Wir haben 7 Buchtipps zu "matisse" gefunden.
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Kochen nach Kunstwerken! Das ist Kunstgenuss im wahrsten Sinne des Wortes: Ein abstraktes Gemälde von Lee Krasner verwandelt sich in einen bunten Gemüsesalat, ein verschneiter Heuhaufen von Claude Monet in ein puderzuckerbestäubtes Frühstücksmuffin und Andy Warhols berühmte Suppendosen zu einer knusprigen Tomaten-Mozzarella-Galette. Dieses besondere Kochbuch versammelt 52 Rezepte, die von Meisterwerken der Kunst inspiriert sind. Dafür hat Felicity Souter das Leben von Künstlerinnen und Künstlern aus Vergangenheit und Gegenwart erforscht und faszinierende Anekdoten über deren kulinarische Vorlieben und Gewohnheiten aufgedeckt. Die daraus entwickelten Rezepte für Vorspeisen, Hauptgerichte, Beilagen, Desserts und Getränke sind jeweils einem Kunstwerk nachempfunden, darunter Werke von Marina Abramović, Jean-Michel Basquiat, Louise Bourgeois, Salvador Dalí, Frida Kahlo, Henri Matisse, Georgia O'Keeffe und Pablo Picasso. Wunderschöne Foodfotos und hochwertige Reproduktionen zeigen die verblüffende Ähnlichkeit zwischen all den Köstlichkeiten und ihren künstlerischen Vorlagen. So werden die einfach nachzukochenden Rezepte selbst zu appetitlichen Kunstwerken und garantiertem Augenschmaus auf dem Esstisch.
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Unbemerkt dreht Filip Haag große Runden durchs Museum und hält Ausschau nach einmaligen Momenten, in denen Kunstwerk und Betrachter – ohne dies zu beabsichtigen – eine perfekte Symbiose eingehen. Im entscheidenden Augenblick drückt er auf den Auslöser und fängt besondere, überraschende und vor allem lustige Situationen ein, die den meisten von uns entgangen wären: ein Zeichenschüler im Metropolitan Museum vor dem Bildnis einer Malerin, die eben diesen gerade zu porträtieren scheint; in exaktem Gleichschritt mit Giacomettis »Schreitendem Mann« vorbeieilende Besucher in der Fondation Beyeler; eine mit ihrem Smartphone flirtende junge Frau neben einer klassizistischen Marmorstatue in identischer Selfie-Pose im Louvre … Während die Betrachtenden die Werke aufnehmen, nehmen diese zugleich die Betrachten- den auf – und so entsteht ganz zufällig ein neues, eigenständiges Motiv, in dem die beiden Welten, Kunst(geschichte) und Gegenwart, verschmelzen.
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Die Erzählerin von Mein Jahr in Paris mit Gertrude Stein hat viel zu tun. Der Kater ihrer Freundin Eva ist verschwunden, und sie befürchtet, er könnte im Bewusstseinsstrom davongeschwommen sein. Ihre andere Freundin Fanny hat kaum Zeit für sie, denn sie arbeitet in der Finanzbranche und ist mit nicht weniger als drei Liebhaberinnen verstrickt. Und vor allem Gertrude Stein macht der Erzählerin das Leben schwer.Sie versucht, einen Essay über Stein zu schreiben, aber das scheint ganz unmöglich zu sein. Sie weiß zu viel und gleichzeitig gar nichts über die wichtige Avantgarde-Denkerin des frühen 20. Jahrhunderts.Was sie weiß, ist Folgendes: Gertrude Stein studierte Psychologie und Medizin, brach dann aber ihr Studium ab, kuratierte stattdessen in ihrer Mietwohnung in Paris moderne Kunst, die die Welt erschüttern sollte, Picasso, Matisse und Hemingway gingen bei ihr ein und aus, sie schrieb Romane, Theaterstücke und Gedichte, die inkohärent und brillant sind,und sie verliebte sich auf den ersten Blick in ihre spätere Frau Alice B. Toklas.Aber so vieles weiß sie auch nicht. Und so versucht sie, herauszufinden, was wir verlieren müssen, um modern zu werden, wie wir mit Ängsten umgehen, mit Unsicherheit leben, mit deprimierenden Vätern, wie wir uns ein neues Leben in einem anderen Land aufbauen. Sie denkt nach über Kunst und Sprache und Freiheit – darüber, was all diese Dinge für Gertrude Stein in den Anfängen des 20. Jahrhunderts bedeutet haben und was sie für sie zuBeginn des 21. Jahrhunderts bedeuten.
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Im Mittelpunkt dieses Bandes steht die auf den ersten Blick enttäuschend simple Zitrone. Es ist die zweite Kollaboration von TASCHEN und The Gourmand, dem Meister der reichhaltigen Beziehung von Essen und Kunst. Die spielerische gelbe Kugel, ehemals Star der Renaissance-Gärten in der Medici-Dynastie, ist voller Intrigen. In der Hand des Pöbels wurde sie zur Waffe, auf Schiffen wehrte sie Skorbut ab, und seit 600 n. Chr. dient ihr Saft als unsichtbare Tinte für Geheimbotschaften. The Gourmand kartiert die erstaunlich verschlungene Genealogie dieser Frucht, erkundet ihre Rolle als literarisches Mittel für Autoren wie Joan Didion, F. Scott Fitzgerald, Tom Wolfe oder James Jocye und untersucht ihre besondere Verkörperung des amerikanischen Traums am Limonadenstand.
Als Lieblingsobjekt der alten Meister bestückte die Zitrone deren Stillleben und inspirierte moderne Visionäre wie Picasso, Matisse und Warhol zu ihren Erfolgen. Ihre Präsenz reicht bis in die angewandte Kunst, sie ziert Art and Crafts-Tapeten ebenso wie mythologische Keramik. Die berühmte „Bloomsbury-Group“ verwebt sie sogar in literarische Liebesabenteuer. Zitronen finden sich auch im innovativen Design von Philippe Starcks Zitruspresse Juicy Salif und in der unprätentiösen, aber revolutionären Verpackung des Jif Zitronensaftkonzentrats für die Küche.
All die zitrus-zentrierten Anekdoten werden von einem Vorwort des Kochs und Food-Autors Simon Hopkinson sowie einer Einführung der Kunstkritikerin Jennifer Higgie begleitet. Dazu gibt es 60 zitronenhaltige Rezepte für jede Gelegenheit aus den Küchen der Welt – perfektes Geflügel, dekadente Saucen, klassische Cocktails und genießerische Desserts, fotografiert von Bobby Doherty.
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