Möwen kreischen empörte Trauergesänge hoch über Ian Fraser, der soeben eine Frau getötet hat. Die Gedanken an sie kann er nicht abschütteln, auch nachdem die Leiche im Loch Lomond versenkt und er zurück an Land ist. Und so irrt ein Mörder durch Helensburghs Gassen, wo das anstehende Referendum über Schottlands Unabhängigkeit die Gemüter erhitzt.
Zeitgleich steht Kriminalinspektorin Alex Morrow aus Glasgow, von der Schlacht mit Ja/Nein-Buttons genervt, unter Druck. Die von der Polizei überwachte Wirtschaftskriminelle Roxanna Fuentecilla ist verschwunden. Es geht um Millionen. Morrows Suche führt sie nach Helensburgh, hinter nur scheinbar idyllische Kleinstadtfassaden.
Wie gut kennt man einander dort wirklich? Und wem ist noch zu trauen? Eine Gemeinschaft am Abgrund, und Morrow mittendrin.
»Seine Prosa sprüht förmlich vor manischer Intelligenz.« Emma Cline
Ein erklärter Feminist fällt ins Wurmloch der Incel-Szene. Eine Frau versinkt in einer selbstzerstörerischen Spirale, als ein One-Night-Stand nicht zur erhofften Beziehung führt. Ein schwuler Thai-Amerikaner bringt es nicht über sich, seinem Freund seinen ultranischigen Fetisch zu gestehen.
Wie die Facetten eines Kaleidoskops zeigt dieses Buch die monströs schillernden Formen, die die Sehnsucht nach echter Nähe in einer Welt zwischen Dating-Apps und Doomscrolling annimmt. Von der Kritik gefeiert, von Lesern ebenso geliebt wie gehasst, erzählt Tony Tulathimutte schmerzhaft wahr und abartig witzig von Millennials, Misfits und Masturbauteurs, und ihre ineinandergreifenden Geschichten eskalieren in atemberaubenden Fiaskos.
Die perfekte Strandlektüre für den kleinen Hater in uns
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