge: Sie lässt nachfragen, aufhorchen, diagnostiziert, prüft, wartet das Jetzt. So ermöglicht sie den Weg aus unserer »selbstverschuldeten Unmündigkeit« (Kant) hin zu einem lebendigen Denken, das im Hier und Heute beginnt. Ein Wegweiser aus dem Labyrinth, in dem wir uns als westliche Zivilisation so tief verirrt haben.



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1784 erblickte Immanuel Kants berühmte Antwort auf die Frage »Was ist Aufklärung?« das Licht der Öffentlichkeit. Und seither, so Michel Foucault in seinem gleichnamigen Text, arbeitet sich die moderne Philosophie von »Hegel bis Horkheimer oder Habermas« an ihr ab. Mit Vorsicht und Geschick nimmt er Kants Ausführungen unter die Lupe und interpretiert sie auf seine Weise. Die Aufklärung à la Foucault ist nicht bloß ein Prozess, der uns aus der Unmündigkeit befreit, oder eine Periode der Geistesgeschichte. Sie ist eine Haltung.

Obwohl Michel Foucault das 21. Jahrhundert nicht mehr erlebt hat, sind viele seiner Ideen und Konzepte – von der Biopolitik bis zur Freundschaft als Lebensform – aktueller denn je. Man könnte sogar sagen, dass sie erst im Kontext heutiger Debatten ihre volle Kraft entfalten.



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Novelle

Hannover, 1714. Gottfried Wilhelm Leibniz hadert mit der Order seines Landesherrn, des Königs von England, das Reisen zu unterlassen und ein ungeliebtes Auftragswerk endlich fertigzustellen. Eigentlich hatte der umtriebige Gelehrte gehofft, an einen der großen europäischen Höfe berufen zu werden, doch seine wichtigsten Unterstützerinnen, Kurfürstin Sophie und Königin Sophie Charlotte, leben bereits nicht mehr. So ist er zurückgeworfen auf seine nachlassenden Körperkräfte und die verrinnende Zeit, die ihm für seine zahlreichen Vorhaben noch bleibt. Auch die Rechenmaschine, deren Planung ihn zeitlebens begleitet hat, will einfach nicht fertig werden. Als Zar Peter der Große seinen Besuch ankündigt, wittert Leibniz die Chance, doch noch Berater eines Fürsten zu werden … Gottfried Wilhelm Leibniz war einer der größten Universalgelehrten, er erfand u.a. die Infinitesimalrechnung und das binäre System, aber auch praktische Vorrichtungen, um den Alltag bequemer zu machen. Gott und die Vernunft galten ihm nicht als Gegensätze, und auch Geist und Körper bedingen einander – aus den kleinsten unteilbaren Einheiten, den Monaden, erwächst das Materielle. Er war zeitlebens unverheiratet und höfischen Vergnügungen abgeneigt, süßem Konfekt und Kaffee aber durchaus zugetan. Zu einem der wichtigsten Wegbereiter der Aufklärung geworden und dennoch abhängig von der Gunst der Fürstenhäuser, lehnt sich der alternde Gelehrte auf gegen die Angst vor der eigenen Vergeblichkeit.

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Wie wir aufhören, Sexfantasie zu sein, und anfangen, Sexfantasien zu haben

Wie erobern wir uns unsere Sexfantasien zurück? Fantasie ist Macht, wenn wir sie verstehen. Und es gibt einen Weg, sie neu zu entdecken.

»Eine (S)Exkursion durch die Popkultur, die nicht nur großen Spaß macht, sondern auch eindrücklich zeigt, wie politisch Fantasie ist.« Mareike Fallwickl

Ausgehend von eigenen Erfahrungen, der Verunsicherung einer jungen Frau im Prozess sexueller Selbstfindung, ihren Beobachtungen toxischer Männlichkeitsbilder und ihren eigenen Fantasien geht die Autorin und Schauspielerin Bianca Nawrath der Frage nach: Was sagt unsere Fantasie über uns aus, über unsere Zeit und über unsere Freiheit? Wenn alles schneller, lauter und digitaler wird und alte Machtverhältnisse fortbestehen – wie wirkt sich das auf unser Fühlen, Denken und Begehren aus? Und wann kippt Nähe in Entfremdung?

Bianca Nawraths persönliche und gesellschaftliche Erkundung von Sexfantasien legt den Fokus auf die Rekonstruktion von Begehren und Fantasie entlang medialer, sprachlicher und emotionaler Prägungen. Sie untersucht die Poppkultur in der Popkultur – wie beispielsweise Filme, Werbung, Pornos, Songs und Comedy unsere Vorstellung von Sex prägen, warum es so schwer ist, offen über Fantasien zu sprechen, und wie Fantasie ein therapeutisches Werkzeug werden kann. Mit Interviews, Storytelling, Reflexionen und praktischen Impulsen soll die Lust enttabuisiert werden: Fantasie ist Macht, wenn wir sie verstehen. Und es gibt einen Weg, sie neu zu entdecken.

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Ein Begrüßungsbussi geben? Spielzeug teilen? Gemeinsam aufs Klo gehen? Kleine Kinder wissen meistens ganz genau, was sie möchten und was nicht. Doch laut aussprechen ist manchmal nicht so einfach. Klare Sprache und wohlbekannte Alltagssituationen machen dieses Pappbilderbuch zu einem idealen ersten Buch über dieses komplexe Thema. Das Buch stärkt Kinder, den eigenen Wünschen und Bedürfnissen eine Stimme zu geben und zeigt auf positive Art und Weise, dass auch schon kleine Kinder über ihren eigenen Körper bestimmen und Respekt für andere entwickeln können.

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Effektiven Ratgeber für Teenager*innen zu allen Themen rund um Körper und Sexualität Es werden die Hintergründe zu schwierigen Themen, wie z. B. Pornografi e oder Nudes, erläutert Vermeintliche Tabuthemen, die alle Jugendlichen betreffen, werden auf den Punkt gebracht. Zielgruppengerechte Sprache Auch für Schulen und Beratungsstellen geeignet

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Die aufregende Geschichte der Klitoris

Die Klitoris – noch viel aufregender, als wir denken Als Louisa Lorenz durch Zufall erfährt, dass die Klitoris nicht nur ein kleiner Lust-Knubbel ist, sondern sich weit ins Innere des Körpers erstreckt, ist sie bereits 25 Jahre alt. Und das, obwohl sie sich als moderne, aufgeklärte und emanzipierte Frau fühlt. Ihre Freund*innen, stellt sie schnell fest, sind genauso unwissend. Wie kann das sein? Heute, einige Jahre später, ist Louisa Lorenz Klitoris-Expertin und klärt über dieses faszinierende und vollkommen unterschätzte Organ auf. Sie verrät, dass die Vorstellung vom vaginalen Orgasmus ein Mythos ist, der vor allem von Männern ins Leben gerufen wurde, welche Bedeutung die Klitoris tatsächlich für den Orgasmus hat – und welche anderen Irrtümer und Missverständnisse zu Sexualität und Anatomie bis heute bestehen. Louisa Lorenz erzählt eine spannende Geschichte von Ignoranz, Unterdrückung und Verwirrung und zeigt, dass es höchste Zeit für mehr sexuelle Selbstbestimmung und für die Befreiung unserer Lust ist. Eine Offenbarung für alle, die Sex haben!

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Was Pornografie mit Feminismus, Selbstbestimmung und gutem Sex zu tun hat | Paulita Pappel klärt uns über das befreiende Potenzial von Pornos auf Ein meinungsstarker Debattenbeitrag zum feministischen Streitthema

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Aufstieg und Niedergang der postkolonialen Selbstbestimmung | Platz 1 der Sachbuchbestenliste von ZEIT/Deutschlandfunk/ZDF

Die Dekolonisierung hat die internationale Ordnung im 20. Jahrhundert revolutioniert. Doch die Standardnarrative, die das Ende des Kolonialismus als unvermeidlichen Übergang von einer Welt der Imperien zu einer der Nationalstaaten darstellen, verdecken, wie radikal dieser Wandel war. Anhand des politischen Denkens antikolonialer Intellektueller und Staatsmänner wie Nnamdi Azikiwe, W. E. B. Du Bois, George Padmore, Kwame Nkrumah, Eric Williams, Michael Manley und Julius Nyerere zeigt Adom Getachew in ihrem gefeierten Buch, wie enorm die Sprengkraft der dekolonialen Bewegung war, deren Ehrgeiz weit über die Neugestaltung einzelner Länder hinausging. Vehement stellten die von Rassismuserfahrungen geprägten Protagonisten des »Black Atlantic« die internationale Hierarchie in Frage – mit dem Ziel, eine egalitäre postimperiale Welt zu schaffen. Politische und wirtschaftliche Herrschaftsverhältnisse wollten sie überwinden, ihr Recht auf Selbstbestimmung innerhalb der neu gegründeten Vereinten Nationen sicherstellen, Föderationen in Afrika und der Karibik gründen und eine Neue Weltwirtschaftsordnung entwickeln. Gestützt auf zahlreiche Archivquellen, präsentiert Getachew die fesselnde Geschichte der dekolonialen Bewegung inklusive ihres Scheiterns – und eröffnet eine faszinierende Perspektive auf die Debatten über die heutige Weltordnung.

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Wie ich Selbstbestimmung zwischen Doppelleben und Doppelmoral fand.

Die Geschichte einer Rebellion zwischen allen Stühlen Coming of Age: zwischen Wiener Gemeindebau und rigiden Rollenbildern Nada Chekh wuchs im Wiener Gemeindebau auf. Zwischen den moralischen Vorstellungen und Werten ihrer Eltern, „ihrer Community“ und unter den kritischen Blicken jener, zu denen sie gehören will, zu denen sie eigentlich auch gehört. Aber Zugehörigkeit ist so viel mehr als nur ein Wort. Und schwer zu finden, wenn man in mehreren Welten aufwächst. Und dann sind da noch die eigenen Wünsche und die Bedürfnisse, das Leben selbst zu gestalten. Denn schon früh beginnt in ihr der Wunsch nach Selbstbestimmung und die Wut darauf, nach den unnachgiebigen Normen anderer leben zu müssen. Nada Chekh erzählt von der Kluft, die sich zwischen Menschen öffnet, wenn Ansprüche nicht übereinstimmen. Von der Distanz zu jenen, die sie verstehen sollten, es aber nicht können. Vom Schmerz, der entsteht und nach einem Ventil sucht. Und sie erzählt von Beobachtung und Überwachung, davon, wie es sich anfühlt, stets unverschuldet eine Rechtfertigung für das eigene Handeln parat haben zu müssen. Eine Geschichte, die weit über das Persönliche hinausgeht Diese Geschichte beginnt in Österreich, aber eigentlich schon viel früher: nämlich im Konflikt und mit dem Trauma jener, die in 1. Generation Kinder in einem Land großziehen, das strukturell für andere errichtet wurde. Der Vater aus Palästina, die Mutter aus Ägypten. Beide haben die inhärente Ablehnung, die von der weißen Mehrheitsgesellschaft ausgehen kann, erfahren. Die Autorin fragt nach: Was prallt da eigentlich aufeinander? Ideen, Überzeugungen, Kulturen – oder auch Ängste und Erfahrungen? Wie viel hat das alles mit dem Patriarchat zu tun? Mit geschlechterspezifischer Doppelmoral und stereotypen Vorurteilen, die auf allen Seiten immer noch vorherrschen? Wie können Liebe und Fürsorge füreinander – für sich selbst – mit Regeln und Grenzen koexistieren? Wenn der Wurm Zähne bekommt Mit viel Einfühlungsvermögen und Humor reflektiert sie über das Erwachsenwerden in verschiedenen Kulturen. In eindringlichen Anekdoten lässt uns Nada ganz nah an sich heran, nimmt uns mit in das Daheim ihrer Kindheit und Jugend. Nimmt uns an der Hand und zeigt uns, wie Selbstermächtigung aussehen kann. Sie schreibt über das Aufstehen im Religionsunterricht, über die Komplikationen, die für eine junge Frau wie sie bei Dates oder Student*innen-Parties lauern. Sie erzählt von der

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Über die vielen Dimensionen des Stillens, ständige Bewertung und echte Selbstbestimmung

The Boobie Trap Über die vielen Dimensionen des Stillens Das Thema Stillen begegnet spätestens in der Schwangerschaft allen Frauen und Personen, die ein Kind gebären können. Sie spüren den Druck, stillen zu müssen, noch bevor das Baby das erste Mal an den Brustwarzen saugen soll. Sie sind nach der Geburt allein mit dem Schmerz, wenn die Nippel wund oder die Milchproduktion zu niedrig sind, werden beschimpft, wenn sie „zu lange" stillen oder dem Baby das Fläschchen geben, werden sexualisiert, weil sie in der Öffentlichkeit stillen. Dabei führt diese gesellschaftliche Erwartungshaltung dazu, dass gebärende Personen häufig nicht einmal bewusst entscheiden, ob sie überhaupt stillen wollen – geschweige denn wie. Und überhaupt stellt sich die Frage: Ist Stillen wirklich immer intuitiv? Und gibt es sogar gute Gründe, nicht zu stillen? Emotional aufgeladen, kontrovers diskutiert Ein individueller Stillweg, der gesellschaftspolitische Ebenen wie gleichberechtigte Elternschaft und körperliche Selbstbestimmung einschließt, muss möglich sein. Dafür braucht es Wissen, Sichtbarkeit und das Erkennen, dass Stillen nicht nur Gebärende etwas angeht. Das erste feministische Sachbuch rund ums Stillen – über Tabus, Dauerbewertung und den Weg zur Individualität Britta Fuchs setzt sich kritisch mit dem Thema Stillen auseinander, bringt dabei neben eigenen Erfahrungen auch wissenschaftliche Daten und historische Entwicklungen und Erkenntnisse ein, beleuchtet die vielen Dimensionen, die darauf einwirken. Dieses Sachbuch ist ein Gegenentwurf zu Brust vs. Flasche: Es soll informieren, Veränderungen anstoßen, enttabuisieren.

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Roman | Über die explosive Kraft zweier Frauen, die sich verbünden

Ein kraftvoller und abgründiger Roman, ebenso wütend wie zart, über weibliche Selbstbestimmung, über Körper und wem sie gehören, über das Kinderhaben und die Sehnsucht danach.

Nach diesem Urlaub, so ist der Plan, wird Linn ein perfekt gereifter Embryo eingesetzt und sie wird sein, was sie sich schon lange wünscht: schwanger. In den schicken Bungalow am Strand hat der Jugendfreund ihres Partners und wohlhabende Selfmademan Felix sie beide eingeladen. Während Matze und Felix sich mit Crémant betrinken, angeln gehen und versuchen, die Statusunterschiede zwischen ihnen zu ignorieren, beobachten sich die Frauen distanziert. Linn, zerrissen zwischen dem unbedingten Wunsch, Mutter zu werden, und dem Zweifel, ob sie das überhaupt kann, eine »gute« Mutter sein, blickt mit einer Mischung aus Neid und Widerwillen auf Eva, die geduldig mit ihrem Sohn buddelt, ihn eincremt und tröstet und Sandkörner aus Babyaugen wischt. Doch im Laufe der Urlaubstage entwickelt sich zwischen geflüsterten Gesprächen und heimlichem Kiffen eine Nähe, die festgefahrene Bilder ins Wanken bringt. Eva und Linn verschieben sachte die Regeln und werden mehr als Freundinnen: Sie werden Verbündete.



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Erzählungen

Stella Kleve, Emilia Pardo Bazán, Olha Kobyljanska, Annemarie Schwarzenbach und Virginia Woolf waren ihrer Zeit weit voraus! Sie forderten Raum für ihre eigenen Träume, Hoffnungen und ihr Begehren. Sie schrieben selbstbewusst und modern, aus Leidenschaft und von Beruf. Und sie hielten der Gesellschaft der Männer unermüdlich den Spiegel vor. Die hier versammelten Erzählungen erscheinen teilweise zum ersten Mal auf Deutsch und sind kluge, radikale, einfühlsame und immer wieder auch sehr komische Texte von erstaunlichen Frauen und Autorinnen aus fünf Ländern, die uns auch heute noch viel zu sagen haben – über Selbstbestimmung, Liebe und Partnerschaft genauso wie über Unterdrückung, Befreiung und Solidarität. Der Schuber enthält folgende Erzählungen: Stella Kleve: Pyrrhussiege Emilia Pardo Bazán: Die Feministin und Champagner Olha Kobyljanska: Fantaisie Impromptu.Eine Skizze Annemarie Schwarzenbach: Eine Bekanntmachung Virginia Woolf: Das Vermächtnis

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#MeToo: Wo stehen wir heute? Seit die internationale #MeToo-Bewegung im Herbst 2017 entstand, hat sich der Umgang mit sexueller Belästigung unzweifelhaft verändert. Zeit für eine Zwischenbilanz – wo liegen die Ursprünge der Bewegung, was waren bisherige Erfolge und Misserfolge? Und wo stehen wir heute? Ein Must-read für Feminist:innen und alle, die sich für gesellschaftliche Fragen interessieren. – Mit 4-farbigen Abbildungen und Infografiken.

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Roman Poetisch, märchenhaft, schonungslos: Tyler Wetherall glänzt mit einem psychologisch und sprachlich fein gearbeiteten Debüt Ein eindringlicher Roman über die Ambivalenzen der weiblichen Pubertät und das Entdecken der eigenen Sexualität in den 90ern »Grandios geschrieben. Der Roman hat in mir Schmerz und Verzückung des Mädchenseins wieder wachgerufen.« Hannath Lillith Assadi

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Erschütternd, bewegend und hochaktuell – ein Jugendroman, der einen wichtigen Beitrag zur #MeToo-Debatte leistet Ein bewegendes Buch über sexuelle Gewalt, falsche Loyalität und über den Mut, das Schweigen zu brechen Schockierend, intensiv und ehrlich – ein Roman, der aufrüttelt und aufklärt!

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Roman

»Ich war siebzehn, und ich war eine Frau.« Ein Roman über die Bundesrepublik der Nachkriegszeit und die Überwindung sexueller Tabus BRD, Oberharz, Anfang der 1960er Jahre: sexuelle Tabus, veraltete Frauenbilder, patriarchale Strukturen. Für die Erniedrigung, die sie jeden Tag erlebt, will sich die 17-jährige Dora rächen. Ihr Opfer ist der Musiklehrer, ihre Waffe ist ihre Weiblichkeit. Mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln möchte sie ihn verführen. Der Verführer von Doras Mutter war Adolf Hitler. Als Vertriebene aus Niederschlesien hängt sie ihrer Heimat und ihrer Jugend im NS-Regime nach, beklagt ihre verpassten Chancen zur Selbstverwirklichung. Die Erzählungen der Mutter und die Folgen des Zweiten Weltkriegs prägen Doras Leben. Sechzig Jahre später schaut Dora anlässlich eines Klassentreffens auf ihre Zeit im Oberharz zurück, ordnet kritisch ein und verknüpft ihre Erinnerungen mit der Gegenwart.

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Roman

Coming-of-Age in Schweinfurt Eine Gesellschaftssatire über Instagram-Feminismus und sexuelle Identität. Zwei Welten prallen aufeinander: das kleinbürgerliche Grillfest auf der Terrasse einer Doppelhaushälfte in Schweinfurt und das unkonventionelle Liebesfest auf der Ladefläche eines LKW in einem fremden, fernen Land. In einer Welt geht Luisa zur Schule und träumt von Dunja, obwohl sie mit Benno zusammen ist. In der anderen schreibt sich Luisa in den Strudel einer Geschichte. Darin ist Dunja die Welt, trägt einen weißen Leinenanzug und hat blaue Haare. Beide begeben sich auf eine Reise, die Luisa zu ihrer Sexualität und zu sich selbst führt. Als sich die beiden Mädchen in der Wirklichkeit näherkommen, finden immer mehr Umstände aus Dunjas Leben in der Geschichte Einzug und Luisas Erzähldrang wird immer gewaltvoller. Bis ihre Geschichte schließlich Opfer in der echten Welt fordert. Humorvoll blickt der Roman auf das konservatives Milieu und hinterfragt alte Rollenzuschreibungen – eine Geschichte der Befreiung.

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Essays über Sprache, Sex und Community

Über die Grenze zwischen subjektiver Lust, sexueller Identität & gesellschaftlicher Norm. In sechs literarischen Essays und einem Gespräch mit Lynn Takeo Musiol untersucht Evan Tepest unser Begehren und fragt, wo die Grenze zwischen subjektiver Lust, sexueller Identität und gesellschaftlicher Norm verläuft. Von Pornhub bis zu Erika Lust, von katholischem Kink bis hin zur Frage nach queerer Scham öffnen ihre Texte ein Kaleidoskop aus intimen Betrachtungen und kritischen Auseinandersetzungen. Evan Tepest interessiert sich dabei vor allem dafür, wie unsere Sprache, wie unsere eigenen Erzählungen von uns selbst Machtstrukturen nicht nur reproduzieren, sondern erst herstellen. So erhalten wir in einem suchenden, tastenden Text eine Idee davon, wie sexuelle Hierarchien sich im Privaten auflösen ließen: In dem titelgebenden Essay ›Power Bottom‹ wird so deutlich, dass Selbstzuschreibungen wie »Top« und »Bottom« letztlich kein starres Gefüge für die eigene Lust bieten können. Und in »Sie ist ein Touchdown ins Herz: Eine dykedoggische Enzyklopädie« imaginieren Lynn Takeo Musiol und Evan Tepest gleich eine ganze lesbische Parallelwelt. Am Ende stehen die Fragen: Gibt es so etwas wie sexuelle Identität überhaupt? Und wann wird Sprache zu Sex?

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Big Ideas – einfach erklärt. Geballtes Wissen über die Geschichte von LGBTQIA*-Menschen, ihre Kultur, wichtige Ereignisse und Meilensteine

Die Geschichte von LGBTQIA* grundlegend und anschaulich erklärt Was haben Menschen früher unter „Gender“ verstanden? Wie hat die LGBTQIA*-Bewegung die Welt in den letzten 150 Jahren verändert? Dieses innovative Nachschlagewerk beantwortet Fragen über die Geschichte der LGBTQIA*-Kultur mit informativen Diagrammen und originellen Grafiken – klar und leicht verständlich. Von Gender und Sexualität im antiken Griechenland bis hin zum heutigen LGBTQIA*-Aktivismus in Asien. Der neue Titel aus der DK Erfolgsreihe Big Ideas! Das große LGBTQIA*-Buch zum Nachschlagen – Zusammenhänge, Ereignisse und Biografien abwechslungsreich und einfach aufbereitet: - Die wichtigsten Meilensteine von der Antike bis heute: Was war der Stonewall-Aufstand? Und wann und wo wurde Asexualität das erste Mal anerkannt? Dieses umfassende Buch erzählt von Ideen, Phänomenen & Bewegungen aus aller Welt - Wissen über LGBTQIA* grafisch auf den Punkt gebracht: Das frische Layout mit verschiedenen Illustrationen, kreativen Infografiken und Fotografien von Protesten und Triumphen erleichtert den Zugang zum vielfältigen Themenspektrum der LGBTQIA*-Geschichte und -Kultur - Informative Kurzporträts, u.a. von Sappho, Oscar Wilde, Magnus Hirschfeld und Judith Butler sowie von wichtigen, aber weniger bekannten Personen - Die Geschichte von LGBTQIA* in sechs großen Kapiteln: Die ältere Vergangenheit; Renaissance und Strafe; Subkultur und Sichtbarkeit; Sexualwissenschaften und sexuelle Identitäten; Proteste, Pride und Bündnisse; In aller Öffentlichkeit Fundiert und zugänglich aufbereitet: Der perfekte Überblick über die unterschiedlichen Facetten der LGBTQIA*-Geschichte weltweit – Basiswissen zum Studieren, Informieren oder Nachschlagen!

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Auch an sexuelle Minderheiten

Auschwitz ist das international bekannteste Symbol dafür, welche Grausamkeiten Menschen anderen Menschen antun können. Während jüdische Männer und Frauen sowie Angehörige der Roma und Sinti nach der Nazi-Ideologie systematisch „vernichtet“ werden sollten, ging es bei Homosexuellen eher darum, sie hart zu bestrafen, mit dem Ziel der „Umerziehung“. Die 20 Beiträge der ausgewiesenen, überwiegend polnischen und deutschen Expert*innen dokumentieren bislang weitgehend unbekannte Fakten und decken auf, warum die Nazis sexuelle Minderheiten verfolgten – und warum vieles in der Forschung bis heute unbeachtet blieb. Was aktuell eine „queere Geschichte des Holocaust“ genannt wird, erlaubt einen menschlicheren und nicht heteronormativen Ansatz, um differenzierter zu verstehen, was damals geschah. Die Zeit ist gekommen zu erkennen, dass ein solches Erinnern in Auschwitz heute von Vorteil für alle Teile der Gesellschaft ist – nicht nur in Polen und Deutschland.

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Roman

Dieses sinnliche, kluge und fesselnde Debüt ist eine Liebeserklärung an das Lesen und Schreiben – und an die verführerischen Ablenkungen, die es immer wieder unterbrechen. Ein Sonntag bleibt der Oxford-Studentin Annabel, um ihr Essay über Shakespeares Sonette fertigzustellen. Sorgfältig und achtsam plant sie die nächsten Stunden, kocht Tee, schaltet das Telefon aus; nur Yoga, Meditation und ein Spaziergang sollen die Arbeit unterbrechen. Doch die Menschen in ihrem Leben fordern Annabels Aufmerksamkeit, ihre Gedanken beginnen zu wandern, sexuelle Fantasien schleichen sich ein. Und dann sind da noch die zwei erfundenen Alter Egos, der Gelehrte und der Verführer, deren Geschichten in ihrem Kopf ein Eigenleben entwickeln. Der Tag droht ihr zu entgleiten und einem inneren Abgrund Platz zu machen. »Ein Buch, das sich auf eindrucksvolle Weise den intellektuellen und körperlichen Begierden einer jungen Frau widmet, geschrieben in genauer, zarter Prosa.« Sarah Moss

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Roman

„Diese junge Frau versucht als Schülerin, ihren nur wenige Jahre älteren Lehrer zu verführen. Er ist Ende Zwanzig. Und es gelingt ihr auch. … Wie eng und wie miefig dieses Deutschland Anfang der 1960er Jahre war, und wieviel noch von den Ressentiments und Vorurteilen aus der Nazizeit da war, das vermag Elfi Conrad mit ihrem Roman wirklich anschaulich zu erzählen. Und wissen Sie, Bücher sind ja auch eigentlich die einzig funktionierenden Zeitmaschinen, die wir haben. Mit diesem Roman kann man sich in die damalige Zeit einfühlen und das würdigen und preisen, was wir in den vergangenen sechzig Jahren erreicht haben.“ Denis Scheck, ARD Literaturbühne Frankfurter Buchmesse 2023, druckfrisch SWR BESTENLISTE PLATZ 1 im SEPTEMBER 2023 NDR BUCH DES MONATS JUNI 2023 Anfang der 1960er Jahre: sexuelle Tabus, veraltete Frauenbilder, patriarchale Strukturen. Für die Erniedrigung, die sie jeden Tag erlebt, will sich die 17-jährige Dora rächen. Ihr Opfer ist der Musiklehrer, ihre Waffe ist ihre Weiblichkeit. Mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln möchte sie ihn verführen. Der Verführer von Doras Mutter war Adolf Hitler. Als Geflüchtete aus Schlesien hängt sie ihrer Heimat und dem NS-Regime nach. Die Erzählungen der Mutter und die Folgen des Zweiten Weltkriegs prägen Doras Leben. Sechzig Jahre später schaut die Ich-Erzählerin auf ihre Jugend im Oberharz zurück, ordnet kritisch ein und verknüpft ihre Erinnerungen mit der Gegenwart. Elfi Conrad, geboren 1944, wuchs im Harz auf, studierte Musik und Deutsch in Hamburg und lebt jetzt in Karlsruhe. Mit Leib und Seele lehrte sie dort an Schulen und an der Pädagogischen Hochschule. Daneben vertiefte sie sich in die Fächer Kognitionswissenschaft und Semiotik, in denen sie promovierte. Sie veröffentlichte bisher „Gedächtnis und Wissensrepräsentation“ (Olms-Verlag) und mehrere Romane unter ihrem Pseudonym Phil Mira.

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Rechter Backlash und feministische Zukunft

Eine sexuelle Revolution hat begonnen, und diesmal wird sie nicht aufzuhalten sein. Diese Revolution beginnt überall da, wo Frauen, queere, nonbinäre und trans Personen, vor allem jene, die nicht der weißen Mehrheitsgesellschaft angehören, aufstehen und nicht länger bereit sind, ihren Körper als jemandes anderen Besitz zu begreifen. Unsere Zeit der Krisen ist dank ihnen zugleich eine Zeit der produktiven Transformation, voller tiefgreifender und dauerhafter Veränderungen in unserem Verständnis von Gender, Sex und der Frage, wessen Körpern und wessen Worten Bedeutung beigemessen wird. Mitreißend und scharf schreibt Laurie Penny über Sex und Macht, Trauma und Widerstand. Über die Krise der Demokratie, die Krise weißer Männlichkeit und die Rückzugsgefechte derer, die Angst vor Machtverlust haben. Sie fordert eine Kultur des Consent, die weit über Sex hinausgeht: Auch in Arbeitsverhältnissen, in Systemen der politischen Repräsentation, im Miteinander müssen wir zu einer Logik des fortlaufend ausgehandelten Einvernehmens finden, um individuelle und kollektive Traumata zu heilen und zukünftige zu verhindern. »Brillant, kraftvoll, revolutionär.« Kate Manne

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Ein illustrierter Leitfaden

Sie sind wieder da! Autor*in Meg-John Barker und Zeichner*in Jules Scheele haben sich für diesen frechen und höchst informativen Comic-Nachfolger von "Queer" und "Gender" erneut zusammengetan. Sex ist überall. Er kommt in den Geschichten vor, die wir lieben – und in den Geschichten, die wir fürchten. Sex bestimmt, wer wir sind, wie wir sein sollen und welchen Platz wir in der Gesellschaft einzunehmen haben ... zumindest wird das behauptet. Zuweilen erscheinen Sex und Sexualität wie ein Gruselkabinett voller Monster und anderer Gefahren. Allzu oft verurteilen wir Sexualität, wenn es um die der anderen geht, oder wir erleben Angst, Scham und Schuld, wenn es sich um unsere eigene dreht: Bin ich ›normal‹? Bin ich ›attraktiv‹? Kann ich die erwartete ›sexuelle Leistung‹ bringen? Leistungsorientierte Sexualratgeber, verkorkste Debatten über Sexarbeit und Geschichten über sexuelle ›Dysfunktion‹ machen es nicht besser. Dass es auch anders geht, zeigt dieser Leitfaden: Mit viel Gefühl, Humor, Sachkenntnis und einem Hauch Erotik bringen Meg-John Barker und Jules Scheele Licht ins Dunkel und entlarven die zahlreichen Ungeheuer.

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Roman. Wenn ein Nein das Leben aller verändert. Bookclub-Fiction mit Nachhall

Wenn ein Nein alles infrage stellt - ein kraftvolles Debüt mit Nachhall

In der Hoffnung auf ein ruhigeres Leben ziehen die Blums vom pulsierenden Brooklyn ins beschauliche Riverburg, wo Vater Gus nach herausfordernden Jahren endlich eine Professur ergattert hat. Doch der idyllische Schein trügt. Gleich an ihrem ersten Schultag wird die achtzehnjährige Hazel ins Büro des Direktors zitiert. Er verkündet ihr Unglaubliches: Jedes Jahr sucht er sich eine andere Schülerin aus der Abschlussklasse aus, mit der er eine sexuelle Beziehung eingeht. Dieses Jahr ist sie die Auserwählte. Instinktiv sagt Hazel Nein - und setzt damit eine Kette von Ereignissen in Gang, die das Leben ihrer Familie, aber auch die gesamte Stadtgesellschaft auf den Kopf stellen ...

Mit feinem Humor und Gespür für Zwischentöne erzählt Jessica Berger Gross von Selbstbehauptung, gesellschaftlichen Dynamiken und dem Mut, für sich einzustehen.

Ein Roman, über den man sprechen möchte - und muss.





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»Die Scham muss die Seiten wechseln.« Mit diesen Worten und durch ihre Entscheidung, ihren Prozess öffentlich zu machen, ist Gisèle Pelicot zu einem Symbol im Kampf gegen sexuelle Gewalt geworden. Die Dokumentation des Prozesses von Servane Dècle und Milo Rau bietet eine Reise ins Herz der Banalität der Vergewaltigung und ihrer juristischen Aufarbeitung. Verhörprotokolle, Plädoyers, Auszüge aus den Akten, Kommentare und Interviews: 40 Fragmente, die uns verstehen helfen, was dieser historische Prozess über unsere Gesellschaft aussagt und warum er historisch ist. Aus tausenden Seiten an Notizen, basierend auf Mitschriften von Journalist:innen, Chatverläufen und Gesprächsprotokollen, versuchen Rau und die Dramaturgin Servane Dècle eine Rekonstruktion des Falls. Milo Rau interessiert vor allem, was die Männer zu ihrer Tat bewegt hat. »Das waren keine psychotischen Straftäter«, so schreibt er, »das waren ganz normale Männer.« Es ist nicht das erste Mal, dass der Regisseur gesellschaftliche Themen künstlerisch als Gerichtsprozess aufarbeitet: »Die Moskauer Prozesse« von 2014 behandelte etwa drei Strafverfahren gegen russische Kuratoren und Künstlerinnen, darunter der Pussy-Riot-Prozess.

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Eine faszinierende Reise durch unsere Welt der sexuellen Lust und Identität

Let's talk about sex! EVERY BODY berührt auf intime Weise. Dies ist das erste allumfassende Buch zur menschlichen Sexualität und Körperwahrnehmung in all seiner göttlichen Vielfalt. Es lädt spielerisch-abwechslungsreich ein zum Dialog mit anderen und sich selbst. Zutiefst persönliche Geschichten, spannende Reportagen und kurzweilige Interviews mit Körper-Experten der verschiedensten Disziplinen vereinen sich hier zu einem faszinierenden Mosaik der Möglichkeiten sexueller Identitäten gerahmt von wunderschönen, humorvollen und auch unverstellt expliziten Illustrationen. Witzig, verstörend, traurig, schön. Das Themenspektrum ist so divers wie die Wirklichkeit: erste Male, die offene Beziehung, ungewollte Schwangerschaft, Sexspielzeuge, Lust, Ängste und Traumata. Was wir über Sex wissen wollten und nicht zu fragen wagten: Hier gibt es intime Einblicke, berührende Geschichten und großartige Kunst zum Staunen, Mitfühlen und Verstehen. Ausstattung: 4-farbig illustriert; 4-farbig

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Frauen und Begehren

Guter Sex braucht mehr als Konsens! Warum „Nein heißt Nein“ nicht reicht, und wie wir eine selbstbestimmte Sexualität nach #Metoo schaffen. „Damit müssen wir uns auseinandersetzen.“ Mithu Sanyal Begehren ist politisch, und Sexualität ist Macht. Einverständnis und sexuelle Gewalt schließen sich nicht aus. Wir wissen nicht immer, was wir wollen. Und Intimität ist komplexer, als „Nein heißt Nein“ glauben lässt. Katherine Angel nähert sich den heikelsten Themen der aktuellen Debatten über Sexualität, weibliches Begehren und Macht. Sie zeigt: Verletzlichkeit und unbewusste Wünsche und Ängste lassen sich auch durch Gesetze nicht aus der Welt schaffen. In klarer Sprache, mit Blick auf Philosophie, Geschichte und Sexualforschung lotet sie die Graubereiche der Intimität aus – verbunden mit einer Mahnung, die zugleich ein großes Versprechen ist: Erst wenn wir einander in unserer Verwundbarkeit wirklich ernst nehmen, wird Sex morgen wieder gut.

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Eine unverschämte Analyse Alle schauen, niemand spricht: ein Buch über ein Thema, das die Menschen brennend interessiert, aber selten auf den Tisch kommt. Die Kulturwissenschaftlerin Madita Oeming schreibt versiert und persönlich über Pornos. Ihr Buch ist eine Einladung, sich wertfrei mit dem Thema auseinanderzusetzen. Madita Oeming ist eine gern gesehene Interview-Partnerin, Speakerin und über die Sozialen Medien bestens vernetzt.

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für jede*n - Aufklärungsbuch und Ratgeber für Kinder und Jugendliche

Pubertät nervt, ist aber auch voll nice! Hilfe, Pubertät! Auf einmal wachsen Haare, wo vorher keine waren, und die Emotionen kochen hoch. Was da plötzlich alles wichtig wird: Die (Körper-)Pflege, das Essverhalten, das Geschlecht, das eigene Selbstwertgefühl und so vieles mehr! Aber kein Grund, sich in einem Loch zu verkriechen. Dieses Buch zeigt dir nicht nur, wie du die Pubertät überlebst, sondern auch wie großartig sie für dich sein kann. Ein inklusives Aufklärungs- und Ratgeberbuch für alle (zukünftigen) Pubertierenden und Interessierten. Von Pickeln, Periode, Masturbation und Stimmbruch über Internetgewohnheiten bis hin zu Body Positivity und psychischer Gesundheit Ein diverses und inklusives Ratgeber- und Aufklärungsbuch für wirklich alle Komplexe Themen wie Körperempfinden, Ernährung und Selbstwahrnehmung leicht verständlich und mit Humor Moderne Gestaltung mit Handlettering und klarer Ansprache an alle Jugendlichen ab 10 Jahren Vermittelt Wissen über LSBTQIA* ebenso wie psychische Krankheiten, Mobbing und das ganze Gefühlschaos Setzt sich ein für Toleranz, Vielfalt und ein offenes und faires Miteinander Mit Tipps für Hilfs- und Beratungsstellen und einem Glossar zu den Themen sexuelle Orientierung und Identität

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Sexuell übertragbare Krankheiten und warum wir dringend offener über sie sprechen sollten

Tropfende, brennende und juckende Geschichten über sexuell übertragbare Infektionen (STIs) von der Autorin von Viva la Vagina. Alles über das weibliche Geschlecht, 2018 bei S. Fischer erschienen. Ein originelles und faszinierendes Sachbuch, das durch einen Besuch in der Arztpraxis führt, während die Ärztin mit Patient:innen spricht, die an einigen der häufigsten und gefürchtetsten sexuell übertragbaren Infektionen unserer Zeit leiden, sie diagnostiziert und behandelt. Støkken Dahl geht neugierig und mit einem reichen Wissensschatz auf die physischen, psychologischen und historischen Fakten dieser Infektionen ein, die von Herpes bis Syphilis reichen. In dieser schamlosen, unterhaltsamen, lehrreichen – und gelegentlich schockierenden – Erforschung sexuell übertragbarer Infektionen werden keine blutigen Details ausgespart. »Dieses Buch dürfte mit seiner gelungenen Mischung aus medizinischer Kulturgeschichte des Sexuallebens und rauem Medizinhumor ebenso verkaufsfähig sein wie es lesenswert ist. Eine faszinierende und unterhaltsame Geschichte, so gut erzählt wie erklärt.« – Andreas Wiese, Dagbladet

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Alles, was alle über Verhütung und Safer Sex wissen wollen

Rambazamba? Smash? Netflix and Chill? Ihr wisst schon, worum es geht. Sex hat viele Namen, und bringt jede Menge Fragen und Unsicherheiten mit, wenn es um Verhütung und Safer Sex geht. Dieses Buch bringt Ordnung ins Chaos: verständlich, witzig und unzensiert. Klar, Infos gibt’s überall: im Netz, auf TikTok, in Serien. Aber oft sind sie widersprüchlich, beschönigt, schwer zu finden oder schlicht falsch. Hier kommen sie kompakt, ehrlich, respektvoll mit Blick auf verschiedene sexuelle Orientierungen und Identitäten, und mit einer guten Prise Humor. Unterstützt von Illustrationen, die Körpervielfalt feiern, Tabus abbauen und zeigen, dass Sex so unterschiedlich ist wie wir selbst. Ihr findet hier Antworten auf die Fragen, die wirklich zählen: Welche Verhütungsmethoden gibt es, und welche passen zu mir? Wie lassen sich Infektionen oder ungewollte Schwangerschaften vermeiden? Wie spreche ich über Grenzen, Wünsche und Schutz? Und wie wird Sex für alle Beteiligten entspannt, respektvoll und selbstbestimmt? Ob erste Fragen, schlechte Erfahrungen oder der Wunsch nach Neuorientierung: Dieses Buch hilft, Mythen zu entlarven, Verantwortung zu übernehmen und Klartext zu reden. Partnerschaftlich, direkt und ohne Wischiwaschi. Damit ihr euch entspannt in die schönste Nebensache der Welt stürzen könnt. Rambazamba? Ja, aber sicher!

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Dieses Buch handelt von sexualisierter Gewalt

Ein wichtiger Beitrag zur Prävention von sexualisierter Gewalt: Grenzen erkennen und Übergriffe verhindern Sexualisierte Gewalt ist kein Randphänomen, sie findet täglich statt, mitten unter uns – und die Zahlen steigen! Auf Augenhöhe mit Jugendlichen beschreiben die beiden Sexualpädagog:innen Franziska Kolmar und Tim Berkels in ihrem Buch die Facetten von sexualisiertem Machtmissbrauch. Dabei wird deutlich: Solche Übergriffe und Straftaten sind keine Form von Sexualität, sondern Gewalt. Damit aus dieser Erkenntnis Schutz werden kann, braucht es Aufklärung und eine klare Haltung. Dieses Buch leistet dafür einen wichtigen Beitrag, indem es anhand zahlreicher Fallgeschichten und verständlicher Fakten jugendgerecht Wissen vermittelt und zur Auseinandersetzung ermutigt!

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Philosophische Fragmente Das zentrale Werk der Kritischen Theorie der Frankfurter Schule wird 75 Exklusive Ausstattung in effektvollem Bicolor-Leinen mit Prägung, Buchrücken aus Papier Mit einem Vorwort von Eva von Redecker

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Zwischen Aufklärung und Fake News – Im Zentrum der Revolution – Königin der Lust

Marie Antoinette war nicht nur die letzte Königin Frankreichs, sondern auch die einzige, die in Versailles wirklich regiert hat. Früher als viele ihrer Untertanen begriff sie die Chancen der Aufklärung. Was junge, royale Frauen heute mit großem Erfolg vormachen, war für sie bereits Tagesgeschäft: schöne Kleider tragen, winken, lächeln. Sie strahlte inmitten einer jugendlichen, privaten Freund:innen-Clique – und nahm sich ungeniert einen Geliebten. Eine wahre Flut an Fake News schlug über dem Kopf der »Ausländerin« zusammen. Die Habsburgerin wollte Herrin ihres eigenen Lebens sein. Dies vor allem wurde ihr zum Verhängnis. Und kostete sie den Kopf.

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Sachbilderbuch für Kinder ab 5 Jahren

Ein innovatives Sachbilderbuch über die Frage, wie ein Baby entsteht Du warst einmal ein Baby. Alle Menschen, die du kennst, waren mal eins. Aber wie entstehen Babys eigentlich? Dieses Buch geht ehrlich und offen an das Thema heran und zeigt schon Kindergartenkindern in einfachen Worten und Bildern, wie neues Leben beginnt und wie viele unterschiedliche Möglichkeiten es gibt, durch die Geburt eines Babys zu einer Familie zu werden. Ein wichtiges Bilderbuch, das allen Kindern erklärt, woher sie kommen, und wie ihre ganz und gar einzigartige Familie entstanden ist. Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen

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Ein Sachbilderbuch ab 7 Jahren

So frisch und divers kann Pubertät sein! Jeden Tag werden wir ein kleines bisschen älter und jeden Tag verändern sich unsere Körper auf die ein oder andere Weise. Wie werden wir also von einem Kind zu einem erwachsenen Menschen? Was genau passiert während der Pubertät im menschlichen Körper und inwiefern verändert sich das Gefühlsleben der Heranwachsenden? Auf all diese Fragen findet sich hier die passende Antwort. Die Besonderheit des Buchs besteht in der gendergerechten und diversen Herangehensweise in Bild und Sprache. Ein innovatives Sachbilderbuch für Kinder ab 7 Jahren, das die Veränderungen während der Pubertät anschaulich, klar und ohne falsche Scham darstellt – divers und absolut am Puls der Zeit! Ausstattung: Mit fbg. Illustrationen

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Eine andere Geschichte vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart

DEUTSCHLAND - EINE ANDERE GESCHICHTE VOM 18. JAHRHUNDERT BIS HEUTE Juden in Deutschland haben Revolutionen und Kriege, nationale und demokratische Bewegungen, Reichsgründung und Wiedervereinigung oft anders erlebt als ihre nichtjüdischen Zeitgenossen. Die israelische Historikerin Shulamit Volkov erzählt die deutsche Geschichte erstmals konsequent aus jüdischer Sicht. Zu hören sind die Stimmen von bekannten Schriftstellern wie Heinrich Heine und Stefan Zweig, aber auch von unbekannten Beobachtern des deutschen Weges in Nationalstaat, Demokratie und Diktatur, Kriegs- und Nachkriegszeiten. Ein faszinierender Durchgang durch eine «andere» Geschichte, der uns auch die Gegenwart mit anderen Augen sehen lässt. Shulamit Volkov verwebt meisterhaft verschiedene jüdische Perspektiven auf Revolutionen und Kriege, politische Bewegungen und Ideologien, soziale und wirtschaftliche Verhältnisse zu einem neuen Bild von der deutschen Geschichte. Sie lässt uns die Aufklärung mit den Augen Moses Mendelssohns sehen, den Wiener Kongress aus der Perspektive jüdischer Delegationen und die Revolution von 1848 aus Sicht der Opfer antijüdischer Ausschreitungen. Die Familien Liebermann und Rathenau haben Kaiserzeit, Ersten Weltkrieg und den Beginn der Weimarer Zeit anders erlebt als nichtjüdische Deutsche. Bertha Pappenheim, Käte Frankenthal und Hannah Arendt geben der Zwischenkriegszeit eigene Konturen. Besonderes Augenmerk gilt dem Holocaust, dem Zweiten Weltkrieg und den Jahrzehnten danach, in denen Fritz Bauer oder Ignatz Bubis kritisch auf die Zeit von Wirtschaftswunder und deutscher Einheit blickten. In ihrem konzisen Buch führt Shulamit Volkov die deutsche und die deutsch-jüdische Geschichte so zusammen, dass sie am Ende untrennbar erscheinen. Die erste deutsche Geschichte aus jüdischer Perspektive Ein Blick auf Deutschland mit den Augen von Moses Mendelssohn, Heinrich Heine, Hannah Arendt, Käte Frankenthal und anderen

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Die Erfindung der modernen deutschen Literatur

LANG ERWARTET: DIE GROSSE WIELAND-BIOGRAFIE VON JAN PHILIPP REEMTSMA Mit Christoph Martin Wieland beginnt die moderne deutsche Literatur. Er eröffnet sie nicht nur selbst mit seinen Werken, sondern er ist auch der «Erfinder» dessen, was wir heute die «Weimarer Klassik» nennen. Mit seiner langerwarteten Biografie – der ersten seit siebzig Jahren – befreit Jan Philipp Reemtsma Wieland endlich aus dem langen Schatten, in den ihn Goethe und Schiller gestellt haben. Sein «Wieland» ist aufregend und fulminant, ein germanistischer Glücksfall, denn er gibt uns einen Klassiker zurück, ohne den die Verwandlung der deutschen Literatur in eine vor und eine nach Weimar gar nicht angemessen verstanden werden kann. Innovator, Aufklärer, Schriftsteller, Journalist, political animal, Menschenkenner, all das war der geistige Pate Weimars, Christoph Martin Wieland. Neben Lessing ist er die Zentralgestalt der deutschen Aufklärung. Durch ihn wird der Roman in Deutschland zu einer anerkannten Literaturgattung, er schreibt die erste moderne deutsche Oper und bringt mit seinen erotischen Verserzählungen einen neuenTon in die deutsche Poesie. «Der Teutsche Merkur», damals eine der wichtigsten literarisch-politischen Zeitschriften Europas, wird von ihm herausgegeben, und gleichsam nebenbei prägt er das Genre des politischen Journalismus mit seinenTexten über die Französische Revolution und Napoleon, dessen Alleinherrschaft er frühzeitig vorhersah und den er 1808 in Weimar auch persönlich traf. Gründe genug, Wieland neu zur Kenntnis zu nehmen. Jan Philipp Reemtsmas grandiose Biografie, die Summe einer jahrzehntelangen Forschung, bietet die Gelegenheit dazu. Bayerischer Buchpreis in der Kategorie Sachbuch Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2023 in der Kategorie Sachbuch/ Essayistik Die erste Wieland-Biographie seit 70 Jahren Der Mann, der "Weimar" erfand Große Wieland-Ausstellung auf dem Wielandgut Oßmannstedt bei Weimar, von Jan Philipp Reemtsma kuratiert

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Das Institut für Sozialforschung von den Anfängen bis zur Frankfurter Schule

ADORNO, HORKHEIMER, MARCUSE: DIE NEUE GESCHICHTE DER FRANKFURTER SCHULE Café Marx: So nannten Freunde wie Feinde das Institut für Sozialforschung flapsig. Und tatsächlich liegen die Anfänge der Kritischen Theorie und der Frankfurter Schule in einer Auseinandersetzung mit dem Marxismus. Philipp Lenhard erzählt auf einer breiten Quellengrundlage die Geschichte der Personen, Netzwerke, Ideen und Orte, die das Institut geprägt haben und ihrerseits von ihm geformt wurden. So wird anschaulich greifbar, warum die Frankfurter Schule wie keine zweite die großen intellektuellen Debatten des 20. Jahrhunderts bestimmt hat. Von Anfang an war das 1924 eröffnete Institut für Sozialforschung etwas Besonderes. Seine Wurzeln liegen in den Schützengräben des Ersten Weltkriegs und auf den Barrikaden der Revolution. Der kommunistische Unternehmersohn Felix Weil ermöglichte die Gründung einer neuartigen Forschungsinstitution, die Arbeiter und Studenten, Politiker und Künstler, Wissenschaftler und Intellektuelle anzog. Besonders war auch, dass das Institut nach 1933 trotz Schließung, Verfolgung und Exil seine Arbeit fortsetzen konnte. In Kalifornien entstanden Schlüsselwerke wie die «Dialektik der Aufklärung». Philipp Lenhard geht der Entstehung der Kritischen Theorie in der amerikanischen Emigration nach und beleuchtet ihre Entwicklung zur Frankfurter Schule in der frühen Bundesrepublik. Das Buch schildert konzis, anschaulich und voller überraschender Erkenntnisse, in welchem historischen Kontext Horkheimer, Adorno, Marcuse, Benjamin und viele andere zu Schlüsseldenkern des 20. Jahrhunderts wurden. "Der Fortschritt ereignet sich dort, wo er endet." Theodor W. Adorno 100. Jahrestag: Einweihung des Instituts für Sozialforschung am 22. Juni 1924 Seit Jahrzehnten die erste aktuelle Geschichte der Frankfurter Schule Neue Perspektiven: Die Frauen der Frankfurter Schule, jüdische Mitarbeiter:innen, Exilorte Der Autor versetzt die Leser meisterhaft an die wichtigsten Schauplätze Auf der Grundlage ausgedehnter Archivrecherchen

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KANT-JUBILÄUM 2024: 300. GEBURSTAG AM 22. APRIL 2024 "Die wichtigste Revolution im Innern des Menschen ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit." Immanuel Kant gilt zu Recht als einer der wichtigsten Philosophen in der Geschichte der westlichen Philosophie. In dieser Einführung werden – neben einem Seitenblick auf seine Biografie und seinen intellektuellen Werdegang – die bedeutendsten Werke seiner kritischen Periode vorgestellt und anhand ihrer Schlüsselbegriffe erklärt. Außerdem wird Kants Neuansatz in der Philosophie aus einer zentralen Idee verständlich gemacht: der Idee, dass nicht nur das menschliche Handeln, sondern alle leitenden menschlichen Weltbezüge "normativ" strukturiert sind.

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»Kaffee und Zigaretten« verwebt autobiographische Erzählungen, Aperçus, Notizen und Beobachtungen zu einem erzählerischen Ganzen, in dem sich Privates und Allgemeines berühren, verzahnen und wechselseitig spiegeln. Es geht um prägende Erlebnisse und Begegnungen des Erzählers, um flüchtige Momente des Glücks, um Einsamkeit und Melancholie, um Entwurzelung und die Sehnsucht nach Heimat, um Kunst und Gesellschaft ebenso wie um die großen Lebensthemen Ferdinand von Schirachs, um merkwürdige Rechtsfälle und Begebenheiten, um die Idee des Rechts und die Würde des Menschen, um die Errungenschaften und das Erbe der Aufklärung, das es zu bewahren gilt, und um das, was den Menschen erst eigentlich zum Menschen macht. In dieser Vielschichtigkeit und Bandbreite der erzählerischen Annäherungen und Themen ist »Kaffee und Zigaretten« das persönlichste Buch Ferdinand von Schirachs.

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Wie der neue Antirassismus die Gesellschaft spaltet

Eine neue Religion spaltet die Gesellschaft unter dem Deckmantel des Antirassismus. Über dieses Buch spricht ganz Amerika: Der Schwarze Sprachwissenschaftler John McWhorter prangert eine Bewegung von selbsternannten Erwählten an, die mit allen Regeln der Vernunft bricht und die soziale Gemeinschaft gefährdet. Die Debatte um Identität ist entgleist. Nicht nur in den USA, auch in Europa und in Deutschland steht die Frage im Raum: Wie konnte es so weit kommen? John McWhorter wendet sich der treibenden Kraft dieser Entwicklung zu: einer neuen Bewegung von Erwählten, die sich von den Prinzipien der Aufklärung abgewendet haben und im Umgang mit identitätspolitischen Fragen quasi eine neue Religion begründen. John McWhorter analysiert mit scharfem Blick und anschaulichen Beispielen, wo und wie sich diese politische Haltung durchgesetzt hat, warum sie viel zu radikal und essenzialistisch ist und gerade eines nicht: antirassistisch. Der unbeabsichtigte Neorassismus ist falsch und gefährlich, schadet den Schwarzen und zerstört den integrativen Diskurs. Am Ende macht McWhorter aber auch Hoffnung und zeigt den möglichen Weg zu einer Gerechtigkeit, die das Schwarze Amerika einen – und nicht spalten – soll.

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Roman Nach seinem Weltbestseller »Der totale Rausch« behandelt Norman Ohler auch in seinem von der ersten bis zur letzten Seite mitreißenden historischen Kriminalroman einen Stoff aus der deutschen Geschichte. »Je mehr man liest, umso interessanter, spannender und komplexer wird die Geschichte. Ein wunderbarer Roman.« Andrea Dittgen, Die Rheinpfalz »Unwiderstehlich wird der Leser in dieses Buch hineingezogen. Das Zeitkolorit ob in Sansscouci oder in den ranzigen Dörfern im Osten … die Farben und Gerüche inmitten einer reizvoll-archaischen, aber auch wild-bedrohlichen Natur – all das wird hier hochlebendig.« Markus Schwering, Kölner Stadt-Anzeiger

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Wie politische Überzeugungen wirklich entstehen | Eine unverzichtbare Aufklärung in Zeiten maximaler Polarisierung

Leor Zmigrod gilt mit nur 29 Jahren als Begründerin eines neuen Wissenschaftsfelds: der politischen Neurobiologie. Darin erforscht sie den Zusammenhang zwischen politischen Einstellungen und der Biologie unseres Gehirns. Sie zeigt, dass unsere Überzeugungen nicht als flüchtige Gedanken losgelöst von unseren Körpern existieren. Vielmehr verändern Ideologien unser Gehirn. Und zur gleichen Zeit macht eine bestimmte neurobiologische Veranlagung empfänglich für gewisse Glaubenssätze. Weshalb sie mit einem einfachen Kartensortier-Experiment beispielsweise in der Lage ist, erschreckend akkurat auf die Weltsicht ihrer Probanden zu schließen. In zahlreichen weiteren Experimenten beweist sie den Konnex zwischen extremen politischen Positionen und unserem Gehirn und revolutioniert damit unsere Vorstellungen von Radikalisierung, Extremismus, demokratischer Meinungsbildung. Das ideologische Gehirn leistet unverzichtbare Aufklärung in Zeiten maximaler Polarisierung. Die Wissenschaftlerin und Pionierin der politischen Neurobiologie Leor Zmigrod etabliert ein neues Verständnis davon, wie unsere Überzeugungen entstehen und was wirklich helfen kann, im Kampf gegen das, was unsere Demokratie grundlegend gefährdet.

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Beste philosophische Aufklärung zum Streitthema »Cancel Culture«

Die Wissenschaftsfreiheit gilt vielerorts als bedroht von Moralismus, Denkverboten und Cancel Culture. Aber ist moralische Empörung angesichts bestimmter wissenschaftlicher Positionen – etwa zu Genetik und IQ, zu Geschlecht und Biologie oder zu Behinderung und Infantizid – immer ein ideologischer, sachfremder Versuch der Bevormundung? Oder gibt es legitime moralische Kritik an wissenschaftlichen Thesen? Der Philosoph Tim Henning geht diesen Fragen in seinem hochaktuellen und originellen Buch auf den Grund. Einerseits verteidigt er eine strenge Auffassung von Wissenschaftsfreiheit: Die Wissenschaft ist ein autonomer Bereich und sollte als solcher auch respektiert werden. Sie sollte sich allein an den Kriterien orientieren, die sich aus der immanenten Natur einer systematischen Wahrheitssuche ergeben – an Daten und Belegen, an wahr oder falsch. Andererseits betont er die Möglichkeit einer nichtmoralistischen moralischen Kritik. Ansatzpunkte hierfür finden sich im Inneren des vermeintlich reinen Bereichs wissenschaftlicher Kriterien, wie neuere Analysen aus Erkenntnistheorie und Sprachphilosophie zeigen. Es sind die praktischen Kosten eines Irrtums, die sich als erkenntnistheoretisch und als moralisch relevant erweisen. Ob eine These wissenschaftlich haltbar ist, kann daher durchaus eine moralische Frage sein.

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Verteidigung einer jungen Frau, die des Kindsmords bezichtigt wurde - Roman

Leipzig/Sachsen, im Jahre 1681: die fünfzehnjährige Anna Voigt steht vor Gericht, sie soll ihr neugeborenes Baby getötet haben. Die Obrigkeit will sie verurteilt sehen, es droht ihr der Tod - wie vielen anderen Mädchen und Frauen in dieser Zeit, die des gleichen Verbrechens bezichtigt werden. Aber dieser Fall ist anders: Sie hat nicht nur einen mächtigen Vater, der sich für sie einsetzt. Sondern es findet sich auch ein Arzt, der etwas spektakulär Neues wagt und ein wissenschaftliches Verfahren entwickelt, das in die Medizingeschichte als "Lungenschwimmprobe" eingehen wird. Durch dieses soll nachgewiesen werden, dass es tatsächlich eine Totgeburt war, wie Anna hartnäckig versichert, und kein Mord. Kann sie gerettet werden? In Renbergs brillantem historischen Roman folgen wir dieser Geschichte durch die Augen verschiedener, unverwechselbarer, historisch belegter Charaktere – da ist der Arzt, der sich der Wissenschaft verpflichtet fühlt und das Neugeborene untersucht; da ist der kontroverse und progressive Anwalt, der sich entscheidet, diesen nahezu aussichtslosen Fall zu übernehmen; und da ist Annas Vater, ein wohlhabender, einflußreicher Mann, der sich sofort auf die Seite seiner jungen Tochter schlägt und alles daran setzt, damit ihr Gerechtigkeit widerfährt, dessen Hass auf ihre Widersacher so groß ist, dass er sich schon bald auf einen unerbittlichen Rachefeldzug begibt. Demgegenüber stehen die Köchin aus seinem Haushalt, die gegen Anna aussagt - und vor allem der erbarmungslose Ankläger, der das Mädchen durch grausame Folter zum Geständnis bringen will. Inmitten all dessen befindet sich die blutjunge Anna, verzweifelt und verängstigt, aber standhaft in ihrem Beharren darauf, unschuldig zu sein. Die Lungenschwimmprobe ist ein packender historischer Roman über das Zusammenprallen zweier Welten: die Ausläufer des Mittelalters treffen auf die ersten Ansätze der frühen Aufklärung, dies alles vor dem dramatischen Hintergrund einer barocken Lebenswelt - basierend auf wahren Begebenheiten, die der Autor akribisch recherchiert hat, die Lungenschwimmprobe selbst gilt als Beginn der modernen Rechtsmedizin.

Ähnliche Bücher wie »Die Lungenschwimmprobe«
Wann sind Patientinnen und Patienten umfassend über ihre Behandlung aufgeklärt? Wann sind Patientenentscheidungen selbstbestimmt? Und wie kann beides vor dem Hintergrund spezifischer therapeutischer Zielvorstellungen umgesetzt werden? In therapeutischen Gesprächen werden oftmals Sachverhalte als „schon gesagt“ vorausgesetzt; Verständnis und Einverständnis auf der Gegenseite bleiben ungeprüft. Dies kann im einfachsten Fall zu Unmut, im schlimmsten Fall zu Behandlungsfehlern und negativen Behandlungsergebnissen führen. Das Buch gibt Anregungen, wie Aufklärungs- und Entscheidungsprozesse in der Psychotherapie reflektiert und systematisch umgesetzt werden können. Der Band gibt zunächst einen Überblick über die verschiedenen theoretischen Ansätze, die für die Gestaltung von Informations- und Entscheidungsprozessen in der Psychotherapie relevant sind, und leitet daraus Empfehlungen für den therapeutischen Prozess ab. Der Hauptteil des Buches widmet sich der Frage, wie ethische und berufsrechtliche Vorgaben zur Aufklärung von Patientinnen und Patienten sowie deren Einwilligung im psychotherapeutischen Alltag umgesetzt werden können. Dabei wird auf typische Entscheidungssituationen – z.B. die Beantragung einer Psychotherapie, die Festlegung von Therapiezielen, die Umsetzung konkreter Interventionen – im Verlauf einer Psychotherapie eingegangen. Zudem werden Anpassungen des Vorgehens in Abhängigkeit von den individuellen Voraussetzungen, die Patientinnen und Patienten mitbringen, erläutert. Als grundlegendes Prinzip gilt dabei immer, dass eine selbstbestimmte Entscheidung ausreichende Informationen voraussetzt: Psychoedukation und Aufklärung sind also für eine funktionierende therapeutische Zusammenarbeit wesentlich. Der Band schließt mit einem Fallbeispiel und Materialien zur Unterstützung der Patientenaufklärung.

Ähnliche Bücher wie »Patienteninformation und selbstbestimmte Patientenentscheidung«
Eine Vorlesegeschichte über den Körper und die Gefühle deines Kindes. Mit Gesprächsanregungen. Altersgerecht und unverkrampft aufklären. Illustriert vo

• Vorlesegeschichte und Elternratgeber in einem: Einfühlsame Geschichte über das erste Verliebtsein • Aufklärungsgespräche erleichtern: Die Vorlesegeschichte hilft bei einem unverkrampften Umgang mit Gefühlen und körperlicher Entwicklung • Tipps von der Frauenärztin: Dr. med. Judith Bildau liefert Antworten auf typische Kinderfragen Vorlesegeschichte und Elternratgeber in einem Buch! Lotti ist ganz durcheinander: Wieso hat ihre große Schwester plötzlich einen Freund und verhält sich so eigenartig? Was hat es mit dem Baby in Mamas Bauch auf sich? Vor allem aber: Warum kribbelt es plötzlich so komisch in Lottis Körper, wenn sie mit ihrem Kita-Kumpel Bruno in ihrer selbstgebauten Butze hockt? Stimmt es etwa, was ihre Mama sagt: Ist Lotti verliebt? Die Gynäkologin und Influencerin Dr. med. Judith Bildau hilft dir dabei, mit deinem Kind ins Gespräch zu kommen wenn es um den Körper, Gefühle, Liebe und Sexualität geht. Sie zeigt: Eigentlich kann es ganz leicht und unpeinlich sein, dein Kind aufzuklären, zu stärken und auch Themen wie ungewollte Berührungen oder Übergriffe zu besprechen. .

Ähnliche Bücher wie »Ups, wir sprechen über Liebe & Sex«
Warum du auf deinen Körper stolz sein kannst

MIT BODY POSITIVITY DURCH DIE PUBERTÄT Alle sagen, wie ätzend die Pubertät ist, aber was heißt das eigentlich genau? Zugegeben, verwirrende Gefühle, Pickel und die erste Periode können ganz schön nerven. Aber wusstest du, dass dein Körper in dieser Zeit unglaubliche Dinge vollbringt und dabei wahre Superkräfte entwickelt? Spannende Fakten, hilfreiche Tipps und zahlreiche Übungen zeigen dir, wie du dich weiterhin in deinem Körper wohlfühlst und die Heldin in dir entdeckst! Behandelt viele wichtige Themen wie Selbstwahrnehmung, Grenzen setzen, Achtsamkeit und den Umgang mit Emotionen – auch Eltern können hier noch was lernen.

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Warum du auf deinen Körper stolz sein kannst

MIT BODY POSITIVITY DURCH DIE PUBERTÄT Alle sagen, wie ätzend die Pubertät ist, aber was heißt das eigentlich genau? Zugegeben, verwirrende Gefühle, Pickel und der Stimmbruch können ganz schön nerven. Aber wusstest du, dass dein Körper in dieser Zeit unglaubliche Dinge vollbringt und dabei wahre Superkräfte entwickelt? Spannende Fakten, hilfreiche Tipps und zahlreiche Übungen zeigen dir, wie du dich weiterhin in deinem Körper wohlfühlst und den Helden in dir entdeckst! Behandelt viele wichtige Themen wie Selbstwahrnehmung, Grenzen setzen, Achtsamkeit und den Umgang mit Emotionen – auch Eltern können hier noch was lernen.

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Mit einer Extraportion Glitzer vermittelt dieses Buch einen breit gefächerten Überblick über Körper, Sexualität und Pubertät und begleitet durch eine Phase voller Fragen. Themen finden Platz, die oft außen vor gelassen werden: Selbstfürsorge, Body Positivity, Consent, dynamische Geschlechtsidentität und mehr. Auch Erwachsene können hier noch etwas lernen! Was glitzert denn da? weckt mit seinen verspielten Illustrationen und Glitzerelementen die Lust am Entdecken, Ausprobieren, Wachsen und Sich-selbst- Kennenlernen. Ein Plädoyer zur lustbetonten Selbstliebe!

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Mit nackten Tatsachen durch unsere Kulturgeschichte

Hat deine Ur-Ur-Uroma eigentlich an Sex gedacht? Klare Antwort: Ja, sie hat. Sicher hat sie anders geflirtet als die heutige Jugend. Aber die Menschen waren früher längst nicht so prüde, wie wir manchmal denken. Die Ethnologin Elin Hägg nimmt uns mit auf eine erstaunliche Reise durch die (abendländische) Geschichte der Ideen, Religionen und Machtverhältnisse – immer in Bezug auf deren Auswirkungen auf das Sexleben. Eins wird dabei ganz klar: Unser Umgang damit ist immer im Wandel – und das ist gut so!

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Reich bebildertes Lesebuch mit über 100 Porträts zum Leben und Wirken der berühmtesten Philosoph*innen

Die Geschichte der Philosophie in über 100 Porträts • Prächtig bebildertes Lesebuch über berühmte Philosoph*innen von der Antike bis heute • Von Aristoteles bis Bell Hooks: Faszinierende Lebensgeschichten bekannter Philosoph*innen • Bahnbrechende Gedanken über unsere Welt, in den aktuellen Kontext gestellt • Aufwendig ausgestattet: Mit Originalmanuskripten, Notizbüchern, Briefen und vielen Fotos Lebensbilder großer Denker und Denkerinnen Das umfangreiche Philosophie-Buch bietet einen einzigartigen Einblick in das Leben der berühmtesten Denker*innen der Welt. Es enthält die faszinierenden Lebensgeschichten von über 100 bedeutenden Philosophen und Philosophinnen – von der Antike bis zur Gegenwart. Hier erfahren Sie alles über ihre Überzeugungen, ihre bahnbrechenden Theorien und ihre Bedeutung für die Gegenwart. Von Sokrates und Platon über Kant und Nietzsche bis zu Jürgen Habermas und Judith Butler: Der Philosophie-Band zeichnet Freundschaften, Liebschaften und Rivalitäten nach, die das Leben und Werk der Philosoph*innen inspiriert und beeinflusst haben. Ein spannender und unterhaltsamer Einblick in das Leben und die Gedankenwelt berühmter Philosoph*innen. Hier wird die Geschichte der Philosophie lebendig! Von Konfuzius bis Jean-Paul Sartre: Berühmte Philosophen und Philosophinnen der Welt in über 100 faszinierenden Porträts

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Wissen für unter der Gürtellinie

Weg mit den Tabus, her mit Akzeptanz und Toleranz! Alles rund um das geniale Genital, mit viel Humor und witzigen Illustrationen »Penis!« ist DAS Sachbuch für alle jungen Leute, die mit diesem genialen Genital auf die Welt gekommen sind – und alle anderen, die mehr darüber wissen möchten. Hier wird endlich Klartext geredet über alles, was wichtig ist: Wie ist ein Penis aufgebaut? Hat mein Penis die richtige Größe und Form? Und warum wird er immer steif, wenn es gerade nicht passt? Die Sexualpädagog:innen Nadine Beck und Tim Berkels geben humorvoll und informativ diesem kleinen Körperteil in all seiner Vielfalt eine große Bühne und lassen kein Thema aus. Vom Knoten im Hoden über Hygiene und Samenerguss bis hin zu Prävention von sexualisierter Gewalt und einem selbstbestimmten Umgang mit dem eigenen Körper und Geschlecht. Zusammen mit den frechen, witzigen Illustrationen beweist dieses Buch, dass Wissen für unter der Gürtellinie garantiert alles andere als peinlich ist!

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Das Bilderbuch über eine Kinderwunschreise von Anna Adamyan

Wie entstehen Babys? Manchmal hilft die Natur und manchmal braucht es ein großes Wunder! In diesem liebevoll gestalteten Bilderbuch nimmt die magische Fee Luna kleine und große Leser*innen mit auf eine Reise durch den Wunschbaum, der im Inneren eine Kinderwunschklinik offenbart. Hier erfahren sie, wie ein sehnlichst gewünschtes Kind mithilfe der Medizin entstehen kann. Ein berührendes und verständlich erzähltes Buch für alle Familien, die den Weg der künstlichen Befruchtung gegangen sind oder gehen werden.

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Warum sich der Kampf gegen Wirtschaftskriminalität lohnt

Leben wir in einem Land, in dem, wer reich ist, das Gesetz nicht fürchten muss? Anne Brorhilker, die als Oberstaatsanwältin der Staatsanwaltschaft Köln jahrelang und unerschrocken die Cum/Ex-Ermittlungen geleitet hat, kennt das komplexe Verhältnis zwischen Wirtschaftskriminalität und Justiz wie keine andere. Hier schildert sie erstmals ihre erstaunlichen Erfahrungen mit der Finanzelite, blickt hinter die Kulissen der Großbanken und entlarvt die Selbstgefälligkeit vieler Steuerhinterzieher: Weshalb war die Aufklärung trotz jahrelanger Ermittlung und auch zahlreicher Urteile so mühsam? Warum tut sich der Staat so schwer, die Milliarden zurückzufordern? Geld, das den ehrlichen Steuerzahlern zusteht? Mit ihrem Entschluss, den Staatsdienst zu quittieren und als Teil der Zivilgesellschaft für Aufklärung zu sorgen, hat Anne Brorhilker ein Zeichen gesetzt: Der Kampf für Gemeinwohl und Gerechtigkeit geht uns alle an - und mit Mut können wir etwas bewegen! Ein Euro des Verkaufspreises dieses Buches geht an die Bürgerbewegung "Finanzwende e.V.".

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Eine Erkundung der weiblichen Sexualität

María Hesses bisher intimstes Buch ist so zart und ungestüm wie die Lust, die es beschreibt. Hesse widmet sich ihrem sexuellen Erwachen, einem steinigen Pfad aus Schuld, Scham und Unwissen, den sie dank ihrer Neugier und vor allem dank kluger weiblicher Vorbilder meisterte: Frauen, die die Macht der Sinnlichkeit erkundeten, sich den Vorurteilen ihrer Zeit widersetzten, benannten, was noch keinen Namen hatte, und so anderen den Weg der Lust ebneten. Von Maria Magdalena über Sappho, Colette, Anaïs Nin, Simone de Beauvoir bis zu Anne Sexton, Marilyn Monroe, Hedy Lamarr oder Madonna. Entstanden ist eine Karte der weiblichen Lust, die es zu erkunden gilt.

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Wie die Sorge vor zu vielen Menschen Politik beeinflusst

Gibt es das Zuviel an Wachstum nur an bestimmten Orten? Um das Jahr 1800 lebten etwa eine Milliarde Menschen auf der Erde. Heute sind es mehr als acht Milliarden. Begleitet wurde dieses Wachstum immer wieder von Mahnungen, die letztlich auf den Ökonomen Thomas Malthus zurückgehen: Zu viele Menschen bedeuten Hunger, ökologische und gesellschaftliche Krisen. Dana Schmalz zeigt, wie mit dem »Bevölkerungsargument« Politik gemacht wird: Ein Zuviel an Wachstum gibt es immer nur anderswo, im globalen Süden oder in marginalisierten Milieus. Regierungen nutzen das Argument, um reproduktive Rechte einzuschränken; rassistische Vorstellungen leiten nach wie vor die Entwicklungspolitik. Und neuerdings verweisen antifeministische Gruppierungen auf Geburtenraten, um ihre Verschwörungsideologien diskursfähig zu machen.

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Brauchen wir den Feminismus noch? Was für eine Frage! Auch wenn Frauen heute besser dastehen als ihre Mütter und Großmütter: So schnell gibt das Patriarchat nicht auf. Im täglichen Umgang mit männlicher Macht und Gewalt sind Wachsamkeit, Klugheit und Selbstbewusstsein angesagt. Feminist*innen der dritten Generation schreiben über ihre persönlichen Erfahrungen und ihre Strategien wider die patriarchalen Strukturen. Sieben Essays, sieben Perspektiven, eine Vielfalt von Positionen: die muslimische Feministin und die werdende Mutter, ein:e nonbinäre Science-Fiction-Autorx und die Pfarrerin, die streitbare Journalistin, die publizistische Aktivistin und die erfolgreiche Literatin. Was sie verbindet? Neben dem Kampf für mehr Gleichberechtigung ist es vor allem der Wunsch nach einem solidarischen Feminismus. Amani Abuzahra über Intersektionalität und muslimischen FeminismusTheresa Brückner über Frauen und KircheMareike Fallwickl über Männer und wo sie stehenTheresa Hannig über feministische Regeln und RollenbilderHenriette Hell über den sozialen Abstieg für MütterAiki Mira über Queer*FeminismusBarbara Streidl über das feministische Streiten

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Fickt euch! | €20,00
Sex, Körper und Feminismus

Die Sexkolumnen aus dem Missy Magazine jetzt als Buch: Von A wie Anilingus über K wie Katholizismus-Kink bis Z wie Zwillinge – wenn in der Missy über Sex geschrieben wird, gibt es weder Tabus noch Klischees. Denn die Autor*innen schreiben über all die Dinge, die sie in ihrem sexuellen Erleben, ihren Beziehungen oder einfach nur in ihren Fantasien umtreiben: Ist es für mich als Lesbe okay, wenn mich einfallsloser Hetero-Porno anturnt? Wie unmöglich ist Analsex mit Hämorrhoiden? Wie gehen Bondage und Behinderung zusammen? Was tun, wenn die Chemo in die BDSM-Sessions reinfunkt? Wie kann ich als Frau meinen Freund ficken? Was haben Unterwerfungsfantasien mit Rassismus zu tun? Wie geil ist Kinderwunschsex? Und: Wie geht gutes Sexting? Die Texte beleuchten marginalisierte Fragestellungen rund um das Thema Sex, vermitteln Wissen und bauen Schambarrieren ab. Statt durch One-Size-Fits-All-Tipps Druck aufzubauen oder von einem homogenen Begehren auszugehen, liegt der Schwerpunkt auf Spaß, Neugierde und Selbstreflexion: »Wir verhandeln Sexualität so, wie wir sie wahrnehmen und wie sie sein sollte: alltäglich, enttabuisiert, lustvoll, ehrlich und manchmal albern.« Mit Beiträgen von Laura Méritt, Stefanie Lohaus, Anna Mayrhauser, Evan Tepest, Kirsten Achtelik, Jacinta Nandi, Mithu Sanyal, Leona Stahlmann u.a.

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Wie der Aufstand in der Christopher Street die Welt veränderte

Christopher Street: Die Geburt einer Bewegung

"Für die Homosexuellen ist das Dritte Reich noch nicht zu Ende", schrieb der deutsch-jüdische Historiker Hans-Joachim Schoeps 1963. Es endete für sie sechs Jahre später, in einer Nacht in der Christopher Street von New York. Nah an den Menschen, erzählt Thomas Sparr vom Aufstand im Stonewall Inn und seinen weltweiten Folgen. Es war einer Selbstbefreiung, die gelang und trotzdem bis heute gefährdet ist.

Es war die Nacht zum 28. Juni 1969. In dieser Sommernacht wehrten sich junge Männer und Frauen im Stonewall Inn, einer Homosexuellenbar in New York, gewaltsam gegen eine Razzia der Polizei. Der kleine "Aufstand der Anstößigen" wurde später zum großen, weltweiten Symbol des Widerstands und der Selbstbehauptung einer entrechteten Minderheit. Im selben Jahr wurde in der Bundesrepublik der Paragraph 175 liberalisiert, während in der DDR Homosexualität bereits straffrei war. Thomas Sparr schildert den Mythos und die Wirklichkeit des Aufstands in der Christopher Street und zeigt seine Folgen bis heute. Wie wirkte er sich in Deutschland aus? Wie veränderte er die Selbstbilder homosexueller Frauen und Männer und wie die Art und Weise, in der andere sie bis heute wahrnehmen? Jahr für Jahr erinnern die Christopher Street Days in Deutschland, in Amerika, in Budapest und erst recht die verbotenen in Teheran wie in Moskau und Minsk daran: Wer sich nicht wehrt, liebt verkehrt.

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Die weibliche Macht im Schatten der Geschichte | Warum fast alles falsch ist, was du über Mätressen und Königinnen zu wissen glaubst

Zwischen Liebe, Macht und Diplomatie

Ob Prinzessin oder Königin, ob adelig oder bürgerlich – für Frauen war der Lebensweg oft vorgezeichnet. Ihre Rolle? Meist passiv. Und wenn sie aufstiegen, dann nur im Verdacht, berechnend zu sein oder Männer um den Verstand zu bringen. Bis heute prägt dieses Bild die Erzählung über mächtige Frauen in der Geschichte. Doch wenn das alles war – warum spielten Heirat und Mitgift eine so entscheidende Rolle? Wie gelang es manchen Frauen, alle Regeln zu brechen – und welchen Preis zahlten sie dafür, sowohl zu Lebzeiten als auch im Urteil der Geschichte? Samra Kljajic erzählt die wahre Geschichte von Königinnen und Mätressen, von Kurtisanen und Konkubinen. Eine neue Perspektive auf die Femme fatale jenseits von Skandal und Verführung.



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Roman

Frauen auf der Suche nach einer Zukunft

Helen, Josephine, Lucia, Maggie, Susannah und Miriam – junge Frauen, die als Schulkinder die Gefangenschaft durch die Lord’s Resistance Army im Norden Ugandas überlebt haben. Heute führen sie ein neues Leben in der Stadt: Sie gehen einkaufen, kümmern sich um ihre Kinder, schmieden Pläne und denken über ihre Zukunft nach. Doch immer wieder wird spürbar, wie stark ihre Vergangenheit ihre Gegenwart prägt.

In ihrem vielstimmigen Roman gewährt Otoniya Juliane Okot Bitek Einblicke in das Leben der Mädchen vor dem Krieg und erzählt von den Jahren der Gefangenschaft sowie von der gefährlichen Rückkehr in ihre Heimat. Sie zeigt mit großer Eindringlichkeit, wie schwierig der Weg zurück in ein scheinbar normales Leben nach solchen Erfahrungen ist. Gleichzeitig hebt sie die Widerstandskraft und den Überlebenswillen der Frauen hervor. Okot Bitek verbindet die Tradition des afrikanischen Oral Storytellings mit einem authentischen, unverblümten Blick auf die Wirklichkeit. So gelingt es ihr, individuelle Geschichten zu einem kollektiven Erleben zu verweben und einen Text von großer poetischer Kraft und klanglicher Schönheit zu erschaffen.

»Der einzige Stern am Himmel ist im besten Sinne der Roman einer Poetin: eine eindringliche Melodie kraftvoller individueller Stimmen, die von Trauma, Widerstandskraft und Tradition erzählen. Aus Geschichten und Zeugnissen entsteht eine Prosa von unverblümter Schönheit, die darauf beharrt, dass Geschichte nicht vergessen wird.« Atwood Gibson Writers’ Trust Fiction Prize

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Aufklärerisches Kinderbuch zur Normalisierung und Enttabuisierung von Vulva und Sexualität. Das Bilderbuch Lina, die Entdeckerin erzählt die Forschungsreise der neugierigen Lina, die ihren eigenen Körper entdeckt und bereist. Dabei wird die Vulva ins Rampenlicht gerückt – abseits von Unsicherheiten und Tabus. Lina weiß, dass ihr Geschlechtsorgan Vulva heißt – und nicht „dort unten“ oder „zwischen den Beinen“. Linas unterhaltsame Reise wird ergänzt durch informatives Wissen rund um Körperbehaarung und -hygiene, Nacktheit und Erwachsenwerden. Mit dem Buch möchten die Autor*innen einen Beitrag leisten, um einen selbstverständlichen Umgang mit den Geschlechtsorganen bei heranwachsenden Menschen zu fördern. Der achtsame und präzise Umgang mit Sprache schafft eine Basis für ein positives Körpergefühl; das wertfreie Benennen aller Körperteile ist von großer Bedeutung für die Selbstwahrnehmung und Selbstbestimmung der Kinder.

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Wie geschlechtsoffene Erziehung gelingt

Für Eltern, die bindungs- und bedürfnisorientiert erziehen, ist die Selbstbestimmung des Kindes ein wichtiger Wert. Das bedeutet, auch auf Geschlechterstereotype zu verzichten und die freie Herausbildung der kindlichen (Geschlechts-)Identität zu ermöglichen. Diese findet überwiegend während der ersten 10 Lebensjahre statt. Dass Geschlecht eine soziale Konstruktion und nicht binär, sondern vielfältig ist, beschreibt Ravna Marin Siever anschaulich und einfühlsam anhand der Erkenntnisse der Gender Studies sowie zahlreicher Erfahrungsberichte von Eltern und Situationen im Alltag. Es gibt Kinder, die weder männlich noch weiblich sind, egal welchen Normierungsdruck Mütter, Väter oder die Gesellschaft ausüben. Siever erklärt, wie Kinder lernen, wer sie sind, und warum es wichtig ist, dass sie sich selbst einer Geschlechtsidentität zuordnen können. Das Buch bietet Eltern Entlastung, egal ob ihr Kind alle rosa-hellblau-Klischees auslebt, geschlechtsnonkonform, nicht binär oder trans ist.

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»Wir sind schon laut! Die große Vielfalt behinderter Lebensrealität. »Angry Cripples« werden behinderte Menschen abfällig genannt, denen vorgeworfen wird, aufgrund ihrer Behinderung verbittert zu sein. Dieses Buch fordert den Begriff zurück und besetzt ihn neu. Es kommen ausschließlich behinderte Menschen zu Wort – und viele von ihnen sind wütend darüber, wie die Gesellschaft mit ihnen umgeht. Zu Recht. Hier verschaffen sie sich Gehör, um eine inklusive Gesellschaft mitzuprägen. Sie schreiben unter anderem über Pränataldiagnostik, selbstbestimmte Sexualität, Sichtbarkeit und Social Media. Die Beiträge bilden die große Vielfalt behinderter Lebensrealität in unserer Gesellschaft ab: es gibt fiktive Texte, wissenschaftliche Beiträge, Zeich-nungen, Interviews und Brandreden. Ein beispielloses Projekt, das den hohen Wert der Selbstbestimmung zeigt und Lust macht auf eine wirklich inklusive Gesellschaft. Mit Beiträgen von: Kübra Sekin, Luk Bornhak, Natalie Dedreux, Tanja Kollodzieyski, Nadine Rokstein, Senami Hotse, Amie Savage, Irina Angerer, Jasmin Dickerson, Janina Nagel, Lisa-Marie Lehner, Lela Finkbeiner, Chris Kiermeier, Alina Buschmann Angry Cripples ist eine Empowerment-Plattform von behinderten Menschen für behinderte Menschen, die von den Herausgeberinnen ins Leben gerufen wurde.

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Roman - 1. Auflage mit Farbschnitt

In einem bewegenden Coming-of-Age-Roman sucht Sunny Oh, gefangen zwischen zwei Welten, nach ihrer eigenen Identität Sunny Oh, 26 Jahre alt, hat das Jurastudium abgeschlossen, einen erfolgreichen Arzt als Freund – und das dringende Bedürfnis, einfach nur zu schlafen. Geboren in Deutschland als Kind koreanischer Eltern, fühlt sie sich weder als Deutsche noch als Koreanerin. Ihr Leben ist ein ständiger Balanceakt, um es allen recht zu machen: das Studium, die perfekte Beziehung – alles Kompromisse, um den Erwartungen ihrer Eltern und ihres Umfelds zu entsprechen. Nach einem heftigen Streit beim traditionellen Chussokfest hat sie genug. Sie bricht mit ihrer Familie und flüchtet – ausgerechnet in die Turnhalle eines koreanischen Kulturvereins. Als »Praktikantin« quartiert sich Sunny in den Geräteraum ein und wird unvermittelt mit der Kultur konfrontiert, der sie gerade entkommen wollte. Doch genau hier, zwischen Turngeräten und Traditionen, muss Sunny sich ihrer Vergangenheit und der Frage nach Selbstbestimmung stellen. Für Liebhaber*innen von zeitgenössischen und originellen Romanen, die von den Herausforderungen gesellschaftlicher Normen und Erwartungen erzählen. »Ein herrlich rebellischer Trip voller Selbst und Findung und Neuschreibung und Traditionen und der Erkenntnis, dass wahre Freiheit erst beginnt, wenn du die Erwartungen anderer hinter dir lässt.« Mithu Sanyal

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Eine Sommernacht in der Wiener Innenstadt, zwei Frauen sind auf dem Heimweg, als ihnen in einer kleinen Gasse ein herrenloses Pferd begegnet. Das leicht verwahrloste Tier trottet ihnen nach bis zu ihrem Häuschen in der Vorstadt und bezieht im Garten Quartier. Fortan kümmern die beiden sich um den neuen Mitbewohner. Was zunächst wie eine märchenhafte Fantasie anmutet, steigert sich zu einem außergewöhnlichen Roman über das Zusammenleben von Tier und Mensch, über Tierrechte und Ausbeutung, über Selbstbestimmung und ihre Grenzen. Mit Eleganz und Witz erzählt Jana Volkmann eine hochaktuelle Geschichte, in der Hühnerfabriken gestürmt werden, Schweine über die Simmeringer Hauptstraße galoppieren – und jede*r für sich entscheiden muss, wie wir in Zukunft leben wollen …

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Roman

Liv ist Pflegerin, Mitte dreißig und führt ein scheinbar perfektes Leben in einem Osloer Einfamilienhaus. Sie liebt ihren Mann Terje und ihre beiden Kinder Rosa und Johannes. Aber was kaum jemand weiß, nicht einmal ihr Mann: Liv ist vor Jahren vergewaltigt worden. Der Gang zum Zahnarzt ist für sie eine Herausforderung; wenn sie nachts von der Bushaltestelle nach Hause läuft, muss sie Terje anrufen. Überall lauert die Angst. Liv bemüht sich, die Oberfläche frei von Kratzern zu halten. Auch wenn sie hinter der Fassade damit beschäftigt ist, ihr Trauma zu bewältigen: Sie will die Opferrolle nicht annehmen. Der Vorfall liegt ein halbes Leben zurück, warum soll er immer noch bestimmen, was sie im Hier und Jetzt tut? ›Macht‹ ist ein Buch mit großer Schlagkraft. Eindringlich schildert Heidi Furre das Nebeneinander von Zweifel und Selbstbestimmtheit, Mut und Wut.

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Unter der Erde lebt das Nori, es liebt rote Beeren und das Leben in der Natur. Doch eines Tages wirft eine Riesin etwas in seine Höhle, zerstört damit Tisch und Stuhl und entreißt es seiner Welt. Sie sieht das Nori als ihr Spielzeug an, das ein Puppenhaus bewohnen und grüne Beeren essen soll. Schrecklich! Das Nori ist verzweifelt und schreit, so laut es kann: NEIN! Die Riesin hat verstanden. Sie bringt das Nori zurück in seine Welt: Nun ist alles wieder gut. Fast so, wie es vorher war. Antje Damm erzählt eine Geschichte über Selbstbehauptung und Selbstbestimmung. Sie erzählt sie so, dass Kinder ihre eigenen Grenzen zu verteidigen lernen, aber auch sehen, wie schnell sie selbst die von anderen überschreiten können. Mit Scherenschnitten, einer lange nicht mehr gesehenen Technik, setzt Antje Damm einen starken Akzent in der Bilderbuchlandschaft.

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Roman

Verlust und Neuanfang – der neue Roman von Andrea Gerster Anda sitzt auf dem Boden, neben ihr liegt Luk, den sie bei ihrer Heimkehr bewusstlos vorgefunden hat. Vermutlich ein Schlaganfall. Doch statt Hilfe zu holen, tut Anda – nichts. Sie ist wie gelähmt. Die Ergotherapeutin und Mutter von erwachsenen Zwillingen hat über viele Jahre langsam den Boden unter ihren Füssen verloren, und auch die Ehe mit Luk steckt in einer Dauerkrise. Als könnte Luks Zusammenbruch eine letzte Chance sein, versucht Anda mit aller Kraft, sich aus einem Leben zu befreien, dem sie nicht gewachsen ist – und das sie so nie wollte. Andrea Gerster balanciert in Bleibender Schaden auf gekonnte Weise zwischen Realität und Vorstellungen und lässt die Metamorphose einer Frau miterleben, die sich ihren Dämonen stellen und nochmals neu anfangen muss. Die Autorin nimmt uns auf eine innere Reise mit, die nach dem Verhältnis von Selbstbestimmung und Verantwortung fragt und sich dabei so spannend wie ein Krimi liest. «Gerster führt ihre Leser genussvoll in die Irre und spielt mit ihren Erwartungen. Und wenn man glaubt, den Aufbau durchschaut zu haben, folgt wieder eine andere Wendung.» Andrea Lüthi, NZZ, zu Andrea Gersters Roman Verlangen nach mehr.

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Aktivistische Ratschläge für freie Menschen

Anna Freixas’ neues Buch ist ein Weckruf für alle Frauen über 60, gemeinsam für Gerechtigkeit, Würde, Selbstbestimmung und Freiheit einzustehen und stolz auf ihr Alter zu sein. Anna Freixas schreibt frech, direkt und mit viel Humor darüber, was es bedeutet, eine alte Frau zu sein. Dabei prangert sie all die negativen Vorstellungen vom Alter und herrschende Imperative der »ewigen Jugend« an, welche alte Menschen in ihrer Individualität unsichtbar machen. Sie liefert vielzählige Ideen zum Widerstand für eine neue Generation alter Frauen und macht Mut, die Kontrolle über das eigene Leben einzufordern. Ich, die Alte! ist der Ausgangspunkt für einen generationsübergreifenden Diskurs, der das Alter als etwas ganz Normales, Positives und Kraftvolles versteht. Auch jungen Menschen und Männern zur Lektüre empfohlen.

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Geschichten von Frauen und Gewalt

Gewalt gegen Frauen ist ein alltägliches Phänomen, auch wenn sie nur selten öffentlich wird. »AktenEinsicht« erzählt Geschichten von Frauen, die körperlicher und sexualisierter Gewalt ausgesetzt waren, und vermittelt überraschende, teils erschreckende Einsichten in die Arbeit von Justiz und Polizei. Nach den neuesten Zahlen des BKA ist jede dritte Frau in Deutschland von physischer und/oder sexualisierter Gewalt betroffen. Welche Lebensgeschichten sich hinter dieser erschreckenden Zahl verbergen, davon erzählt die Strafrechtsanwältin Christina Clemm, empathisch und unpathetisch. Alina ist nach Deutschland gekommen, um Geld zu verdienen. Sie wusste, dass sie wahrscheinlich nur als Prostituierte wird arbeiten können, und kommt gut damit zurecht. Mit Vielem hat sie gerechnet, aber nicht damit, dass ein Bekannter ihres Bruders ihr nachstellt und – als sie ihn abweist – versucht, sie auf offener Straße zu töten. Eva verlässt ihren Freund, der sie in den Bauch tritt, als sie schwanger ist. Er verfolgt sie, schickt Morddrohungen. Siebzehn Mal hatte sie ihn vergeblich bei der Polizei angezeigt, als ihre Tochter sie tot in ihrer Wohnung findet. Faizah wird von ihrem deutschen Ehemann schwer misshandelt. Einmal gelingt es ihr, sich nach draußen zu retten. Er folgt ihr, prügelt weiter, würgt sie, bis Passanten ihn festhalten und die Polizei holen. Wie gewinnt man nach einer Gewalterfahrung die Selbstachtung zurück, die Selbstbestimmung über das eigene Leben? Wie geht man damit um, dass die Polizei einen angekündigten Mord nicht ernst nimmt? Dass man einem Richter gegenübersteht, der auf dem rechten Auge blind ist? Was macht es mit den Betroffenen, die Täter wiedersehen zu müssen und sich bohrenden Fragen zur Tat zu stellen? Christina Clemm nimmt uns mit auf eine Reise in die Gerichtssäle der Republik, an die Tatorte, in die Tatgeschehen. Es sind Geschichten, die man nicht mehr vergessen wird.

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Roman

Was die drei Frauen zusammenführt und zu Freundinnen fürs Leben macht, sind Männer, der Krieg und ein Toter. Auf einem Feld unweit von Wien wird die Leiche eines amerikanischen Soldaten gefunden. Grete, die als Dolmetscherin für die US-Behörden arbeitet, findet Haare in der Hand des Getöteten, die sie bald auf die Spur von Vera bringen: Diese hat sich inzwischen nach Wien abgesetzt, wo sie Mali kennenlernt, die sie bei sich aufnimmt. Mali wiederum hat sich mit ihrem Sohn Robert vor der Roten Armee zu ihrer Tante in die Stadt geflüchtet. Davongelaufen ist sie auch vor dem Vater des Kindes, der Liebe ihres Lebens, den sie Robert verschweigt, auch dann noch, als er eines Tages vor ihrer Tür steht. Nur mit Vera und Grete teilt Mali ihr Geheimnis. Denn auch die Freundinnen haben welche.Libellen im Winter ist ein Roman über Freundschaft und Aufrichtigkeit, über das Beharren auf Selbstbestimmung und den Willen, sich treu zu bleiben, der Frauen dazu zwingt, sich außerhalb der Normen einzurichten. Damals wie heute.

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Vier Erzählungen

Leise Zweifel und der schmerzvolle Wunsch nach Gleichberechtigung; ein unbändiger Drang nach Selbstbestimmung und ein furchtloses Coming-out: Diese Box enthält vier schmale Bücher mit großer Sprengkraft. Vier Erzählungen von vier Frauen, die selbstbewusst allen Konventionen ihrer Zeit trotzten und dabei den Weg bereiteten für ein neues Schreiben, Les en, Denken und Handeln. Mit Themen und Figuren, die nichts an Aktualität verloren haben, zerlegten Annemarie Schwarzenbach, Selma Lagerlöf, Charlotte Perkins Gilman und Simone de Beauvoir eine von Männern geschaffene Weltordnung und gaben der neuen Frau Stimme, Intellekt, Körper – und Lust. Ihre Texte leben und inspirieren Leser*innen weltweit heute genau wie vor 100 Jahren.

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Von den Hosts des Lila Podcasts - Feminismus für Alle

Für einen solidarischen Feminismus

Eine inklusive, niedrigschwellige und trotzdem kritische Auseinandersetzung mit den Herausforderungen im Patriarchat

Feminismus ist die Superpower des 21. Jahrhunderts! Denn feministische Ideen verbessern das Leben von uns allen, egal welchem Geschlecht wir uns zuordnen. Im Lila Podcast sprechen Laura Lucas, Katrin Rönicke und Lena Sindermann regelmäßig über weibliche Selbstbestimmung, gesellschaftliche Machtverhältnisse und die bitteren Tränen des Patriarchats. In ihrem ersten gemeinsamen Buch versammeln sie jetzt die wichtigsten Erkenntnisse aus ihrer Arbeit: Wie gelingt Gleichberechtigung in Beziehungen? Ist es wirklich ein Ausdruck von Schwäche, Gefühle zu zeigen? Dürfen sich Feminist*innen Botox spritzen lassen? Und können drei weiße cis Frauen intersektionalen Feminismus überhaupt glaubwürdig vertreten?

Dieses Buch ist die Absage an die feministischen Grabenkämpfe der Vergangenheit. Es surft keine Welle mehr, sondern schaut auf den ganzen feministischen Ozean. Es ist ein starkes Plädoyer dafür, Unterschiede anzuerkennen und trotzdem zueinanderzuhalten.



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Roman

"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!"

Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist.
Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war.
Jetzt, vierzehn Jahre später, ist die Tochter der Van Laars in derselben Wildnis wir ihr Bruder verschwunden.
Manche sagen, es gebe keine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Manche sagen, so etwas könne kein Zufall sein.


Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?
Mit scharfem Blick führt Liz Moore in ihrem neuen packenden Roman an die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, lässt aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft hochleben. Mit «Der Gott des Waldes» hat sie nicht nur einen brillanten Thriller, sondern auch einen fulminanten Gesellschaftsroman geschrieben.

Roman

Vea Kaiser erzählt in ihrem rasanten neuen Roman von einer jungen Mutter, die über alle Hürden hinweg im Wiener Traditionshotel Karriere macht und ihre Geschichte selbst in die Hand nimmt.
Wien, Ende der Achtzigerjahre: Angelika Moser, aufgewachsen im Gemeindebau als Tochter der Hausbesorgerin, verbringt ihre Freizeit durch das Nachtleben tanzend. Gleichzeitig liebt sie ihren Job in einer für sie neuen, eleganten Welt: Als Buchhalterin im Grand Hotel Frohner, das von Wiener Originalen und Gästen von überallher bevölkert wird, lässt sie sich auf zweifelhafte Zahlenspiele ein, um das Etablissement zu retten. Plötzlich mit kleinem Kind auf sich allein gestellt, nimmt Angelika den Kampf um ein gutes Leben auf und beginnt, Rechnungen zu manipulieren. Jahrzehnte vergehen – bis ihr die Zahlen um die Ohren fliegen.
Vea Kaiser erzählt in »Fabula Rasa« mit sprac

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Roman | Witzig und berührend zugleich: eine Hommage an die Kraft menschlicher Bindungen

Zwei Frauen. Zwei Pläne. Und eine Woche, die alles verändert.

Als Phoebe Stone in einem grünen Seidenkleid und goldenen High Heels im prächtigen »Cornwall Inn« ankommt, wird sie von allen für einen Hochzeitsgast gehalten. Doch sie ist die Einzige, die nicht zum Feiern angereist ist. Seit Jahren hat sie davon geträumt, mit ihrem Mann hierherzukommen. Nun ist sie ohne ihn hier, am Tiefpunkt ihres Lebens, fest entschlossen, sich ein letztes Mal etwas zu gönnen, bevor sie mit allem Schluss macht. Dumm nur, dass sie ausgerechnet der Braut in die Quere kommt. Die hat jedes Detail und jede denkbare Katastrophe sorgfältig einkalkuliert - mit einer Ausnahme: Phoebe und deren Vorhaben. Als sich ihre Wege kreuzen, gerät alles aus dem Takt, und es setzt etwas in Gang, das keine von ihnen erwartet hat.

Absurd komisch und tief berührend erzählt Wedding People von den verschlungenen Wegen des Lebens und von den zufälligen Begegnungen, die manchmal nötig sind, um uns auf einen neuen Kurs zu bringen.

»Charmant und grandios. Ich wünschte, ich hätte es geschrieben.«

JOJO MOYES»Ein pures Vergnügen.« GUARDIAN



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Roman | Das berührende Porträt einer liebevollen Mutter-Tochter-Beziehung | Ausgezeichnet mit dem Prix Médicis 2024

Im April 2022 erleidet Julia Decks Mutter Ann einen Schlaganfall. Den Ärzten zufolge sind ihre Überlebenschancen verschwindend gering. Doch die Patientin trotzt der Diagnose. Für Mutter und Tochter beginnt ein langer Weg durch das Labyrinth der Pflegeeinrichtungen, der sie mit einem System konfrontiert, das nicht mehr funktioniert. Gleichzeitig geht Julia Deck den blinden Flecken in der Erzählung der eigenen Familiengeschichte nach und begibt sich auf eine Spurensuche. Ihre Mutter wird in einer Arbeiterfamilie groß, in der Bücher keinen Platz haben, doch gerade die Begeisterung für Literatur und ihre Wissbegierde bieten der jungen Ann die Möglichkeit zum sozialen Aufstieg. Klar, lakonisch und liebevoll zugleich zeichnet Julia Deck das Bild einer Frau, die nach Selbstbestimmung strebt, und erzählt einfühlsam von der so komplexen wie absoluten Liebe zwischen Mutter und Tochter.
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»Die Geschichte einer Selbstbefreiung.« Tagesspiegel, Sophie Peschke u. Morten Wenzek Als Yasemin Toprak in einem Podcast über Sexualität und kulturelle Tabus spricht, wird sie in ihrer jesidischen Familie zur Ausgestoßenen, verliert Heimat und Sicherheit. Doch in der Tiefe dieser Verletzungen reift auch ihre Stimme – eine Stimme, die laut wird gegen Angst, Scham und Schweigen. Die Autobiografie erzählt von Yasemins Kindheit, ersten sexuellen Erfahrungen im Verborgenen, familiären Brüchen, Obdachlosigkeit – bis hin zu einem schmerzhaften, aber befreienden Neuanfang …

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Zwölf aktuelle Kontroversen der Medizinethik

Suizidhilfe, Optimierungsmedizin, Demenzverfügungen: Worüber wird da gestritten? Mit welchen Argumenten? Was überzeugt? Medizinethik zum Mitdenken und kleine Geschichten zum Einsteigen. Der Umgang mit den Möglichkeiten moderner Medizin geht uns alle an. Die Medizinerin und Philosophin Bettina Schöne-Seifert behandelt zwölf aktuelle Streitthemen - darunter Suizidhilfe, Demenzverfügung, Organspende, Leihmutterschaft und KI-Medizin. Stets eingeleitet von einer fiktionalen Kurzgeschichte folgen sachliche Hintergrundinformationen, bevor es um die eigentlichen Kontroversen geht. Was sind die strittigen Fragen? Wie lauten die Argumente? Was überzeugt? Abgerundet wird der Band durch grundsätzliche Überlegungen zur Selbstbestimmung, zum Paternalismus und zum Gemeinwohl in der Medizin. Starke Meinungen und Fazit-Vorschläge der Autorin, die Mitglied des Deutschen Ethikrats war, laden zum Nachdenken und zum Abwägen ein. Bettina Schöne-Seifert bietet Medizinethik zum Mitdenken und als eine Herausforderung. Das zugänglich und verständlich geschriebene Buch wendet sich nicht nur an Fachleute.

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Koller ist nicht nur ein Name, sondern auch ein Zustand. Und der wird fast zum Dauerzustand, als Chris und Koller aufeinanderprallen: Koller will immer mit dem Kopf durch die Wand und denkt sowieso, alles sei ganz einfach. Chris denkt zu viel nach und spricht zu wenig aus. Chris weiß noch nicht einmal, wie Koller mit richtigem Namen heißt, da sitzen sie schon nebeneinander in einem klapprigen Polo II und fahren los. Was ein Kurztrip an die Ostsee werden soll, wächst sich zu einem Roadtrip aus, der sich gewaschen hat: über Ludwigsburg, das überflutete Ahrtal, das sagenumwobene Hannahhausen, den Acker eines blutrünstigen Treckerfahrers – bis die beiden schließlich das Kaff am Meer erreichen, das Kollers Refugium ist, und wo das Vorhaben, einen Fischteich neu anzulegen, gleichermaßen Scheitern und Erlösung verspricht. Koller ist keine Liebesgeschichte, aber eine Geschichte über Liebe. Über die Suche nach Zugehörigkeit, Freiheit und Selbstbestimmung. Rasant und mit entwaffnender Direktheit erzählt Annika Büsing von Menschen, die herausfinden müssen, was sie wirklich vom Leben wollen und warum sie den Erwartungen anderer entkommen müssen, um es zu erreichen.

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Roman | New York Times-Bestseller

"Wenn du dich verläufst: Setz dich hin und schrei!"

Manche sagen, es sei tragisch, was den Van Laars widerfahren ist.
Manche sagen, die Familie habe es verdient. Sie hätten sich nicht einmal bei den Suchern bedankt, die fünf Nächte lang im einskalten Wind ausharrten, um ihren vermissten Sohn zu finden.
Manche sagen, es habe einen Grund gegeben, warum die Familie so lange brauchte, um Hilfe zu rufen. Dass sie wussten, was mit dem Jungen geschehen war.
Jetzt, vierzehn Jahre später, ist die Tochter der Van Laars in derselben Wildnis wir ihr Bruder verschwunden.
Manche sagen, es gebe keine Verbindung zwischen den beiden Fällen.
Manche sagen, so etwas könne kein Zufall sein.


Es ist August 1975, ein Sommer, der das Leben vieler Menschen in den Adirondack Mountains für immer verändern wird. Als Barbara eines Morgens nicht wie sonst in ihrer Koje im Sommercamp liegt, beginnt eine panische und groß angelegte Suche nach der 13-Jährigen. Das Verschwinden einer Jugendlichen im Naturreservat ist unter allen Umständen eine Katastrophe, aber Barbara ist keine gewöhnliche Camperin: Sie ist die Tochter der reichen Familie Van Laar, der das Camp und das umliegende Land in den Wäldern gehören. Und sie ist die Schwester von Bear, dem Jungen, der seit 14 Jahren vermisst wird. Kann das Zufall sein? Was wissen die anderen Kinder im Camp über Barbaras Verschwinden, und was verheimlichen die Angestellten, die im Schatten der Van Laars ihr Dasein fristen? Was hat der aus dem Gefängnis entflohene «Schlitzer» mit all dem zu tun und welche Geheimnisse hütet die Familie selbst?
Mit scharfem Blick führt Liz Moore in ihrem neuen packenden Roman an die Abgründe von sozialer Ungleichheit, Wohlstandsverwahrlosung und Machtmissbrauch, lässt aber auch den Kampf um weibliche Selbstbestimmung und den großen Wert von Freundschaft hochleben. Mit «Der Gott des Waldes» hat sie nicht nur einen brillanten Thriller, sondern auch einen fulminanten Gesellschaftsroman geschrieben.

Utopien leben. Bedürfnisorientiert lieben. Ein kleines Manifest

Dieses Buch entfaltet Beziehungsanarchie als politisches und emanzipatorisches Konzept jenseits von Monogamie, Polyamorie und offenen Beziehungen. Es verbindet feministische, queere und anarchistische Theorie mit persönlicher Reflexion und praktischen Werkzeugen. Ausgehend von der Kritik gesellschaftlicher Beziehungsnormen – Besitzlogik, Hierarchie, Heteronormativität und kapitalistischer Verwertbarkeit – entwickelt die Autorin eine Ethik der Freiheit, Verantwortung und Fürsorge. Beziehungsanarchie erscheint hier nicht als Beziehungsmodell, sondern als Haltung: eine Praxis der Selbstbestimmung und Solidarität im Intimen wie im Kollektiven. Das Buch führt von theoretischen Grundlagen über Dekonstruktion und Alltagswerkzeugen bis hin zu kollektiven Perspektiven und einem abschließenden Manifest. Es lädt dazu ein, Liebe nicht länger als Privatsache zu begreifen, sondern als Ort gesellschaftlicher Transformation – hin zu Beziehungen, die frei, fürsorglich und widerständig sind. "Beziehungsweise Anarchie" will nicht nur informieren, sondern inspirieren. Es regt an, Beziehungen jenseits von Drehbüchern zu gestalten und damit im Kleinen zu beginnen, was im Großen Veränderung bedeutet.

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