Wir haben 13 Buchtipps zu "Streifzüge" gefunden.
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365 Geschichten über uns Menschen. Eine Schatzkiste von Monika Helfer, der Meisterin der kurzen Form 365 Geschichten über die Welt und das Leben – persönlich, ehrlich, klug. Monika Helfer macht aus kleinen Alltäglichkeiten große Erzählungen, erzählt mitreißend von Abenteuern und Begegnungen, unternimmt literarische Streifzüge durch die Natur. Im Rhythmus eines ganzen Jahres zieht uns dieses Lebensbuch hinein in das reiche Universum einer großen Schriftstellerin, voller Merkwürdigkeiten, voller Schönheit. Nach der Lektüre bleiben das Glück und der Trost, der Spezies Mensch anzugehören, die so wunderbar, so grausig, so schön, so verrückt, so traurig, so lustig ist. – „Wie Annie Ernaux ist Monika Helfer eine Meisterin der kurzen Form“, Die Zeit
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Zu Caspar David Friedrichs 250. Geburtstag lädt die Kunsthistorikerin und Sachbuch-Autorin Kia Vahland ein, seine Meisterwerke neu zu entdecken. Ihr mitreißend erzähltes Buch führt durch Leben, Werk und Zeit des Malers und Zeichners und erklärt die erstaunlichen Ergebnisse der jüngeren Forschung. Caspar David Friedrich macht es seinen Betrachterinnen und Betrachtern nicht leicht. Immer steht dem Blick etwas im Weg: eine Rückenfigur, ein Stein, eine Baumwurzel. Mit seiner Kunst der Gegensätze wurde der Romantiker aus Greifswald zum Sehnsuchtsmaler vor allem vieler Deutscher, etwa mit seinem »Wanderer über dem Nebelmeer« (um 1818). Doch die Malerei dieses eigensinnigen Mannes ist nicht plakativ und düster, sondern subtil, farben- und ideenreich: eine Feier der Natur und innerer Landschaften.
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Durch Geschichte und Gegenwart verfolgt Durs Grünbein in diesem neuen, seinem zwölften Gedichtband seinen Kurs des Poetisch-historischen Gedichts. Als Spurensicherung, Ortsbestimmung versteht der Dichter seine Streifzüge durch Zeiten und Räume, in denen er nicht nur Deutschland, sondern auch dem Gegenpol vieler Deutscher, Italien, und in beiden Ländern sich selbst begegnet. Immer, hier wie dort, kreuzt Vergangenheit den Weg des Wanderers. Durch Mörderreviere führen seine Verse ebenso wie über Lichtungen, zu Tauchgängen im Mittelmeer wie auf gesamtdeutsche Sandpfade und betonierte Magistralen, zwischen Kiesgruben und Flakbunkern, entlang der Ost-West-Achse des unruhigen, wieder mit Kriegen konfrontierten Kontinents. Dass bei solchen Eindrücken der europäische Gedanke ins Spiel kommt – als Realität und Utopie –, wird niemanden wundern, der Grünbein auf seinen Wegen gefolgt ist. »Für alle Fälle kann Dichtung auch das sein: ein Gerät zum Einfangen der Zukunft.« In seinen Versen verbindet sich die genaue Betrachtung kleiner Dinge mit der feinen Ironie eines Beobachters, dem gerade das unter den großen Themen oft Verschüttete am Herzen liegt. Mit wenigen Strichen ein Gedicht zu zeichnen, ist seine mit den Jahren gereifte Kunst.
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Eine Liebeserklärung an Bremen und Bremerhaven – Johann-Günther König hat Texte aus zehn Jahrhunderten zu einer anschaulichen Literaturgeschichte komponiert. Als der Dichter Joachim Ringelnatz in den 1920er Jahren die Wesermetropole in seinen Reisebriefen verewigte, gab es noch nicht den einzigartigen Zweistädtestaat Freie Hansestadt Bremen. Seit 1947 umfasst er Bremen mit rund 570.000 und Bremerhaven mit 110.000 Einwohnern. Die beiden Städte an der Unterweser inspirieren seit ihrem Bestehen zu vielfältigen Gedanken, Träumen und Erinnerungen. Die Hansestadt Bremen und die Seestadt Bremerhaven bieten Stoff für die schöne Literatur von Romanen bis zu Krimis, sie sind Gegenstand in Reiseberichten, Erzählungen, Märchen, Gedichten und biographischen Schriften. Literarisch bezeugt sind Bremen seit tausend und Bremerhaven seit knapp zweihundert Jahren. Johann-Günther König lässt Autorinnen und Autoren zu Wort kommen, die die beiden Städte poetisch gewürdigt oder auch kritisiert haben. Die zahlreichen Schriften aus längst vergangenen Zeiten bezeugen Moden, Sichtweisen, Vorgänge und städtebauliche Errungenschaften, die überholt oder nicht mehr vorhanden sind. Die im Gebiet des heutigen Bundeslandes spielenden Texte aus zehn Jahrhunderten ergeben einen ungewöhnlichen Streifzug durch den Entwicklungsprozess von Bremen und Bremerhaven.
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• Neue Reihe kleinformatiger Sachbücher für spannende Streifzüge durch die Natur • Mit Tipps zur Baumbestimmung und Ideen für Aktivitäten drinnen und draußen • Gestaltet von unserer Erfolgsillustratorin Nina Chakrabarti Kleine Baumkunde für alle, die mit offenen Augen durch die Welt gehen: Mit diesem charmant illustrierten Pocketguide erfahren Sie und Ihre Kinder alles über das Wachstum eines Baumes vom Samen bis zum Schössling, welche Rolle Bäume in Sagen und Mythen spielen und was die verblüffende Kronenscheu ist. Also nichts wie raus in die Natur!
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»Sophia Klink schreibt über majestätische Bären und Vulkane, sie schreibt aber auch über eine Natur, die mit dem bloßen Auge nicht sichtbar ist, über Plankton, Proteine, Hormone, und sie findet dafür eine bildmächtige Sprache.« Marion Poschmann
Das aufregende und sprachlich brillante Romandebüt von Sophia Klink: Klimawandel und Überfischung bedrohen die Lachsbestände des Kurilensees. Fasziniert von der magischen Wildnis der Kamtschatka versucht die Biologin Anna zu retten, was zu retten ist.
Jeden Sommer verbringt die Biologin Anna auf der russischen Forschungsstation am Kurilensee, mitten in der Wildnis Kamtschatkas. Sie nimmt Wasserproben, zählt Lachse und Phytoplankton. Der Klimawandel bedroht die Fischbestände, das Forschungsteam soll eine Empfehlung aussprechen: für oder gegen eine Phosphatdüngung des Sees. Anna liebt die Schönheit des Kurilskoye, ihre Streifzüge mit Vova, der jeden Bären beim Namen nennt, die Abende am Lagerfeuer mit Yulia, deren Publikationsliste genauso einschüchternd ist wie ihre Trinksprüche, die Diskussionen mit ihrem Chef Fjeodor, der den Unmut der Frauen auf der Station auf sich zieht. Anna fürchtet, eine Düngung könnte das ganze Ökosystem aus dem Gleichgewicht bringen. Und doch wird der Kurilensee ohne menschliches Eingreifen nicht mehr derselbe bleiben – am Ende des Sommers müssen sie die Entscheidung treffen.
In Sophia Klinks Debüt legen sich die rationale Sprache der Wissenschaft und emotionale Naturbetrachtung wie Linsen übereinander, durch ihr poetisches Okular erscheint das Mikrosystem Kurilensee in vielfacher Vergrößerung und lässt so globale Phänomene wie die Klimaerwärmung und schwindende Lachsbestände greifbar werden. Zusammen mit Klinks wahrnehmungsformender Sprache und der psychologisch spannenden Figurenkonstellation wird »Kurilensee« zu einem literarischen Abenteuer, einer aufregenden Spielart des Nature Writing, und schärft den Blick für die Bedrohung des Planeten, die Ambivalenzen der Wissenschaft und die Schönheit der Natur.
»Sophia Klinks Sprache ist wie ein Mikroskop, unter dem die Zusammenhänge des Lebens vergrößert und scharfgestellt werden. Wer dieses Buch gelesen hat, wird anders auf die Welt und ihren feingliedrigen, gefährdeten Reichtum blicken.« Isabelle Lehn
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Ein Sommer voller Fragen
Für Thies wäre ein Umzug das Schlimmste: Hier sind sein Wald, sein Hügel inmitten der Natur, sein Freund Matteo und … Rosie. Doch Mama denkt darüber nach wegzuziehen – auch wegen der Vermieterin Frau Winter, die jeden Fehler sieht und jedes Lachen zu laut findet. Dabei tut Thies doch schon alles, er hält Mama den Rücken frei und passt, wenns sein muss, auf seine kleine Schwester auf. Auf seinen Steifzügen durch den Wald führt ihn sein Weg oft zu einem verlassenen Bahnwärterhaus. Als er sich endlich hineinwagt, findet er unter einer losen Bodendiele etwas, das nicht nur alt, sondern voller Geschichte ist – eine Geschichte, die mit dem Zweiten Weltkrieg zu tun hat und der nahen Grenze zu Belgien und der griesgrämigen Frau Winter. Und Thies erfährt, dass das Erzählen von Früher dazu führen kann, dass man im Heute bleiben darf.
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Feen gibt es nicht ... oder doch? Die elfjährige Emma findet Schule wirklich anstrengend. Viel lieber ist sie draußen, erforscht Pflanzen, rettet Schnecken und beobachtet Tiere im verwilderten Park nebenan. Auf einem ihrer Streifzüge folgt sie einem merkwürdigen Insekt bis tief hinein in ein Brombeerdickicht. Emma staunt nicht schlecht, als sie sich plötzlich auf einer wunderschönen, blumenbestandenen Lichtung wiederfindet. Im nächsten Moment stellt sie jedoch mit Entsetzen fest, dass sie auf die Größe einer Maus geschrumpft ist! Wie kann das sein? Sind die über ihr flatternden Flügelwesen etwa Feen? Tatsächlich! Und sie sind furchtbar wütend darüber, dass ihre geheime Welt von einem Menschen entdeckt wurde. Zur Strafe wollen sie das Mädchen den Füchsen zum Fraß überlassen …
Allein die Distel-, die Löwenzahn- und die kleine Glockenblumenfee sind bereit, Emma in ihrer Not zu helfen. Heimlich unterstützen sie das Mädchen auf der Suche nach einem Weg nach Hause und zeigen ihr, wie man mit Tieren und Pflanzen spricht. Dabei ist nicht nur Emma in Gefahr, auch das geheime Land der Feen ist in seiner Existenz bedroht … Wird es Emma und den Saat-Feen gelingen, diese wunderbare Welt zu schützen?
»Wie kann man Kinder neugierig auf Käfer, Vögel, Löwenzahn und andere wilde Bewohner dieses Planeten machen, ohne dass sie sich belehrt fühlen? Mich machten diese Neugier und die Verbundenheit, die sie mit der natürlichen Welt sät, so glücklich, dass ich sie immer schon an meine Leser:innen weitergeben wollte. Aber wie? Über diese Frage habe ich lange nachgedacht. Bis mir die Erkenntnis kam, dass unsere Größe oft im Weg ist, wenn es um Begegnungen mit Pflanzen, Käfern, Vögeln und so vielen anderen Lebewesen geht. Also … meine Geschichte brauchte kleine Helden. Elfen? Zwerge? Feen? Hm. Oder … Und da! Plötzlich stand Emma auf meinem Schreibtisch. Haben Samenfeen Bienen- oder Falterflügel? Inzwischen kenne ich die Antwort. Dank Emma. Es war ein solches Abenteuer, mit ihr auf die Reise zu gehen. Ich hoffe sehr, es werden noch einige folgen. Und Elias Linnekuhl sorgt mit seinen wunderbaren Bildern dafür, dass all meine Leser:innen ganz genau wissen, wie Emma und ihre geflügelten Freundinnen aussehen.« Cornelia Funke
Empfohlen ab 7 Jahren
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