»Sanders hat den politischen Diskurs der USA verändert. Seinen Ideen gehört die Zukunft.« Die ZEIT
Bernie Sanders ist die Stimme des demokratischen Widerstands in den USA. Auf seiner »Fighting Oligarchy«-Tour stehen prägende Figuren wie der Bürgermeister von New York, Zohran Mamdani, und Alexandria Ocasio-Cortez mit ihm gemeinsam auf der Bühne. Die schon jetzt historisch bedeutsame Protestbewegung ist die Wiederbelebung der progressiven Kräfte. Mit diesem Buch ruft Bernie Sanders zum Widerstand gegen Trump und die weltweite Oligarchie auf.
Bernie Sanders sagt als einer der wenigen Politiker weltweit dem oligarchischen System lautstark den Kampf an. In seinem Buch erklärt, was eine oligarchische Gesellschaft ausmacht. Was es bedeutet, wenn die Superreichen immer reicher werden und wie eine korrupte Wahlkampffinanzierung es Milliardären ermöglicht, zunehmend die Kontrolle über das politische System zu übernehmen. Die USA bewegen sich unter Donald Trump in Richtung Autoritarismus – mit einem Präsidenten, der die Demokratie untergräbt, indem er die Gerichte, die Medien und die Universitäten angreift. Und doch wird Sanders nicht müde, daran zu erinnern, dass die wahre Macht beim Volk liegt und diese Entwicklungen keineswegs einfach hingekommen werden müssen. Dieses Buch ist ein eindringlicher Aufruf zum gemeinsamen, demokratischen Widerstand.
»de Haas Buch (liefert) Argumente, die sowohl der Panikmache, als auch naivem Optimismus Fakten entgegenstellen. Unbedingt lesenswert.« ARD (ttt – Titel, Thesen, Temperamente)
Der amerikanische Traum ist zum Albtraum verkommen: Demokratische Regeln und Normen werden ausgesetzt oder abgeschafft. In der Regierung sitzen Faschisten, die Opfermythen und Überlegenheitsphantasien verbreiten, Universitäten und Medien angreifen. Von dem Gedanken, dass Machtwechsel dazugehören, haben sie sich verabschiedet, den Gegner zum Feind und sich selbst für überlegen erklärt. Der langjährige USA-Korrespondent Klaus Brinkbäumer ist durch das Land gereist, hat mit MAGA-Leuten, Journalistinnen und Wissenschaftlern gesprochen und muss feststellen: Düsterer sah es nie aus.
Preisträger »Das politische Buch 2026« der Friedrich-Ebert-Stiftung
KI und AGI (Artificial General Intelligence), ihr menschenverachtendes Weltbild und unsere Zukunft
Warum wird künstliche Intelligenz als Heilsbringer für die größten Probleme der Menschheit gehandelt, obwohl die Industrie auf Ausbeutung und Menschenverachtung beruht? Die öffentliche Spekulation über Erlösung oder Auslöschung durch KI lenkt von den erheblichen gesellschaftlichen Schäden heutiger KI ab. Und sie verdeckt die zunehmend faschistischen Tendenzen, die sich im Zusammenspiel von Tech-Industrie und der neuen Rechten bilden.Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken: Es ist ein Land voller Drama, Gegeneinander und Spaltung. Dass dies so sei, ist eine Erzählung, die politisch generiert und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt sie als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass. Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung von Spaltung keinen Raum im eigenen Leben zu geben?
Im Rahmen eines Gesprächs mit Shelly Kupferberg und in drei Essays beschäftigen sich Asal Dardan, Lena Gorelik und Dietmar Süß damit, inwiefern kollektives Gedenken identitätsstiftend sein kann, wann es institutionalisiertes Ritual ist oder der moralischen Entlastung dient. Angesichts rechtsextremer Bewegungen braucht es ein selbstkritisches Erinnern, das nicht beruhigt, sondern aufwühlt und im Hier und Jetzt schützt, was uns eigentlich so viel bedeutet: ein solidarisches Zusammenleben und eine vielfältige Demokratie – für alle.
Erling Kagge hat seine eigene Biografie des Nordpols verfasst. Es ist eine höchst persönliche, philosophische, klimapolitische, lehrreiche – und vor allem spannende – Annäherung an den einen unvergleichlichen Ort.
Zum siebten Geburtstag bekam Erling von seinen Eltern einen Globus. Er drehte ihn, drehte und schaute auf Länder und Meere, bis sein Blick am obersten Punkt hängen blieb. Das war, inmitten einer blaugrauen Fläche, der Nordpol. Konnte man dort hinreisen? Und wer reiste dort hin?
Er las Abenteuerbücher, begleitete Thor Heyerdal auf seinen Expeditionen, war auf Skiern mit Fridtjof Nansen unterwegs. Befasste sich mit den Erzählungen der ersten erfolgreichen Polarreisenden und mit den Berichten über die Ungezählten, die von ihren Expeditionen nicht zurückkehrten.
Schließlich wurde er selbst zum Abenteurer. Am 4. Mai 1990 erreichte er zusammen mit Børge Ousland den Sehnsuchtsort seiner Kindheit. Nachdem sie 59 Tage lang ihre Schlitten durch Kälte, Eis und Schnee gezogen hatten. War er während der Vorbereitung besessen von der Vorstellung, es allen beweisen zu können, so änderte sich am Ziel seine Haltung. Ging es nicht vielmehr um den Weg dorthin? Um die besondere Beziehung zum Nabel der Welt, um das Eis, das der fortschreitende Klimawandel rasant zum Schmelzen bringt? »Die Geschichte des Nordpols ist die Geschichte unseres Verhältnisses zur Natur«, sagt Erling Kagge.