»Man kann Menschen nicht retten, das haben wir beide gelernt.«
»Endlich. Endlich schreibt jemand über eine junge Frau, die klüger ist, als es ihre Umgebung ihr zugesteht, und die selbst noch nicht weiß, wohin damit. Louise Kennedy trifft diese innere Unruhe, diese Sehnsucht nach Zugehörigkeit so präzise, dass man denkt: Das bin ich. Das war ich. Das waren wir alle.« Iris Berben
Es sind die 1980er-Jahre, Róisín ist 15, in ihrem kleinen irischen Städtchen gilt sie als Außenseiterin. Sie und ihre Ma leben in einem bescheidenen, nasskalten Haus – still ist es geworden, seit ihr Vater sie verlassen hat. Róisín fühlt sich zu Red hingezogen, als sie ihn zum ersten Mal trifft. Seine Cargo-Jacke, die er über den Schulblazer gezogen hat, seine ungewöhnlich förmliche, sarkastische Art zu sprechen, die vielen Anspielungen auf Bücher und Musik. Er ist anders auf
Ähnliche Bücher wie Red
New York, 1965: Völlig mittellos strandet Frances Howe mit Mitte zwanzig in New York City. Für die junge Frau aus der irischen Provinz ist die fremde Großstadt beängstigend, aber auch wild und aufregend. Die Wolkenkratzer sind endlos, die Nächte lang, in den Straßen von Greenwich Village vibriert das Leben. Und Frankie, die bisher immer eine Nebenrolle im eigenen Leben gespielt hat, lässt sich treiben. Dann lernt sie Joe kennen, der als Chauffeur arbeitet, aber eigentlich als Künstler erfolgreich werden will. Joe und Frankie verlieben sich und tauchen gemeinsam ein in die Kunstszene der Stadt. Ein Leben, das vor Intensität nur so lodert. Frankie hilft in einem französischen Restaurant aus und macht es bald zum angesagtesten Lokal des Viertels. Endlich, so scheint es, spielt sie die Hauptrolle in ihrem Leben. Doch dann kommt auch Joe zu Ruhm. Frankie erkennt den Mann, den sie lie
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Béla erhält einen überraschenden Anruf: Das Haus an der Zederstraße steht zum Verkauf. Dreißig Jahre ist es her, dass er dort mit Simone, Serdar und Kim in einer WG gewohnt hat. Seither sind sie alle in unterschiedliche Richtungen gegangen. Ist es eine gute Idee, jetzt zu viert das Haus ihrer Aufbruchsjahre zu kaufen? So gesetzt wollte Béla eigentlich gar nie werden. Wenn er nicht in den Spiegel schaut, hält er sich immer noch für jung. Aber wirklich jung ist nur seine Freundin Kaja, die gerade festgestellt hat, dass sie schwanger ist.
Ein hoch amüsanter Roman über die Frage, wie sehr man sich selbst treu bleiben kann und will.
Englische Literatur in der Reihe »Reclam Fremdsprachentexte«: das ist der englische Originaltext – ungekürzt und unbearbeitet mit Worterklärungen am Fuß jeder Seite, Nachwort und Literaturhinweisen.
Ein berührendes Familiendrama von einem literarischen Ausnahmetalent
Im wirtschaftsschwachen Irland der 1980er Jahre kommen viele Menschen kaum über die Runden. So geht es auch den Eltern der Protagonistin. Deshalb schicken sie ihre kleine Tochter zu Verwandten. Bei dem kinderlosen Ehepaar verbringt das Mädchen einen Sommer – und lernt zum ersten Mal, was Zuneigung wirklich bedeutet. Doch diese Erfahrung wird bald von einem dunklen Geheimnis überschattet ...
Englische Lektüre: Niveau B1–B2 (GER)
In einer kleinen Gemeinde an der Westküste Irlands wird 1973 ein Baby am Strand gefunden. Ambrose, der Fischer, und seine Frau Christine adoptieren den Jungen, der fortan den Namen Brendan Bonner trägt. Alle sind fasziniert von diesem Kind, dessen Herkunft ein Rätsel ist, und Brendan, der für viele ein Rätsel bleibt, gibt dem vom Sturm der Zeitläufte gebeutelten Dorf die Hoffnung auf ein gutes Leben zurück. Zwanzig Jahre folgen wir dem Leben der Familie, das geprägt ist von Fürsorge und Schweigen, von der Rivalität der Brüder, von finanziellen Sorgen, aber auch dem Glück, von einer Gemeinschaft getragen zu werden.
Bewegend und kraftvoll erzählt Garrett Carr die Geschichte eines Jungen, der versucht, seinen Platz in der Welt zu finden, und die einer Familie und Dorfgemeinschaft, die gemeinsam den Widrigkeiten des Lebens trotzen. Eine Lektüre, die Hoffnung macht.
In einer kalten Nacht verschwindet im irischen Dorf Ardnakelty eine junge Frau: Rachel Holohan stand kurz vor der Verlobung mit dem Sohn des lokalen Großgrundbesitzers, nun treibt sie leblos im Fluss. Alles weist auf einen Selbstmord hin. Die eng verbundene Gemeinschaft zeigt sich erschüttert. Ex-Cop Cal Hooper hat hier Freunde, denen er Loyalität schuldet. Seine Verlobte Lena und seine Ziehtochter Trey wollten nie etwas mit Ardnakelty zu tun haben – doch als uralte Fehden aufflammen, geraten sie selbst in die Schusslinie.
Niemand verbindet Literatur und Spannung so gekonnt wie Tana French: ein Roman über Gemeinschaft und menschliche Abgründe, verknüpft mit einem spannenden Todesfall.
»Caroline Bernard schreibt sanft und verlockend.« Christine Westermann
Im Sommer 1935 folgt die fünfundzwanzigjährige Grete ihrem Mann und zieht mit den kleinen Zwillingen in den neu gegründeten Hermann-Göring-Koog auf der Halbinsel Eiderstedt. Die Weite der Nordseeküste ist atemberaubend - und lebensgefährlich. Grete kämpft gegen den schweren, salzigen Boden, gegen Sturmfluten und gegen die Einsamkeit, die sie an den Rand ihrer Kräfte bringt. Doch noch schwerer wiegt eine Entscheidung, die sie trifft, um ihre Tochter zu schützen - und die sie ein Leben lang mit Schuld belasten wird. Sechzig Jahre später stößt ihre Enkelin Kristine auf diese verdrängte Vergangenheit. Auch sie sucht am Meer nach Antworten und erkennt, wie eng ihr eigenes Leben mit dem Schicksal der Frauen vor ihr verbunden ist.
AM RAND DER WELT erzählt von Schuld und Verantwortung, von Müttern und Töchtern und von einer Landschaft, die drei Generationen von Frauen prägt und ihnen den Mut gibt, ihren eigenen Weg zu finden.
New York, im Jahr 2000: Elizabeth Gilbert lernt Rayya kennen, mit ihr findet sie, wonach sie sich immer gesehnt hat. Erst sind die beiden Freundinnen, dann Seelenverwandte, schließlich werden sie, nachdem Elizabeth für Rayya ihren Mann verlässt, ein Paar. Sie leben ihre Liebe und erfahren, was es bedeutet, wirklich erfüllt zu sein. Aber sie sind auch zwei Süchtige auf Kollisionskurs in Richtung Katastrophe – und müssen nach einer verheerenden Diagnose für Rayya gemeinsam den schweren Weg des Abschieds gehen.
»All the Way to the River« ist eine existenzielle Offenbarung, eine bahnbrechende Erzählung von Liebe, Sucht, unermesslichem Verlust – sowie von der unbedingten Sehnsucht nach Befreiung und dem, was wir im Leben zu finden vermögen.
Claire O'Connors Leben liegt auf Eis, seit sie vom kosmopolitischen London zurück in den rauen Westen Irlands gezogen ist, um nach dem Tod ihrer Mutter den sterbenden Vater zu pflegen. Doch ihr altes Leben holt sie ein, als ihr Ex-Partner Tom unerwartet in die Nähe zieht.
Im Haus ihrer Kindheit wird Claire mit dunklen Erinnerungen konfrontiert. Und während sie versucht, ein normales Leben aufrechtzuerhalten und einen neuen Weg in der Beziehung zu Tom zu finden, geraten alte Familiengeheimnisse ans Licht. Gelingt es Claire, diese hinter sich zu lassen, um zu sich selbst zu finden und eine eigene Zukunft aufzubauen?
»Alles außer leise« ist eine Geschichte über Liebe und Widerstandskraft, über das traumatische Vermächtnis von Gewalt und die Möglichkeit der Erlösung.
»Brillant, witzig und verblüffend.« Guardian
Die 21-jährige Frances ist cool, beherrscht, aufmerksam. Sie studiert in Dublin und träumt davon, Schriftstellerin zu werden. Mit ihrer besten Freundin Bobbi lernt sie das gut zehn Jahre ältere Ehepaar Nick und Melissa kennen. Die beiden nehmen sie mit in eine Welt der schönen Häuser, aufregenden Dinner-Partys und Reisen in die Provence. Während Bobbi von Melissa fasziniert ist, fühlt Frances sich immer stärker zu Nick hingezogen. Zum ersten Mal ist sie gezwungen, sich ihrer Verletzlichkeit hinzugeben… Der gefeierte Debütroman von Sally Rooney, internationaler Bestseller und erfolgreich als BBC-Serie verfilmt, jetzt im Ullstein Taschenbuch.