Der große Roman von Arno Frank über Menschlichkeit in unmenschlichen Zeiten
»Arno Frank gelingt es, die viel beschriebene, aber selten begriffene Banalität des Bösen erfahrbar zu machen.« Süddeutsche Zeitung
Nach der Machtergreifung ist in Ginsterburg ein neuer Alltag eingekehrt. Manche Einwohner der kleinen Stadt leiden, andere profitieren – und die meisten versuchen, sich mit der neuen Ordnung zu arrangieren. Allmählich aber öffnet sich unter dem Alltag der Abgrund. Ein feinfühliger und atmosphärischer Roman über Liebe, Familie, Freundschaft – und persönliche Verstrickungen in den Jahren 1935 bis 1945.
Lothar träumt vom Fliegen. Eben noch ein kleiner Junge, kann seine Mutter Merle nur ohnmächtig zusehen, wie sein Traum von der Freiheit ihren Sohn in die Arme der Hitlerjugend treibt. Eine neue Zeit ist angebrochen. So sehr Merle ihr auch misstraut, kann sie ihr doch nicht entkommen – nicht in ihrer Buchhandlung, nicht in den Gesprächen mit Eugen, dem Feuilletonisten der Lokalzeitung von Ginsterburg. Doch während die einen verstummen und einige sich langsam korrumpieren lassen, verstehen andere es, die neue Machtverteilung zu ihren Gunsten zu nutzen. Blumenhändler Gürckel schwingt sich zum Kreisleiter auf, Fabrikant Jungheinrich macht beste Geschäfte, und auch der Arzt Hansemann wittert völlig neue Möglichkeiten. Im Lichtspielhaus spielt weiter Heinz Rühmann, über den Nürburgring schießen Runde für Runde die Silberpfeile. Doch der Krieg, an fernen Fronten geschlagen, ist bald auch im Mikrokosmos der Stadt zu spüren, in den erschütterten Beziehungen und Seelen der Menschen. Und über allem schwebt ein britischer Bomberpilot, der sich dem einstmals beschaulichen Ginsterburg unaufhaltsam nähert.
Der Atlantik hat sich über Nacht von der Küste Floridas zurückgezogen und eine Wüste hinterlassen. Kreuzfahrtschiffe rosten im Sand vor Miami, die Hotels bleiben leer, der Hafenbetrieb ist eingestellt und selbst die Dauerwerbesendungsindustrie liegt am Boden. Eine Stadt sucht nach Halt in dieser wankenden Wirklichkeit. Mittendrin eine strauchelnde Arbeiterfamilie, eine überambitionierte Indie-Game-Programmiererin, eine junge Soziologin und ein E-Sport-Team aus Wuppertal. Witzig und traurig, düster und labyrinthisch: »Miami Punk« ist ein Roman über die Bedeutung von Arbeit, über Herrschaft und Macht und über einsame Nächte vor dem Computer.
Im Leben bekommt man nichts geschenkt. Das weiß Jayna besser als jede andere. Um ihr teures Pharmakologiestudium und die Krebsbehandlung ihrer Mutter zu finanzieren, spielt sie das Sugar Babe für den Eigentümer und CEO des Großkonzerns Addington Pharmaceuticals. Das wird ihr allerdings zum Verhängnis, als sie ausgerechnet mit dessen Sohn Xavier eine Affäre anfängt – und schließlich sogar ein tödliches Geheimnis enthüllt …
Kat Menschik serviert den Nachschlag, auf den alle Küchenmuffel und Feinschmecker gewartet haben: überwiegend vegetarisch, unkonventionell und gewohnt farbenfroh. Mit vielen einfachen Rezepten und ein paar Sternetörtchen ein unverzichtbarer Begleiter für alle, die das Leben lieben.
Diesmal zeigt uns Kat Menschik, wie man mit viel Liebe, Fantasie und auch ohne Fleisch glücklich wird. Wir begleiten sie durch das Jahr: vom Fasten nach Neujahr, bei dem man staunt, wie köstlich Gemüse sein kann, über einen prachtvollen Red Velvet Cake an Ostern bis zum opulenten Weihnachtsmenü.
Ob die knallpinke Rote-Bete-Suppe ihrer lettischen Freundin Olga, Mamas Blaumohnkuchen oder der legendäre Ketchup-Nudel-Auflauf von Schwiegermutter Christl, der einen fröhlich angrinst: Jedes Rezept ist gewürzt mit Anekdoten und der Liebe zu guten Zutaten.
Eine Hommage an das gemütlich
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New Sonora, in der nicht allzu fernen Zukunft. Der Space-Kolonist Oliver Lewis möchte eigentlich nur zwei Dinge: Die heimische Ranch bewirtschaften und ab und an ein paar Gigs mit seiner ziemlich mittelmäßigen Band spielen. Dass das Transferportal zur Erde endlich vollständig geöffnet wird, hält er für eine gute Sache. Anfangs.
Aber dann wird auf der Erde beschlossen, dass man die Siedler loswerden möchte. Die Kunden der mit der Räumung beauftragten Apex Corporation dürfen sogar ihre eigenen Drohnen und Kriegsroboter entwerfen, um die Bevölkerung von New Sonora ganz bequem von zu Hause aus auszulöschen. Für die Erde ist »Operation Bounce House« ein Game der Superlative. Für Oliver und die Bewohner von New Sonora ist es der Untergang ihrer Welt.