In der kleinen schottischen Stadt Stromness auf den Orkney Inseln lebt Paul, ein Schweizer Dekorateur und Inneneinrichter. Als er von einem Design-Magazin einen obskuren, aber lukrativen Auftrag aus Norwegen erhält, begibt er sich auf eine Reise, die ihn an die Grenzen seiner Welt und weit darüber hinaus führt.
Christian Krachts Roman aus dem Geiste einer radikalen Romantik katapultiert uns aus unserem Jetzt, aus unserer spätmodernen, leerlaufenden Zivilisation in eine gleißende, verspiegelte Landschaft der Literatur. Unser Leben: ein Traum.
Konstantin und Lada haben den Kontakt verloren. Während Konstantin in einem unterirdischen Forschungslabor festsitzt, das Lenins Leichnam konserviert, kämpft seine Schwester Lada in Berlin mit einer Sanierung, die ihr Wohnhaus unbewohnbar macht. Auch versteht sie nicht, warum ihr Bruder nach Kriegsbeginn in Moskau geblieben ist, doch steckt Konstantin bis zum Hals in Schwierigkeiten, an denen sein Patenonkel nicht unschuldig ist, ein Oligarch mit transhumanistischen Ambitionen, der auch Lada in Bedrängnis bringt. Sprachgewaltig, lustvoll und berauschend. Eine Wunderkammer und ein Höllenritt.
Der paradoxe Trost von Kriminalgeschichten
Was eben noch Spiel war, wird scheinbar bitterer Ernst: Nach einer ausgelassenen Krimimotto-Party unter Freunden wird Benjamin am Morgen seines Geburtstages tot aufgefunden. Was ist geschehen? Und wer ist schuld an seinem Tod? Seine Schwester Abigail sucht verzweifelt nach Antworten. Ausgerechnet die Regeln der klassischen Kriminalgeschichte werden zu Ankerpunkten in ihrem Prozess der Trauerbewältigung. ›Fair Play‹ ist ein literarisches Debüt voller Überraschungen, experimentell und emotional zugleich, das untersucht, warum es manchmal leichter ist, auf mörderische Narrative zurückzugreifen, anstatt sich der Unerklärlichkeit von Suizid und dem überwältigenden Gefühl der Trauer zu stellen.
Geboren am 9. November, zwei Jahre nach dem Mauerfall. Benannt nach dem Eddy-Grant-Song, bei dem ihre Eltern sich im deutsch-deutschen Kammerchor kennengelernt hatten. Die Mutter Westberlinerin, der Vater aus Leipzig, die Tochter das Beste aus beiden Welten: Hope Joanna Marlow.
Um als Taekwondo-Kämpferin eine Olympiachance zu haben, wurde sie Polizistin. Olympia ist nun Vergangenheit, die Berliner Polizei Gegenwart. Ein
Handyvideo, in dem zu sehen ist, wie Hope Joanna vier gewalttätige Räuber in einem Späti überwältigt, macht sie zur Heldin wider Willen. Doch noch bevor sie sich gegen ihren Ruhm wehren kann, versetzt eine mysteriöse Mordserie die Stadt in Aufruhr. Eine rechtsradikale Sekte scheint davon überzeugt zu sein, dass der legendäre, seit Kriegsende verschollene Fluchtkoffer Adolf Hitlers eben nicht nur eine Legende ist. Unter anderem soll er das Rezept für ei
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